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 I saw the devil

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avatarSuna Genin
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BeitragThema: I saw the devil Di Jul 26, 2016 8:22 pm


I saw the devil
Yuki und Jamini

Ort: Kaze no Kuni
Nachdem die junge Kunoichi Jamini wohl die schrecklichste Nacht ihres Lebens hinter sich hat, kann sie sich nun fragen wie sie vollkommen entkräftet zurück nach Sunagakure kommen soll, während die Hitze der Wüste langsam wieder wieder zu spüren ist.
Dort findet sie eine Reisende, welche mehr als nur außergewöhnlich erscheint, ob sie eine Hilfe sein kann?

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BeitragThema: Re: I saw the devil Di Jul 26, 2016 8:56 pm

I saw the devil


Bumm bumm.. Bumm bumm.. Immer noch konnte sie ihr eigenes Herz hören wie es panisch in ihrer Brust schlug, während ihr Körper zusammengekrümmt auf dem kalten Höhlenboden lag, ohne jegliche Kleidung. Die Arme hatte das junge Ding um sich geschlungen, schluchzte leise und schüttelte immer wieder den Kopf. Das war doch nicht wirklich passiert, oder? Das konnte alles nur ein schrecklicher Traum, oder ein Genjutsu gewesen sein, wie sollte sonst ein Mensch einem so etwas antun? Vorsichtig strichen ihre Finger zu ihren Armen, spürte sie schon bei einem leichten Druck die Blessuren, welche sie davon getragen hatte. Ihre Zunge strich über die trockenen Lippen von welchem sie immer noch den leichten Eisengeschmack wahrnahm, ehe sie sich vorsichtig hinsetzte in ihre Hände blickte. Sie sah kaum etwas, selbst mit dem Licht des Tages, war ihre Brille bei dem Sturz an der Oase zerbrochen worden. „Warum…?“, hauchte sie ungläubig und konnte nicht anders als zu lachen, während ihr Tränen über die Wangen liefen, hinabtropften und auf dem Boden zerschellten. Das Lachen verschwand jedoch so schnell wie es gekommen war und wurde von einem lauten Schluchzen ersetzt, während sie ihre Hände an ihr Gesicht drückte diesen hin und her warf.
Was würde man nun von ihr denken? Sie hatte sich nicht wehren können, hatte keinerlei Chance gehabt gegen diesen Mann und seiner geflügelten Echse anzukommen. Auch Asami hatte ihr nicht helfen können.. Die Angst dass ihrer Kuchiyose doch noch was zugestoßen war schien zu wachsen, was wenn sie zurückgegangen waren um die kleine Zeugin zu vernichten? „I..ch muss zurück..“, dass sie ihre Gedanken laut äußerte, stellte Jamini nicht ein Mal fest, konnte überhaupt nichts mehr zuordnen, wusste nicht Mal genau wo oben und unten war. Mit einer Hand stützte sie sich am Boden ab, versuchte aufzustehen und, lehnte ihren Körper an einen der Wände der Höhle. In dem Licht welches durch den Eingang der Höhle fiel konnte man wohl die vielen Abschürfungen und Hämatome erkennen welche sich an ihren Beinen, als auch an ihren Armen verteilten. Auch die Bisse hatten sich rötlich verfärbt und waren leicht angeschwollen. Das Zeichen ihres Peinigers konnte sie nicht sehen, ahnte nicht wirklich dass zwischen ihrem Nacken und den Schulterblättern der Name dessen stand, sie somit für immer gekennzeichnet war.
Auf wackeligen Beinen, an der Wand gestützt begab sie sich zu dem Licht welches ihr den Weg nach draußen deutete und spürte schon kurz darauf den Sand zwischen ihren Zehen, ließ sich auf die Knie fallen und schlug die Fäuste in diesen. Ihre Augen huschten von oben nach unten, von links nach rechts und das Einzige was sie erkannte war das Gelb des Sandes und das blau des Himmels, mehr nicht. Die nächsten Tränen rollten über ihr Gesicht. Wie sollte sie nach Hause finden, bevor sie in der Hitze verdurstete? Doch das war nur eines ihrer Probleme… Ihr Körper hatte sich verausgabt und ihre stärksten Angriffe hatte sie umsonst verpfeffert, weswegen es mit ihrem allgemeinen Zustand an Chakra und der Energie ziemlich schlecht aussah. Sie zitterte, ihre Haut war bleich und ihre Lippen durch die kalte Nacht immer noch leicht blau. Die Kehle der Kunoichi war trocken, sodass jedes ihrer Worte nur ein leises Krächzen war.
„Gott…“, sprach sie leise und schloss ihre goldenen Augen. „Wenn es dich wirklich geben sollte… Schick mir Hilfe.. Ich bitte dich!“, hätte sie noch genug Energie gehabt hätte sie Asami beschwören können, somit schon Mal eine Angst eliminieren können, doch selbst dies konnte sie in diesem Zustand nicht. Der geschändete Körper der jungen Genin fiel zur Seite in den Sand. Sie hatte Angst, Angst dass er zurückkommen würde, dass er sie nur beobachtete um erneut zuzuschlagen und ihr weh zu tun. Sie hörte seinen Atem immer noch in ihren Ohren, sein ekelhaftes Gestöhne.. Auch die Berührungen des Nukenins konnte sie noch auf der lädierten Haut spüren, das sanfte Streicheln und das feste Zupacken. Doch egal an was sie dachte, es brachte nichts konnte sie dieses Gefühl nicht verscheuchen.
Es wurde zunehmend wärmer und bald würde sich ihr Durst melden, mit einem großen Nachteil. Sie hatte hier kein Wasser um diesen zu stillen, konnte sie ja nicht wissen dass in der Höhle eine kleiner Tümpel mit dem benötigten Nass war.
Die Erschöpfung drang immer weiter in sie, ließ ihre Wahrnehmung langsam herunterfahren, sodass sie nicht ein Mal die Schmerzen merkte, nur noch die Müdigkeit zu fühlen war, welche sie langsam jedoch sicher in ihren sicheren Tod brachte, wenn man sie nicht finden würde.

@Yuki


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BeitragThema: Re: I saw the devil Di Jul 26, 2016 9:19 pm




I saw the devil
Yuki x Jamini
Ruhig wehte der Wind um den Körper der jungen Frau. Die roten Augen richteten sich gen Himmel, welcher blau und sanft über ihnen thronte. Keine Wolke war zu sehen. Es war ein makelloser Tag. Etwas, was Yuki nicht interessierte. Sie war nur froh, dass sie Kimiko für einen Moment los war. Dass sie sich abseilen konnte und etwas Zeit für sich hatte.
Ihre Füße führten sie durch die endlose Wüste. Die Chara war eher mäßig gekleidet. Eine braune Lederhose, ein weißes Hemd, mit einem Gürtel um ihre Hüfte. Und ein schwarzer Umhang, dessen Kapuze auf ihrem Haupt ruhte und nur ihre roten Augen hervorschimmerten. Kein Lächeln zierte ihre vollen Lippen. Keine Freude lag in ihrem Blick. Das waren Emotionen, welche die Chara nicht brauchte. Emotionen, welche sie nicht wollte.
An ihrem Gürtel hing ihre Querflöte, auf ihrem Rücken ruhte ein Köcher mit Pfeilen und ihr Bogen, dessen Sehne ausgespannt war, damit sie nicht beschädigt wurde. Yuki hatte alles dabei, was sie brauchte. Sie könnte einfach gehen und nicht zu Kimiko zurückkehren, aber ihr war klar, dass die Frau dann von einer Reisenden zu einer Nukenin werden würde. Sie musste auf ihr Clanoberhaupt aufpassen. Aber für eine Weile würde sie bestimmt nicht versuchen, die Welt zu vernichten. So viel traute die Chara ihrem Schützling zu.
Es war heiß. Wirklich heiß. Dafür, dass in anderen Reichen Winter herrschte und Schnee lag, war es hier einfach nur schrecklich warm. Das mochte Yuki nicht, so dass ihre Laune sich deutlich verschlechterte. Sie hätte im Gasthaus bleiben sollen und Kimiko einfach in ein Genjutsu stecken müssen. Dann hätte sie auch ihre Ruhe gehabt. Vielleicht machte sie dies das nächste Mal. Nun musste sie aber mit den Konsequenzen ihrer Entscheidung leben.
Yuki aktivierte ihr Kanchi Taipu. Sie brauchte einen Überblick über die Gegend, da sie sich in der Wüste nicht sonderlich gut Orientieren konnte. Sie bemerkte keine wirklichen Gefahren, dafür aber ein schwaches Chakra nicht weit weg. Skeptisch blieb die Frau stehen. Eigentlich sollte sie lieber in genau die andere Richtung gehen, wenn sie sich nicht irgendwelche Lasten auftun wollte, aber gleichzeitig war sie neugierig, was sie fände. Sie war ein gerechter Mensch und so könnte sich hier eine Aufgabe ergeben, welche sie verfolgen könnte. Was die Frau noch nicht wusste, war, dass jenes Chakra einer jungen Dame gehörte, an der sich vor kurzem vergangen wurde. Und das war schlicht und ergreifend das Ergebnis von Wollust. Etwas, was die Frau verurteilte.
Und so setzte sich die Chara in Bewegung. Ihr Tempo erhöhte sich etwas. Da die Person ein sehr schwaches Chakra hatte, ging sie von einem Zivilisten oder einem Kind aus, weshalb sie ihr Sakki so gut es ging unterdrückte, um diese Person nicht sofort in Todesangst zu versetzen. Eine leicht boshafte Ausstrahlung würde sie bemerken, aber es sollte kaum einen Effekt haben. Zumindest nicht auf Personen, die mental stabil waren.
Tatsächlich kam sie recht schnell an, wo sie ankommen wollte und fand ein Mädchen vor. Kein Kind. Also eine Zivilistin. Jedoch war sie nackt und schien geschändet worden zu sein. Yuki kannte solche Wunden. Auch wenn ihr Familienname ein anderer war, war sie eine Akari und die Kultur ihres Clans schreckte vor wenigem zurück. Sie wusste, wie jemand aussah, an dem man sich vergangen hatte.
Die Chara blieb vor dem nackten und deutlich verzweifeltem Mädchen stehen. Sah kühl auf sie herab. "Was ist passiert?", fragte sie mit emotionsloser Stimme. Mehr nicht. Yuki war kein Freund vieler Worte. Das Reden hatte man ihr heraus geprügelt. Wobei sie auch vorher eher still gewesen ist.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Di Jul 26, 2016 9:49 pm

