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 [B] Ein Fall für zwei

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Ayano
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BeitragThema: [B] Ein Fall für zwei Mo Jul 11, 2016 12:06 am


Ein Fall für zwei
B-Rang

Ort: Hi no Kuni

Beschreibung: In einer kleinen Stadt nahe Konoha wurde die stark zugerichtete Leiche einer Frau gefunden. Man vermutet, dass sie von einem Nukenin getötet wurde, welcher in letzter Zeit immer wieder in der Gegend gesehen wurde. Weil die Bewohner große Angst deswegen haben und sich nicht mehr auf die Straße trauen, sollen sich Shinobi darum kümmern und herausfinden, wer die Frau ist und wie sie gestorben ist. Und zur Not sollen sie den Nukenin finden und ausschalten.

Information: Bei der Frau handelt es sich im Uzumaki Hinami, welche vor Wochen auf eine Reise ging. Getötet wurde sie tatsächlich von einem Nukenin, welcher den C-Rang innehat.

Missionsdauer: 2 Tage
Datum: 14. Januar
Teilnehmer: Uchiha Ryouma [Jounin], Ayano [Genin]

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Ayano
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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mo Jul 11, 2016 12:46 am




Ein Fall für zwei [1|14]
Ayano x Ryouma
Ayano packte ihre Sachen. Sortierte ihre Ausrüstung und überprüfte ihre Beschaffenheit. Es war wichtig, dass sie das tat, denn sie wollte heute keinen Fehler machen. Es war früher Morgen und mit einem Seufzen schaute sie aus dem Fenster. Schnee fiel, wie man es zu dieser Zeit gewohnt war. Er legte sich auf die Dächer des Dorfes und zog eine weiße Decke über Konoha. Es war kalt draußen, doch in der Wohnung herrschten angenehme Temperaturen. Hier ließ es sich überwintern. Nur dass sie dennoch hinaus müsste.
Ayano war fast schon aufgeregt. Eine Mission stand an. Gestern Abend hatte sie den Auftrag bekommen und es klang lächerlich einfach, auch wenn von Gefahr die Rede war. Es wäre ihre erste Mission mit Ryouma. Im Grunde die zweite, aber die Reise nach Suna zählte sie nicht, weil Ryouma seine Identität verborgen hatte. Nein. Sie und Ryouma durften offiziell auf Mission gehen. Davon hatte sie geträumt, seit sie sich in ihn verliebt hatte. Die ANBU schienen immer noch ein Auge auf sie zu haben, aber immerhin trennte man sie nicht mit Gewalt. Warum, war ihr nicht ganz klar, aber sie hinterfragte nichts. Vielleicht war ihnen Ryouma mit seinem Sharingan einfach zu wichtig, als dass sie ihn zwingen würden, von Ayano zu lassen, wenn es ihn zerstören könnte.
Mit einem Kichern lief sie vom Wohnzimmer in den Flur. Der Mann war bestimmt noch im Schlafzimmer, immerhin war Ayano deutlich früher aufgestanden, weil sie doch nicht so gut schlafen konnte. Sie war zu aufgeregt. Es war als wären alle Sorgen einfach weg. Obwohl er sie belogen hatte. Obwohl die letzten Wochen so stressig waren. Nun schien alles einfach verschwunden zu sein. Ihr Leben konnte in diesem Moment kaum besser sein. Es könnte nichts geben, was ihr die Laune vermieste. Nichts.
Sie öffnete die Tür. Mist. Das war das Badezimmer. Sie hatte in ihr Zimmer gehen wollen. Dabei waren die Türen doch beschriftet. Nun gut. Ayano schloss die Tür zum Badezimmer wieder und schritt weiter. Öffnete die Tür. Moment. Nein. Das war Hinamis Zimmer. Was war los mit ihr? Sonst schaffte sie es immer im zweiten Anlauf, die richtige Tür zu finden. Nun aber war es die dritte Tür, die sie öffnen musste, ehe sie ihr Zimmer fand.
"Ryouma! Mission!", rief sie. Ob der Mann schon wach war? Und ob er überhaupt los wollte? Immerhin war ein Bett doch sehr verlockend.

@Uchiha Ryouma

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mo Jul 11, 2016 1:11 am







1/14 EIN FALL FÜR ZWEI


Die Uzumaki lag nicht mehr in seinen Armen. Doch er hörte deutlich die Schritte der Frau. Mit einem glücklichen Lächeln sah der Mann an die Decke und dann aus dem Fenster. Er führte ein perfektes Leben. Er hatte ALLES was er wollte. Eine wundervolle Frau an seiner Seite und ein aufregendes Leben als ANBU. Und am heutigen Tag stand eine weitere Mission an! Alle Vorbereitungen traf der Uchiha bereits am Vorabend und konzentrierte sich nun auf die bevorstehende Mission. Im Kopf ging er die Missionsdetails durch. Allerdings wieder eine Mission, die geradezu auf einen ANBU zugeschnitten war. Verwunderlich? Ryouma wunderte NICHTS mehr. Er kannte die Tricks der ANBU und es verwunderte den Uchiha nicht, wenn dies ein weitere Test war.
Der Uchiha erhielt keinerlei Strafe für das gerbochene Kontaktverbot. Sein Sharingan und seine Fähigkeiten waren für die ANBU und das Dorf Konohagakure von zu enormer Wichtigkeit. Abermals bewahrte ihn sein Sharingan von physischen Schäden! Er kannte die Strafen der ANBU. Sie brachen stets den Geist eines Menschen, selbst den Geist des stärksten Mannes. Entweder durch Genjutsus oder durch Gewalt. Sie fanden IMMER einen Weg. Genjutsus hätten bei Akira keinen Sinn und Gewalt wäre für sie keine Option. So blieben ihnen nur mahnende Worte.
Er erinnerte sich an das Gespräch mit seinem Vorgesetzen. Eine Mission hätte immer Vorrang und seine Gefühle für die Frau wären nur von kurzer Dauer. Er sollte sich auf die Werte und Ideale der ANBU besinnen, doch er tat es nicht. Er tat es nicht, weil er glaubte, dass seine Gefühle ihn NIE enttäuschten. Er vertraute auf sein Herz und auf seine Gefühle. Sie zeigten ihm den richtigen Weg.
Er hörte das Geräusch von sich öffnenden Türen. Ein kleines Schmunzeln trat auf sein Gesicht. Ayano und ihr Orientierungssinn. Eigentlich besaß sie einige Qualitäten für eine gute ANBU, doch bei ihrem Ortienrierungssinn bräuchte sich stets einen Partner. Und er wäre dieser Partner. Irgendwann. Vielleicht. Zunächst hatten sie aber eine andere Mission.
Dann ging die Tür zum Schlafzimmer auf.
Sie trat an das Bett. Mit einem glücklichen Lächeln sah er der Frau in ihr Gesicht. Dann kam ihm eine Idee! An ihrem Arm zog er die Frau zu sich in das Bett. Der freie Arm wanderte um ihre Hüfte und so zog er die Frau zu sich ins Bett. Dann auch unter die Decke. "Ich wünsche dir auch einen wunderschönen Morgen, Prinzessin.", sagte er schon fast gutgelaunt und beugte sich dann für einen Kuss über die Frau. Er wollte nicht weitergehen. Dafür hatten sie später noch die Zeit! Immerhin stand eine wichtige Mission vor der Tür!  
@Ayano

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Ayano
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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mo Jul 11, 2016 10:23 am




Ein Fall für zwei [2|14]
Ayano x Ryouma
Da der Mann sich zunächst nicht regte, trat Ayano an das Bett, ehe sie sein Gesicht sah, auf dem ein glückliches Lächeln lag. Unwillkürlich erwiderte sie es. Ryouma so zu sehen, stimmte sie selbst unglaublich fröhlich. Vergessen waren die Probleme, wenn sie den Mann, den sie so liebte, so sehen konnte. Vergessen war alles schlechte.
Ryouma griff nach ihrem Arm und zog Ayano so zu sich auf das Bett. Geübt und ohne große Anstrengungen hatte er sie einen Moment später unter die Decke gezerrt und begrüßte sie. Sie kicherte. "Stimmt ja. Guten Morgen." Sie schenkte ihm ein strahlendes Lächeln und erwiderte seinen Kuss. Es war, als wäre Ayano niemals glücklicher gewesen. Auch damals, als er noch Akira und ein Nukenin gewesen ist, hatte sie so ein Glück vernommen, aber irgendwie schien es jetzt größer zu sein. Weil er doch ein Konohanin war. Weil sie gemeinsam hier liegen konnten, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass Oinin ihn jagen würden. Es war alles gut. Wunderbar.
Gerne würde sie einfach hier bleiben. Den Tag im Bett verplempern, aber es ging nicht. Noch immer arbeitete sie an ihrem Ruf und sie wollte unbedingt, dass die Menschen sie anerkannten. Und die Mission sausen zu lassen, wäre dann wohl eher kontraproduktiv.
Dennoch hob sie ihre Hand und strich dem Mann über die Wange. Es war so einfach. Sie konnte ihn einfach berühren. Ryouma war nicht mehr von ihrer Seite gewichen, wenn es nicht sein musste. Das letzte Mal hatten sie nach dem Fest so viel Zeit miteinander verbracht. Als sie bei ihm gelebt hatte und sich entschieden hatte, Konoha erst mal den Rücken zuzudrehen. Sie war unwissentlich Teil seiner Mission geworden. Immerhin hatte er, wie er sagte, eine Gruppe von Nukenin infiltrieren sollen. Mit Ayano an seiner Seite war das bestimmt nicht gerade sonderlich einfach gewesen.
Dann aber streckte sie sich. "Wir sollten doch wirklich los", meinte sie, ehe sie blinzelte. "Haha. Gar nicht. Du bist ja bei mir. Ich muss gar nicht eine Stunde früher laufen, um nur eine Stunde zu spät zu kommen." Mit ihm an ihrer Seite würde sie sich nicht wieder verlaufen. Er könnte den Weg finden. Es für ein wunderbarer Tag und für eine wunderbare Mission. Noch. "Im Bericht wird stehen, dass wir pünktlich waren. Die Menschen werden Augen machen! Ich, Uzumaki Ayano, pünktlich. Das grenzt an ein Wunder." Sie kicherte wieder. Vielleicht würde man sie und Ryouma dann öfters auf Missionen schicken. Das war doch für jeden nur ein Gewinn.

