Naruto - Chusei No Tatakai


 
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 Möge der Frieden herrschen.

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BeitragThema: Möge der Frieden herrschen. Di Jun 21, 2016 9:14 am

Möge der Frieden herrschen

Name: Möge der Frieden herrschen
Datum: 20.01.901 n.RS.
Teilnehmer: Sasayakimasu Saishû & Tanaka Yuu
Beschreibung: Kann Frieden das Fundament einer neuen Welt sein,einer Welt die ohne Schmerz und Furcht existieren kann? Oder ist Frieden nur reine Utopie, eine Hoffnung an derer sich viele festhalten um nicht den Glaube an die Menschheit zu verlieren. Dass es jedoch mehrere Versionen des Friedens werden sowohl der gefürchtete Gott, als ein Chuunin aus Kirigakure sich anhören müssen. Wird diese Diskussion ohne Komplikationen ablaufen, oder wird das Blut den Boden bedecken?



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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Di Jun 21, 2016 9:55 am

Möge der Frieden herrschen
Sasayakimasu Saishû & Tanaka Yuu

Schritt für Schritt, Qual für Qual setzte sich der Chuunin aus Kirigakure in Bewegung, ging leicht gebeugt, kam nur schleppend voran. Dieses eine verfluchte Mal wünschte er sich das frostige Klima in Mizu no Kuni zurück. Es war Winter! Winter! Und hier? Einfach eine unerträgliche Hitze welche ohne Erbarmen auf einen niederschmetterte, wie sollte man hier wohnen und gar arbeiten? Ein paar Tage und viel nettes Zureden hatte es benötigt bis er die Erlaubnis für sein Training bekommen hatte. Sein Ziel? Besser mit Wärme und Hitze klarkommen, jedoch hatte er sich diesen Erfolg eindeutig zu einfach vorgestellt. Kaum vorbereitet war er nach Kaze no Kuni gekommen. Eine Tasche mit Kleidung, Wasser und Nahrung hatte er fest auf seinen Rücken geschnallt. Er wurde gewarnt dass es heißt sei, jedoch taten viele es mit einem neckenden Lächeln und den Worten 'Recht warm' ab. Na bei diesen netten Herren würde er sich auch noch bedanken. Mit einem lauten Grummeln beging er wohl einen der vielen Fehler die man in der Wüste machen konnte. Er zog seinen Mantel und das Jackett aus, stopfte letzteres einfach zu dem anderen Zeug in der Tasche, während er den weinroten Mantel vorsichtig, beinahe schon in Erinnerungen schwelgend zusammenlegte und mit Bedacht auf die anderen Sachen bettete. Wie konnte ein solches Stück Stoff nur Emotionen auslösen? Etwas Anderes war es ja nicht.. Ein roter Stoff mit goldenem Saum und vielen Nähten, sowie ein paar schön anzusehenden Knöpfen. Doch genau dieses Kleidungsstück war sein wertvollster Besitz. Sei es das bisschen Geld dass er dabei hatte, oder die Waffen, alles war nichts gegenüber den gewobenen Fasern. Das Einzige was übrig geblieben war. Außer Asche und dem Geruch von verbranntem Fleisch. Ohne es selber zu merken, starrte er wie hypnotisiert mit weit aufgerissenen Augen auf das Erbstück, während sein Atem sich beschleunigte und der Leib zu zittern begann. Jedoch.. Das Brennen seiner Narben brachte ihn zurück in die angenehmere, wenn auch nicht eindeutig perfekte jetzige Realität in welcher er sich befand. Schnell schloss Yuu die Tasche und ging weiter, stapfte schneller, versuchte diese Gedanken so schnell wieder aus seinem Kopf zu bekommen wie sie gekommen waren. Was brachten sie auch? Schmerzen? Leid? Trauer? Alles was diese Welt innewohnte, was sie dunkel werden ließ, steckte auch in den Erinnerungen der Flammen, welche für ihn das Mahnmal der Grausamkeit der Menschen geworden war.
Natürlich wusste er dass Mitglieder seines Clans diese Erinnerungen verursacht hatten, dass die permanenten Schmerzen wegen ihnen an ihm hafteten, doch sollte er ihnen wirklich Hass gegenüber bringen? Diese Leute hatten ihn aufgezogen, mit wenig Sentimentalität, jedoch mit dem was sie gelernt hatten, konnte man sie verurteilen weil sie so waren, wie wahrscheinlich auch ihre Ahnen gewesen sind? Die Gegenwart jedes Einzelnen war anders, was für einen Böse und herzlos war, schien einem Anderen das Gute zu sein, das was half. Schon bei seiner letzten größeren Mission waren Welten aufeinandergeprallt. Kyo, ein Jounin welcher das töten genoss, als wäre es das Reinste jeglicher Freuden. Immer noch verstand er es nicht, einfach ein Leben zu nehmen ohne darüber nachzudenken was dies bedeutete. Löschte man eines konnte man viele zerstören. Im Kampf wusste man nie ob der Gegner Familie besaß, ob er kämpfte um Jemanden zu beschützen, eventuell dazu gezwungen wurde, durch falsche Informationen oder Erpressung. Also wie.. Wie sollte man ein unbekanntes Leben beenden, ohne dafür die Gegenwart vieler Andere im Dunkeln versinken zu lassen? Klar man konnte es einfach mit einem Lächeln abtun und naiv meinen, dass es nun Mal nötig sei, das Opfer gebracht werden müssten. Doch wo hörten Opfer auf und wo fing unsinniger Mord an?
Die Schritte des Mannes wurden langsamer. Diese Hitze war einfach zu ungewohnt, zu fremd, eigentlich eindeutig nicht das was er gehofft hatte. Doch trotzdem musste er weiter, wenigstens bis irgendwo Schatten zu sehen war. Auch ohne medizinische Ausbildung, konnte jeder klarer Geist darauf kommen, dass es wohl alles Andere als gesund war sich zu lange ohne Schutz des Kopfes in solch einer Umgebung, welche gefühlt nur aus glühend heißem Sand bestand, zu begeben. Also holte er sich eine der Wasserflaschen aus dem Rucksack und hielt nun diesen über den Kopf um so wenigstens etwas Schatten zu besitzen, wenn auch dieser ziemlich ineffizient war, half er in Kombination mit dem Wasser zumindest etwas.
Dass einige stachelige Pflanzen hier überleben konnte faszinierte ihn jedoch, blieb bei der nächsten stehen und betrachtete sie genau, strich mit den Fingern leicht über die scharfen Stacheln. Auch sah man ab und zu einiges an Krabbelvieh welches oft schon drohend vor einen stand, ging man solchen dann doch lieber aus dem Weg.  Doch weiter den Blick auf die Pflanze geworfen welche größere, vielblättrige rötliche Blüten besaß, konnte Yuu nur lächeln. „In dir würde wohl jeder Shinobi seinen Meister finden. Trotzt der Hitze ohne Schatten, ohne dass ein erlösender Regen auf dich herabprasselt und dir das gibt was jeder benötigt.“ , dass ihm diese Pflanze nicht antworten würde war wohl auch ihm mehr als klar, doch war sie stärker als die Meisten die er kannte, trotzte all dem hier. „ Du meine Liebe hast die Wüste zu deinem Untertan gemacht, genau wie die kleinen Wesen hier.“, die hellen lila Augen richteten sich auf einen Skorpion welcher sich etwas kleines gefangen hatte, immer wieder mit dem Stachel sein Gift in das wehrlose Opfer pumpte, ehe es sich nicht mehr bewegte. Dieses Wesen war anscheinend auch noch weitaus intelligenter als mancher Shinobi den er kannte. Tötete nicht aus Freude, sondern weil es wirklich notwendig war um zu überleben. Ohne würde er sterben und so erging es den anderen Tieren hier auch. Eindeutig. Die Wüste war weiser, war lehrreicher als er hätte jemals annehmen können, wäre es nicht eine unmögliche Situation für ihn hier zu leben, könnte man es sich fast überlegen. Doch das Band, nein die Kette welche ihn an seinen Clan und somit an sein Dorf fesselte war zu stark, das Gefühl der Schuld, alleine an diesen Gedanken zog sich tief in seine Brust. Er musste, ob er wollte oder nicht, seinen Clan glücklich stellen. Ansonsten würden seine Eltern auf ewig als Verräter dastehen, als Abschaum des Clans angesehen werden.
Endlich.. Dort in der Ferne. Ein Felsen, recht groß. Während dem Weg zu diesem erkannte er eine kleine Höhle in ihr, war also die Wüste nicht ganz so erbarmungslos wie gedacht, konnte sie auch gütig sein. Welch warme Mutter der Natur, im wahrsten Sinne. Die ersten Schlangen und Eidechsen hatten sich um Energie zu tanken in den Halbschatten gelegt, genossen diese pure Hitze. Yuu hingegen entfernte nun den Rest seiner Bekleidung des Oberkörpers, wer sollte ihn hier mitten im Nirgendwo auch sehen? Mit einem erleichterten Aufseufzen, gefolgt von einem kurzen zusammenzucken durch die plötzliche Kühle legte er sich mit dem Rücken auf den kalten Boden der Höhle, trank ein paar Schlücke und legte dann um sich etwas auszuruhen den Arm über die Augen. Na hoffentlich kam bald die erste Oase und damit die erste kleine Stadt.