I saw the devil


Immer weiter schien der Sand sich aufzuheizen um die Hitze überall zu verbreiten. So auch unter dem Körper des jungen Mädchens, welches jegliche Kraft verlassen hatte und sich kaum noch von diesem entfernen konnte. Sollte sie so verenden? Geschändet und zurückgelassen, bei dem kläglichen Versuch in die Heimat zu kommen, verdurstet? Nein, sie wollte noch nicht sterben, wollte leben und stärker werden. Stark um sich an dem Mann der ihr das angetan hatte zu rächen, ihn so leiden zu lassen wie sie es tat, ihm weh tun! Wut, für sie eines der Gefühle welche selten in ihr aufflammten, kam in ihr auf, wurde jedoch gleich von der Verzweiflung und Frustration erstickt, welche sich wie ein Nebelhauch um dieses legten. Würden sie nach ihr suchen? Mittlerweile war es schon Tag und sie hätte schon vor Stunden Zuhause sein sollen, im Schutz ihrer Familie. Ihr Vater war seit dem Vorfall in ihrer Kindheit sowieso etwas sehr vorsichtig geworden, achtete genau auf die Einhaltung von abgemachten Zeiten.
Doch ihr Körper schreckte auf, als dieser etwas spürte.. Eine dunkle Energie, etwas grausiges und unheimlich kühles. Sofort spannte er sich an, während Jamini leise winselte. Sie hoffte dass es nicht der Nukenin war, sie das nicht noch ein Mal durchmachen musste.. Langsam schaffte sie es ihre Augen wieder zu öffnen und in die Richtung dieser schaurigen Aura zu blicken, eine Gestalt konnte sie erkennen.. Jedoch weder Geschlecht, noch Alter, geschweige denn etwas anderes.. Nur diese roten Punkte, welche dort waren wo die Augen in der Norm ihren Platz hatten. War das.. Ein Uchiha? Sie hatte schon öfters von den roten Augen gehört, welche das Doujutsu des Clans waren, das Sharingan.. War dies eines dieser? Doch etwas beruhigendes konnte sie vernehmen.. Das war eine Frau. Auch wenn eine kühle in der Stimme mitschwang welcher ihr in der Hitze eine Gänsehaut verpasste konnte sie nicht anders als mit leicht zusammengekniffenen Augen in ihre zu schauen.
Diese Worte.. Sie schmerzten. Sie musste grausig aussehen.. Sofort setzte sie sich mit einem Zischen auf, zog ihr Beine zusammen um jegliche Teile vor den Blicken zu schützen, welche man eigentlich nie sehen sollte. Was war passiert.. Jamini wand den Blick ab schluckte schwer, versuchte ihre Stimme dazu zu bringen Wörter aus ihren Lippen zu pressen, doch der erste Versuch schlug fehl, kam eher ein Hüsteln hervor, ehe sie erneut die trockenen Lippen öffnete.. „Ein Mann… hat mich an der Oase bei -“, erneut kam ihr das Husten der durstenden Kehle dazwischen, hob sie kurz als Entschuldigung die Hand, ehe die kleine Dame fortfuhr. „Bei Sunagakure abgefangen.. Ich habe versucht mich zu wehren.. Aber er war stärker.. Es waren zwei.“, ihre Finger gruben sich in ihre Beine während ihr gleichzeitig schlecht wurde als sie schon alleine durch diese Worte die Bilder wieder vor ihren Augen fand. „Er hat mich hier hin verschleppt.. Ich hab keine Ahnung wo ich bin..“, gestand die Genin und hoffte nur zu sehr, dass diese Frau nicht eine von diesen Leuten war, dass sie normal war, auch wenn dieser Gedanke wohl schon alleine durch diese dunkle Ausstrahlung wohl nicht wirklich Hand und Fuß besaß. „I..Ich muss zurück nach Sunagakure..“, flüsterte sie mit krächzender Stimme und versuchte nun aufzustehen, konnte sich jedoch nicht halten und landete abermals im Sand. Es war unangenehm, peinlich und zugleich demütigend vor einer fremden Person solch ein schwaches Bild abzugeben.. Sie wollte zurück, so schnell es ging. Erneut drückte sie sich hoch, biss die Zähne zusammen als sie den stechenden Schmerz an ihrem Bein spürte in welchem der Kristall noch vor wenigen Stunden gesteckt hatte. Doch sie stand zumindest, legte einen Arm schräg an ihrer Front entlang um zumindest nicht vollkommen entblößt dazustehen.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Di Jul 26, 2016 10:05 pm




I saw the devil
Yuki x Jamini
Das Mädchen sah wirklich erbärmlich aus. Gebrochen. Zerstört. Einen Anblick, den Yuki kannte. Einen Anblick, den sie niemals vergessen würde. Auch ihre Mutter hatte so ausgesehen, als man sie vor Jahren umbrachte. Vor den Augen der kleinen Yuki, welche sich im Wandschrank versteckte. Sie konnte heute noch die Schreie hören. Das Flehen und Winseln, als man sich an ihr vergangen hatte. Yuki hatte damals den Blick abgewandt, aber ihre Schreie und der Geruch nach Schweiß hatte sich in ihr Gedächtnis gefressen. Sie wusste, was der Kleinen passiert war. Sie wusste, wie sie gelitten haben musste, auch wenn die Chara selbst es nicht am eigenen Leib hatte erfahren müssen. Aber sie wusste, was Qualen waren. Was Schmerz war.
Sie schaute zu ihr auf. Schmerz und Furcht schienen in ihrem Blick verankert zu sein. Sie versuchte zu sprechen, aber zunächst versagte ihre Stimme, ehe ihre Kehle sich doch dazu durchringen konnte, Worte zu formen. Ein Mann, nein zwei, hatte sie entführt und hier her verschleppt. Sie stammte aus Sunagakure. Während sie sprach, versuchte sie sich auf die Beine zu hieven. Yuki machte keine Anstalten, ihr zu helfen. Wäre sie zu schwach, aufzustehen, wäre sie der gnädigen Hilfe der Frau ohnehin nicht wert.
Sie war einen Moment auf den Beinen, ehe sie wieder in den Sand fiel. Es war erbärmlich, was das Mädchen ablieferte. Yuki hatte weitaus schlimmeres durchgemacht. Weit aus mehr und hatte es geschafft, zu stehen. Man hatte ihr unvorstellbare Dinge angetan, welche heute noch ihren Leib zierten und ihr den Schlaf und die körperlichen Gefühle raubten, aber dennoch hatte sie sich nicht unterkriegen lassen. Und sie gab sich geschlagen, nachdem sie einen Tag zugerichtet wurde?
Tatsächlich aber kämpfte die Kleine weiter. Sie stand wieder auf und schien dieses Mal auch nicht wieder zu fallen. Als ob sie etwas zu verbergen hätte, hielt sie ihren Arm vor ihrer Brust. Eine blutende Wunde war an ihrem Bein. Yuki betrachtete das Mädchen einen Moment emotionslos ehe, ehe sie seufzte und den Umhang abnahm. Sie trat einen Schritt auf das Mädchen zu und warf ihr diesen über. Auch wenn die Chara sich oft kalt gab, war sie dennoch nicht vollkommen herzlos. Sie war kein Monster, auch wenn viele das in ihr sahen. Auch wenn sie das in sich selbst sah. Sie war gerecht. Sie lebte nach dem Gesetz des stärkeren, aber manchmal musste man auch den schwächeren helfen. Zumindest gegen einen Preis.
Da die Chakra nun ihren Umhang abgenommen hat, konnte die Kleine das ganze Gesicht der Frau sehen. Die blasse Haut. Die blonden Haare. Die Tätowierungen unter ihren Augen. Fast schon erschreckend aber gleichzeitig auch schön. Yuki war vieles, aber auf keinen Fall unscheinbar.
Als wäre es des ganzen nicht genug, zog sie nun ihre Wasserflasche hervor. Sie öffnete den Schraubverschluss und reichte ihm dem Mädchen. Keine Güte war auf dem Gesicht der Chara. Es wirkte fast schon so, als wäre dies alles lästig für sie.
"Ich spüre eine mir unbekannte Chakranatur in deinem Chakra", sagte sie nun. Keine Worte des Mitgefühls. Keine weitere Fragen. Das konnte gut, aber auch schlecht sein. "Du bist Mitglied in einem Clan." Keine Frage, sondern eine Feststellung. "Gegen entsprechende Bezahlung bringe ich dich nach Suna." Ansonsten würde sie gehen. Weit konnte der Mann nicht sein, der ihr das angetan hatte. Er hatte gerade bei Yuki eine höhere Priorität. Aber Geld konnte sie auch gebrauchen. Ihr Clan brauchte es, denn sie hatten große Pläne. Demnach wäre auch die Aktion, das Mädchen Heim zu bringen für sie lukrativ.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Di Jul 26, 2016 10:37 pm

I saw the devil


Man konnte wohl die Müdigkeit in den Augen der Kleinen sehen, welche versuchte durch weiteres zusammendrücken der Augen ein scharfes Bild der Frau vor sich zu bekommen, jedoch gelang dies nicht.. Nur diese roten Augen konnte sie gut erkennen, wie diese einen beinahe schon kalt wie eine Puppe anblickten. Doch hören konnte sie und ging sofort aus Vorsicht einen Schritt zurück als sie hörte, dass die Fremde einen auf sie zu tat, doch bevor sie überhaupt hätte wegrennen können, was ihr in der derzeitigen Verfassung sowieso nicht gelungen wäre, spürte sie etwas Stoff über sich. Hatte sie ihr wirklich etwas zum anziehen gegeben? Sie schlüpfte in den für sie viel zu großen Mantel hinein und schloss ihn soweit dies nun möglich war und blickte leicht lächelnd zu ihr. „Vielen Dank..“, flüsterte Jamini leise und senkte respektvoll kurz ihr Haupt, bevor sie der Frau, welche sie kaum erkannte lauschte. Sie schien ein Sensor zu sein, da sie erkannte dass Jamini eine Chakranatur in sich trug, welche nicht ganz alltäglich war und daraus resultierend dass sie einen Clan angehörte. „Richtig.. Ich stamme vom Kessho Ichizoku ab..  Dementsprechend hab ich das Shouton vererbt bekommen..“, erklärte sie mit einem leicht stolzen Lächeln, auch wenn sie das Element bei Weitem noch nicht perfekt meisterte, konnte sie es zumindest schon recht gut nutzen. Auch wenn ihr dies im Kampf gegen Saishû nichts gebracht hatte. Dankend nahm sie die Wasserflasche an und legte die Öffnung vorsichtig an ihre Lippen, bemerkte erst als das Nass ihre Lippen berührte wie sehr sie dies brauchte, was für einen Durst sie hatte. Nichts desto trotz nahm sie nur zwei kleine Schlücke, gehörte sich es nicht einem Reisenden die Flasche leer zu trinken..
Sie verschraubte diese wieder und gab sie ihr zurück. Langsam schien die Furcht zu weichen und Freude kam auf. Sie würde zurück nach Sunagakure kommen, zurück nach Hause, lebend! „Das Geld dürfte kein Problem sein.. Wenn wir dort sind werden sie gebührend bezahlt, keine Sorge.“, erklärte die Genin mit einem freundlichen Ton in der zarten Stimme. „Ich könnte ihnen hier eine kleine Anzahlung geben, aber ich glaube wenn ich das mache liege ich wieder auf dem Boden und kann mich nicht rühren...“, jetzt einen Kristall zu erschaffen, auch wenn es nur ein E-Rang Jutsu war, war weitaus zu anstrengend.. Ihre Kräfte brauchte sie nun für den Weg, wie weit er auch sein mochte… Ich heiße Jamini Kessho.. Freut mich ihre Bekanntschaft zu machen.“, es gehörte sich vorzustellen, weshalb sie das eben auch noch schnell erledigte bevor die Stimme erneut ertönte. „Dürfte ich fragen wie weit wir von Sunagakure entfernt sind?“, Daten die wichtig waren.. Sie war kaum noch eine Stunde von Suna entfernt gewesen als sie mitgenommen wurde und der Flug war nicht enorm lang gewesen.. Somit konnte sie die Geschwindigkeit des Drachen errechnen und somit eventuell noch bessere Angaben zu diesem Mann machen können. Mit einer Hand hielt sie den Mantel fest und atmete tief durch, versuchte an alles zu denken aber nicht an die Hände die sie berührt und an den Körper welcher sie beschmutzt hatte.. Dass dieses Spiel eventuell Nachwirkungen mit sich gezogen hatte, ahnte das junge Ding noch nicht, wollte auch nicht nur einen Gedanken daran verschwenden.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Di Jul 26, 2016 11:26 pm