@Uchiha Ryouma

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mo Jul 11, 2016 11:27 am







2/14 EIN FALL FÜR ZWEI


Die Gefühle für die Frau hatten eine ähnliche Wirkung wie eine Droge auf den Uchiha. NIE in seinem Leben war er glücklicher als in diesem Augenblick, als sie unter der Decke lagen und verliebte Blicke austauschten. Gerne hätte er den ganzen Tag mit der Uzumaki im Bett verbracht und in ihre wunderschönen roten Augen gesehen, doch sie hatten eine Mission. Doch sie hatten noch genügens Zeit - Ryouma nahm sich diese nötige Zeit. Er brauchte diese Zeit der kurzen Zweisamkeit. Als Shinobi war er immer auf Missionen oder kümmerte sich um andere Gelegenheiten des Dorfes. Hinzu kamen seine Aufgaben als ANBU. Es war nicht so, dass ihn dieses Doppelleben überforderte, doch an einigen Tagen wünschte er sich, dass er kein ANBU wäre. Oder einfach kein Shinobi. Heute war ein solcher Tag. Wäre er kein Shinobi, sondern ein gewöhnlicher Zivilist, hätte er genügend Zeit für die Uzumaki. Wäre er aber kein Shinobi bzw ANBU, hätte er NIE Ayano getroffen und wäre auch nicht auf den Geschmack der Liebe gekommen.
Ryouma dachte nicht an die anstehende Mission, sondern gab sich diesem kurzen, doch wunderschönen Augenblick hin, der hoffentlich NIE ein Ende nahm. Ihre Berührungen elektrisierten den Mann. Sie schenkten ihm genügend Hoffnung und Kraft. Er schloss seine Augen und gab sich ganz diesem einen Augenblick der Zärtlichkeit hin. Ein glückliches und verliebtes Lächeln zierte dabei seine Mine. Er dachte immer, dass er ein gefühlskalter ANBU wäre, ohne die Fähigkeiten solche Emotionen zu zeigen, doch in der Gegenwart von Ayano war er dieser Mann. Die Liebe war seine stärkste Waffe.
Kurz erinnerte sich Ryouma an ihre erste gemeinsame Zeit als Paar. Damals gab er sich auch diesen Augenblicken hin, doch nicht so wie er es jetzt tat. Damals hatte er stets seine Mission im Hinterkopf. Und er war die ganze Zeit in Sorge um die Frau. Eigentlich hätte er sie SOFORT nach Konohagakure bringen müssen, doch er tat es nicht. Er setzte sie einer großen Gefahr aus, doch so lange er an ihrer Seite war, passierte der Uzumaki nichts. Das ließ er einfach nicht zu.
"Wir haben noch genügend Zeit." Seiner Kehle wich ein leises Gähnen. Dann verschränkte er seine Arme hinter dem Hinterkopf und starrte an die Decke. Ihre weiteren Worte entlockte ihm dann ein Schmunzeln. "Du und dein Orientierungssinn." Schon der Weg in das Schlafzimmer bereitete der Uzumaki einige Probleme. Erst ging sie in das Badezimmer, dann in das Zimmer von Hinami, um dann endlich das Schlafzimmer zu finden. Ihre Worte entlockte dem Mann dann ein mehr oder minder verräterisches Grinsen. Bereits im letzten Bericht vermerkte der Mann die Pünklichkeit der Frau. Und all ihre Vorzüge. Natürlich erwähnte er auch einige kleinere Schwierigkeiten, doch waren diese Schwierigkeiten nicht weiter von Belangen. Das Dorf und die ANBU wussten von der Beziehung zwischen Ayano und Ryouma. Er MUSSTE - er hatte fast keine andere Wahl - einige negative Dinge im Bericht auffassen. "Mach dir einfach keine Gedanken um den Bericht." Mit den Händen umfasste er ihre Hüfte und zog die Frau dann mit sanfter Gewalt auf seinen Unterbauch. "Konzentrieren wir uns lieber auf die Mission." Wieder prangerte ein glückliches Lächeln auf seiner Mine. WER?! Wer konzentrierte sich in diesem Augenblick auf die Mission? Selbst der Uchiha war mit seinen Gedanken nicht bei der Mission, sondern bei der Frau.
@Ayano

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mo Jul 11, 2016 12:01 pm




Ein Fall für zwei [3|14]
Ayano x Ryouma
Ayano kuschelte sich an Ryouma an. Bette ihren Kopf auf seiner Brust, so dass sie seinen Herzschlag hören konnte und schloss für einen Moment die Augen. Sie genoss diese Nähe. Liebte es, so liegen zu können. Auch wenn es zeitlich begrenzt war. Vielleicht war es gerade deswegen auch so schön. Weil sie jeden Moment zu genießen hatten, ehe sie los mussten.
"Ich sagte doch, dass der ein Feature ist", lachte sie. "Hätte ich eine gute Orientierung, wären wir uns damals vielleicht nicht begegnet." In den letzten Tagen hatte Ayano sich vorgestellt, wie es wäre, wenn sie und Ryouma sich damals nicht auf diese Weise kennen gelernt hatten. Er war immerhin dennoch Konohanin. Wahrscheinlich wären sie sich mal im Dorf über den Weg gelaufen. Ob sie miteinander gesprochen hätten? Ob er sie überhaupt angesehen hätte? Ryouma musste um den Ruf wissen, der sie verfolgte. Dass sie unfähig und unzuverlässig war. Er wusste es ja besser, aber dennoch hatte er damals gewiss von ihr gehört. So aufmerksam wie er manchmal war. Ayano aber wagte es nicht, ihn danach zu fragen. Dafür war dieser Moment zu schön.
Als es um den Bericht ging, wollte er ihr die Sorge nehmen und zog Ayano im Gegenzug sogar auf seinen Körper. Auf ihn sitzend schaute sie zu ihm herab. Sie beugte sich etwas zu dem Mann herab und lächelte. Das lange, rote Haar fiel wie ein Schleier herab. Es gab Tage, da hatte sie ihr Haar gehasst, weil man daran sah, dass sie eine Uzumaki war. Teil eines Clans, der sie nicht akzeptierte, aber seit sie Ryouma kannte, hatte sie sich selbst lieben gelernt. Seit sie diesen Mann mit diesen wunderbaren blauen Augen kannte. Er hatte ihr so viel gegeben. Sie durfte ihn niemals verlieren.
"Genau, konzentrieren wir uns auf die Mission." Und doch lagen sie im Bett. Sie waren nicht ein Mal ansatzweise unterwegs.

Irgendwann aber schafften sie es doch, sich aus dem Bett zu lösen, welches eine große Anziehungskraft hatte. Sie verließen die Wohnung samt Ausrüstung und waren auf dem Weg, um das Dorf zu verlassen. Natürlich trafen misstrauische Blicke die Beiden. Der Uchiha aus dem anderen Dorf – ein Verräter, wenn man so will – und die unfähige Uzumaki. Da hatten sich wirklich zwei gefunden. Aber Ayano kümmerte das nicht. Sollten sie doch reden. Sollten sie sich ihre Mäuler zerreißen.
Ayano sah zu Ryouma auf und lächelte glücklich. "Soweit ich weiß, ist es wirklich nicht weit. Vielleicht sind wir ja heute Abend wieder zurück und können machen, was wir wollen." Der Mann hatte sie leider auf den Geschmack gebracht, was bestimmte Dinge anging. Er würde genau wissen, was sie meinte. Sie wollte jede Faser dieses Mannes besitzen. Auf ewig.

@Uchiha Ryouma

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mo Jul 11, 2016 1:16 pm







3/14 EIN FALL FÜR ZWEI
Sie bettete ihren Kopf auf seiner Brust. Seine rechte Hand legte er sanft auf ihren Hinterkopf, während er mit dem linken Arm ihre Hüfte umfasste. Ein Moment für die Ewigkeit. Hoffentlich nahm dieser Augenblick NIE ein Ende. Er wollte es nicht, auch wenn er wusste, dass sie am heutigen Tag noch eine andere Aufgabe hatte - eine Mission. Verbrachten sie einfach einen anderen Tag im Bett. Einen ganzen Tag nur mit der Frau, die ALLES für ihn war, im Bett zu verbringen war einfach ein großartiger Gedanke. All seine Aufgaben - als Shinobi und als ANBU - legte er für diesen einen Tag einfach an die Seite. An diesem Tag wäre er nur für Ayano da.
Selbst ohne ihren Orientierungssinn wären sie sich irgendwann in Konohagakure über den Weg gelaufen. Spätestens während ihrer gemeinsamen Mission, die sie nach Kaze no Kuni führte. "Dann wären wir uns aber in Konoha über den Weg gelaufen." Mit verliebten Augen beugte er seinen Kopf etwas zur der Frau. Sah ihr in die Augen. "Und die Gefühle für dich wären die selben gewesen." In den Worten des Mannes lag nichts als die Wahrheit. Sein einfühlsames und ehrliches Lächeln unterstrichen jene Wahrheit. SIE war die einzige für den Uchiha. Es war, als wäre ihr Zusammentreffen ein Wink des Schicksal gewesen. Und deßhalb sollten sie ALLES was auf sie zukam überstehen. Ryouma besigte für diese Frau selbst den Tod.
NIE war der Uchiha glücklicher, als in diesem Moment. Ein schier perfekter Augenblick für ein verliebtes Pärchen. Sie sah auf ihn herab. Ihre Haare fielen wie ein Schleier um das Gesicht des Mannes. Schon längst hatte er sich wieder in ihren wunderschönen Augen verloren. In diesen roten Augen. Langsam führte er seine Hand an die Wange der Uzumaki. Dabei bildeten seine Lippen ein unbeschreiblich glückliches Lächeln. "Ich liebe dich, Ayano." Am liebsten hätte es ihr der Mann in jeder freien Minute gesagt. Und in den letzten Tagen verbrachten sie fast jede freie Minute zusammen als Paar. Wie oft ihm wohl in den letzten Tagen jene Worte über die Lippen kamen? Mittlerweile gab er das Zählen auf.
"Ja, .. auf die .. Mission." Sicher, auf die Mission! In diesem Augenblick gab es die anstehende Mission nicht. Es gab nur Ayano, seine Prinzessin.

So wirklich wusste der Uchiha nicht, wie sie es auf dem Bett schafften. Wie er in seine Klamotten kam. Bevor er das Haus verließ, nahm er noch den Ring aus der Schublade des kleinen Nachttisches und legte die Kette um seinen Hals. Irgendwann gehörte dieser Ring der Uzumaki. Irgendwann würde er Ayano zu seiner Frau nehmen.
Gekonnt ignorierte der Uchiha die misstrauischen Blicke der Dorfbewohner. Provokation nahm er die Hand der Rothaarigen. Ihre Blicke, als auch ihr Tuscheln hinter vorgehaltener Hand, interessierten Ryouma nicht. Mit ihr konnte er der glücklichste Mann auf der Welt sein. Alles andere war für ihn nicht mehr von Bedeutung, selbst das Tuscheln bei den ANBU interessierte den Mann nicht.
"Ließt du etwa meine Gedanken? Ich dachte, dass wäre meine Spezialität." Er erwiederte ihr Lächeln ebenfalls mit einem Lächeln. Als hätte der Uchiha ein Problem mit einem Schäferstündchen. Schon im Bett konnte er die Hände nicht von der Frau lassen, doch die Mission stand den Frischverliebten im Weg. Was solls! Verschoben sie all das auf einen späteren Zeitpunt.
Irgendwann erreichten sie das Dorftor. "Konzentrieren wir uns jetzt aber wirklich auf die Mission." Mit einem sanften Lächeln sah er zu Ayano herab. Dann passierte er das Dorftor.
@Ayano

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Ayano
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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mo Jul 11, 2016 5:51 pm




Ein Fall für zwei [4|14]
Ayano x Ryouma
Unwillkürlich lachte sie. Wahrscheinlich. Auch Ryouma war ein Außenseiter, wenn man es so sehen wollte. Doch die Uchiha gehörten einst zu Konoha. Sie waren einst Teil des Dorfes gewesen. Und nun war er wieder hier. Nach langer Zeit wieder ein Uchiha in Konohagakure. Als Teil der ANBU. Der Mann hatte mehr Einfluss, als Ayano es sich je erhoffen konnte. Sie war im Vergleich zu ihm ein kleines Licht.
"Ich frage mich, wie das ausgesehen hätte. Uns hier im Dorf kennen zu lernen." Ob Ayano sich auf ihn eingelassen hätte? Es war seine Geschichte, die sie dazu bewegt hatte, bei Ryouma sein zu wollen. Und seine Art, die sie zwang, bei ihm zu bleiben. Hätte sie ihm jemals vertraut? Hätte sie es zugelassen, dass sie sich in ihn verliebte, wenn er nur einer von vielen Shinobi des Dorfes war? Sie wünschte es sich. Denn sie glaubte, dass sie und der Mann füreinander bestimmt waren. Es hätte sich ein Weg gefunden. Es musste.
Auf ihn sitzend schaute Ayano zu ihm herab. Verlor sich einen Moment in seinen blauen Augen. Schon immer hatte sie ihren Blick nur schwer abwenden können. Schon immer hatte sie nur schwer den Mann von sich weisen können, wenn er sie so glücklich ansah. Es war ansteckend. Sie konnte nicht an schlechte Dinge denken, wenn er so war. Ryouma beeinflusste jede Zelle ihres Körpers. Sie war einfach nur glücklich.
"Ich liebe dich auch, Ryouma", erwiderte sie seine Worte. "Mehr als alles andere in der Welt." Sie war bereit, für ihn alles auf zugeben. Sie würde für ihn sterben, so wie er für sie sein Leben gelassen hatte. Sie und Ryouma waren mehr als nur ein Paar. Sie waren voneinander abhängig. Sie funktionierten nicht, wenn man sie trennte.
"Ja... Mission." Beide waren nicht begeistert davon. Dabei bestritten sie diese zusammen. Nur weil sie gerade andere Dinge lieber täten. Aber Ayano und Ryouma mussten wohl oder übel ihre Prioritäten umstrukturieren.