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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Di Jun 21, 2016 6:47 pm


Frieden? Ist das essbar?

Wüste. Wie er sie hasste. Den Sand. Die Hitze. Die Trockenheit und vor allem die Hitze. Die grauen Augen wanderten über alles und doch sahen sie nichts. Mit einem Seufzen machte er sich auf diese weiter zu durchqueren und langsam war er an einem Punkt angelangt, an dem er sicherlich einfach seine Kuchiyose beschwor, welche ihn dann aus dieser sengenden Hölle heraus holte. Der schwarze Mantel war noch dazu nicht gerade die praktischte Kleidung, die er anziehen konnte, daher machte es das ganze nur umso hitziger und Hitze mochte er nur auf eine Weise. Aber doch nicht solche? Grummelnd knackte er mit den Fingern, als er plötzlich gegen etwas lief. "Verdammter Bockmist!", fluchte er und rieb sich den Kopf. Wenn man die Se3nsorik ausließ, dann war man komplett aufgeschmissen, aber immerhin schien es hier kühl zu sein. Er tastete sich voran. Höhle. Sehr gut. Der Mann tastete sich weiter und verkroch sich in eine Ecke. Die Ecke war sein bester Freund und während er da so hocktwe, kauerte er sich zusammen, nicht bemerkend, dass noch jemand anderes hier befand. Die grauen Augwen schlossen sich schon halb, ehe er dann kurz sein Kanchi Taipu aktivierte und die Umgebung scannte und dabei...
...direkt jemanden im Wasser neben sich bemerkte. Langsam drehte sich sein Kopf. Nun... ok... beim Baden würden er niemanden stören. "Öhm... Oi...", kam es nur von den Orangehaarigen mit den langen Haaren, der sich nur noch kleiner in seiner Ecke machte, dabei war er selber ein furchtbarer Riese. Die Miene war recht kalt, aber auch nicht genervt. Momentan wollte er einfach nur Ruhe von dem scheiß Wetter. Und diese Kisa war auch mal nicht um ihn herum. "Freundlich oder feindlich gesinnt? Mir schwebt nicht danach dich jetztr in deinem kühlen Loch da drin zu verhauen. Daher lass ich Gnade walten und frage lieber, ob ich mich hier ein wenig r4ein gesellen darf, bevor ich des nachts weiter ziehe.", schwafelte er vor sich her, gestikulierte wild, aber machte klar, dass er ohnehin nichts sah. Egal wer da war. Weggucken konnte er jenem schon einmal nichts. War als Blinder ja nicht sonderlich schwer.
"Muss ich mich vorstellen? Sonst würde ich lieber fragen, wer du denn bist.", gab er dann weiter von sich und lehnte sich an die Wand zurück. Er schloss die Augen, lehnte einen Arm +über sein Knie und holte tef Luft. Die Kühle hier war eine Wohltat, aber wenn er sich noch mit einem Kampf befassen müsste würde es kritisch werden. Er hatte keine Lust drauf und das sah man ihm auch deutlich an. Er hatte auf so vieles keine Lust mehr, vor allem nicht mehr diese endlos scheinende Suche nach einer Person, nach der es ihm zerrte. Sein Herz schmerzte in Gedanken daran, dass das was er suchte verschollen war und in der Welt glatt überall sein konnte. Wer auch immer es war... dachte sie an ihn? Wollte sie ihn überhaupt noch? Suchte sie ihn? Gewiss... Kisda war nette Begleitung und vor allem netter Zeitvertreib aber nicht so wirklich das, was er sich vorgestellt hatte.