I saw the devil
Yuki x Jamini
Yuki machte ihr Angst. Natürlich tat sie das. Das Mädchen war nicht nur verängstigt, sondern es spürte auch die leichten Auswirkungen des Sakki. Man könnte sich sogar fragen, ob die Chara in diesem Moment nicht vergleichbar mit dem Peiniger der Kleinen war. Doch als Yuki ihr den Umhang umlegte, schien diese die Geste anzunehmen. Sie schlang den Stoff um ihren nackten Körper, während sie sich höflich bedankte.
"Es ist kein Dank für etwas nötig, worum du nicht gebeten hast", meinte die Chara kühl. So einfach war das. Sie selbst bedankte sich niemals, weil sie keine Hilfe wollte. So war ihr Gedankengang und so würde es auch bleiben. Sie bat auch nie um etwas. Was sie wollte, verdiente sie sich oder arbeitete selbst dafür.
Kessho. Interessant. Yuki war noch niemandem aus dem Clan begegnet. Ihr Clan lag sehr weit weg, so dass sie eher selten nach Kaze no Kuni kam. Kimiko hatte sie immerhin hergeschleppt. Sie war noch niemandem mit dem Shouton begegnet, weswegen sie sich die Signatur genau einprägte, damit sie bei einem nächsten Treffen Mitglieder dieses Clans erkennen konnte.
Jedoch antwortete sie auf die Bejahung der Kleinen nicht. Was ihre Worte aber ergaben, war, dass sie eine Kunoichi war. Sonst hätte sie anders geantwortet und es nicht betont, dass sie das Shouton besaß. Ihr Chakrahaushalt jedoch war sehr klein, was bedeutete, dass sie entweder einen minimalen Chakrapool hatte oder noch deutlicher angeschlagen war als gedacht. Ein Jutsu könnte ihr das Bewusstsein rauben oder sie sogar töten.
Die Chara reichte ihr, gütig wie sie war, die Wasserflasche, aus der das Mädchen viel zu wenig trank. Dennoch schraubte diese das Gefäß wieder zu und gab es Yuki zurück. Jene schüttelte den Kopf und kramte nun aus ihrem kleinen Beutel eine Chakrapille hervor. Ein weiteres Mal reichte sie dem Kind die Wasserflasche. "Hyôrôgan. Die vergütest du mir", meinte sie nur. Dadurch würde das Mädchen mehr Wasser trinken und ihren Chakrahaushalt vollkommen auffüllen.
"Ich sorge mich nicht", antwortete sie monoton. "Sorgen müsstest du dich, wenn ich keine Bezahlung erhalte." Dann würde die Kessho nämlich in ihrer Schuld stehen und man wollte absolut nicht in Yukis Schuld stehen. "Eine Anzahlung brauche ich nicht." Sie wollte das Mädchen nicht überfordern. Auch nicht, sollte sie die Chakrapille genommen haben. Sie konnte sich ja kaum auf den Beinen halten, wie sollte sie dann Fingerzeichen formen? Am Ende brachte sie sich noch um.
"Chara Yuki", antwortete sie auf die Vorstellung des Mädchens. Jamini war ein seltsamer Name. Yuki hatte ihn noch nie gehört. Scheinbar kam er nur hier in Kaze no Kuni war. "Wir sind einige Stunden zu Fuß entfernt." Es wäre ein langer Fußmarsch, denn Jamini bestimmt nicht schaffen würde.
Und so entschied Yuki sich, sich in den Finger zu beißen und das Kuchiyose no Jutsu anzuwenden. Sie beschwor Bagi, den schwarzen Panther, welcher blinzelte, als er vor ihnen auftauchte. Das zwei Meter fünzig hohe Tier schien alles erwartet zu haben, aber keine Wüste. Er musterte Yuki und dann Jamini, welche nur den Umhang trug.
"Ich will gar nicht wissen, was vorgefallen ist", sagte er ruhig.
Yuki nickte ihm zur Begrüßung zu. "Ich bringe das Mädchen heim." Damit implizierte sie, dass der Panther als Taxi fungieren musste. Sie schaute zu Jamini. "Hast du ein Problem damit, auf seinem Rücken zu reiten, Kessho-San?" Typisch für Yuki. Sie sprach Menschen nie mit dem Vornamen an. Ihre Art, Distanz zu wahren. Nur Menschen, die sie respektierte, wurden so angesprochen. "Dann wären wir ein einer Stunde da." Bagi war sehr schnell. Sie würden wirklich nicht lange brauchen.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 10:24 am

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Die junge Genin versuchte tapfer zu sein, versuchte sich nicht anmerken zu lassen dass ihr kompletter Körper schmerzte, sie sich dreckig und einfach nur ekelhaft fühlte. Das schlimmste war gewesen dass ihr eigener Leib ihr nicht gehorcht hatte, sie nicht anders gekonnt hatte als diese Gefühle zu bekommen. Sei es das Zucken, oder das zarte Stöhnen welches über ihre Lippen gehuscht war, jeglicher Kampf gegen den Drang danach hatte sie verloren. Zumindest stand sie nun nicht mehr nackt da, war ihre Haut zwar an die Sonne hier gewöhnt, doch all zu lange sollte man dennoch nicht in dieser bleiben, hatte sie schon ein Mal ausgesehen wie ein Krebs welcher gekocht wurde. Als ihr Gegenüber meinte, dass sie sich nicht zu bedanken brauchte, da sie nicht darum gebeten hatte, schüttelte sie den Kopf. „Es ist trotzdem sehr freundlich von ihnen, daher bedanke ich mich auch.“, erklärte sie mit einem zarten Lächeln auf den aufgeplatzten Lippen.
Ihr Körper schien immer wieder leicht zu taumeln, während Mini angestrengt versuchte auf den Beinen zu bleiben, immer wieder kurz die Augen schloss um sich darauf zu konzentrieren. Dass sie durch das Fehlen der Brille nicht besonders viel sehen konnte machte die Sache nicht besser. Es fühlte sich an als würde ihr die Wüste mit der Hitze und den Wellen an welchen Sand und Himmel zusammenkommen, einen Streich spielen.. Könnte man fast denken dass es dort hinten Wasser war..   Kaum nachdem sie die Wasserflasche zurückgegeben hatte, wurde ihr diese mitsamt einer Pille wieder in die Hand gedrückt. Hyôrôgan..? Ihre Mutter hatte da mal was erwähnt, also schien es nichts gefährliches zu sein.. Die kleine Kugel nahm sie in den Mund und schluckte sie mit zwei weiteren Schlücken Wasser hinunter. „Ich werde dafür aufkommen.“, versprach Jamini fing an zu versuchen diese Frau einzuschätzen. Sie war so eigenartig kalt und dennoch freundlich, auch wenn sie dafür Bezahlung bekam. Entweder sie war eine Missing-, oder Nukenin.. Eventuell noch eine Reisende. Die meisten Dörfer schickten eigentlich immer Zweierteams los um Situationen zu vermeiden in welchen einer von Beiden zusammenklappte und dann verendete. „Wenn ich fragen dürfte.“, flüsterte sie leise. „Sind sie aus einem Dorf?“, woher konnte die Kessho auch wissen dass vor ihr eine Reisende stand, welche wohl zugleich enorm abschreckend und wunderschön war.
Dann endlich stellte sie sich vor und Jamini lächelte erneut freundlich. Yuki, ein schöner Name und dazu ganz passend wenn man zu der Haut der Schönheit blickte.
Sie waren also einige Stunden entfernt? Dann war dieser Drache wirklich schnell gewesen, damit schien ihr Peiniger mit Glück zumindest schon weit weg zu sein, zumindest hoffte sie das. Doch alleine der Gedanke daran, dass sie diesen Weg jetzt noch laufen müssen sollte, ließ ihre Beine erzittern. Da wäre es wohl wahrscheinlicher dass eine Schlange Flügel bekommt und in der Luft ein kleines Tänzchen aufführt. Doch auch dafür war eine Lösung parat. Yuki beschwor ihr Kuchiyose und ein schwarzes etwas längliches Tier auf wahrscheinlich vier Beinen tauchte bei ihr auf. Dieser schien wohl nicht unbedingt Fragen stellen zu wollen. „N..nein. Es wäre mir eine Ehre.“, antwortete sie auf die Frage hin ob sie auf ihn reiten könnte. Zumindest waren sie dann wieder schnell in Sunagakure und damit bei ihrer Familie. Vorsichtig näherte sie sich dem schwarzen Tier und versuchte etwas von ihm zu erkennen. „D..darf ich einfach auf euch drauf sitzen, oder sollte ich etwas zu beachten?“, fragte sie den Panther leise und wusste wie eigen damit manche Kuchiyose waren. War es besser noch Mal nachzufragen, bevor diese sie von Anfang an mit einem Groll belegten. Die andere Frage war wie sie auf ihn steigen sollte. Er war riesig, um einiges größer als Asami und die meisten Eulen-Kuchiyose die sie kannte.

@Yuki


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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 10:50 am




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Yuki x Jamini
Yuki empfand das Mädchen als naiv. Sie war zu freundlich und scheinbar auch nachlässig. Immerhin war sie nahe Sunagakure aufgelesen worden, so wie sie es erzählt hatte. Das hieß, dass sie alleine ohne wirklichen Schutz allein gewesen ist, sonst hätte ein Rettungstrupp sie schon längst gefunden. Sie war fahrlässig gewesen und hatte sich das alles selbst zuzuschreiben. Da Yuki aber keine Lust auf großes Geheul hatte, verkniff sie sich diesen Gedanken und behielt ihn für sich.
"Wenn du meinst", sagte sie also nur und zuckte mit den Schultern. Sie schaute zu, wie das Mädchen wieder die Flasche griff und die Chakrapille schluckte. Gut. Ein Problem weniger. Sie würde bald merken, wie ihr Körper die fehlenden Ressourcen auffüllte. Dann sollte sie zumindest etwas kräftiger werden und nicht Gefahr laufen, sofort umzukippen, auch wenn es sie auf keinen Fall auch nur annähernd wieder fit machte. "Das wirst du." Normalerweise würde ein Mensch sagen, dass er darauf hoffte, dass dem so war. Yuki aber nicht. Sie hatte die Hoffnung schon lange abgelegt. Sie nahm die Dinge selbst in die Hand, statt sie dem Zufall zu überlassen. Wer hoffte, hatte aufgegeben. So einfach war das. Und Yuki gab nicht auf.
"Du darfst nicht fragen", antwortete die Chara streng. Informationen waren das wichtigste Gut in der Welt der Shinobi. Solche Informationen gab sie nicht einfach heraus. Aber sie konnte sich denken, dass Jamini versuchte einzuschätzen, ob sie eine Gefahr vor sich hatte oder nicht. Immerhin könnte Yuki auch ein Menschenhändler oder ein Sadist sein. Beides würde ihr Verhalten zunächst logisch erklären. "Ich bin jedoch keine Abtrünnige." Sollte sie der Kunoichi glauben, so würde sie sich damit zufrieden geben.
Als Yuki Bagi beschwor, damit sie schneller ins Dorf kamen, schien Jamini nicht gerade abgeneigt zu sein. Der schwarze Panther war eine Schönheit an sich und hatte etwas Mystisches, so dass er die Kleine zumindest nicht verschrecken würde. Tatsächlich wandte sie sich sogar an Bagi und fragte, ob es ihm denn recht wäre. Der Panther brummte jedoch nur und ließ sich auf den Sand herab, damit man besser auf ihn raufklettern konnte.
"Er spricht nicht viel", meinte Yuki knapp. Damit waren sie schon zwei. Sie ging auf Jamini zu. "Einfach raufsetzen und festhalten." Sie hob das Mädchen an. Viel wog sie wirklich nicht. Ohne Mühe setzte die Chara die Kessho auf den Rücken des Panthers und schwang sich hinter diesen. Bagi erhob sich wieder und raste los. Der kühle Wind, der dadurch aufkam, schmeichelte Yuki Haut.
"Erzähl mir von dem Mann, der dir das angetan hat", verlangte sie nun. Gewiss wäre es schwer für Jamini, aber Yuki nahm darauf keine Rücksicht. Sie hatte ein Ziel, welches sie nun finden und töten musste. Wollust war eine Todsünde. Jeder, der ihr verfallen war, musste sterben. So einfach war das.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 11:21 am