Ihr Weg führte sie zum Dorftor. Wissend, dass Ryouma die Strecke kannte, empfand sie keinen Stress. Sie würde wohl das erste Mal seit langer Zeit pünktlich und zielsicher unterwegs sein. Ein tolles Gefühl.
Trotz der Blicke ließen die beiden sich nicht unterkriegen. Ryouma griff sogar nach der Hand der Genin, was sie glücklich lächeln ließ. Ein ehrliches und aufrichtiges Lächeln, welches man selten bei Ayano sah. So glücklich hatte sie wohl kaum einer bisher sehen können. Und das war alles Ryouma zu verdanken. Er machte sie zu einem glücklichen und ausgelassenen Menschen.
"Du beeinflusst mich scheinbar", sprach sie dann aus. "Deine Fähigkeiten gehen doch eindeutig auf mich über. Morgen wach ich bestimmt mit einem Sharingan auf." Ein lustiger Gedanke, aber unrealistisch.
Sie näherten sich dem Dorftor. Ryouma meinte, sie müssten sich auf die Mission konzentrieren, was die Genin mit einem Nicken bestätigte. Sie grinste breit. Ihr kam der Gedanke, ein Wettrennen zu machen, aber dann fiel ihr ein, dass sie nur verlieren konnte. Entweder Ryouma wäre schneller oder sie wäre schneller, fand den Weg aber nicht. Schrecklich. "Wenn wir uns beeilen, sind wir sicher in einer Stunde da." Konzentrieren auf Mission? Eher im Gegenteil. Sie so schnell abschließen wie es möglich war, damit sie wieder Heim konnten. Das war die heutige Devise.
Noch.

@Uchiha Ryouma

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mo Jul 11, 2016 7:02 pm







4/14 EIN FALL FÜR ZWEI
"Ich hätte mich genauso schnell in dich verliebt, Prinzessin." Lächelnd musterte er die Frau. Viel mehr ihre roten, unbeschreiblichen Augen. "Weißt du, ich habe einfach das Gefühl, dass wir füreinander bestimmt sind." Für einen kurzen Augenblick dachte er daran, wie es wäre, wenn sie sich nicht während seiner Mission als ANBU kennengelernt hätten, sondern im Dorf. Dabei schloss er seine Augen. Wie wäre ihre Begegnung verlaufen? Hätte der Mann ihr auch ALL seine Geheimnisse anvertraut? Sein ganzes Leben und seine Geschichte? Hätte er ihr gesagt, dass er ein ANBU war? Schlagartig öffnete er seine Augen wieder und sah ihr wieder in die schimmernd roten Augen. "Ich hätte mich auch in deinen Augen verloren." Behutsam strich er der Uzumaki eine Strähne aus dem Gesicht. Der Uzumaki und dem Uchiha wäre einiges erspart geblieben. So der vermeindliche Tod des Mannes. Doch vielleicht waren es solche Sachen, die sie zu einer festen Einheit werden ließ. NICHTS auf dieser Welt trennte das Paar, selbst der Tod beherrschte nicht eine solche Macht.
Ihre Worte entlockte dem Mann ein weiteres glückliches Lächeln. Es gab NICHTS was ihn glücklicher machte, als diese Worte aus ihrem Mund. "Du bist alles für mich." Er wusste, dass diese Gefühle für die Frau im schlimmsten Fall ins Verderben stürzte. Wenn diese Frau ihn verließ, dann .. es wäre sein sicheres Ende. Es würde eine Narbe zurücklassen, die NIE mehr verging. Doch daran dachte der Uchiha in diesem Augenblick nicht. Er sah nur das ganz große Glück und seine gemeinsame Zukunft mit der Uzumaki. Nie mehr ohne diese Frau. Nie mehr ohne Ayano. "Bleibe für immer an meiner Seite. Bis zum Ende."
Beide hatten nicht sonderlich große Lust auf die Mission. Ryouma färbte auf Ayano ab. Sie, als auch seine Wenigkeit, hegten gerade andere Gedanken. Viel lieber hätte er länger ihre Zweisamkeit genossen, doch dann vergaß selbst er die Mission. Ganz sicher. Und so bemühte sich der Mann um klarere Gedanken.

Ryouma nahm die Hand der Uzumaki. JEDER sollte wissen, dass sie ein Paar waren. Er wollte sein Glück mit jedem Dorfbewohner teilen, auch wenn die meisten Dorfbewohner dieser neuen Beziehung mit viel Skepsis und Argwohn begneneten. ALLE würden irgendwann erkennen, dass ihre Liebe etwas Gutes für das Dorf war. Die innige Bindung zwischen Ayano und Ryouma machten sie zu einem gefährlichen Duo. Stünde dem Uchiha sein Beschützerinstinkt nicht im Weg, wären sie ein noch gefährlicheres Duo. Vielleicht hätte er während der Mission in Kaze no Kuni der Frau den Drogenboss überlassen sollen? Durch sein Sharingan hätte er jederzeit in den Kampf zwischen Ayano und dem Drogenboss eingreifen können. Immerhin hatte die Genin auch kein Problem mit ihrem Gegner und der war auf dem Niveau eines Chûnin. Ein Gedanke für die nächste Mission!
"Eigentlich .. ich könnte dir ein Augen von mir geben." Natürlich war dies nur ein Scherz. Sein Schmunzeln verriet den Uchiha.
Schließlich erreichten sie das Dorftor. Nun fokussierte sich der Uchiha auf die Mission. Mit langsamen Schritten und einem Seufzten passierte er dann den steinernden Torbogen. Dabei sah er auf das Symbol. Das Zeichen von Konohagakure - seiner Heimat. "Halten wir uns ran!" Und dann erhöhte der Mann sein Tempo. Dabei machte er einen Satz auf einen der Bäume. So würde der Weg in das naheligende Dorf sie über die Äste der umstehehenden Bäume führen. Es war wohl der einfachste Weg. "Ich hoffe, du kannst mithalten!" Kurz sah er über seiner Schulter. Auf seinen Lippen prangerte ein glückliches Lächeln. Das anschließende neckische Zwinkern raubte seinem Lächeln aber nicht den Charme.    
@Ayano

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mo Jul 11, 2016 9:13 pm




Ein Fall für zwei [5|14]
Ayano x Ryouma
Verliebt und milde sah sie den Mann an. "Das Gefühl habe ich auch." Es war ohnehin schon großer Zufall, dass sie sich ausgerechnet zu ihm hin verlaufen hatte. Dort musste doch eine höhere Macht ihre Finger im Spiel haben. Und wenn es wirklich nur das Schicksal war. Anders konnte Ayano sich das nicht erklären. "Wahrscheinlich hätte ich mich aber von dir fern gehalten", kicherte sie. "Immerhin bist du ein Jounin. Ich habe ja nicht so gute Erfahrungen mit euch." Damit meinte sie ihre alte Sensei. Der Grund, wieso Ayano seit Jahren in keinem Team war. Sie weigerte sich einfach, auch wenn in letzter Zeit wieder die Stimmen laut wurden, dass sie sich eines suchen sollte oder man würde sie einfach zuteilen.
Sie sah ein intensiv an. Als Ryouma sagte, er hätte sich in ihren Augen verloren, war sie selbst gedanklich abgeschweift bei seinem Anblick. Manchmal wünschte sie sich, nichts anderes tun zu können, als den Mann zu beobachten. Ihn einfach nur betrachten zu dürfen und das für die Ewigkeit. In einigen Momenten reichte ihr das vollkommen aus.
Sie genoss die kleine Berührung, als er ihr eine Strähne aus dem Gesicht strich. "Und ich mich in deinen", antwortete sie. Sie liebte seine Augen. Ihr Blau war so wunderschön und strahlte für Ayano immer eine gewisse Ruhe aus, welche auf sie überging. Und sie hatte das Gefühl, dass diese Augen sie durchschauten, so dass sie sich niemals verstellen müsste.
Auf ihre Worte hin lächelte er. Ayano wusste, dass er nur selten so lächelte. Er hatte es schon als Nukenin angekündigt und nun, da sie wusste, dass er eigentlich ein ANBU war, der seine Gefühle unterdrücken sollte, musste sie noch eine Spur stolzer auf sich sein. Sie konnte so viele Dinge in Ryouma auslösen. So viele Emotionen erschaffen. So wie er in ihr.
"Das werde ich", versprach sie. Sie würde Ryouma nicht verlassen. Niemals. Nie wieder wollte sie von seiner Seite weichen. Er war alles, was sie brauchte. Er war ihr Grund, zu leben. Den konnte sie nicht von sich weisen.

Unwillkürlich lachte Ayano und schüttelte den Kopf. "Dann hätte ich aber nur noch ein Auge, das ich bewundern könnte. Mich selbst im Spiegel ansehen, nur um das andere Auge zu sehen ist bestimmt seltsam." Sie würde niemals seine Augen nehmen. Niemals. Auch nicht, wenn er es als nötig empfand oder man sie zwang. Sie gehörten zu Ryouma. Sie waren ein Teil von ihm und Ayano wollte nicht, dass er auch nur eine Kleinigkeit von sich verlor.
Am Dorftor aber wurde die Sache ernster. Die Mission musste nun doch wohl etwas mehr beachtet werden, weshalb die beiden das Tempo erhöhten. Ayano folgte ihm auf die Äste der Bäume.
"Pass auf, dass ich dich nicht überhole", meinte sie dann. "Sonst verlauf ich mich noch." Ayano würde gegen Ryouma nicht in einem Wettrennen verlieren. Bestimmt nicht. Hoffentlich nicht...

Sie kamen nach nicht langer Zeit tatsächlich in der kleinen Stadt an. Sie wirkte so anders als Konoha, so dass Ayano sie mit großen Augen betrachtete. Hier herrschte Trubel ohne Ende. Menschen waren auf den Straßen und tauschten sich aus. Kinder lachten und Babys schrien.
"So", meinte sie nachdenklich. "Und wo ist dieses Leichenschauhaus?" Sie sollten eine Leiche identifizieren. Man vermutete, dass es sich dabei um eine Dame auf Konoha handelte. Und sie sollten die Umstände des Todes klären. Das klang nach Detektivarbeit wie aus einem Roman. Und zusammen mit Ryouma wurde das sicher witzig.