@Tanaka Yuu
Sry, not to long. o:

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avatarKiri Chuunin
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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Di Jun 21, 2016 7:14 pm


Möge der Frieden herrschen

Waren das Schritte? Hier mitten im Nirgendwo, wo sich nur Sand und ein paar nette Pflänzchen, sowie Kleintier einfanden? Wahrscheinlich hatte er sich das nur eingebildet, wie sollte hier Jemand hinfinden, war es ja schon bei ihm selber Glück gewesen dass er den kühlen Ort in der brennenden Hitze gefunden hatte. Das Narbengewebe an dem schmalen Körper schien sich auch wieder beruhigt zu haben, strafte ihn nicht mehr mit einem ziehenden und pochenden Schmerz. Wenigstens war das besser geworden.
Doch da erneut Schritte..! Dieses Mal öffnete Yuu seine lila Irden und setzte sich etwas auf, konnte auf den ersten Blick nichts außer die Dunkelheit und den Eingang sehen, ehe etwas sich eindeutig hinsetzte. Sofort richteten sich die Augen des Chuunin auf diese Stelle, das Einzige was er in der Mischung aus Schwarz sah war ein starkes Orange, welches so für einen Kiri-Nin wohl mehr als ein seltener Anblick war. Orange… Woran erinnerte ihn diese Farbe nur..?
Doch schnell wurde er aus dem Gedankengang herausgerissen als die fremde Erscheinung sprach, laut der Stimme wohl ein männlicher Artgenosse zu sein schien. Doch der Anblick war einfach herrlich… Der Mann schien eine ziemlich große Statur zu haben, drückte sich jedoch in die Ecke als wäre er in Gefahr, als wäre er das Beutetier einer Hetzjagd. „Auch hi.“, begrüßte er den Fremden erst ein Mal und streckte sich leicht, hörte die Knochen knacken. Doch dann folgten weitere Worte, welche etwas ungewohnt klangen. Verhauen..? Was? Warum? Etwas irritiert blickte er drein und stand nun auf und behielt dabei den Mann mit den orangenen Haaren im Auge. „ Gnade walten lassen, obwohl du dich hier herein gesellt hast? Da müsste wohl eher ich die Person sein, welche mit Strafen drohen müsste. Aber naja.. Sagen wir ich hab bei der Hitze da draußen auch keine Lust unnötige Raufereien auszutragen.“, mit einem angestrengten Seufzen ließ er sich wieder auf die kühle Wohltat nieder, versuchte mehr von ihm zu erkennen. Seine Augen wirkten eigenartig. Nicht nur die Farbe sondern auch wie sie einen anschauten, wenn man es überhaupt so nennen konnten. Sie schienen beinahe schon unheimlich leer, wie die komplette Mimik des Anderen. Sonderlich gefährlich schien er ihm nicht, wusste Yuu nicht mit wem er es dort zutun hatte und wie sehr er sich täuschen sollte.
So schien wie diese Person wie er auch einfach müde von der Reise und geplagt von der Sonne zu sein und ein bisschen Gesellschaft hatte noch Niemanden geschadet. Kaum später kam natürlich die Frage wer er war und der Weißhaarige fasste sich selber an den Kopf. Oh..! Tut mir Leid, ich hätte mich vorstellen sollen. Mein Name lautet Tanaka Yuu. Wäre es jedoch nicht schlecht zu erfahren wie du heißt, selbst wenn es nur um die Höflichkeit geht.“, bat er ihn nach dem Namen. Vielleicht brachte dieser die Verbindung zu der Erinnerung mit dem eigenartig gefärbtem Haar. Zumindest kam er eindeutig auch nicht von hier, schwitzte wie der Kiri-Nin selber auch, somit Niemand aus Kaze no Kuni. Darf man fragen woher du kommst? Ich habe den Weg von Mizu no Kuni auf mich genommen., lachte er locker auf und erhab sich nochmal ging vorsichtig auf ihm zu und streckte die Hand entgegen.



@Sasayakimasu Saishû
Ach was geht doch. =)

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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Di Jun 21, 2016 7:46 pm


Frieden? Ist das essbar?

Na super. Auch noch ein Klugscheißer. Der Nuke verengte die Augen zu kleinen Schlitzen, während er den Mann fixierte, auch nicht sehend. Der Mann verzog die Lippen. War er so dumm oder stellte er sich so?v Nun... wie auch immer... das ganze würde sich ja noch zeigen. "Ich bin Gott. Namen sind belanglos.", murrte er in seiner Ecke, was eigentlich richtig witzig kam. Groß aufspielen aber klein machen. So vertrat man seine eigene Überzeugung! Korrekt! Mit einem Gähnen kommentierte er die Hitze. "Yuu-san also. Wenn du auf einen Namen bestehst... Pain war mitunter auch einer von jenen, die man mir aufgab.", sagte er dann und erhob sich zu voller Größe, lief nervös hin und her. Stark schien sein Gegenüber jedenfalls nicht. Nur wollte er sicher sein, dass er nichts ausheckte, immerhin konnte der Mann keine Gedanken lesen.
"Wie dem auch sei... von deiner Stärke her, kann ich erkennen, dass du hoffnungslos unterlegen wärst. Deswegen solltest du schauen, dass du den Mund nicht zu voll nimmst.", brummte er dann weiter und rieb sich das Kinn, ehe er an dem Stab in seiner Nase zupfte, "Aber ja... die Hitze ist unerträglich..." Er ächzte und wischte sich den Scheiß von der Stirn und schüttelte die Hand auf dem Boden aus. Wie nervig. Mit einer mehr als wenig begeisteten Miene wandte sich sein Gesicht zum Höhlen ausgang. "Meine Lande sind jene die hierzu das komplette Gegenteil darstellen. Ewiger Regen. Ewige Dunkelheit. Keine Sonne.", begann er dann die Frage des Mannes zu beantworten. Ja... er hatte noch nie die Sonne gesehen. Nur den Regen bis sein Augenlicht ihm schwand. Mit dem Tod seiner Freunde. Mizu no Kuni war wirklich weit entfernt und der Mann kannte das zu gut. Dort hatte er Kisa mit sich verschleppt. "Mizu no Kuni. Und Kirigakure no Sato.", begann er dann ein weiteres Mal zu sprechen, "Die kalten WInter dort sind im harten Kontrast zu der ewigen Wüste Kaze no Kuni's. Wie es das Schicksal so will, war ich erst kürzlich da." Und er hatte vieles getan. Alle seine Taten würden aber erst im Nachhinein Wirkung zeigen. Der Mann wusste aber, dass ihm das Land im Nacken saß. Nachdem er Kisa mit auf seine Seite gezogen hatte vor allem. Die Uchiha hatte sich bereit erklärt ihm zu folgen und dafür ihr Land verraten.
Er sufzte erneut. "Und nachts wird es so kalt hier, dass man meint Mizu no Kuni wäre plötzlich mit seinem Winter ohne Schnee hierher gelangt. Das Wetter dieses Landes ist sehr tükisch.". kam es wieder vom ihm, ehe er seine Hände sinken li9eß und die Augen seitlich wandern ließ, als ob er den Herren ansehen würde. "Was führt dich nach Kaze?", fragte er dann noch und Misstrauen baute sich in seinem Inneren auf. Nicht, dass er noch mit einem Spitzel zu tun hatte..