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Der Geschmack der Pille war alles andere als schmackhaft, aber es war nun Mal Medizin, diese durfte nicht schmecken, wie ihre Mutter immer zu sagen pflegte. Aber wenn es half war es mehr als nur in Ordnung, dann würde sie wenigstens wieder richtig zuhören können, ohne dass sie das Klopfen in ihren Ohren hörte und ihre Beine wackelten wie Pudding. Der Blick der jungen Genin fiel wieder auf die Fremde. Warum war sie so kühl, so eigenartig düster und derartig kurz angebunden. Langsam kehrte zumindest das Gefühl für die Temperatur zurück, sodass sie das seichte Brennen unter ihren Füßen endlich bemerkte und diese etwas tiefer in den Sand eingrub, welcher dort kühler war.
Doch eine Frage blieb offen. Woher kam diese Frau, war sie gesucht, schaute sie nur nach ihrem nächsten Opfer um es zu verstümmeln? Eine Unruhe machte sich in Jamini breit während sie es versuchte mit einem Lächeln zu verstecken und den Blick abzuwenden. Laut der Antwort war sie zumindest keine Abtrünnige, wenigstens das nicht.. Man konnte ihr die Erleichterung wohl mehr als nur ansehen. Die Frage ob die Frau das Sharingan besaß, sprach sie lieber erst gar nicht aus, würde sie wohl eine ähnliche Antwort bekommen, welche eher nichtssagend war. „Ich habe Glück dass du mich gefunden hast.. Ansonsten hätten mich wohl irgendwann die Geier geholt..“ , flüsterte sie betrübt und ließ den Blick auf den Boden schweifen, verweilte dort.
Erst als der für sie unkenntliche Panther erschien war die Aufmerksamkeit wieder geweckt. Leider schien er wie Yuki schon erwähnte, nicht viel zu sprechen. Schon kurz darauf hatte Yuki sie auf ihn gesetzt und Mini legte ihre Hände vorsichtig an das dunkle Fell des Kuchiyos, konnte nicht anders als freudig zu lächeln. Wann saß man schon Mal auf so einem großen.. Naja, etwas? Schwarzes Stück Fell mit vier Tatzen? Dann schon preschte er los , sodass die Kunoichi sich erst ein Mal kurz recht stark festhielt und sich nach unten beugte, bevor sie den Mut fasste sich normal hinzusetzen und den Wind zu genießen, welcher ihr Gesicht kühlte, eine Wohltat war um die Hitze zu nieder zu halten.
Doch dieses schöne Gefühl verschwand sofort als Yuki sie nach ihrem Peiniger fragte. Ihr Körper verspannte sich und sie kniff die Augen zusammen. Musste das sein, reichte es nicht schon dass sie das Zuhause auch erzählen dürfte? Kurz drehte sie den Kopf in Richtung ihrer Retterin. „Ich möchte nicht wirklich darüber reden...“, versuchte sie klar zu machen, doch dass diese Aussage wohl nicht viel bringen würde und sie im schlimmsten Fall gleich im Sand saß, kam ihr ebenfalls in den Sinn, weshalb sie ein Mal tief einatmete. Sie saß hier am kürzeren Hebel. „Er nannte sich Sasayakimasu Saishû, soweit ich das verstanden habe.. Er scheint sich ebenfalls als Gott zu bezeichnen und besitzt ein Kuchiyose welches die Menschenform angenommen hatte.. Eigentlich scheint es eine Art Drache zu sein..“, sie versuchte nur Fakten aufzuzählen und blickte starr auf das dunkle Fell des Kuchiyose. „Er hat gräuliche Augen mit Ringen in diesen und scheint durch einen durchzuschauen. Ich würde sagen er ist blind, kann aber dennoch sehen. Eventuell mit dem Kanchi Taipu.. Er hat lange orangene Haare und viel Metall an seinem Körper. Seine Nase ist mehrfach gepierct, sowie auch seine Ohren und Wangen.. Er konnte meine Kristalle mit irgend einem Jutsu schnell zerschmettern, eine Art Druckwelle. Schnell, ist er auch, hat meine Kuchiyose aus der Luft gepflückt, bevor sie überhaupt die Chance hatte Hilfe zu holen..“, nun fing der Gedanke wieder an, dass Asami eventuell noch immer in dem Holz gefangen war. „Er kann das Mokuton nutzen und riecht selber nach Wald und Holz.. Scheint somit ein Senju zu sein.. Sonst fällt mir gerade nicht mehr ein.. Ich hoffe das reicht..“, sie atmete tief auf um die Tränen zu unterdrücken welche in ihre Augen stiegen. Es waren Tränen der Wut und des Hasses, ebenso der Verzweiflung da sie sich nicht hatte wehren können. Warum hatte auch der Sandsturm sie von der Abreise hindern müssen? Zwanzig Sekunden mehr und sie wäre ihm niemals begegnet.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 11:47 am




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Yuki x Jamini
Glück. Yuki verzog keine Miene, aber sie kein Freund von diesem Wort. Ebenso wie von der Hoffnung. Beides war zu unsicher und konnte schnell in die falsche Richtung schlagen. Nein. Die Frau verachtete alle, welche hofften. Und sie verachtete alle, welche sich auf ihr Glück verließen.
"Vertraue nicht auf Glück", sagte sie dann. "Bei einem Erfolg hat man nicht das Recht, sich zu freuen, weil man nichts dafür getan hat. Und ein Misserfolg wiegt dann schwerer, weil man schon längst aufgegeben hat." Jamini hätte viele Möglichkeiten gehabt, zu überleben. Immerhin war hier in der Nähe eine Höhle. Dort hätte sie im kühlen Schatten ausruhen können, bis ihre Beine wie wieder trugen. Yuki spürte das Suiton in ihr. Sie hätte sich damit helfen können und wenn sie kein passendes Jutsu besaß, müsste sie eben eines entwickeln. Oder direkt nach Wasser suchen. Durch pulsiernedes Chakra auf sich aufmerksam machen. Aber nein. Sie war einfach hinaus gewankt und hatte sich in den Sand gelegt. Was, wenn Yuki das damals gemacht hätte? Sich den Wunden der Folter hingegeben und auf den Tod gewartet? Was, wenn sie nicht blutend mit gebrochenen Knochen und aufgeschlitzten Fußsohlen nach der schier ewigen Dunkelheit im Genjutsu aufgestanden wäre? Was, wenn sie gewartet hätte, dass man sie fand? Dass man sie rettete? Sie wäre tot. Bestimmt. Denn Yuki glaubte nicht an Glück. Sie glaubte nicht an Hoffnung. Sie vertraute nicht auf andere. Sie war sich selbst am nächsten.
Da sie keine Zeit verlieren wollte, setzte sie Jamini auf Bagi und schwang sich hinter das Mädchen. Damit sie nicht fiel, auch wenn sie sich festhielt, legte die Chara ihre Arme um die dünne Taille der Kunoichi. Beiden war diese Berührung gewiss unangenehm, aber Yuki sah es als Notwendigkeit an.
Notwendig war auch, dass Jamini von ihrem Peiniger sprach. Das schien zu in Angst zu versetzen und sie wollte es gar nicht tun, aber die Chara würde sie nicht davon kommen lassen. Sie brauchte diese Informationen.
Das schien die Genin zu verstehen, nachdem die Kleine zu Yuki geschaut hatte, ehe sie sich wieder nach vorne drehte. Sie begann zu erzählen. Name. Übersteigerte Selbstwahrnehmung. Drachenkuchiyose? Davon durfte Kimiko niemals erfahren. Wirklich niemals. Aussehen. Möglicherweise blind. Klang wie ein Idiot. Mokuton. Scheinbar ein Senju. Ein eine Druckwelle. Das waren viele Informationen. Yuki musste sich von dem Mann fernhalten, wenn sie ihn traf. Und ihre visuellen Genjutsu könnten nicht wirken. Ihr Genjutsubunshin würde funktionieren. Die Illusion betraf alle Sinne. Auch das Fühlen, Hören und Riechen. Nicht nur die Augen. Und durch ihre eigene Kanchi Taipu Ausbildung würde nur ein S-Rang Sensor sie bemerken.
"Das reicht", sagte sie nach ihrer letzten Aussage. "Klingt nach einem Idioten mit schrecklichen Komplexen. Diese Menschen sind die Schlimmsten." Sie hatte es am eigenen Leib erfahren müssen. "Scheint wohl keine Frau von sich überzeugen können, dass sie sich ihm freiwillig hingibt", zischte sie dann nur. Eher für sich als für Jamini. Sie wusste nun wirklich genug über den Mann. Sollte sie ihn finden, würde sie ihn vernichten. Er hatte keine Chance gegen die Chara. Egal wie stark er war. Sie war eine Ein-Mann-Armee.
Dann kam der Frau eine Idee. Sie holte ihr Bingo Book hervor und blätterte darin herum. Tatsächlich fand sie den Mann. Sie zeigte es Jamini. Von ihrer schlechten Sicht wusste Yuki nicht. Sie hatte gemerkt, dass das Mädchen es etwas schwer hatte, zu sehen, aber das schob die Chara auf ihren Zustand. "Ist er das?", fragte sie nun hart. Ein A-Rang Nukenin mit ordentlichem Kopfgeld. Yuki müsste in Suna die Zuständigen aufsuchen, damit sie das Kopfgeld erhöhten. Auf den Seiten stand auch seine Druckwelle beschrieben. Er war wirklich kein kleiner Fisch.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 12:12 pm