@Uchiha Ryouma

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mo Jul 11, 2016 9:53 pm







5/14 EIN FALL FÜR ZWEI
Ob Jounin, ANBU oder Nukenin. Sie hätten zueinander gefunden. Eigentlich war der Uchiha kein gläubiger Mensch, der sich einer Gestalt - einer Gottheit - anvertraute, die es für ihn nicht gab, doch verdankten sie es einer höheren Macht, dass sie heute ein Paar waren. Ebenso sorgte einne höhere Macht im schier endlosen Universum dafür, dass er heute noch bei seiner Ayano war. Er schaute nicht vom Himmel auf sie herab, sondern konnte die Frau in seine Arme nehmen. Einzig eine kleine Narbe an der Stelle, wo sein Herz lag, erinnerte an den schicksalshaften Tag, an dem er sein Leben für die Uzumaki ließ. "Ich wäre aber nicht dein Sensei gewesen, sondern ein einfacher Jounin." Ihr Problem mit einem neuen Sensei beruhte auf Probleme der Vergangenheit. Riku schürte das Vertrauensproblem, doch ihre Sensei verließ das Team. Ließ Ayano mit all ihren Problemen alleine. Selbst Ryouma, der sicher kein guter Sensei wäre, würde ein Team mit solchen großen Problemen NICHT alleine lassen.
All die Berührungen waren ein einziges Geschenk. Selbst die kleinen Berührungen. Hauptsache er war in der Nähe der Frau. Erschreckend, dass die Frau einen solch großen Einfluss auf den Mann hatte. In ihrer Gegenwart hatte der ANBU all seine Gefühle und Emotionen nicht unter Kontrolle. Wie auch? Sie verdrehte ihm selbst mit den kleinsten Gesten den Kopf.
Ryouma wollte für den Rest seines Lebens an der Seite von Ayano sein. Und dafür tat er ALLES, was in seiner Macht stand. Er war ein talentierter Shinobi, doch er brauchte mehr Macht und Kraft, um das zu beschützen, was ihm am meisten am Herzen lag. Er wusste, dass dieser Gedanke nach grenzenloser Macht schon viele Shinobi zu Nukenin machte, doch es musste einfach einen Weg geben.

Ein Schmunzeln überkam die Mine des Mannes. Hinter seinem kleinen Scherz verbag sich eine kleine Wahrheit. SOLLTE ihm eines Tages etwas zustoßen, dann sollte die Frau seine Augen bekommen. Selbstverständlich sprach er dies nicht aus, doch so sollte es sein. So sah der Uchiha das, was die Frau sah, selbst wenn er nicht an ihrer Seite sein konnte. "Ja, das wäre wirklich ein großer Verlust." Er wusste um die Kraft seiner Augen. Nicht nur Ayano, auch andere Frauen, verloren sich in der Vergangenheit in seinen Seelenspiegeln.
Seiner Kehle entwich ein kurzes Lachen. "Besser ist es. Am Ende landest du wieder in Kaze no Kuni." Endlich konnte er wieder ein sorgloser Mann sein. Endlich konnten sie wieder ihre Späße machen. Es war alles so, wie es früher war.

Schließlich erreichten sie nach nicht allzu langer Zeit die kleine Stadt. Es war nicht sein erster Besuch in der Stadt. Einige Missionen führten Ryouma bereits in die Stadt, allerdings als ANBU. Nie betrachtete er sie aus den Augen eines normalen Shinobi. "Willkommen, Prinzessin." Der belebende Trubel der Stadt war nichts für den Uchiha. Wenigstens an einigen Tagen brauchte er seine Ruhe.
"In diese Richtung." Er deutete weiter in nördliche Richtung. "Bevor wir in das Leichenschauhaus gehen, gebe ich dir eine wichtige Sache mit auf den Weg." Er beugte sich zu der Frau herab und legte eine Hand auf ihre Schulter. Gerade benahm er sich wie ein Sensei. "Ich habe keine Informationen über die Verstorbene. Ich habe mich bemüht, aber selbst die ANBU konnten den Leichnahm nicht identifizieren." Wieder legte er eine kurze Pause ein. "In der Vergangenheit habe ich schon viele Leute verloren. Gute Kameraden und Freunde. Unter Umständen kennst du die Person im Leichenschauhaus." Dann ließ der Mann von der Uzumaki ab. "Vergiss aber nicht, dass ich immer an deiner Seite bin." Ryouma hatte wirklich keine Informationen über die Frau. Auch keinen Namen. Eigentlich gab es keinen Anhaltspunkt.          
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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Di Jul 12, 2016 9:34 am




Ein Fall für zwei [6|14]
Ayano x Ryouma
Sie nickte. "Dein einziger Vorzug." Natürlich nicht. Weshalb sie nur lachte. Würde man sie Ryouma als Schülerin zuteilen, würde sie es akzeptieren. Sie wäre sogar glücklich darüber, weil sie auf diese Weise mehr gemeinsame Zeit hatten, aber er war ein ANBU und bekam wahrscheinlich eher keine Schüler. Dennoch wäre es ein Gedankenspiel, das der Genin gefiel. Ryouma-Sensei. Bestimmt witzig. Wieso aber kamen ihr dabei mehr oder weniger Überlegungen, welche nichts mit einem Training auf dem Trainingsplatz zu tun hatten?

Nach einem kurzen Spaß setzten sie sich in Bewegung und kamen nach einer Weile in der Stadt an, welche ihr Ziel sein sollte. Sie war wirklich nicht weit weg und so wuchs in Ayano wirklich die Hoffnung, dass sie rasch wieder daheim waren.
Sie lächelte den Uchiha an, welcher sie hier willkommen hieß. Wahrscheinlich ist er schon mal hier gewesen. Und das nicht, weil er sich verlaufen hatte. Ein Wunder, dass Ayano diesen Ort nicht kannte. Durch seine Nähe zu Konoha hätte sie hier schon mehrfach landen sollen.
Ryouma schien den Weg aber zu kennen und übernahm gleich die Führung. Jedenfalls sollte er das tun, aber er schien noch einen Moment das Gespräch mit ihr zu suchen. Er beugte sich zu ihr herab und legte eine Hand auf ihre Schulter. Die Genin schluckte. Irgendwie machte ihr das Sorgen.
Dann aber lächelte sie. "Darum geht es ja", meinte sie. "Wahrscheinlich kennt einer von uns die Person und kann herausfinden, wer sie ist. Und du weißt, dass ich nicht viele Freunde habe. Mach dir keine Sorgen." Sie lächelte freundlich. Ayano machte sich wirklich keine Gedanken darum, ob es jemand sein könnte, der ihr etwas bedeutete. Immerhin gab es nur zwei Menschen, die ihr wirklich wichtig waren. Ryouma und Hinami. Ryouma war hier und Hinami war auf Reisen. Wieso also Sorgen aufkommen lassen?
Ayano lächelte weiterhin. Sie war zuversichtlich. In ihrem Leben sollte nichts Schlimmes mehr passieren. Nie wieder. Und so würde sie warten, dass Ryouma sich nun in Bewegung setzte, damit sie zum Leichenschauhaus kamen. Denn selbst wenn sie den Weg kannte, würde sie ihn niemals finden. Niemals.

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Di Jul 12, 2016 10:23 am







6/14 EIN FALL FÜR ZWEI
"Ja, natürlich." Auch über seine Lippen kam ein Lachen. Endlich war der Uchiha wieder so ganz ohne Sorgen.
Selbst wenn er ihr Sensei sein wollte, konnte er es nicht. Er war ein ANBU und hätte deßhalb keine Chance auf ein eigenes Team. Es sei denn, es wäre eine Entscheidung des Dorfes. Doch könnte er für die Uzumaki ein guter Sensei sein? Während gemeinsamer Missionen wäre er die ganze Zeit in Sorge um die Frau. Und was würde er während des Training der mit der Uzumaki machen? Womöglich einen kleinen Abstecher zu einem abgelegeneren Teil des Trainingsplatzes. Er blieb besser einfach ein ANBU.

Ayano hatte keinerlei Mühe. Sie kam dem Uchiha ohne Probleme hinterher. Dementsprechend schnell erreichten sie das Dorf und sogleich keimten die anstößigsten Gedenken auf. Vielleicht verschoben sie das gemeinsame Schäferstündchen einfach auch in diese belebte Stadt. Der Uchiha - als ANBU - besaß genügend Geld für ein schickes Hotel. Wieso nicht? Zog er die Uzumaki einfach ins eines der vielen Hotels der Stadt. Mehr oder weniger als Knotenpunkt von Hi no Kuni, zogen stets einige Reisende durch jene Stadt. Und so sprießen immer mehr Hotels aus dem Boden der vor einigen Jahren noch verschlafenen Stadt.
Ryouma kannte den Weg in das Leichenschauhaus. Es war nicht sein erster Besuch. Vorher suchte der Mann aber das Gespräch mit der Uzumaki. Ihre logische Antwort, als auch ihr Lächeln, nahmen dem Mann aber nicht seinen mehr oder weniger ernsten Ausdruck. Oft, viel zu oft, identifizierte der Uchiha enge Freunde. Es war NIE ein einfaches Unterfangen, selbst für einen ANBU.
Und so bewegte sich der Uchiha zum Leichenschauhaus. Er blendete die zahlreichen Menschenmassen aus. Nachdenklich führte er die Augenbrauen zusammen und sah in den Himmel. "Es gibt keine Infotmaionen über die Frau. Wir haben keinen Anhaltspunkt." Mit dem Finger strich er sich nachdenklich über das Kinn. "Selbst die ANBU konnten sie nicht .." "Ihr müsst die Shinobi aus Konohagakure sein." Jäh holte ihn eine bekannte Stimme aus seinen Gedanken. Der Mann erkannte Ryouma nicht. Immerhin trug er normalerweise die Maske der ANBU und verbarg sein Gesicht. In seinen Gedanken bemerkte er nicht, dass er fast am Leichenschauhaus der Stadt vorbeigelaufen war. "Ja, sind wir." Dem Mann entwich ein erleichtertes Seufzten. "Endlich. Wir brauchen wirklich eure Hilfte. Folgt mit." Und so stieß er die unscheinbare Tür auf, die sie ins Leichenschauhaus führte. Der Uchiha hasste diese klinischen Eigengeruch. Er brannte schon fast in seiner Nase, doch ließ sich der Mann NICHTS anmerken. "Verlauf dich nicht."[/b]
Schließlich verharrte der Mitarbeiter des Leichenschauhauses. "Bitte, wir sind da. Ist aber wirklich kein schöner Anblick - nichts für schwache Gemüter." Und dann trat der Mann zur Seite.
Ihr Anblick schockierte selbst den ausgebildeten ANBU. SOFORT erstarrte er. Er erkannte das entstellte Gesicht von den Bildern aus der Wohnung der Uzumaki. "Ayano .. " Nun wand sich der Mann zu der Uzumaki. Wie ging sie mit der ganzen Situation um?     
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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Di Jul 12, 2016 12:55 pm