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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Di Jun 21, 2016 8:09 pm


Möge der Frieden herrschen


Na Wunderbar, war dieser Kerl also mit dem falschen Fuß aufgestanden, eine perfekte Voraussetzung für ein harmonisches Beisammensein. Hatte er etwas falsches gesagt? Nicht wirklich, wer unsinniges Gelaber von sich gab konnte nur mit dummen Kommentaren konfrontiert werden. Doch langsam hob sich eine Augenbraue, bevor er eher spottend auflachte. Gott? Dieser Mensch nannte sich Gott? Es gab keinen Gott, weder einen spirituellen noch einen in Form in Fleisch und Blut. Den Gedanken an ein übermächtiges Wesen hatte er schnell zerschmettert, waren die Scherben die Narben seines Körpers. „ Große Töne für einen Mann der sich in die Ecke drückt, als wäre sie die eigene Mutter.“, schnalzte er nur genervt. Super die Laune war im Keller, war er doch freundlich gewesen, also was war das Problem!?
Pain… Pain.. Kurz schloss er die Augen ging die Gesichter durch die er kannte.. Das Metall im Gesicht des sich selbst ernannten Gottes war unverkennbar und es dauerte nicht mehr lange bis er ungläubig die Augen öffnete. Scheiße….! Das konnte nicht dieser Nukenin sein von dem alle Welt sprach, nie im Leben, er musste lügen! Wie hoch stand die Chance dass man ihm begegnete bitte? Eins zu Zehnmillionen!? Yuu schluckte schwer versuchte die Fassung zu bewahren und schielte zu seinem Rucksack, in welchem seine Waffen wie auch der Rest seiner Ausrüstung lagen. Mit einem normalen Gang als hätte er nichts weiter vor näherte er sich diesem, ließ den Irren nicht aus den Augen, das konnte doch einfach nicht wahr sein..!
„Unbedingt schwach bin ich nicht.. Der Stärkste nicht mag wahr sein“, hauchte er nun doch angespannter als gewollt und schob langsam hoffend dass er es nicht mitbekam die Hand in das Gepäckstück, suchte nach einer Waffe. Scheiß egal ob Kunai, Shuriken oder Draht. Hauptsache irgendetwas womit er ihn auf Abstand halten könne wenn es ernst werden würde. Er legte den Kopf schief.. Die Geschichte klang mehr als nur niederschmetternd, hatte er also auch nicht viel Glück erfahren, kannte er irgendwoher… „ Tut mir Leid für dich.. Trotzdem ist das kein Grund einer von unseren Jounins auf deine Seite zu ziehen. War eine schlechte Idee von dir. Sie wird getötet werden wenn man sie findet und du. Du wirst wahrscheinlich auch bald dein Grab finden, wenn nicht durch mich dann durch den Rest der Welt. Warum hast du so viele getötet? Was war der unsinnige Grund dafür! Kam dir nie in den Sinn wie viele Leben du dadurch zerstörst? Wie viel Leid und Schmerz du sähst!“, bleckte Yuu ihn an und hielt nun einen Kunai fest in der Hand. „Wahrscheinlich hattest du keinen Grund.. Wenn du so mordest wirst du wohl kaum selber erlebt haben wie es ist das zu verlieren was man liebt“ die Stimme von ihm wurde lauter zorniger. Was dachte Pain sich bitte dabei! Was brachte es ihm! Ergötzte er sich an dem Bild von sterbenden Menschen?! Fand er Spaß daran? Dann wäre er in Kirigakure ja super aufgehoben, gab es genug von diesen Idioten dort.
Auf die Frage was er hier suchen würde antworte er nichts, brachte ihm lieber keine anderen Informationen mehr die ihm nützlich sein konnten. Mit Vorsicht formte er eilig seine nötigen Fingerzeichen. Wegrennen wäre wohl hier leider am intelligentesten, wenn die Gerüchte wahr waren.. Genau aus diesem Grund war es die beste Lösung ein Genjutsu einzusetzen, wenig wissend darüber dass es wahrscheinlich nichts bringen würde. „Kiri no Nagame!“ , stieß er aus und hob eilig den Rucksack auf… Zeit loszurennen.

Spoiler:
 





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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Mi Jun 22, 2016 12:22 pm


Frieden? Ist das essbar?

Der Mann wurde schnell mies gelaunt. Und das mit einer einzigen Aussage des Mannes, der ein Jutsu wirkte, dass wohl gar keinen Effekt hatte. Mit einem Zischen stürmte er dem Burschen hinterher, um ihm grandios den Weg abzuschneiden und baute sich bedrohlich vor diesem auf. "Denkst du wirklich... dass ich nicht weiß wie es ist Freunde zu verlieren? Dass ich nicht weiß wie es ist keine Familie zu haben? Dass ich nicht weiß wie es ist, wenn die eigene Heimat in Schutt und Asche liegt?", fragte er säuerlich und zischte bösartig. Es ärgerte ihn ja schon, dass die zuvor noch eher angenehme Atmosphäre nun vollkommen cverschwunden war und der Mann erkannt hatte, wer er war und was er war. Sein Blick leerte sich dann aber schließlich von der hasserfüllten Emotion, ehe er versuchte eine seiner kräftigen Händen auf der Schulter des anderen Mannes zu legen, ob er ihn nun verletzte oder nicht.... er hatte einen Drachen, der nur beschworen werden brauchte, um ihm Heilung zu verschaffen.
"Ich töte nicht, wenn es nicht sein muss. Daher gebe mir keinen Grund es doch zu tun. Eure Tokubetsu Jounin hat sich mir freiwillig angeschlossen und denkt auch nicht sonderlich gut von euch. Daher bedauere den Verlust nicht zu sehr.", sprach er weiter und verschränkte anschließend die Arme. Dennoch waren seine Worte vollkommen ungewöhnlich für einen Shinobi aus Kirigakure. "Aber es ist recht witzig, dass ausgerechnet ein Shinobi aus Mizu no Kuni mir so etwas vorwirft, wo ihr doch das Land der grausamsten Taten seid. Dabei scheut ihr nicht einmal die Genin auf Leben und Tod hochzustufen. So wie ich es als Kind erfahren musste. Nichts hasse ich mehr als die Einstellung dieses Landes. Nicht dass Hi no Kuni und Kaze no Kuni besser wären.", brachte er weiter hervor und schnaubte, während sich seine Miene verachtend verzog. "Und es ist nicht so, dass ich mir das Leben als Nuke ausgesucht habe. Stattdessen wurde ich eher hinein gezwungen, gejagt... und was ist schlimm daran sein eigenes Leben schützen zu wollen. Was es mich kostete? Familie. Freunde. Und der Krieg der Nationen zerstörte meine kleine Nation zwischen den Fronten... als Kriegsfeld missbraucht. Denkst du wirklich meine Taten seien daher ungerecht? Es ist Vergeltung... irgendwo sicher. Aber es ist Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit eines Gottes. Du kannst noch lernen. Daher lass dich nicht blenden. Hass gibt es überall in der Welt. Vor allem in der Welt der Shinobi. Nur weil ein Rang und Name, Herkunft und Taten eine Rolle spielen ist es nur eine Frage der Sicht ob es gerecht ist. Ich werde eine Welt schaffen, die all dies nicht mehr wichtig macht. Jeder wird gleich sein. Und Frieden wird herrschen. Aber der friedliche Weg wird nicht viel bringen. Daher muss es Gewalt sein.", predigte er seine eigenen Ansichten und sah über den Kragen seines Mantels hinweg, als würde er Yuu wirklich sehen. "Aber wie gesagt... reagier dich ab. Ich würde nicht nach deinem Namen fragen hätte ich den Willen dich zu töten. Ich hätte es schon längst getan.", begann er wieder zu beschwichtigen und atmete tief ein. Das ganze war doch nur zu lästig. Immer die selbe Laier. Warum glaubte er eigentlich noch, dass ihn jemand verstand?