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Sie sollte nicht auf Glück vertrauen? Was war ihr denn anderes übrig geblieben? Sie konnte von Glück sprechen dass sie gefunden wurde, dass sie nicht in der schrecklichen Hitze verenden musste. Klar hätte sie auch warten können bis ihr Chakra soweit regeneriert war bis sie wieder mit ihrem Rad vorwärts kam, jedoch würde sie dann so gut wie blind durch die Gegend fegen, in welche Richtung auch immer. „Hattest du noch nie Glück? Ich hätte auch hier sterben können das ist leider richtig. Aber dort drinnen war nichts was mir geholfen hätte außer die Kälte, dann hätte ich eventuell noch zwei Tage überlebt, bis sich die Wunden entzündet hätten und ich wohl die Infektion meines Lebens bekommen hätte. In diesen zwei Tagen hätte mich wohl eher Jemand gefunden wenn ich in der Nacht nicht erfrieren würde.“, meinte sie und zog eine Braue hoch. Sich nicht auf das Glück verlassen? Sie war verzweifelt gewesen und gehofft dass Jemand sie findet und so war es auch passiert, also gab es da nichts weiter zu beanstanden.
Sofort zuckte ihr Leib auf als Yuki ihre Hände um ihre Taille legte, auch wenn dies nur eine Notwendigkeit gewesen war damit das Mädchen nicht hinunterfiel. Es fühlte sich ekelhaft an, jede Berührung tat dies im Moment. Sie musste wohl unglaublich stinken.. Nach Schweiß, Blut und nach ihm. Sie konnte es selber riechen und schämte sich, aber wirklich waschen hatte sie sich dort nicht können. Mit Sand hätte sie sich abschrubben können, wäre dadurch der unangenehme Geruch dennoch nicht verschwunden.
Langsam fing Mini an zu erzählen, sah wie das Bild des Hunnen sich wieder vor ihren Augen zusammensetzte, er sie mit seinem lüsternen Blick anschaute, ihr das reinste Grauen bevorstand. Immer wieder diese Worte, ob sie ihn hasse.., Jede paar Minuten. Was war der Sinn von ihnen gewesen? Endlich meinte Yuki dass es genug Informationen seien und schien genau das auszusprechen was Jamini dachte. Dieser Mann hatte wohl eindeutige Probleme. „Er hat mich immer gefragt ob ich ihn hassen würde.. Immer und immer wieder. Ich weiß nicht warum.“, erklärte sie noch dazu und streichelte leicht das Fell zwischen ihren Fingern, beruhigte sie das zumindest etwas. Nun wurde es wieder still und Jamini schloss ihre goldenen Augen versuchte ein Moment Ruhe zu finden. Sie war müde, erschöpft, hätte sich am liebsten einfach geduscht und dann hingelegt, mehr nicht. Doch das bekannte Geräusch von Seiten drang in ihre Ohren und die Augen öffnete sich wieder ehe ihr schon das Bingo Book unter die Nase gehalten wurde. Sie sah auf dem Bild nur das orange seiner Haare. „Meine Brille ist an der Oase zu Bruch gegangen. Ich kann es dir nicht sagen.. Die Haarfarbe passt zumindest. Ich sage dir mehr wenn ich wieder daheim bin.“ Er hatte sich selber als den schlimmsten Nukenin bezeichnet, als einen der meist gesuchten und das schien wohl zu stimmen wenn er in einem Bingo Book stand. Was wenn er zurückkommen würde? Wenn er wieder kam um sie sich wieder zu packen und sie erneut zu brechen, ihren Willen zu zerstören? „Er meinte Kaze no Kuni hätte ihm geschadet und deswegen müsste ich leiden.“, kurz kratzte sie sich am Nacken, verspürte ein leichtes Jucken welches durch das eingebrannte Fuuin an ihrem Nacken kam.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 1:32 pm




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Yuki x Jamini
Yuki schüttelte den Kopf. "Glück ist für die Schwachen. Für die, die nach einer Niederlage nicht mehr aufstehen können. Ich vertraue weder auf die Hilfe anderer noch auf den Zufall. Ich forme mein Leben nach meinem Willen. Ich liege nicht weinend am Boden und hoffe, dass mich jemand rettet, sondern stehe auf und laufe selbst. Egal wie sehr es weh tut und wie schlecht es mir geht." Yuki wusste es besser als jeder andere. Wusste es besser als wohl die meisten. Sie kannte Leid. Sie kannte Qualen. Was Jamini durchgemacht hat, war schrecklich. Aber ihr körperlicher Zustand war weitaus besser als Yukis damals. Ihr mentaler Zustand war es. Vielleicht war Yuki aber auch nur zu stur, um zu sterben.
Die Frau bemerkte das Zucken des Mädchens. Es war nichts Verwerfliches. Aber die Chara störte sich nicht an ihrem Zustand. Weder an dem Schweißgeruch noch an etwas anderem. Wieso sollte sie auch? Sie würde das Mädchen nicht für jenes verstoßen, was ihr angetan wurde. Sie gab dem Kind ohnehin schon genug Grund, sich schlecht zu fühlen.
Einen Moment blinzelte Yuki. War sie zu nett? Fühlte sie sich mit Jamini verbunden, weil sie beides Schreckliches durchmachen mussten? Weil sie beide Leid kannten? Nein. Dem war gewiss nicht so. Aber es schien zumindest zu bewirken, dass die Chara ihr half. Wenn auch eben nicht kostenlos.
"Männer empfinden Macht, wenn sie die Gefühle einer Frau verändern. Egal in welcher Weise. Wenn er merkte, dass du ihn für seine Taten hasst, wird er wissen, dass er etwas in dir verändert hat und stolz darauf sein."
Als Yuki auf die Idee kam, im Bingo Book zu suchen und den Mann fand, zumindest Name und Bild passten zur Beschreibung, zeigte sie es Jamini. Diese aber schien nichts zu erkennen. Sie hatte also tatsächlich eine schlechte Sicht. Das war nicht gut für eine Kunoichi, aber es war nicht Yukis Bier. Sie musste ja nicht mit Jamini zusammenarbeiten.
"Eine schlechte Ausrede für seine Taten", meinte sie nur zu ihren letzten Worten, nachdem sie das Buch wieder weggetan und ihre schlechte Sicht nicht kommentiert hatte. Yuki hatte keine Lust, auf der Schwäche des Mädchens herumzutrampeln. Sie hatte genug Laster zu tragen. "Ich laufe auch nicht durch die Gegend und töte Konohanin wie es mir beliebt." Wobei sie Nukenin jagte, weil jene ihr Unrecht getan hatte. Aber die meisten Nukenin waren nicht ohne Grund solche und Yuki tötete jene, welche gegen ihre Moral verstießen. Und das waren viele. Dieser Sasayakimasu Saishû würde ebenfalls daran glauben müssen. So einfach war das.
"Wir sind bald da." Am Horizont erstreckte sich langsam das Dorf Sunagakure und Yuki fühlte auch mit ihrem Kanchi Taipu die ersten Chakren. "Du musst am Dorftor dafür sorgen, dass wir herein gelassen werden. Ich bin nicht bekannt im Dorf." Das wäre eine große Bürde für das Mädchen. Vor allem, wenn man ihren Zustand bedachte. Sie sah nicht gerade professionell aus. Nicht gerade ernstzunehmen und selbstbewusst. Sie musste fürchten, das Dorfgespräch zu werden. "Habt ihr inzwischen einen Kazekagen?" Sie hatte von dem Tod des Kazekagen gehört. Ebenso wie das Ableben des Hokagen und Mizukage. Seltsame Zufälle.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 2:46 pm

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Die Augen der jungen Genin wurden größer als sie die Worte der Schönheit vernahm. Was musste ihr zugestoßen sein, dass sie so dachte? Einen solchen Hass gegen Schwächere besaß? „Du bist unglaublich stark Yuki-san..“, stellte das Mädchen fest und griff weiter in das weiche Fell. „Ich scheitere schon oft genug daran ein Wort au meiner Kehle zu bekommen, oder kann nach einem Kampf nicht mehr richtig aufstehen. Du hingegen schreibst dir deine eigenen Regeln auf die dein Körper zu hören hat.“, sie blickte auf ihre Hände und auf ihre Beine, welche sich so gegen sie gestellt hatten, sie mit in die Fänge des Mannes getrieben hatten. Egal wie sehr sie innerlich getobt hatte, ihre Stimme, ihre Beine und Arme hatten irgendwann versagt hatten nicht mehr die Kraft besessen sich zu wehren.
„Mein Körper hingegen konnte nicht mehr kämpfen, egal wie sehr ich geschrien und um mich geschlagen habe.. Alles hat nichts gebracht. Weder meine Ninjutsu, noch der Versuch mich körperlich zu wehren.“, nun spürte sie wie die Tränen über ihre trockenen Wangen rannen und sofort wischte sie diese weg. „Tut mir Leid.. Ich sollte dich nicht mit so etwas voll quatschen.“ Sie lächelte, doch dass hinter diesem Lächeln eine bittere Verzweiflung wartete konnte man sehen. Ihre eigenen Ninjutsu hatten sie verletzt. Rechte Schulter und linkes Bein, doch was war ihr anderes übrig geblieben, als versuchen sich mit allem was sie hat zu wehren? „Wie soll ich etwas anderes fühlen als Hass wenn ich ihn sehe? Freude, Gnade?“, fragte Mini und spürte wie ihr Körper sich erneut anspannte. „Hätte ich die Kraft dazu würde ich ihm sein erbärmliches Leben nehmen.“, Worte welche dieses Mädchen wohl noch nie in den Mund genommen hatte. Hinter der Wut versteckte sich jedoch nur eine Angst welche unendlich groß war, wurde diese nur von der Wut zusammengehalten, welche sich wie ein leichter Schleier um sie gelegt hatte.
Sie blickte auf diese roten Augen, blinzelte müde. „Ich verstehe es auch nicht. Vielleicht kann er es sonst nicht mit seinem Gewissen ausmachen, wenn er überhaupt eines besitzt.“, auch sie erkannte nun die etwas dunklere Fläche in der Ferne, welche eindeutig die Mauern von Sunagakure waren. Und bei Gott eine unendliche Erleichterung machte sich in ihr breit, als sie ihre Heimat sah. Jeglicher Ballast fiel ab und sie rieb sich kurz die Augen. „Ich bekomme das schon geregelt. Im Normalfall geben sie sich ganz nett, wenn man die Situation erklärt..“, flüsterte die Kunoichi und schüttelte dann den Kopf. „Nein leider haben wir noch keinen neuen Kazekagen. Anscheinend sind aber schon einige mögliche Kandidaten bekannt. Ich hab keine Ahnung wer es werden wird, habe nicht sonderlich viel mit den Jounin zu tun, bin erst in ein Team gekommen..“, bei de Gedanken wenigstens Sayuri alles erzählen zu können und dort ihren Emotionen freien Lauf zu lassen, verbreitete sich weiter Erleichterung.
Kaum waren sie am Dorftor rückte Mini den Mantel nochmal zurecht und blickte zu einer der Wachen, welcher eine Braue hochgezogen hatte. „Ich bin von der Kessho-Familie.. Ich hatte einen Zwischenfall und diese Dame hat mir geholfen, darf ich damit rechnen dass ihr sie hineinlässt? Sie hat mir wirklich sehr geholfen. Ohne sie wäre ich in der Wüste wohl umgekommen..“, mit einem genervten Schnalzen winkte er die Beiden herein und hab den Anderen Bescheid, dass eine Fremde im Dorf war.
„Wunder dich nicht falls die Leute dich etwas schräg anschauen.. Ist gerade alles etwas drunter und drüber ohne Kazekage..“ , warnte sie Yuki mit einer sanften Stimme vor und atmete dann tief aus. Gut jetzt musste sie noch beschreiben wie sie zu ihrem Haus kommen würden. „Von hier aus dürftest du ca 1.5 Kilometer weiter, etwas erhöht ein Haus sehen mit einem großen glänzenden Kristallgebilde auf dem Dach.. Es wäre sehr nett wenn du mich dahin bringen könntest.. Dort kann ich dich auch dann bezahlen.“