Ein Fall für zwei [7|14]
Ayano x Ryouma
Das Gebäude, in das es sie führte, war groß und sperrig. Es erinnerte Ayano eher an einen Klotz als an Bau der Behörden. Es bestand aus roten Ziegeln und passte gar nicht in die Szenerie hinein. Es war anders.
Ein Mann empfing die beiden. Er schien erleichtert zu sein, dass sie endlich da waren und gab ihnen Bescheid, dass sie ihm folgen sollten. Ayano hielt sich unbewusst dicht an Ryouma. Sie konnte diesen Ort nicht einschätzen.
Die beiden Shinobi betraten das Gebäude. Kälte umfing sie sofort, obwohl es auch außerhalb eiskalt war. Diese Kälte aber war drückend und raube Ayano den Atem. Sofort verflog ihre gute Laune. Dies war ein Ort, an dem die Toten residierten. Dies war ihr Reich. Ein Gefühl von Respekt überkam die junge Frau. Hier machte man keine Späße. Hier lachte man nicht.
Sie folgten dem Mann durch den Hauptflur. Mehrere Türen aus dickem Metall gingen von ihm ab. Die schwachen Deckenlichter spiegelten sich in dem glänzenden Boden wider. Dennoch war es düster hier. Der Schein der Lampen reichte nicht aus, um die Finsternis des Ortes zu vertreiben.
Durch eine Tür am Ende des Ganges traten sie in den Raum, wo die Leichen zur Identifizierung gelagert wurden. Die anderen Räume mussten für Obduktionen sein oder zum direkten Einäschern der Leichen. Bei dem Gedanken an Feuer, das Leichen verschlang, wurde Ayano ganz übel, aber sie verbarg dieses Gefühl.
Der Mitarbeiter führte sie zu einem Tisch in der Mitte des Raumes. Die Wände selbst waren mit Metall verkleidet. Nach genauerem Hinsehen erkannte Ayano Griffe und Türen. Man schob die Körper einfach dort hinein und verschloss sie, wo sie gekühlt wurden und die Verwesung sie kaum angreifen konnte.
Ihr Interesse galt aber eben jenem Tisch. Ein Körper lag darauf. Ayano bemerkte zuerst die roten Haare. Sie hörte noch die Worte des Mannes, welcher sie her geführt hatte, als sie den Leichnam nun genauer betrachten konnte.
Ayano blieb stehen. Weitete die Augen. Blickte in das Gesicht der Frau. Sie bemerkte nicht, wie Ryouma sich zu ihr wandte. Wie er ihren Namen sagte. Jedes Geräusch und jede Empfindung blendete sich in diesem Moment aus.
"Nein", flüsterte sie und stolperte an den Tisch heran. Klammerte sich an dem kalten Metall fest, da ihre Beine in diesem Moment zu versagen drohten. Sie sah in das Gesicht der Frau, welche sie kannte. Welche sie besser kannte als jedes andere Gesicht. Das war nicht wahr. Das durfte nicht wahr sein. "Hinami." Ihre Stimme war nicht mehr als ein Wispern. Ayano hörte sich selbst kaum.
Uzumaki Hinami. Ayanos Tante und die Frau, welche sie bei sich aufnahm, als ihre Eltern sie verlassen hatten. Die Frau, welche in den letzten Jahren Ayanos Mutter gewesen ist. Neun Jahre verbanden sie. Hinami hatte Ayano nie aufgegeben. Hatte ihr als einzige in den schweren Zeiten beigestanden.
Sie war tot. Ihre Tante war tot.
Ihre Knie gaben nach. Und doch klammerte sich Ayano immer noch an dem Tisch fest. Tränen kämpften sich voran. Die Genin begann zu schluchzen. Sie weinte bitterlich. Das konnte nicht wahr sein. Das durfte nicht wahr sein. Sie war tot. Hinami, die auf Reisen gegangen war, war einfach tot.
Ihr Körper war grässlich zugerichtet. Die Frau musste einen schmerzlichen Tod gehabt haben. Einen Tod, den man niemandem wünschte. Ein langsamer, qualvoller Tod.
"Warum?", wimmerte sie. Wer hatte ihr das angetan? Warum war das passiert? "Warum?"
Was sollte Ayano jetzt tun? Was sollte sie ohne Hinami machen? Sie wollte ihr stolz Ryouma vorstellen. Wollte sie wissen lassen, dass sie jetzt glücklich war. Hinami hatte Ayano als einzige nie verstoßen im Clan. Hatte ihr immer Mut zugesprochen. Und nun war sie tot. Sie würde niemals sehen, wie gut es Ayano ergangen war. Sie viel glücklicher sie jetzt war.
Sie war tot.
"Ryouma", schluchzte sie. Ayano wusste nicht, was sie tun sollte. Sie fühlte sich schrecklich allein. Die Tränen wollten nicht aufhören zu fließen. Sie wollten einfach nicht versiegen. Was wollte Ayano jetzt nur tun?

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Di Jul 12, 2016 3:35 pm







7/14 EIN FALL FÜR ZWEI
Ryouma empfand Abscheu vor dem Leichenschauhaus, weil es ihn so nachdrücklich an die Sterblichkeit des Menschen erinnerte. Das Leichenschauhaus hatte einen spezifischen Geruch, den muffigen Gestank des Todes, der keine noch so große Menge von Duftspray überdecken konnte. Wenn man den Uchiha mit verbundenen Augen hierhergebracht hätte, wüsste er sofort, wo er sich befand. In den frühen Morgenstunden war der Geruch noch scheußlicher, noch unerträglicher als sonst. Laut klapperten die Bahren durch die Hallen und Fluren des Leichenschauhauses. Leichen von Frauen, Männern und sogar Kindern. Der Anblick der toten Kinderleichen schockierten selbst den ANBU. Jene Kinder, die in dieser Zeit lebten, wurden mit Krieg, Tod und Leid konfrontiert. Ryouma hoffte inständig, dass die nächste Generation ein friedlicheres Leben hätte. Dabei nahm auch er Kindern das Leben, nicht weil er es wollte, sondern weil er es musste, sein Dorf - Konohagakure - gab stets präzise Anweisungen.
Normalerweise ging der Uchiha direkt in das Büro des Leichenschauhauses, wo mehrere Shinobi aus Konohagakure saßen - Iryounin und Wachen - die immer darauf warteten, dass die Namen der Toten in eine Liste eingetragen wurde. Am heutigen Tage kümmerte sich der pflichtbewusste ANBU aber zu einem späteren Zeitpunkt um die ganzen Formalitäten. Ayano sollte den Schrecken sehen, den dieser kalte Krieg über die Ländereien brachte. In einer Welt, in der es Krieg gab, gab es auch immer Schatten.
Sie erreichten den Tisch mit der verstorbenen Frau aus Konohagakure. Dem Uchiha verschlug es die Sprache, als er in das entstellte Gesicht der Frau sah. Er kannte diese Frau. Ryouma bemühte sich um Fassung und bewahrte die Fassade eines kaltblütigen ANBU. Er blieb die starke Kraft. Eigentlich kannte er diese Frau nicht, doch er fühlte mit der Uzumaki. Ayano stolperte auf den Tisch zu und verlor das Gleichgewicht in ihren Beinen. Auch der Mitarbeiter des Leichenschauhaus wusste, dass die junge Frau diese Frau kennen musste, doch Ryouma stellte keine Veränderung seiner Züge fest. Sicherlich kannte er dieses Bild. Auch der ANBU kannte jene Bild.
Langsam trat er an die Uzumaki heran und berühte sie sanft an ihrer Schulter. "Ayano .." Plötzlich verlor die Frau das Gleichgewicht. Ryouma griff ihr sofort unter die Arme und beugte sich zu der Uzumaki herunter. "Ich bin bei dir .." Es hatte alles keinen Sinn. Er MUSSTE Ayano von Hinami trennen, selbst wenn sie es nicht wollte. Und so nahm er die Frau auf seinen Arm. SO hätte die Mission nicht verlaufen dürfen und es war ein schrecklicher Zufall, dass die Frau die Tante der Uzumaki war. Etwas, was er in seinem Bericht vermerken musste. Und so wand er sich mit der Uzumaki in seinem Arm vom Tisch ab. Über seine Schulter sah er zu dem Mitarbeiter des Leichenschauhauses. "Wir kümmern uns später um die Formalitäten. Und ich habe noch einige Fragen." Langsam entfernte er sich vom Tisch.
Er sah ihr nichts ins Gesicht, sondern auf den schlecht beleuchteten Flur. "Das ist die Welt der Shinobi, das ist unsere Welt .." An manchen Tagen hasste er diese Welt und sein Leben. Auch er beraubte anderen Menschen ihres Lebens. "Je länger du auf der Welt bist, realisierst du, dass unsere Welt eine Welt voll von Schmerzen, Leid und Elend ist." Er belog die Frau nicht. Nicht ein weiteres Mal. Ob sie ihm in ihrem Zustand zuhörte, war eine andere Frage. "Jeden Tag sterben unschuldige Menschen überall auf der Welt. Menschen, die NICHTS mit den Außeinandersetzungen der Großmächte zu tun haben. Menschen, die nur den Frieden wollen." Auch Ryouma verlor in der Vergangenheit viele Menschen, die ihm sehr am Herzen lagen. "So lange es Krieg auf der Welt gibt, wird es immer Schatten geben. Und wir als einfache Shinobi können NICHTS dagegen unternehmen." Auch Ryouma wollte den Frieden zwischen den Großmächten. Doch er müsste Hokage sein, um eine friedliche Lösung zu finden. "Aber ich habe einen Traum. Den Traum von einer friedlicheren Welt." Und dann verließ er das Leichenschauhaus.    
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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Di Jul 12, 2016 4:54 pm




Ein Fall für zwei [8|14]
Ayano x Ryouma
Als ihre Beine ihr den Dienst versagten, war Ryouma da und fing sie auf. Er beugte sich zu ihr herab. Ayano vergrub ihre Hände in den Stoff seiner Kleidung und drückte sich an seine Brust. Sie wollte, dass das alles nicht wahr war. Wollte nicht, dass dies Realität war. Hinami durfte nicht tot sein. Sie durfte nicht einfach tot sein. Wie viele Menschen mussten Ayano noch verlassen, bis es endlich genug war? Wie viele Personen mussten sie allein lassen, bis man sich dazu entschied, dass die Genin genug gelitten hatte. Was hatte sie in ihrem Leben nur falsch gemacht, um das zu verdienen? Wofür wurde sie bestraft?
Ryouma hob Ayano auf die Arme. Sie wusste, dass er sie von Hinami wegbringen wollte. Die Genin wollte nicht gehen. Wollte nicht fort von ihrer Tante. Aber sie konnte sich nicht wehren. Stattdessen zitterte sie am ganzen Körper. Weinte und zitterte. Sie war zu kaum mehr in der Lage. Sie lehnte an der Brust des Mannes, der ihr als einziger geblieben war. Sie war sonst allein. Sie hatte nur noch Ryouma.
Sie traten auf dem Flur, was Ayano kaum mitbekam. Sie hatte die Arme um ihren Leib geschlungen und schluchzte weiter. Sie wusste nicht, was sie tun sollte. Wie konnte sie diese Mission noch weiter führen? Sie musste sich um andere Dinge kümmern. Hinami war tot. Sie war tat. Wegen Ayano hatte sie selbst keinen guten Ruf im Clan. Wegen ihres Bruders, welcher verschwunden war. Wegen Ayanos Vater. Sie musste die Beerdigung organisieren. Sie musste Hinami Heim bringen. Sie konnte nicht einfach weiter machen. Ayano konnte doch gar nicht machen.
Ryouma begann zu sprechen. Er sprach und lief durch den düsteren Gang. Seine Worte waren wahr, das wusste Ayano. Aber sie nahmen ihr nicht den Schmerz. Nahmen ihr nicht den Kummer. Sie wusste, dass sie es akzeptieren könnte. Wusste, dass andere es nicht einfacher hatten. Aber sie wollte sich nicht vor Hinamis Tod verschließen. Wollte nicht glauben, dass es wirklich geschehen war.
Sie verließen das Leichenschauhaus. Die beißende Kälte des Winters umfing Ayano, so dass sie sich instinktiv an die Wärme drückte, welche ihr nahe war. An Ryouma.
"Aber wieso ich?", wimmerte sie dann mit gebrochener Stimme. "Wieso immer die Menschen, die ich liebe? Ich habe alles verloren. Jeder, den ich liebte, hat mich verlassen oder verraten." Sie schluckte. Ihre Kehle schmerzte. Ihr ganzer Körper war nur noch reiner Schmerz. "Selbst du bist gestorben." Nur war er zurückgekehrt. Dennoch hatte Ayano Ryouma für einen Monat verloren. Hätte es ihn nicht wieder ins Leben geholt, hätte sie auch ihn auf ewig verloren. Ayano verstand nicht, wieso man ihr das antat. "Was habe ich nur falsch gemacht?" Viele Shinobi hatten noch ihre Familie oder Teile davon. Aber Ayano hatte niemanden mehr. Nur noch Ryouma. Und sie hatte Angst, dass auch er sterben würde. Als würde ein Fluch auf ihr liegen. Als würde sie jeden in den Tod reißen, der ihr etwas bedeutete. Denn er war damals gestorben, um sie zu beschützen. Sie hatte es immer zu verschulden. Das wusste sie. Das wusste sie genau. Und sie wollte das nicht mehr. Sie wollte wissen, warum. Sie wollte wissen, warum das alles geschah.