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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Mi Jun 22, 2016 3:13 pm


Möge der Frieden herrschen


Die Augen des Chuunin weiteten sich als Pain vor ihm stand, instinktiv ging er einen Schritt zurück der Körper zum zerreißen angespannt. Wie… Wieso hatte es nichts gebracht? Normalerweiße hätte er ihn nicht mehr wirklich sehen sollen, geschweige denn den Weg aus der Höhle finden sollen und trotzdem stand nun der große Kerl von ihm. Sein Herz raste während er weiter zurückging jedoch schon den Rand der Höhle an seinem Rücken spürte. Er wollte nicht sterben, noch lange nicht.. Erst musste er den Namen seiner Eltern reinwaschen, ansonsten war er – sein ganzes Leben nicht mehr als eine nutzlose Sache gewesen. Doch vor ihm stand der meistgesuchte Mann derzeitig, seine Überlebenschancen also bei gut Null.
Doch erneut weiteten sich seine Augen als er seine Geschichte anhörte. Er konnte sich vorstellen wie es sich anfühlen musste. Schon alleine den Krieg mitzubekommen, zu sehen wie alles verschwindet was man liebte, konnte einen nicht heile lassen, egal ob man es versuchte oder nicht. Der Hand auf seiner Schulter traute er nicht, lag sie auf dem glatten, gespannten Gewebe welches durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen war, war es schon eine Seltenheit dass wenn man ihn irgendwie anfasste es nicht zu berühren. „Ich kannte sie nicht.. Doch ist es schwer zu verstehen weshalb sie das Dorf verlassen hat. Sie hat gut reingepasst, besser als manch Andere. Sie hat kein Problem zu morden wie ich gehört habe“, seufzte er und schien sich nach und nach abzureagieren, wieder auf ein normales Level der Kommunikation zu kommen, während der Körper immer noch angespannt gegen die kühle Höhlenwand gelehnt war. „Ich habe niemals gesagt dass die Einstellung von Mizu no Kuni gut ist. Um ehrlich zu sein.. Ich verabscheue diese Menschen zum Teil. Sie morden aus Spaß, stellen keine Fragen und ergötzen sich daran wie das Licht aus den Augen ihrer Gegner bricht.. Das kann nicht der richtige Weg zum wahren Frieden sein. Sie benehmen sich nicht anders als Nukenin, haben nur ein großes Kollektiv und denken deshalb sie könnten derartig handeln.“, dass ein Chuunin so über sein eigenes Land sprach erklärte wohl genug zu seiner Einstellung. Er hasste sie.. Hasste sie dafür dass er hatte töten müssen um nicht selber umzukommen, hasste es dass er das Blut eines anderen Menschen der ebenfalls noch jung war an seinen Händen hatte. Konnte er niemals die Mutter vergessen welche sich weinend über die Leiche gebeugt hatte, Yuu mit einem Blick angesehen hatte welcher ihn aus der Bahn geworfen hatte. Alleine dieser Blick… „Jedoch.. Ich bin meinem Clan etwas schuldig.. Und diese gehören zu diesem Land… Ich bin an dieses gekettet, egal ob ich ihre Methoden gutheiße oder nicht.“, erst jetzt erkannte er was er gesagt hatte und schüttelte leicht den Kopf, schloss die Augen. Wie konnte man den Frieden bitte erreichen..? Wirklich nur mit mehr Zerstörung bis alle Menschen geläutert waren? Einsahen dass rohe Gewalt nur Hass schürte. „Ich wünsche mir eine Welt ohne Leid. Eine Welt in der nicht gemordet werden muss um zu überleben. Eine Welt in welcher Niemand einen geliebten Menschen verlieren muss… Doch.. Es scheint unmöglich. Es gibt zu viel Hass auf der Welt. Habe ich ja schon alleine diesen gegen dich angewandt, obwohl wir uns nicht kennen.. Kenne ich nur deine Geschichten. Das Blut Vieler an deinen Händen und somit der Hass derer Familien. Ich kann die Familien verstehen, doch verstehe ich nicht warum du alle diese Shinobi getötet hast.. Es waren wohl mehr als 70 an der Zahl, nicht..?War es aus vergnügen, warst du in Rage, oder war es pure Rache? Was bringt es dir die Rache geltend zu machen.. Aus Rache kann kein Frieden wachsen… Dabei ist es egal ob es ein Zivilist, ein Kage, oder ein einfacher Chuunin ist. Egal ob die Person aus einer kleinen Familie oder einem mächtigen Clan stammt. Jeder will seine Rache, seine Vergeltung für die Schmerzen die man leiden musste.“, blickte der Kirinin ihn nicht mal mehr an, während die Anspannung langsam verschwand. Er wollte ihn also nicht töten, er durfte leben. Er atmete tief auf und ließ den Kunai fallen als Zeichen dass er nicht vorhatte ihn zu verletzen. Wenn das seine Kameraden aus dem Dorf wüssten, wäre er wohl schneller in der Folterkammer der ANBU ehe er sich umdrehen könnte. „Es tut mir Leid dass ich über dich geurteilt habe. Dein Ruf beschreibt dich als gnadenloser Mörder, darum… Egal..  Ich hätte es nicht tun sollen. Auch wenn es nicht richtig ist zu morden, habe ich wie du richtig angemerkt hast auch Blut an den Händen, wie jeder Shinobi als was unterscheidet in der Hinsicht Nukenin und Mitglied eines Dorfes?“, wieder fiel der Blick auf die bleiche Hand an seiner Schulter, schien Pain zu wissen dass so etwas wohl beruhigend wirkte.