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 3:30 pm




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Yuki x Jamini
Das Mädchen schien wirklich kein Selbstwertgefühl zu haben. Yuki wusste, dass sie selbst noch ein Mal darauf herum trampelte. Die Frau schüttelte ernst den Kopf. "Ich bin sehr tief gefallen, um so zu werden. Sehr tief. In Abgründe, die man niemanden wünscht. Wichtig ist, dass man nach einem Fall wieder versucht aufzustehen." Wenn man an die Grenzen zum Tod kam, wurde einem bewusst, was man wollte und was man brauchte. Und Yuki wollte leben. Sie wollte Rache. Sie wollte Herr über sich selbst sein. Und das alles war sie. Sie hatte was sie wollte. Mehr brauchte sie nicht. Sie war an dem Punkt in ihrem Leben, an dem sie sein wollte. Es fehlte nur noch das Herz des Mannes, der sie verraten hatte, in ihren Händen. Dann hätte sie erreicht, was sie erreichen wollte.
Wahrscheinlich sollte Jamini wirklich nicht so reden. Normalerweise hörte Yuki bei solch einem Stuss nicht zu, aber es war die Ähnlichkeit zu ihrem Leid, die ihre Zunge lockerte und ihren Geist etwas öffnete. Yuki hatte zwar kein Mitgefühl mit der Kessho, aber sie hatte Verständnis. Etwas, was man bei der Frau nur selten vorfand. "Aber du hast gekämpft", sagte sie. "In meinem Glauben ist der Tod im Kampf etwas Ehrenhaftes. Stirbt man mit der Waffe in den Händen, fährt man nach Walhall ein – das Kriegerparadis. Dort gelangt man nicht hin, wenn man aufgibt und sich seinem Schicksal überlässt." Yuki war nach wie vor eine Priesterin ihres Glaubens. Sie verhielt sich zwar nicht so aufgedunsen wie andere Priester, was aber nicht hieß, dass sie nicht ihren Glauben vertrat. Sie betete nur nicht zu ihren Göttern, um ihnen zu danken oder sie um etwas zu bitten. Sie betete zu ihnen, um das Gespräch zu suchen. Mehr nicht. "Man kann alleine nicht gegen eine Armee gewinnen. Aber man kann alleine seine Würde behalten und bis zum bitteren Ende kämpfen." Yuki starb lieber, als ihren Stolz beiseite zu legen. Sie starb lieber, als aufzugeben. Sie starb lieber, als um Gnade zu betteln. Lieber, als um Hilfe zu fragen. Sie würde sich niemals brechen lassen. Sie würde ihr Leben im Kampf lassen oder gar nicht.
"Ich bezweifle, dass jemand mit solch einem Tatenregister ein Gewissen oder einen Funken Menschlichkeit besitzt." Sie hatte sich durchlesen können, was dieser Nukenin auf dem Kerbholz hatte. Das war nichts, worauf man stolz sein konnte. Er war der Wollust und der Bosheit verfallen. Er musste sterben. Damit diese Welt ein besserer Ort wurde.
Jamini schien zuversichtlich zu sein, dass sie hineingelassen wurden. Yuki hätte sich auch so einen Weg hinein verschaffen können, aber auf diese Weise war es einfacher. Zur Not würde sie dennoch ihre Überzeugungsarbeit walten lassen.
"Kein Wunder, dass sich ein so starker Nukenin nähern konnte, ohne bemerkt zu werden", meinte Yuki. Wie sollte in Dorf ohne wirkliches Oberhaupt funktionieren? Ihr war klar, dass es bei ihnen im Clan bestimmt auch nicht gerade rund lief, weil Kimiko lieber reiste, statt sich um die wichtigen Dinge zu kümmern. Diese Frau war ihr nach zwei Jahren immer noch ein Rätsel. Vor allem, wie sie Oberhaupt werden konnte.
Bagi hielt vor dem Dorftor an. Yuki schaute die hohe Mauer hinauf. Hier kam man nicht so leicht hinein. Man musste erst diese Mauer überwinden und durch ihr Kanchi Taipu bemerkte sie auch die Chakrakuppel, welche typisch für so ein Dorf war. Unbemerkt kam niemand hinein.
Jamini kümmerte sich darum, dass man sie herein ließ. Sie machte einen auf Mitleid, was scheinbar wirkte. Sie wurden durchgewunken. Bagi trottete weiter.
"Ich wunder mich nicht. Man schaut mich immer schräg an." Sie legte es aber auch darauf an. Yuki fiel auf. Und durch ihr Sakki, was man sogar unterdrückt spürte, bemerkten die Menschen sie eher. Natürlich konnte sie sich auch Mühe geben mit dem Unterdrücken des Sakki, aber darauf hatte sie nie sonderlich Lust. Also wurde das schlampig gemacht, wenn es nicht notwendig gemacht.
"Hast du gehört, Bagi?", fragte Yuki nach der Beschreibung des Mädchens. Der Panther brummte. "Gut. Volle Geschwindigkeit."
Der Panther ging etwas in die Knie, ehe er sich in Bewegung setzte. Er war schnell. Sehr schnell. Wenige Augenblicke später waren sie dort, was Jamini beschrieben hatte. Die Frau deutete dennoch auf das Gebäude. "Ist es das?", fragte sie. Es sah jedenfalls danach aus. Zumindest bestand das Dach aus Kristallen.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 3:59 pm

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Also hatte sie mit der Annahme recht dass das Leben der Schönen wohl alles andere als rosig gewesen war, so wie sie es beschrieb war es wohl die pure Hölle gewesen, gespickt mit dem Leid welches man gerade noch aushalten konnte. Doch anstatt ihr das Mitleid auszusprechen, senkte sie nur etwas den Kopf, schien diese Frau wohl nicht an Zuspruch interessiert zu sein. „Nichtsdestotrotz bist du unglaublich stark. Auch deine Ausstrahlung ist irgendwie eigenartig, man könnte durch diese denken dass du ein bösartig bist, ein Monster wie dieser Mann. Aber ich glaube du bist gar nicht so schrecklich. Du hast halt deine eigene Meinung und deine eigenen Ziele und ich glaube die wirst du auch erreichen.“ , die Stimme der Genin war sanft, freundlich. Es war keine Aktion um sich bei der Fremden einzuschleimen, bei weitem nicht. Sie war bewundernswert. Viel durchgestanden und trotzdem eine Person welche nicht gebrochen, sondern stark war.
Und ja sie hatte gekämpft.. Hatte geschrien, getobt bis ihre Stimme und ihre Glieder versagt hatten, sodass nur noch ihr Geist als Angriffsfläche gedient hatte. „Hab ich dahinten etwas am Nacken.. Dort?“, sie griff an das Zeichen hinten zwischen ihrem Nacken und Schulterblättern. Dort stand der Name ihres Peinigers, als hätte er sie als sein Besitz gekennzeichnet, sie zu seinem Eigentum ernannt. Dann lauschte sie der Erzählung über ihren Glauben. „Ist auf jeden Fall ehrenhafter als dabei zu sterben, wenn man etwas klaut. Ich glaube dass, und nenne mich ruhig naiv, dass der Gott oder die Götter die uns geschaffen haben, über uns wachen uns wenn es nötig wird helfen..“, der Beweis saß schließlich hinter der Genin.
Also schien er wirklich übel zu sein, wenn sie Yuki Glauben schenken konnte, welche die Informationen aus dem Bingo Book hatte. „Ich hab noch nie von so einer Druckwelle gehört und sie schien ihm nicht mal wirklich Kraft gekostet zu haben… „ mit welch einer Selbstverständlichkeit er sich das genommen hatte was er wollte, als kam ihm nicht mal der Gedanke was er ihr antun würde, oder hatte er sie sich genau deswegen geholt?
Man konnte das leicht angespannte Gesicht des Wächters erkennen, als er in die Richtung der Fremden blickte, kurz überlegte ob er sie wirklich hineinlassen sollte. An das Unbehagliche Gefühl hatte sich Jamini während der Reisezeit zumindest etwas gewöhnt. „Woher kommt eigentlich diese Aura um dich? Dieses Finstere..“ , fragte sie leise und hielt sich enorm stark an dem Fell fest als der Panther los preschte, wendig und schnell. Sie beugte sich etwas nach vorne und hatte die Augen fest zugedrückt ehe sie etwas abrupt zu stehen kamen. Schon alleine der Geruch der Pflanzen, welche aus dem Labor ihrer Mutter kamen zeigte ihr dass sie wohl richtig waren. Etwas übereilig sprang sie von dem schönen Kuchiyose und landete eher auf den Knien als auf den Beinen, aber das war ihr mehr als egal. Viel zu groß war die Freude dass sie nun wieder hier war. „Wenn ihr möchtet könnt ihr gerne mit rein kommen. Wir haben bestimmt auch was für euch dabei, an Proviant und Wasser. Das Geld hole ich gleich.“, sie öffnete die Tür und blickte Beide an, forderte sie mit einem Lächeln auf einzutreten, wobei der Panther wohl nicht reinpasste. „Oder warte..“, sie sprang hinein und tastete sich zur Kommode hin, holte ihre Brille raus und setzte sie auf, bevor sie eine große Schüssel mit Wasser nach draußen trug. „Ich schätze Mal du hast Durst..“ , dann blickte sie zu Yuki, sah sie nun das erstes Mal richtig und man musste ihr eines lassen. So ungewöhnlich wie sie aussah, so unglaublich schön war sie zugleich. Jamini begab sich wieder nach drinnen. Ihr Vater und ihre Schwester schienen ausgeflogen zu sein, sodass sie sich sicher sein konnte einen Moment noch Ruhe zu haben. Sie stellte etwas zu trinken auf den Tisch und ging dann an den Schrank, welcher ein Schloss eingefasst hatte und ließ etwas ihres Chakras in dieses laufen um es zu öffnen… Sie nahm einen großzügigen Stapel des Geldes hinaus und legte es ebenfalls auf den Tisch . „Wenn das nicht reichen sollte, sag es bitte nur. Ich gebe dir den Mantel gleich wieder, wenn du dich jedoch noch ein paar Stündchen ausruhen willst kann ich ihn dir gewaschen wiedergeben“