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Di Jul 12, 2016 5:25 pm







8/14 EIN FALL FÜR ZWEI
Es war eine düstere schwere Zeitperiode. Unzählige Menschen hatten ihr Leben durch den kalten Krieg verloren, Shinobi wie Zivilisten. Es ist die drohende Vernichtung, der diesen Krieg von anderen unterscheidete, der die Zeit in eine Davor und Danach einteilte. Nicht nur unbegreiflich, dass bereits so viele Menschen ermodet wurden, sondern vor allem, dass es so viele Menschen gab, die mitmordeten. Auch der ANBU gehörte zu jenen Menschen. Blind folgte er den Befehlte seiner Vorgesetzen, den wütenden Befehlen des Dorfes. Die Blindheit der Menschen nahm einen größeren Raum ein, als die Überprüfung, was richtig und falsch war. Shinobi waren nichts weiter als ein Mordwerkzeug ihrer Dörfer. Sie besaßen keinen weiteren Sinn in dieser Gesellschaft.
Ryouma nahm die zitternde Ayano in seine Arme. Ihr Anblick schmerzte den ANBU. Er verlor nie einen Menschen, der ihm so sehr am Herzen lag. Nicht auf diese Weise. Und Ayano? Sie verlor ALLE Menschen, die ihr am Herzen lagen. Sie verlor Ryouma für einige Monate, als dieser sein Leben für die Frau ließ. Durch eine glückliche Fügung kam der Uchiha zurück in das Leben, zurück zu Ayano. Durch die Hilfe einer Frau, die seine Großmutter war, kam er zurück in das Leben. Was wäre, wenn es diese Frau nicht gab? Dann wäre er nicht mehr bei der Uzumaki. Ryouma kannte die selbstzerstörerische Ayano. Er kannte sie besser als JEDER andere, doch nun konnte er für die Uzumaki da sein. Er wäre ihre eine Stütze im Kampf gegen die Trauer.
Sie traten aus dem Leichenschauhaus aus. Die Kälte des Winters schüttelte seinen Körper, doch gerade hatte der Uchiha andere Sorgen. Die Uzumaki hatte weitere Fragen. Ryouma sah zum Himmel hinauf, als suche er im schier endlosen Universum nach Antworten. "Gib dir nicht die Schuld an ihrem Tod, Prinzessin. Irgendwann verlässt jeder Mensch diese Welt." Selbst er würde irgendwann diese Welt verlassen. "Ich. Du. Irgendwann verlassen wir alle diese Welt." Er legte eine kurze Pause ein. "Der Tod gehört zum Leben dazu. Er ist ein Bestandteil des Lebens. Genauso wie unsere Wünsche und Träume." Sie sollte sich nicht die Schuld am Tod ihrer Tante geben. Es war der falsche Weg. "Wenn du dir jetzt die Schuld an ihrem Tod gibst, dann fällst du in ein tiefes Loch." Mit ruhiger, doch ernster Stimme redete der Mann zu der Frau. "Sie hätte NIE gewollt, dass du dir die Schuld an ihrem Tod gibst. Genausowenig wie ich." Bewusst sprach er in dieser Situation seinen eigenen Tod an. "All die verloren geglaubten Personen gehen NIE verloren, solange du sie in deinem Herzen trägst." Kurz dachte der Uchiha an all seine verlorenen Freunde und Kameraden. Ihr Tod schmerzte den Mann, doch mit der Zeit vergaß man den Schmerz. Was blieb sind die schönen Erinnerungen an die Person. "Ich weiß, dass der Tod ein tiefes Loch in deinem Herzen hinterlässt und dass es einige Zeit braucht, bis der Schmerz nachlässt, doch ich werde während der ganzen Zeit für dich da sein, Prinzessin. Ich weiche nicht von deiner Seite. Niemals."
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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Di Jul 12, 2016 7:09 pm




Ein Fall für zwei [9|14]
Ayano x Ryouma
Ryoumas Worte waren die bittere Realität. Irgendwann ging jeder. Irgendwann starb jeder. Auch der Uchiha würde eines Tages wieder ihre Seite verlassen. Diese schreckliche Wahrheit traf Ayano wie ein Schlag ins Gesicht. Eine Wirklichkeit, die sie nicht wahrhaben wollte. Ayano wollte nicht, dass Ryouma sie ein weiteres Mal verließ. Sie könnte das nicht ertragen. Sie könnte niemals den Mann verlieren. Er war alles, was sie noch am Leben erhielt in diesem Moment. Alles, was sie weiter machen ließ.
Ayano hielt nicht viel von dem Gedanken, dass eine Person im Herzen weiterlebte. Sie könnte mit dieser Person niemals wieder reden und sie auch nicht anfassen. Dieser Gedanke war unglaublich schmerzlich. Ayano wäre nicht in der Lage, Hinami noch ein Mal lächeln zu sehen und könnte nicht mit ihr über Ryouma reden, den sie ihr vorstellen wollte. Ayano wäre so stolz gewesen, wenn die beiden sich verstanden hätten. Aber jetzt war es nicht mehr möglich. Nie wieder.
Als er ihr versprach, nicht von ihrer Seite zu weichen, überkam sie ein kurzes Gefühl der Wärme. Natürlich würde Ryouma das nicht. Gerade dieser Gedanke hatte ihr immer geholfen, sich ihm anzuvertrauen. Weil sie wusste, dass er nicht ihr Feind war. Weil er nicht gehen würde. Er war sogar wieder gekommen, nachdem man ihm das Leben genommen hatte. Ayano war sich im Klaren darüber, dass ihr Leben als Shinobi gefährlich war. Dass es immer passieren könnte, dass sie ihre Leben lassen würden. Aber Ayano würde das zu verhindern wissen, wenn es Ryouma war, der in Gefahr wäre. Sie würde nicht zulassen, dass er starb. Nicht, wenn sie es ändern könnte.
Aber seine Worte halfen ihr. Halfen ihr, ihren Verstand zu klären. Er ließ sie realisieren, was sie war. Dass sie eine Kunoichi war und jetzt nicht die Zeit zum Trauern war. Später. Wenn die Mission abgeschlossen war. Wenn sie Hinamis Mörder gefunden hatten, denn dass sie ermordet wurde, war klar. Bei dem Zustand ihres Körpers.
Sie schluckte und sah nun zu dem Mann auf. Ihre Augen waren von den Tränen ganz rot und ihr Blick gebrochen, dennoch merkte man, dass sie langsam versuchte, sich zu fangen. Dass sie sich dazu zwang. "Du bist schlecht im Trösten", sagte sie, lächelte aber nicht, obwohl es zu der Situation gepasst hätte. Dennoch lehnte sie sich wieder an seine Brust und schloss für einen Moment die Augen. "Danke", flüsterte sie. "Dafür, dass du existierst." Wäre die Situation eingetreten, wenn es Ryouma nicht gegeben hätte? Was hätte Ayano dann getan? Wäre jetzt völlig zerbrochen? Weil sie sich ganz allein in der Welt wieder sah? Aber sie war nicht allein. Sie hatte Ryouma.

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Di Jul 12, 2016 8:03 pm







9/14 EIN FALL FÜR ZWEI
Der Tod ist in einem Märchen keine Ursache für Angst oder Schrecken. Leider lebten Ryouma und Ayano nicht in einem Märchen. Hinamis Tod war die bittere Realität und eine weitere Person im Leben der Uzumaki, der sein Leben ließ. Doch Hinamo sollte die letzte Person sein, die die Uzumaki in ihrem Leben verlor. Ryouma kämpfte NURNOCH für die Uzumaki, dass ihr weitere Schicksale erspart blieben. Die Frau sollte keine weiteren Tränen aufgrund anderer Personen vergießen, außer es waren Tränen der Freude. NIE mehr wollte er die Frau in einem solchen Zustand sehen. Jeder, der ihr am Herzen lag, lag auch Ryouma am Herzen.
Ryouma unterdrückte die aufkemeinende Wut. Gerade hatte der ANBU seine Gefühle unter Kontrolle. Während einer Mission hatte der Mann keine andere Wahl. Er MUSSTE, ob er es wollte oder nicht, seine Gefühle unter Kontrolle haben. Alles andere warf ein schlechtes Licht auf den Uchiha. Und so erklärte der Mann ihr in einem ruhigen, aber sachlichen Ton etwas über diese Welt. Wahrscheinlich hörte sie diese Worte nicht zum ersten Mal.
Nie im Leben wich Ryouma von der Seite der Uzumaki. Bis zum bitteren Ende blieb er bei der Frau. Niemals ließ er sie mit ihren Problemen alleine, denn ihre Probleme waren auch seine Probleme. Ihre Trauer war seine Trauer und ihre Freude war auch seine Freude. ALLES teilte er mit der Uzumaki, auch ihre Gefühle und Emotionen. Immerhin war diese Frau nun sein Leben. Schied sie irgendwann auf der Welt, sah auch er kein Grund mehr für seine Existenz. Mittlerweile war sein Leben an das Leben von Ayanon gebunden und es gab keinen Ausweg mehr.
Scheinbar klärten seine Worte ihren Verstand auf. Aufjedenfall hatte der Mann jenes Gefühl. Nun, während einer Mission, war keine Zeit für Trauer. Später, in Konohagakure, konnte sie Abschied von der Frau nehmen. Sie sollte ein angemessenes Begräbnis bekommen, darum kümmerte sich Ryouma. Und dann konnten sie der Frau ihre letzte Ehre erweisen. Für den Uchiha war die Beerdigung immer der schwerste Schritt, doch die Uzumaki hatte noch immer den ANBU an ihrer Seite. In den Stunden der Trauer war der Mann für seine Prinzessin da.
Und dann sah sie ihm in seine Augen. Lächeln erwiederte der Uchiha ihren Blick. In der Tat. Er war wirklich schlecht im Trösten. Sicherlich lernte der Mann dies mit der Zeit! "Ich weiß." Das Lächeln wich nicht von seinen Zügen. Und dann stieg ein Gefühl der Wärme und des Glücks in dem Mann auf. Dazu trugen ihre Worte bei. "Nein. Danke, dass ich dich habe. Ich weiß nicht, wo ich jetzt ohne dich wäre." Sie machte den Mann zu einem absolut glücklichen Menschen. NIE empfand er ein solches Glück, außer in ihrer Nähe. Ihre Berühung lösten etwas in dem Uchiha aus, was er vorher nicht kannte, doch er liebte jenes Gefühl. Und dann hauchte er ihr ein Kuss auf die Stirn. "Ich existiere nurnoch für dich." Und dann schloss der Mann seine Augen und genoss diesen Moment. Auch wenn es nicht die richtige Zeit dafür war, auch wenn sie auf einer Mission waren, so gab er sich diesem kurzen Moment hin.
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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Di Jul 12, 2016 9:51 pm