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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Mi Jun 22, 2016 10:12 pm


Frieden. Ist das essbar?

Der Mann war von Verwunderung durchzogen, doch merkte der Nuke davon nur etwas, da er ihn praktisch an der Hand hatte. Seine grauen Augen waren ruhig auf ihn gerichtet und seine anfängliche Wut flaute ab. Er hatte zumindest schon einmal klar gestellt, dass er diesem armen Tropf der ihm ausgerechnet über die Füße laufen musste nicht töten würde. Wieso sollte er auch, er hatte keinen Grund und da er ohnehin weg laufen wollte, war er niemand, der sich in seinen Weg stellen würde. Der Nuke war daher nicht sonderlich daran interessiert, dass der Kerl unbedingt sterben musste. Er war kein Widersacher. Vielleicht kein Unterstützer seiner aktuellen Ziele, doch durchaus jemand, den er nicht fürchten musste und vielleicht konnte er ihn ja auch überzeugen, so wie er es schon mit Kisa geschafft hatte. Anders als sein gleichnamiger Vorgänger war er aber ein Mensch aus Fleisch und Blut und keine Gruppierung aus Leichen. Zumindest sparte er sich das Chakra zum Beschwören seiner Kuchiyose. Die konnte er nicht gebrauchen, zumal er sein Gegenüber soweit auch gut einschätzen konnte und daher wusste, dass dieser im Wissen wer vor ihm stand nicht einen Finger gegen ihn rühren konnte, da er ihm deutlich unterlegen war und nur tot aus diesem Treffen marschieren würde. Aber nur, wenn er es darauf anlegte. „Um es schon einmal klar zu stellen... Probiere keine dummen Sachen. Wie du eben schon gemerkt hast, ist dies wohl eher ein sinnloses Unterfangen.“, sprach er dann, „Zudem sind Genjutsu zur Schwächung des Augenlichts nicht wirklich wirksam gegen einen Blinden.“ Ein eher spöttischer Kommentar, untermalt mit einem Grinsen. Dass er blind war, war ja nun nichts Neues. Das war seit 10 Jahren so. Oder länger? Er konnte sich nicht mehr zu genau entsinnen. Er war zwar kein Kenner von Genjutsu, beziehungsweise nicht gerade jemand, der sie je anwandte oder angewandt hat, aber er konnte sie zumindest als solche erkennen. „Wie auch immer. Jeder hat sein Leid. Es gibt keinen Menschen der vollkommen frei davon ist. Selbst wenn Naruto einst predigte wie wichtig Freunde und Familie sind, ob sie da sind oder nicht... Wie du siehst verfällt alles wieder in das alte Muster und nur ein großes gravierendes Ereignis kann all dies wieder in die rechte Schiene biegen.“, begann er wieder zu sprechen. Es war ein Fehler gewesen alles in die Hände des damals großen Mannes zu legen, der sein Ziel sogar erreicht hatte Hokage des Dorfes, dass ihm so am Herzen lag, zu werden. Seine Haare wogen sich leicht, als er sich schließlich etwas von dem Mann zurück bewegte. Er hatte nicht vor ihm zu Nahe zu treten, vor allem da er solche selber nicht mochte. Er hasste die Menschen für das was sie waren. Denn sie waren oftmals zu dumm zu verstehen. „Wie du siehst. Ich habe Hand angelegt. Um dich zu beruhigen. Nicht um dich zu töten. Dazu besteht keine Notwendigkeit.“, sagte er dann und kramte innerhalb seines Mantels herum, um eine Flasche Wasser hervor zu ziehen, die er öffnete, um sich einen Schluck von kühlem Wasser zu gönnen, ehe er dem anderen anbot auch einen zu nehmen. Wenn er ablehnte, konnte er die Flasche immer noch wegpacken und da er selber draus getrunken hatte, konnte sie ja nun auch nicht giftig sein. Dennoch... scheinbar konnte dies eine interessante Sache werden. „Anders als die Menschen Mizu no Kuni's sehe ich keinen Spaß am Tod anderer. Es ist manchmal eine Notwendigkeit, um andere Dinge zu vermeiden, wie jene, die mir schaden könnten, doch andererseits meide ich jeden Toten, denn wenn die Pläne soweit ausgereift sind...“, begann er, ehe er den Kopf schüttelte, „Belanglos. Du bist nur ein Außenseiter. Das musst du nicht wissen. Ansonsten müsste ich dich wirklich töten.“ Grausame Worte, aber sicherlich nicht wider der Erwartungen, wenn man bedachte, dass er noch immer ein Nuke war und auch große Ziele hatte. Er wanderte ein bisschen hin und her, verschränkte die Arme fest vor der Brust und schloss die Augen, da es ohnehin belanglos war, ob er sie nun offen hatte oder nicht. Er war blind. Da war das nur die reine Logik. Doch wie auch immer... „So wie du habe ich auch gedacht. Mein Sensei verlangte von mir, was sie von den Kindern Kirigakures verlangten. Zwang mir einen Freund auf, nur damit ich ihn töten konnte. Eine grausame Art den Menschen zu zeigen, dass sie nur Waffen sind und als solche zu agieren haben. Waffen fühlen nicht. Sie handeln nur. Und zur Not schlagen sie auch den eigenen Freunden den Kopf ab, wenn man es von ihnen verlangt, weil sie in der Lage sind ihre Emotionen komplett hinter sich zu lassen. Ich habe gedacht ich schulde meinen Sensei etwas... deswegen habe ich gedacht, dass ich ihn nicht rächen dürfte, habe es dennoch getan, als ich noch jung und naiv war. Und wurde in den Kreislauf des Hasses gezogen, vor allem als dessen Bruder mich heim suchte und mit meinen letzten Augenblicken wo ich noch sehen konnte... meine Freunde vor meinen Augen töten. Selbst verschwommen und fast unerkennbar, das Schlimmste letzte Bild, dass man in den Augen behalten kann. Damals habe ich begonnen zu verstehen. Und habe den Weg erkannt, den es braucht um den Frieden zu sichern. Für ewige Zeiten. Diese Welt ist noch immer ein Kind... das geformt werden muss, mit göttlicher Hilfe.“, sprach er nun weiter und schüttelte dann den Kopf. „Gib es auf einer Ideale für andere zu folgen. Das ist kein Weg, den man gehen sollte. Selbstaufopferung hat noch niemanden sehr weit gebracht. Und wenn du so wenig von deinem Land hältst, dann verlasse es doch... Kisa hat das Selbe getan. Unfähig sich mit anzusehen wie das Dorf sich entwickelt. Auch wenn ihre Gedanken noch von Macht vergiftet sind.