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 5:24 pm




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Yuki und bösartig? Man könnte dies wirklich denken. Ihre kalte und abweisende Art implizierte dies. Viele mieden sie, weil sie nicht besonders nett war und auch nicht freundlich wirkte. Die Chara wies alles und jeden ab und ließ nicht zu, dass man sie jemals verletzen konnte oder in der Lage war, sie zu hintergehen. Sie war stärker als jeder. Sie glaubte nicht, dass jemand sie bezwingen könnte. Das erlaubte ihr Stolz gar nicht. Ihre ganze Art.
"Glaub mir, ich bin noch viel schrecklicher. Ich halte mich nur zurück." Wäre Jamini nicht in solch einer grässlichen Lage, hätte Yuki sich anders verhalten. Wäre sie ihr nicht so ähnlich in diesen  Momenten. Die Chara war viel zu nachsichtig. Das war im Normalfall nicht ihre Art.
Sie betrachtete den Nacken der Genin. "Seinen Namen", sagte sie. "Soll ich ihn rausbrennen?" Anders würde sie es wohl kaum los werden, aber das könnten auch andere übernehmen. Yuki würde nämlich nicht ein Katonjutsu nehmen, sondern das Akaton verwenden, welches zwar ähnliche Brandfunktion hatte, aber der Dame bestimmt unbekannt war. Dadurch würde sie auch mehr über Yuki erfahren.
"Naiv nicht unbedingt. Ich lasse mir nicht helfen. Wer Hilfe braucht, ist zu schwach und ich verurteile Schwäche." Yuki bat nicht um Hilfe. Sie bedankte sich auch nicht für solche. Die Frau lebte alleine gut. Sie brauchte niemanden. Mit Kimiko war es schon schwer genug. Da wollte sie bei niemanden in der Schuld stehen. Denn das entstand oft, wenn man Hilfe annahm. Erst Schuld. Dann ein Gefühl von Verbindung. Yuki kannte das. Und das wollte sie nicht.
Sie waren in das Dorf getreten, auch wenn der Wächter nicht gerade so wirkte, als würde ihn das glücklich stimmen. Doch Yuki war das gleich. Die Frage der Genin betraf aber etwas, was wohl fast schon überfällig war.
"Man nennt es Sakki", antwortete Yuki ruhig, nachdem sie vor dem Haus angekommen waren und sie abstieg. Auf die meisten Fragen gab sie antworten. Persönliche Dinge verschwieg sie, aber da die Fähigkeit ohnehin schon bemerkt wurde, brachte es nichts, sie zu verschweigen. Man musste der Chara nur die richtigen Fragen stellen. Von sich aus erzählte sie nicht. "Man kann es Mordlust nennen. Ich unterdrücke die Fähigkeit, sonst würdest du wohl weinen und heulen wie ein Kleinkind und deinen eigenen Tod vor Augen haben." Wobei es bei Yuki nicht die Mordlust an sich war, sondern ihr Hass auf die Welt.
Auch Jamini war nun herabgesprungen. Neue Energie schien sie zu überkommen. Das war gut. Dann musste Yuki sie nicht hineintragen. Darauf hatte sie nämlich nicht sonderlich Lust. Jamini suchte sich ihren Weg durch die Tür und lud Yuki und Bagi ein, hineinzukommen, wobei der Panther eher nicht eintreten konnte. Die Chara wollte möglichst wenig bleiben und eher zu der Verwaltung aufbrechen, um direkt diesen Sai zu melden. Erst aber wollte sie ihre Bezahlung erhalten. Wie viel der Kleinen wohl ihr Leben wert war?
Mit Brille auf der Nase und einer Wasserschüssel kam sie wieder heraus. Sie begann zu sprechen, brach aber ab, als sie Yuki wohl nun zum ersten Mal wirklich sah.
"Trink und dann zieh dich zurück", befahl sie dem Panther, während Yuki dem Mädchen nach drinnen folgte. Sie war ungewöhnlich. Statt sie zu bezahlen, hätte Yuki zunächst ordentliche Kleider gesucht und sich gesäubert. So viel Geduld müsste man mitbringen. Stattdessen bot Jamini ihr ein Glas Wasser an und holte Geld aus dem Schrank. Die Chara begutachtete es und nahm einen Teil davon, aber nicht alles. Sie hatte für sich schon lange einen Preis festgelegt, welcher ein Leben wert war und was ihre Dienste kosteten. Sie war nicht habgierig – immerhin verurteilte sie auch das – weswegen sie einen ehrlichen Teil nahm. Dann griff sie nach dem Wasserglas und leerte es. Auch wenn für sie das Gefühl von Hunger und Durst eher unbekannt waren, wusste sie, dass sie nach der Zeit in der Wüste trinken musste. "Ich werde ich nicht ausruhen", sagte sie. "Gib mir einfach den Umhang wieder und ich verschwinde." Sie hatte immer noch einiges zu tun. Ihre Zeit kostete nämlich ebenso wie ihre Dienste.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 6:06 pm

I saw the devil


Sein Name stand also an ihrem Nacken, der Name des Menschen, welcher ihr diesen Schmerz gegeben hatte. Ihr Blick wurde einen Moment wütend, während sie noch ein Mal nach hinten griff. „Es wäre sehr nett von dir wenn du ihn heraus brennen könntest. Ich möchte ihn nicht an meinem Körper tragen und mich somit als sein Eigentum kennzeichnen..“, erklärte sie und nahm die Hand von der zarten Haut. Dass das wahrscheinlich wehtun würde war der Kleinen mehr als nur klar. Doch sollte er, falls sie nochmal aufeinandertreffen, nicht denken dass sie ihm gehöre nur weil sein ekelhafter Name an ihrem Nacken eingraviert war.
Mini rechnete mit einem Katonjutsu zum ausbrennen, da dies wohl das schnellste und einfachste Mittel war um die Gravierung zu entfernen.
„Du würdest also lieber sterben als etwas Hilfe anzunehmen? Selbst wenn du krank wärst und ohne Medikation sterben würdest?“, fragte die Genin nun sichtlich verwirrt. Sie war in einem Dorf aufgewachsen, in einer Familie. Da war es normal sich zu helfen, wenn Jemand etwas benötigte. Eben ein Mal dem Großmütterchen von Nebenan die Einkäufe beschaffen und bei ihr sauber machen, oder dem Bengel von Gegenüber das Knie versorgen wenn er hingefallen war. Ganz normale Aktionen für sie.
Im Dorf bekam sie dann endlich die Antwort zu dem unheilvollen Gefühl welches Yuki verbreitete. Sakki.. So nannte man dies also, ob das eine vererbbare Eigenschaft war? „Oh dann danke für das unterdrücken. Klingt jedoch interessant, kommt das von deiner Familie, oder hast du dir das erarbeitet?“, fragte Jamini leise und dennoch interessiert, blickte die Frau an.
Zu der leichten Enttäuschung des Mädchens war Yuki wohl nicht wirklich danach zu bleiben und zu warten, sie schien beschäftigt war schließlich nun einige Zeit vom Ausgangspunkt weg. „Oh. In Ordnung.. Dann danke ich dir noch ein Mal Yuki-san. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Reise und dass du deine Ziele auf jeden Fall erreichst!“, die normalerweise fröhliche Stimmung der Kleinen schien zurückgekehrt, bis eine laute Stimme durch den Eingang hallte. „Sag Mal Jamini, spinnst du eigentlich!? Dad hat sich mega Sorgen um dich gemacht! WO warst du eigentlich und wie siehst du denn bitte aus! Bist du so durchs Dorf marschiert!?“, zischte eine Stimme genervt bis sich der Körper über die Schwelle der Tür bewegte. Eine hübsche junge Frau kam zum Vorschein, jedoch schien sie selber etwas anders als die Kleine. Keine Brille, groß gewachsen, üppiger Vorbau und einen arroganten Blick auf den Augen. Noch bevor Jamini etwas äußern konnte, drehte sie sich zu der Fremden. „Und sie sind bitte? Was haben sie hier zu suchen, haben sie meine Schwester eine Nacht lang mitgenommen? Dann hätte sie zumindest Mal etwas erlebt.“, schnalzte sie abwertend.
Jamini fand nun langsam wieder zu Wort und biss sich davor noch kurz auf die Lippe. „Asuna .. Bitte! Diese Frau hat mir geholfen, ohne sie wäre ich in der Wüste auf kurz, oder lang umgekommen.. Bitte sei nett zu ihr...“ , kurz ging sie nach oben, schmiss sich ein altes Kleid um, sodass sie schnellstmöglich Yuki ihren Mantel zurückgeben konnte. Ihren Körper sah sie im Spiegel des Zimmers. Sie sah schlimm aus.. Blaue Flecken überall, Bissspuren und verquollene Augen. Sie schüttelte ihren Kopf, sie durfte jetzt nicht daran denken musste sachlich bleiben. So schnell wie sie oben war, kam sie wieder hinunter, gab Yuki ihren Mantel zurück und verbeugte sich tief vor ihr. „Tut mir Leid, dass meine Schwester so ein Mundwerk hat, sie ist etwas.. speziell..“, sofort hagelte es Kommentare zurück. „Speziell!? Du spinnst doch! Ich renn nicht wie die letzte Schlampe durch das Dorf, was sollen denn die Nachbarn von dir denken, verdammt nochmal! Schau dich doch an!“, dass sie selber nur das Nötigste trug und dass sie wohl nicht verstand was ihrer Schwester passiert war, schien ihr nicht in den Kopf zu kommen.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 7:11 pm