Ein Fall für zwei [10|14]
Ayano x Ryouma
Seine Nähe tat ihr in dieser schweren Zeit unglaublich gut. Ayano brauchte Ryouma in diesem Moment mehr als alles andere. Sogar mehr als die Luft zum Atmen. Es war gut, dass er hier war. Er war ihr Halt. Er war ihre Stütze. Ohne ihn wäre sie gänzlich zusammen gebrochen. Und nur er durfte ihr auch so nahe kommen. Jeden anderen hätte sie von sich gestoßen. Jeden anderen abgewiesen. Aber Ryouma war es erlaubt, sich um sie zu kümmern. Nur ihm gegenüber konnte sie ihre Schwäche zulassen.
Er lächelte, als sie ihre Stimme erhob und nicht mehr den Tod ihrer Tante beklagte. Es war schwer für sie, sich auf anderes zu fokussieren, aber Ayano hatte keine Wahl. Sie wollte eine anerkannte Kunoichi werden und das ging nicht, wenn sie jammerte. Auch wenn sie sich dabei selbst schlecht fühlte. Wenn sie ein grässliches Gewissen bekam. Denn sie verdrängte in diesem Moment den Tod ihrer Tante. Verdrängte ihn, um zu funktionieren.
"Das solltest du aber nicht", meinte sie, auch wenn seine Worte sie rührten. "Immerhin muss man auch für … Eiscreme existieren." Sie versuchte ihren Witz wieder zu bekommen. Wieder zu werden, wer sie vor einer halben Stunde noch gewesen ist. Sie musste durchhalten. Ayano konnte weinen, wenn sie daheim war. Sie konnte weinen, wenn sie in Konoha war. Und wenn sie trauern durfte. Jetzt aber war der Zeitpunkt falsch. "Du kannst mich wieder runterlassen." Sie klang dabei schwächer als sie klingen wollte. Aber Ayano musste Stärke beweisen. "Wir müssen den Kerl finden, der Hinami das angetan hat." Und dann würde sie ihn umbringen. Eigenhändig. Sie würde nicht zulassen, dass Ryouma das tat. Es hieß, dass Rache einen nicht glücklich machte, dabei glaubte Ayano, dass es falsch war. Sie würde es genießen. Sie wollte den Täter leiden lassen, wie man Hinami hatte leiden lassen. Da kannte sie keine Gnade. Sie hatte lange genug herunter geschluckt, was man ihr alles antat. Sie musste zurückschlagen.

@Uchiha Ryouma

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Di Jul 12, 2016 10:17 pm







10/14 EIN FALL FÜR ZWEI
Ayano brauchte Ryouma. Ryouma brauchte Ayano. Ryouma funktionierte nicht mehr ohne Ayano. In diesem Augenlich zeigte der Mann, dass er IMMER für die Frau da war. Selbst in den schwersten Zeiten wäre er an ihrer Seite. Er war ihr Halt in dieser schweren Zeit. Genauso wäre die Uzumaki seine Stütze, wenn er vor dem Abgrund stehen würde. Sie waren wie Pech und Schwefel, wie Ying und Yang. Sie waren einfache eine Einheit. Und so kümmerte sich der Uchiha um die Frau, denn er wusste, dass sie in diesem schweren Augenblick seine Nähe brauchte. Sie brauchte seine Nähe, wie die Luft zum Atmen.
Sie waren auf einer Mission und auf einer solchen Missionen MUSSTEN sie Stärke zeigen. Es ging nicht immer, dass wusste Ryouma, denn auch er brach während diverser Missionen zusammen. Bevor er nach Konohagakure kam. Er erinnerte sich an eine Mission in Kirigakure, in der er seinen Freund verlor. Dieser Mensch war mehr als nur ein Partner oder Kamerad, er war sein bester Freund. Damals war er noch ein Genin, der seine Gefühle und Emotionen nicht unter Kontrolle hatte. Damals gab er sich all diesen Emotionen und Gefühlen hin. So wäre es auch bei Ayano. Würde er diese Frau verlieren .. er würde durchdrehen. Wahrscheinlich würde er nicht im Dorf bleiben. Er würde Rache wollen. Und auch die Uzumaki sinnte es nach Rache.
"Eiscreme?" Seine Lippen deuteten ein Schmunzeln an. Schimmerte die sorglose, witzige Ayano durch? Nein. Während der Mission miemte Ayano eine starke Persönlichkeit, doch sobald sie in Konohgagakure wären, würde sie sich der Trauer hingeben. Und Ryouma wäre dann bei ihr, wenn sie dann seine Nähe wollte. "Siche- ... Okay. Ich lasse dich runter." Vorsichtig ließ der Mann die Frau wieder auf den Boden. Sie bewieß wahrlich Stärke und dafür bewunderte der Uchiha die Frau. "Wir haben noch keine Ahnaltspunkte. Deine Tante, .. ihre Leiche, ist unser einziger Anhaltspunkt." Viele Iryounin lasen eine Leiche wie ein Buch. Womöglich hinterließ der Täter sogar einen Hinweis. "Unser Hauptaugenmerk lag in der Identifikation. Nun müssen wir in Erfahrung bringen, wie deine Tante um Leben kam. Und dann widmen wir uns dem Täter." Langsam bewegte sich der Uchiha wieder auf die Tür zum Leichenschauhaus zu. Allerdings verharrte er vor der Tür. "Ich verspreche es dir, wir finden den Täter." Dann öffnete er die Tür und ging zurück in das Leichenschauhaus. Und wieder dieser muffige Gestank des Todes.
@Ayano

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Di Jul 12, 2016 11:19 pm




Ein Fall für zwei [11|14]
Ayano x Ryouma
Sein Lächeln gab Ayano Kraft. Es war kaum zu beschreiben, wie wichtig Ryouma in diesem Moment für die Genin war. Sie glaubte, dass sie allein durch seine Anwesenheit das alles durchstehen könnte. Mehr brauchte sie nicht. Einfach nur den Uchiha. Er war für sie da. Was sollte sie sich mehr wünschen in dieser dunklen Stunde?
"Ja, Eiscreme", wiederholte sie und klang nun doch ein Stück stärker. Sie musste es einfach verdrängen. Machten Shinobi es nicht so? Ihre Gefühle abtöten. Ayano wollte den Kummer abtöten. Sie würde es schaffen. Für diese Mission. Sie musste für Hinami stark sein.
Auf ihre Bitte hin, ließ Ryouma Ayano wieder auf die Beine. Ihre Knie aber waren noch immer schwach, so dass sie sich an dem Mann festhielt, um nicht zu fallen. Sie hielt sich und das war ein gutes Zeichen. Sie konnte stehen. Sie würde auch laufen können.
"Danke", meinte sie und sah zu ihm auf. Sie schluckte. Ein Lächeln, aber kam nicht über ihre Lippen. Dennoch wurde ihr Blick fester. Selbstbewusster. Der Gedanke an Rache half ihr.
Was er sagte, ließ den Schmerz wieder aufkommen. Sie müssten wieder hinein. Wieder zu Hinami. Ayano wusste, dass sie das nicht durchstehen könnte. Dennoch setzte sie sich in Bewegung und zwang Ryouma damit gleichzeitig, selbst zu laufen. Sie mussten wieder hinein. In dieses schreckliche Gebäude. Aber sie hatte keine große Wahl. Die Mission hatte Vorrang.
"Kannst du das allein machen?", fragte sie dann leise, als sie durch die Tür getreten waren und den langen Gang betraten. Er kam Ayano nun wie ein endloser Tunnel vor. Sie wollte ihn nicht durchschreiten. Die Angst schien zu groß zu sein. Sie wagte es kaum, daran zu denken, was geschehen könnte, wenn sie noch ein Mal vor dem Leichnam stand. "Ich glaube nicht, dass ich das kann", fügte sie dann an. "Aber ich kann die Mitarbeiter nach dem Fundort und anderen Dingen fragen", sprach sie leiser weiter. "Das schaffe ich bestimmt." Ayano kämpfte gegen sich selbst in diesem Moment. Sie musste eine Schlacht gegen sich gewinnen. Sie hatte keine andere Wahl. Und sie war erpicht darauf, es zu schaffen.

@Uchiha Ryouma

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mi Jul 13, 2016 5:02 pm







11/14 EIN FALL FÜR ZWEI
Sein Lächeln spendete der Frau noch mehr Kraft. Selbstverständlich überwand sie die Trauer nicht durch ein einfaches Lächeln. Ryouma wäre während dieser schweren Zeit zwar IMMER an ihrer Seite, doch am Ende musste die Uzumaki alleine über den Tod ihrer Tante hinwegkommen. Er verschloss auch nicht das klaffende Loch in ihrem Herzen. Mit der Zeit schwand der Schmerz und zurück blieben all die schönen Erinnerungen an diese Frau.
Augenscheinlich bemühte sich die Uzumaki um Kraft. Sie zwang sich zu neuer Stärke. Ryouma hatte den vollsten Respekt vor der Frau, denn selbst er besaß während seiner damaligen Mission genügend Kraft, um sie zu einem Ende zu führen. Vielleicht wäre die Frau wirklich keine so schlechte ANBU.
Ryouma wusste, dass die Uzumaki einen neuen Sensei hatte. Nichtsdestoweniger wollte er das Training der Frau übernehmen. ER bereitet sie auf das vermeindliche Zusammentreffen mit dem Mörder ihrer Tante vor. Irgendwann erhielt Ryouma die entscheidende Information über den Aufentalsort des Mörder von Hinami. "Eine Sache." Mittlerweile stand Ayano wieder auf festen Füßen. Ein gutes Zeichen. "Wir haben keinen Anhaltspunkt über den Mörder und wir wissen nichts über seine Fähigkeiten." Der Uchiha legte eine nachdenkliche Pause ein. Dann erhob er wieder das Wort: "Ich bereite dich so gut es geht auf dieses Treffen vor." Dann fielt ihm wieder ein, dass sie einen Sensei hatte. "Auch wenn du einen neuen Sensei hast." Als ranghoher Shinobi und ANBU kam Ryouma eigentlich an fast alles Informationen des Dorfes. Auch wenn er aus Kirigakure kam, genoss er das vollste Vertrauen von den Dorfältesten. Und irgendwann nahm er auch dem letzten Dorfbewohner seine Skepsis.
"Ja, natürlich." Der verstand die Uzumaki. Er verstand ALLES: Sie wollte Hinami nicht ein weiteres Mal in diesem Zustand sehen. Ayano wollte sich um die Befragung der Mitarbeiter kümmern. Normalerweise übernahm diesen Aufgabenbereich auch der Uchiha und er wollte ihr gerade noch ins Wort fallen, aber .. er konnte es nicht. Ayano war eine schlaue Frau. "Ich habe damit kein Problem." Unauffällig zuckte der Uchiha mit den Schultern. "Vergiss nicht, wi-" Mitten im Satz unterbrach der Mann. Ayano wusste, was sie für Fragen zu stellen hatte. Er ließ die Frau machen. "Du machst das schon."
Und so brachte er die Frau direkt vor die Tür eines Büros. "Warte hier auf mich, Prinzessin. Ich komme gleich zurück." Immerhin kümmerte sich der Uchiha um die Spuren an der Leiche. Dann kehrte er ihr den Rücken zu, verharrte allerdings auf der Stelle. "Noch eine Sache. Ich bin verdammt stolz auf dich." Dann entfernte sich der Uchiha mit langsamen Schritten.
"Was haben wir?" Nochmals musterte der Uchiha die Leiche. Er, als Laie, erkannte fast NICHTS. "Diverse Sichtverletzungen im Bereich der Brust und des Magens." Der Mann hob das grüne Tuch, welche die Leiche der Frau verbarg. "Allerdings waren diese Verletzungen nicht verantwortlich für ihren Tod." Er deutete auf das entstellte Gesicht der Frau. "Irgendjemand schlug so lange auf die Frau ein, bis sie kein Lebenszeichen mehr von sich gab." Nachdenklich verengte sich der Abstand zwischen seinen Augenbrauen. Wer tat so etwas? "Und wir haben einen interessanten Gegenstand." Aus einer Schublade holte der Mann einen Shuriken heraus. Verblüfft begutachtete der Uchiha diesen Shuriken. "Ein Shuriken aus Konohagakur." - "Ja. Und wir fanden noch eine Botschaft." Aus der selben Schublade kramte der Mitarbeiter einen Zettel. Ein blutverschmierter Schrift stand eine Botschaft auf einem Papier. "Du bist die nächste, Ayano." Geschockt betrachtete der Uchiha die Botschaft. "Entschuldigt mich." SOFORT stürmte er aus dem Raum heraus, durch den Flur, dorthin wo die Uzumaki war. Augenblicklich riss er die Tür auf. "Ayano!" Ryouma hatte einen schweren Verdacht!
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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mi Jul 13, 2016 7:15 pm