“, fügte er dann noch an und ging an den Rand der Höhle. Die Winde wurden rauer. Vielleicht würde bald ein Sandsturm aufziehen. Gelassen lehnte er sich jedoch an die Wand. Die Wünsche des Mannes verstand er vollkommen. „Als ich noch meine Kameraden bei mir hatte... da versprach ich ihnen, dass ich eines Tages ein Gott sein werde. Dass wir in einer Welt ohne Krieg leben. In einer Welt voller Liebe. Aber... sie bekamen nie die Chance sie zu sehen. Sie wurden in Leid geboren. Lebten im Leid. Und starben im Leid. Es ist traurig, aber leider die Wahrheit. Meine Handlung war einst aus Rache gewesen. Bevor ich erkannte, dass ich für höheres bestimmt bin... habe ich den getötet, der mir all meinen Schmerz zugefügt hat. Und ich war vollkommen rachedurstig, dass ich nicht die 30 oder mehr Tote gezählt habe, die unseren Kampf gepflastert haben. Ich konnte sie nicht sehen. Aber ich habe sie schreien gehört. Natürlich hinterlässt es Narben, doch irgendwann kommt man an den Punkt, an dem Mann beginnt es zu verkraften. Nicht hinzuhören. Eine Waffe zu sein. So wie man es als Shinobi sein sollte. Doch die meisten meiner Toten kam durch die Gegenwehr zu Stande. Ich wollte nicht sterben. Ist es falsch sich zu wehren, wenn man in die Enge gezwungen wird? Nur weil man Verbrechen begeht muss man sie nicht gut heißen. Nach wie vor bin ich selber an dieses menschliche Leben gebunden. Und ich klammere mich daran. Weil ich unvollkommen bin. Ich habe ein Ziel, wenngleich ich nicht weiß was genau es sein wird. Doch bevor ich nicht erfüllt bin, bin ich nicht bereit zu sterben.“, fuhr er seine vielen Worte fort und seufzte. Sein Kopf lehnte sich an die recht überraschend kühlen Mauern und seine Gedanken wirbelten umher, wenngleich er die Ruhe selbst nach außen war. Aber jetzt sollte zumindest klar sein, dass ihm wirklich nicht im Sinne war dem anderen zu schaden, auch wenn er sich im Laufe schon leicht abreagiert hatte. Und auch machte er keine hastigen oder voreiligen Züge, zog keine Waffe oder beschwor eine seiner Kuchiyose. Sicherlich brauchte es gerade einmal eine einzige, um den Kerl dort in Schach zu halten. „Rache habe ich aufgegeben. Zudem müsste ich alle Welt morden, wenn dem so wäre. Sicherlich... meine Pläne kalkulieren Verluste. Gar die einer ganzen Nation. Aber sie haben einen festen Grundsatz. Und danach wird die Welt friedlicher werden. Denn nur mit Schmerz beginnt der Mensch den Frieden zu schätzen. Krieg wird kommen, denn die Lage ist gespannt. Und ich habe Vorbereitungen getroffen, die das garantieren. Wenn es soweit ist... dann wird meine Zeit kommen. Bis dahin... bleibe ich im Hintergrund und ziehe die Fäden, wie ich es will. Alles fordert seinen Preis. Auch der Frieden. Und der Preis ist nun leider einmal sehr hoch. Dagegen kannst du sagen was du willst, aber das Leben ist nun einmal ein Spiel aus Geben und Nehmen. Gebe den Menschen den Schmerz und sie werden den Frieden nehmen wollen. Und wenn sie rückfällig werden, dann erinnere sie daran. Sie werden zurück schrecken und sich erinnern, was es heißt zu leiden. Niemand will leiden. Nicht so.“, sprach er weiter seine Gedanken aus, die sich immer weiter verflochten. „Ich denke es ist das Beste für uns beide, dass wir es dabei belassen, wenn keiner von uns den anderen kennt. Was nicht meinen muss, dass sich unsere Wege hier und jetzt trennen. Keine Sorge... ich werde spüren, wenn jemand kommt und dir gegebenenfalls Möglichkeit zur Flucht ermöglichen, wenn gar sogar bei Seite schaffen, was dir eventuell Probleme bereitet. Ich sehe du verstehst zumindest im Ansatz mein Ziel und was ich verlange und entschuldigst dich sogar, zeigst einen Schritt zur Besserung deines Wesens. Ich nehme dir deinen Willen zur Verteidigung deines Lebens nicht übel. Daher wäre es eigentlich nicht notwendig sich zu entschuldigen. Ich verstehe selbst wie es ist. Was deine Frage angeht... Nuke haben sich mit der Ideale des Dorfes nicht abgefunden. Sie schwimmen gegen den Strom, schaden den „eigenen“ Leuten. Daher werden sie verachtet und gejagt. Sie helfen den Feinden. Oder sich selbst. Dieser Gedanke ist falsch. Niemand sollte gegen jemanden sein. Kein Dorf darum eifern wer denn stärker wäre. Kein Clan bestimmen der Stärkste zu sein, denn unter Gott sind alle Menschen gleich. Sie sehen es nur nicht. Im Endeffekt sind Nuke auch nur Shinobi. Ich war nie Teil der Großmächte, habe aber in allen meinen Dorn hinterlassen. Ein Wink mit dem Zaunpfahl... wie man es so schön sagt. Damit sie sehen, dass mehr auf sie zukommt. Damit sie beginnen zu verstehen.“, setzte er zu einer weiteren langen Rede an, doch unterbrach sich selber. Sicherlich langweilte er den Burschen damit nur. Das war er zumindest so gewohnt. Wie auch immer... er wanderte wieder in den hinteren Teil der Höhle und kauerte sich in die Ecke. „Wieso muss Wüste so heiß sein?“, brummelte er und blies die Wangen auf, sodass er kurz aussah wie ein Frosch. Noch immer menschlich. Ja, das durfte man auch sein, wenn man in so einer Hülle herum spazieren musste. Und das auch noch im langen wehenden Mantel mit süßen roten Wolken drauf. Akatsuki sollte vielleicht mal das Logo wechseln. Auch wenn er kein Teil dieser war. „Ach ja... Yuu. Das war doch dein Name, richtig?“, wandte er sich dann noch einmal an den Burschen, der vor ihm stand. Er überlegte kurz ob er weiter sprach oder nicht, dachte sich dann aber recht unbekümmert YOLO und tat es einfach. „Ich werde dich nicht bitten dein Dorf zu verraten, wie es Kisa getan hat, auch wenn sie sich selber dazu entscheiden hat, ohne dass ich nachhelfen musste, aber vielleicht wäre es angebracht deine Art zu denken etwas umzudrehen. Du lebst für dich. Für niemanden sonst. Niemand ist besser als du. Und niemand minderwertiger. Wenn du das erkennst... dann kannst du dich als waren Friedensvertreter sehen. Frieden heißt nicht den Kopf beugen, wenn die Menschen es verlangen. Frieden heißt über sich selber zu stehen. Der Krieg entsteht aus der Unzufriedenheit der Menschen mit ihrem Selbst. Nichts anderes.“ Obwohl er eigentlich „erst“ 30 Jahre alt, wusste der Mann sehr gut mit Worten umzugehen, hatte vieles wesentlich eher erkannt und er erkannte, dass die Basis in diesem Kerl schon gegeben war, um zumindest einen Grundsatz seiner Ideale zu verstehen. Vielleicht konnte er auch von Nutzen sein. Das musste er sich zuerst noch überlegen und hinterhältig wie er nach wie vor war, beschloss er, dass der Junge als Dank für sein eigenes Leben dem Nuke wohl etwas schuldig war, was er ihm bieten musste, wenn er wieder heil hier raus kommen wollte. Nuke blieb immerhin noch Nuke und daran würde sich auch in Zukunft nicht viel ändern.
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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Do Jun 23, 2016 12:55 am