I saw the devil
Yuki x Jamini
Eigentum. Das war in Yukis Kultur ein ganz anderes Thema. Sie wusste, dass hier Menschen frei waren und sich symbolisch jemand anderem verschrieben, aber in ihrem Clan hab es Sklaven. Menschen, die man von Raubzügen mitbrachte und sie unterwarf. Etwas, was Yuki verurteilte, aber sie konnte nicht viel dagegen machen.
"Gut", meinte sie und formte nun Fingerzeichen. Yuki wandte das Akaton: Hikari no Shinji an und erschuf einen Dolch aus gleißendem Licht, dessen Schein Jamini deutlich bemerken müsste. Sie warnte das Mädchen nicht vor, sondern legte die Waffe in ihren Nacken. Sofort stieg Yuki der Geruch nach verbranntem Fleisch in die Nase. Sie schluckte und ihre Narben begangen zu kribbeln. Sie kannte die Schmerzen, die Jamini durchstehen musste. Auch wenn für die Chara heute so ein Schmerz anders war. Schwächer. Sie hatte zum Teil die Fähigkeit verloren, zu fühlen. Sie spürte zwar immer noch alles, aber es fühlte sich taub an.
Als sie fertig war, löste sie die Waffe aus Licht wieder auf. Welche Ironie. Eine düstere Person wie Yuki mit dem Kekkei Genkai, Licht zu erschaffen. Es war ein Kontrast, welcher schon oft betont wurde. Yuki kümmerte das nicht. Sie war ohnehin allein durch ihre Genjutsu anders im Clan.
"Du solltest damit rasch zum Arzt. Dadurch lassen sich Narben minimieren." Sie wusste, wovon sie sprach.
Die Frage der Genin ließ Yuki einen Moment in die Ferne blicken. "Ja", antwortete sie ehrlich. "Wenn ich zu schwach bin, meine Medikamente selbst zu holen oder die Krankheit mich bezwingt, habe ich selbst schuld." Natürliche Selektion. Wieso es bei anderen anmerken, aber sich selbst auslassen? Yuki war in diesem Punkt sehr gerecht. Sie ließ nicht zu, dass sie
"Nein", antwortete sie auf die Frage zum Sakki. "Das ist eher eine Einstellungssache. Es ist eine Manifestation meines Hasses auf die Welt." Dadurch sollte Jamini eines klar werden. Wenn sie schon unterdrückt diesen Hass verspürte, musste Yuki wirklich gewaltigen Hass verspüren. Und das tat sie. Eine der Todsünden, die sie eigentlich verurteilte – Zorn. Vielleicht war Yuki doch nicht ganz so konsequent wie gedacht.
Was die Frau jedoch überraschte war die Enttäuschung, welche Jamini wohl verspürte. Zumindest tauchte diese einen Moment auf ihrem Gesicht auf. Wie konnte man traurig darüber sein, dass Yuki ging? Sie war nicht nett. Sie verlangte Geld dafür, dass sie Jamini half. Hätte die Genin ihr in der Wüste gesagt, sie hätte nichts, hätte Yuki sie liegen lassen oder sie gefragt, ob sie diese von ihrem Leid erlösen sollte. Sie war kein Mensch, den man in seiner Nähe haben wollte. Wirklich nicht.
Doch ehe die Chara gehen konnte, tauchte eine weitere Person auf. Das Chakra hatte sie schon vorher bemerkt und diese Person als Mitglied des Kesshoclans identifiziert, aber als sie hier auftauchte, sah Yuki sie monoton an. Sie hatte lauthals gerufen und Jamini beleidigt. Das war jemand, der wohl noch weniger Feingefühl als Yuki hatte. Irgendwie erinnerte sie diese unverschämte Art an Kimiko, weshalb Yuki instinktiv die Arme verschränkte.
"Ich bin jemand, der dir schnell den Hals umdrehen kann, wenn du deinen Ton nicht zügelst", gab sie mit emotionsloser Stimme zurück. Auch dieses Mädchen wird ihr Sakki verspüren können, aber Yuki war versucht, es gänzlich zu entfesseln. Sie tat es nur nicht, da sie Jamini nicht in die Bewusstlosigkeit drängen wollte, welche sie bestimmt dann überkam.
Asuna war also ihr Name. Jamini verteidigte Yuki, was die Chara zwar nicht nötig hatte, es aber über sich ergehen ließ, weil sie dann selbst nicht sprechen musste. In diesem Moment war sie eigentlich lieber stiller Teilnehmer. Sie wollte gehen. Aber irgendwie ergab sich das nicht.
Jamini aber verließ den Raum. Yuki wartete immer noch auf ihren Umhang, so dass sie hier verharrte. Sie warf Asuna nun einen finsteren Blick zu. Als Jamini wiederkam, schien der Terror weiter zu gehen. Das reichte der Chara. "Arrogant, hochnäsig und eingebildet", flüsterte die Reisende nur und entfesselte für einen Moment ihr Sakki. Es war genug, um die Wirkung zu entfalten, aber dennoch so wenig, dass sie ihr Bewusstsein nicht verlieren würde. Aber für einige Sekunden würde sie wohl die schrecklichsten Momente ihres Lebens hinter sich haben. Jamini leider auch, aber das Risiko ging Yuki ein. Wobei die Chara ihren Zorn nur auf Asuna konzentrierte. So sprach man nicht mit jemanden, der gerade schreckliches hinter sich hatte. Ganz und gar nicht. Das wusste selbst Yuki.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 8:21 pm

I saw the devil


Ein Glühen, beinahe so hell wie der flammende Ball den man Sonne nannte, entstand hinter ihr und selbst wenn sie den Blick nicht darauf wand konnte sie nicht abstreiten dass es etwas war, was sie noch nie gesehen hatte. Doch diese Faszination wurde schnell durch diesen Schmerz, durch das unglaublich starke Brennen beendet. Man roch wie ihre Haut verkohlte und das Fleisch angegriffen wurde. Tränen sammelten sich in ihren Augen, während sie einen stummen Schrei von sich gab, sie ihre Hände an das Fell krallte und kaum als die Quelle des Schmerzes verschwunden war, sich an den Panther drückte um sich für einen Moment zu sammeln. Ihr Atem stockte kurz, ehe sie es schaffte sich aufzusitzen, lieber nicht an die Wunde griff und ihren Oberkörper leicht drehte, nickte und es sogleich bereute. Dieses Licht war eigenartig gewesen, so fremd und trotzdem schön, ebenso wie die Frau hinter ihr. „Ich danke dir.. Und hey.. Wenn du zu schwach bist um Medikamente zu holen, warum hat man dann Freunde und Bekannte.. Weshalb hat man eine Familie? Alle helfen den Anderen, somit bildet sich ein stärkeres Kollektiv. In der Gruppe ist man stärker als alleine.“, murmelte sie und dachte einen Moment an ihre eigene Familie. Ihre etwas düstere Mutter und ihr übermütiger Vater, sowie Asuna.. Ihre Schwester die sich mit ihrem jetzigen Leben zufrieden gab.
Warum war Yuki nur so sehr von Hass erfüllt, warum konnte sie diesen steuern und einsetzen? Sie war komisch, außergewöhnlich und dennoch, trotz dieser komischen Aura fühlte sich Jamini wohl, relativ sicher. Ob das an der Erschöpfung lag oder an der Tatsache dass sie wohl das menschliche in ihr erkannte war eine andere Sache. Zu gerne hätte sie von der Vergangenheit erfahren, doch selbst ihr war klar dass sie wohl nichts aus ihr rausbekam und es hinaus zu quetschen würde wohl für sie nicht gut enden.
Endlich kamen sie in Sunagakure an und die Angst wich komplett, die Euphorie herrschte. Wie ein Hund welcher sein Herrchen nach einiger Zeit sah, zeigte sich wohl die Erleichterung im Gesicht der Genin. Leider wurde diese Stimmung durch ihre Schwester getrübt, welche nun anfing wie üblich ihre kleine Schwester runter zu machen. „Sei still.. Du hast hier nichts zu sagen, verstanden! Verschwinde einfach.“, fauchte Asuna die Fremde an und hob eine Hand, holte aus.
Jamini sah schon was kommen würde und schubbste ihre Schwester weg, fing sich somit selber eine. Aber besser als Yuki, welche dann wohl noch schlechter gelaunt gewesen wäre. Mit einem Grummeln verschränkte die großgewachsene Chuunin ihre Arme vor der Brust und blickte hinunter. Doch schon wurde diese Kraft um Yuki herum stärker und Asuna legte ihre Hände an den Kopf, schrie lauthals auf, während auch die Genin nicht unbeschadet blieb. Diese riss voller Furcht ihre Augen auf und taumelte zurück, fiel hin und kniff dann fest die Augen zusammen, während ihr Leib zitterte. Warum.. Warum tat Yuki dies? Tränen flossen bei Beiden der Schwestern, ehe Asuna knurrte. „Verschwinde.. Sofort und lass dich hier nicht mehr blicken!“, die Worte waren klar, während sie sich dennoch einen Moment an der Wand stützen musste um nicht zu fallen.
Die Kleine hingegen saß weiterhin zitternd am Boden ihre Hände über den Kopf verschränkt, während sie die Augen langsam öffnete sie auf Yuki legte. „Es.. tut mir Leid.. Nimm es meiner Schwester einfach nicht übel..“, langsam mit zittrigen Beinen stand sie auf und ging zu der Frau der unheimliche Macht innewohnte und verbeugte sich leicht zum Abschied. „I..ich denke man wird sich wieder sehen. Ich danke dir für deine Hilfe, aber du solltest wirklich gehen bevor das hier noch eskaliert, das wäre mir im Moment nicht ganz recht..“. Mit diesen Worten begleitete Jamini ihren Gast nach draußen und blickte dann von der Türschwelle zu wie sie wohl langsam verschwinden würde, ehe sie selber wieder hineinging und ihre Schwester weiter reden ließ, sich zur Dusche begab und dort anfing die Schande und den Dreck von sich zu waschen.

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BeitragThema: Re: I saw the devil Mi Jul 27, 2016 9:25 pm




I saw the devil
Yuki x Jamini
Jamini ertrug die Schmerzen ihres Jutsu tapfer. Sie kämpfte dagegen und litt darunter, aber kaum jemand steckte es einfach weg, wenn man seine Haut verbrannte. Sie schrie nicht, was man ihr zu Gute halten konnte. Sie ertrug es einfach, so dass die Chara ruhig arbeiten konnte, ehe sie den Dolch verschwinden ließ und fertig war. Der Name war nicht mehr zu sehen. Nur ein Fleck verbrannter Haut. Egal was es war, ihr Jutsu hatte es zerstört.
"Ich habe weder Freunde noch Familie", antwortete sie. "Ich brauche das nicht. Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf. Wer vertraut und sich bindet, bereut es am Ende bitterlich." Yuki hatte niemanden, der ihr wichtig war. Niemand, den sie beschützen musste. Sie kämpfte für sich. Wenn sich jemand einmischte, brauchte sie nicht auf diese Person achten. Man konnte niemanden gegen sie verwenden. Ihren Ziehvater Mei vielleicht, aber der wusste sich zu helfen. Nein. Yuki war so stark, wie sie war, weil sie allein war. Sie hatte ein Mal vertraut und es bitterlich bereut. Sie hatte versagt, weil sie ihren emotionalen Schutzschild herunterließ. Diesen Fehler würde sie nie wieder machen. "Die größte Schwäche des Menschen ist der Mensch."

Im Haus der Kleinen offenbarte sich ihre Schwester, die es wagte, sich mit Yuki anzulegen. Die Chara ließ sich das aber nicht gefallen und drohte ihr, was dazu führte, dass Asura sie angreifen wollte. Nur zu. Dann könnte Yuki sie legal mit einem Streich töten, denn dann wäre es Notwehr gewesen. Jeder, der es wagte, sie anzugreifen, hatte es nicht anders verdient.
Jamini aber ging dazwischen und wurde selbst Opfer der Ohrfeige. Damit bewahrte sie Yuki davor, wurde aber eben selbst verletzt. Das gefiel der Chara nicht und sie entfesselte ihr Sakki. Sie hatte genug von diesem Theater. Diese Asura ging ihr gehörig gegen den Strich und so genoss die Schützin es sogar fast schon, wie die Chuunin schreiend die Hände an den Kopf presste. Die meiste Wucht des Sakki traf die Schwester, nicht aber Jamini. Aber auch sie spürte einen Effekt. Niemand legte sich mit Yuki an. Niemand machte sie wütend. Sie war kein guter Mensch, was würde Jamini nun erkennen. Jemanden wie die Chara zu bewundern war verschwendete Kraft. Sie war ein Monster. Man musste sie fürchten.
Dann unterdrückte Yuki ihre Aura wieder. Die Aussage Asuras tat sie mit einem Winken ab, denn sie wollte ohnehin gehen. Die Chara machte auf dem Absatz kehrt und suchte sich den Weg zur Tür. Jamini schaffte es, sich zusammen zu reißen und brachte sie zur Tür. Die Furcht war immer noch in ihr Gesicht geschrieben. Yuki fühlte nichts, als sie das sah. Nichts. Denn sie wollte in diesem Moment nichts fühlen. Sie hatte es sich selbst verboten. Schon als sie ihre Eltern hatte sterben sehen. Denn sonst wäre sie zerbrochen Gefühle machten schwach.
"Lebe Wohl", sagte sie nur. Sie hatte bestimmt den Eindruck hinterlasse, den sie hinterlassen wollte. Man würde sie meiden. Sie nicht mehr sehen wollen. Und das war es, was Yuki wollte. Was sie brauchte.
Niemanden. Sie wollte niemanden. Sie brauchte niemanden. Wenn man sie hasste und fürchtete war es besser.
Es musste so sein.

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