Ein Fall für zwei [12|14]
Ayano x Ryouma
Trotz der Trauer verzog Ayano das Gesicht. Beim Thema Sensei vergaß sie für einen Moment, wie schlecht es ihr eigentlich ging. Dass Ryouma davon gehört hatte, überraschte sie nicht. Eher im Gegenteil. Sie wäre schockiert gewesen, wenn er nicht von diesem Sensei wüsste. "Das Treffen steht auch noch aus", murmelte sie. Sie hatte den Mann noch nicht getroffen. Der Behörde war klar, dass es besser war, dass man ihr früh genug Bescheid gab, damit sie sich darauf einstellen konnte. Jahrelang hatte Ayano sich geweigert und nun zwang man sie dazu, sich wieder einem Jounin zu unterstellen. Sie wollte gerade jetzt nicht daran denken. Sonst käme zu ihrem Kummer nur noch weiterer Schmerz hinzu. "Danke", fügte sie dennoch an. Ryouma kümmerte sich um sie so sorgsam, dass es sie tief berührte. Sie kannte es nur, dass man sie in Stunden der Trauer allein ließ und sie allein mit den Qualen zurechtkommen musste. Aber er war da. Er war für sie da und würde sie nicht verlassen. Allein dies gab ihr unglaublich viel Kraft.
Er verstand, dass sie Hinamis Leiche nicht noch ein Mal sehen wollte. Auch wenn es in ihrer Kultur eher unüblich war, wollte Ayano einen Einbalsamierer aufsuchen, damit er den Körper der Frau wieder herrichten könnte. Sie wollte ihre Tante noch ein Mal sehen, wie sie vorher aussah. So wollte sie Hinami dann in Erinnerung behalten. "Danke", sagte sie nun auch hierzu. Sie müsste Ryouma irgendwann all diese guten Taten vergelten. Er war ein so wunderbarer Mensch. Wie hatte sie überhaupt wütend auf ihn sein können? Die paar Lügen. Dieser Disput hatte sie mehrere Tage der Zweisamkeit beraubt.
"Natürlich mach ich das", versuchte sie wie gewohnt stark und frech zu sagen, aber es klang melancholisch, statt fröhlich. Was versuchte Ayano dem Mann überhaupt vorzumachen? Auch wenn sie ihre Künste im Schauspiel nicht versagten, würde er die Fassade durchschauen können. Ryouma kannte Ayano besser als sie sich selbst kannte.
Er brachte sie zu dem Büro, wo sie dann ihren Teil übernehmen konnte. Natürlich wies er ihr den Weg, sonst hätte sie alleine nicht dorthin gefunden. Und das läge nicht an ihrer Orientierung, sondern einfach weil sie nicht die Kraft dazu hatte. Ohne Ryouma schaffte sie es nicht weit.
Seine Worte aber ließen sie hellhörig werden. Er äußerte seinen Respekt. Sagte, dass er stolz war. Und zum ersten Mal wurde der Ausdruck in ihrem Gesicht sanfter. Weniger kummervoll. Wie konnte er ihr mit so einem Satz so viel Kraft wiedergeben? Genug Kraft, um sich zur Tür zu wenden?
Sie legte ihre Hand auf den Griff und atmete tief ein. Dann öffnete Ayano die Tür und betrat das Büro.
Zwei Personen waren anwesend und saßen an Schreibtischen. Sie schauten zu der Genin auf, als diese hineinkam. Auf ihren Lippen lag falsches Lächeln, welches sie aber unmöglich durchschauen würden. Ayano musste ihre Fassade aufrechterhalten.
"Ich bin Uzumaki Ayano und im Auftrag von Konoha hier, um den Vorfall mit der toten Frau zu klären." Es tat ihr weh, dass sie von Hinami in diesem Moment wie ein Ding sprach. Jemand, den sie nicht kannte. Der ihr fremd war. Aber so war es besser. "Was könnt ihr mir zum Fundort sagen?"
Die beiden Männer schauten sich an, ehe einer von ihnen sich erhob. Er war etwas älter. "Wir haben sie im Wald gefunden", begann er. "Ihren Zustand hast du sicher schon gesehen. Die Umgebung ließ auf einen Kampf schließen. Sie muss sich stark gewehrt haben, aber auf einem Punkt sammelt sich das Blut. Man hatte sie wohl überrumpelt." Er räusperte sich und machte eine Pause. Dennoch schien er nicht zu bemerken, wie angespannt Ayano war. Sie hatte ihre Fäuste geballt und ihr Atem ging flach. Sie wollte das gar nicht hören. Aber sie musste. "Es fanden sich einige Ningu bei ihr, welche auf einen Nukenin schließen ließen. Man hat in letzter Zeit auch eine Gestalt beobachtet, welche im Wald ihr Unwesen treibt. Erkannt hatte ihn jedoch niemand."
Ayano nickte. Sie wollte gerade noch eine Frage stellen, als sie einen Schemen durch das Fenster erkannte. Einen Moment später zersplitterte das Glas und ein Mann sprang herein. Ayano kannte ihn nicht, aber er sah sie an. Starrte sie an. Sein Stirnband verriet, dass er Konohanin war. Nein. Gewesen ist. Das Zeichen des Dorfes war durchgestrichen.
Er lächelte verwegen, ehe er einen Kunai zückte.
Ayano weitete die Augen. Was zur Hölle geschah gerade?

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BeitragThema: Re: [B] Ein Fall für zwei Mi Jul 13, 2016 8:16 pm







12/14 EIN FALL FÜR ZWEI
Das Treffen des neuen Teams. Als der Uchiha noch ein Genin im Namen seines Heimatdorfes war, freute er sich auf solche Treffen. Er wollte IMMER neue Leute kennenlernen, andere Shinobi. In ihnen sah Ryouma stets eine neue Herausforderung.
Sein altes Team gab es seit vielen Jahren nicht mehr. Sein einstiger Sensei - ein strenger, doch gerechter Mann - verlor während einer Mission sein Leben. Und seine ehemaligen Freunde? Sie verachteten Ryouma für seinen Verrat am Dorf Kirigakure. Einer seine Freunde ging unter die Oinin. Wenn er so war, wie Ryouma noch vor einigen Monaten, dann nahm sein ehemals bester Freund dem Uchiha das Leben, wenn er die Möglichkeit hatte. Die ANBU waren kaltblütige Mörder ohne Gefühle. Einst war auch der Uchiha ein solcher Mann. Durch die Uzumaki lernte der Mann alte Gefühle und Emotionen kennen. Die Liebe - es gab kein einzigartigeres Gefühl - gehörte zu jenen Gefühlen.
"Vielleicht ist es nicht der richtige Weg, aber ich stehe dir nicht im Weg. Ich will dir eine Stütze sein." Er sah Ayano in ihre roten Augen. "Es gibt also keinen Grund für ein Dankeschön." Für Ryouma war dies einfach eine Selbstverständlichkeit. Immerhin kannte Ryouma diese Gefühle - diese Rachegefühle - aus seiner Vergangenheit. In ihrer Situation würde auch er Rache wollen. Vielleicht war die Rache nicht der richtige Weg, doch womöglich schloss sie dann mit dem Thema ab. Ryouma nahm die Rache an dem Mörder seines besten Freundes die letzte Trauer. Andere Menschen trieb die Rache an den Abgrund. Allerdings kannte die Uzumaki keinerlei Reue. Sie war so wie er.
Aufmerksam lauschte der Uchiha den Worten des alten Mannes. Er hatte neue, interessante Informationen. EINE Informationen ließ den Uchiha besonders hellhörig werden. Der Angreifer stammte aus Konohagakure. Ein neuer Nukenin in Konohagakure? Als ANBU erhielt der Uchiha stets die neusten Informationen über die Identitäten der Verräter aus Konohagakure. In letzter Zeit gab es keine neuen Nukenin. Merkwürdig. Grübelnd sah er den Mann an. Dann hatte er einen Gedankenblitz. Flüchtig verabschiedete sich der Uchiha und stürmte in den Flur. Schnell zu Ayano!
Mit einem verbissenen Ausdruck öffnete er die Tür. Ein Angrifer kam durch das Fenster, in der Hand ein Kunai. Ryouma zückte ebenfalls ein Kunai. Natürlich bemerkte der stämmige Angrifer den Uchiha, doch warf er sein Kunai auf die Uzumaki. SIE war sein Ziel. Instinktiv warf auch Ryouma sein Kunai. Vor der Uzuamki traf sein Kunai aus das Kunai den Angreifers. Schellend fielen sie auf den Boden. Aus einer Tasche zog der Mann einen weiteren Kunai und stellte sich vor die Uzumaki. "Ich bin bei dir." Kurz sah er über seine Schulter. "Ich habe immer ein Auge auf dich, Prinzessin." Dann wand er sich dem Angreifer zu und aktivierte im selben Atemzug sein Sharingan.
Der stämmige Angreifer stürmte auf den Uchiha zu. Ausweichen? Nein. Hinter ihm stand Ayano. So nahm der Mann eine defensivere Position an und wartete auf den Angriff. Kräftemäßig war er seinem Gegner unterlegen, doch er besaß eine nicht zu unterschätzende Schnelligkeit. Dann holte der Mann zum Schlag aus. Gekonnt blockte der Uchiha den Schlag seines Angreifers, doch drückte er ihn immer weiter zu Ayano. Wie gesagt. Kräftemäßig war sein Kontrahent im Vorteil. Mit der freien Hand formte der Uchiha schließlich Fingerzeichen. Um ihn herum bildete sich ein Schild aus Raitonchakra. SOFORT erhielt der Mann einen leichten elektrischen Schock. Augenblicklich wich er zurück.
Der Kampf ging in eine weitere Runde.
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[B] Ein Fall für zwei
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