Möge der Frieden herrschen

Erneut hob er unwissend die Hände und blickte auf den Rucksack welchen er nun auch fallen ließ. Er hatte nicht vor den Nukenin zu schaden, da dieser auch keine Intentionen dazu hatte, also weshalb etwas riskieren? Es war eigenartig wie schnell ihn die ruhige Stimme beruhigt hatte, wie die Meinungen des Anderen irgendwo einige Parallelen besaßen, auch wenn der Shinobi aus Kirigakure es noch sehr blauäugig sah, ging es jedoch um das Selbe. Frieden. Nicht mehr und nicht weniger. Mit einem Seufzen ließ er die restliche Anspannung frei, während kurz darauf erneut die Knochen knacksten als er sich streckte.. Sein Gegenüber war also blind, deswegen hatte das Genjutsu nicht funktioniert- jedoch blickte er ihn doch direkt an, konnte er ihn auf eine andere Weise sehen? Hatte er ihn schließlich auch in der Höhle bemerkt. Auch das Grinsen, erweckte ein Eigenes auf den Lippen von ihm, schien Pain dadurch gleich menschlicher. Trotz seiner Aussage.. Wollte er ihm wirklich nichts tun, schließlich war er so gesehen ein Feind, ein Chuunin eines Dorfes welches ihm nach dem Leben trachtete.   „Wenn ich fragen dürfte..“, erhallte nun wieder seine Stimme freundlich. „Du bist ein Sensor oder..? Trotz dass du mich nicht sehen konntest hast du mich trotzdem bemerkt.“, fragte er ihn und ließ den Blick zur Wüste schweifen. Dafür könnte er wohl nie die Konzentration aufbringen, geschweige denn die Kontrolle über sein Chakra. Um so verblüffender war es immer wenn er einen Shinobi mit dieser Ausbildung traf, hatte ihn Arina schon erstaunt wie präzise sie die Gegner dadurch einschätzen konnte, ein großartiger Vorteil. Doch schon begann die nächste Rede seines theoretischen Feindes und er lauschte dieser mit Freude, war es Mal etwas Neues Jemanden zu treffen welcher sich auch für den wirklichen Frieden interessierte und dies nicht nur vorheuchelte. „ Leider. Und er hatte sich auch Frieden gewünscht, hat alles dafür gegeben und trotzdem… Trotzdem existiert der Hass, der Neid und die Wut noch als wäre sie nie abgeflacht, als hätte sie nur gelauert ehe sie erneut in den Herzen der Menschen sprießen kann bis sie in voller Blüte steht.“, stimmte er ihm nickend zu, unterließ es jedoch.. Jetzt wo er wusste dass er blind war schienen normale Gesten überflüssig, konnte er diese doch nicht wahrnehmen. Doch es stimmte. Er war am Leben und das obwohl seine Hand auf ihm gelegen war, trotz dass er ihn beleidigt  hatte. Wohl mehr Glück als Verstand für den jungen Herrn. Wie wollte Pain die Welt von den Schmerzen befreien, wenn es nicht Mal Naruto geschafft hatte? Wie… Es war doch immer nur ein Teufelskreis. Besaß einer mehr als ein Anderer, brannte sich Eifersucht in die Herzen, aus welcher Hass entstand, alles nur ein Brandbeschleuniger für Leid.. Ein Blick zu dem Blinden und erneut legte sich ein Lächeln auf seine Lippen. Er bot ihm etwas zu trinken an, eigenartig wenn man die eigentliche Situation beachtete. Dankend nahm er die Flasche an sich und schloss einen Moment die Augen, ließ sein Suiton, als auch sein Fuuton Chakra zusammenfließen bis sich ein kleiner Schneeball in seiner Hand bildete in welchen er den Boden der Flasche bettete.. Er selber hatte genug Wasser, wollte sich jedoch mit einem kühlen Schluck für den Anderen bedanken. Kaum hatte sie eine angenehmere Temperatur , drückte er sie vorsichtig wieder in die Hand Pains, schmunzelte. „Sieht aus als würde dir die Hitze auch nicht gefallen, das sollte etwas helfen, hoffe ich zumindest.“, lachte der Weißhaarige heiter und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Irgendwo war es gut zu wissen dass er blind war, musste er sich so nun nicht den schweren warmen Mantel in dieser unsäglichen Hitze überwerfen um somit die Spuren seiner Vergangenheit zu bedecken. Und erneut folgte ein Monolog welcher ihm erneut aufzeigte was für ein Mensch vor ihm stand wie er tickte, und wie seine Ansichten waren. „Es ist kein Problem.. Wäre für mich so oder so gesünder wenn ich nicht alles wisse.. Ich traue den ANBU alles zu… Und wüssten sie mit wem ich hier rede, würden sie mich ohne mit der Wimper zu zucken und ohne zu beachten dass ich eigentlich zu ihnen gehöre in die Folterkammer schleppen und jedes Wissen aus mir quetschen.. Und schlussendlich töten um für keine Aufregung in der Öffentlichkeit zu sorgen. Ich bekomme bis heute nicht das Blut von meinen Händen. Ich wollte ihn nicht töten, aber was blieb anderes wenn man mich mit einem anderen Genin in eine Arena schickt und meint nur einer wird überleben.. Ich werde dieses Blut nicht mehr von den Händen bekommen, nie wieder. Ich habe ein Leben genommen welches einem anderen wichtig war. Ein Leben welches zu ungeheurer Größe und Güte hätte heranwachsen hätte können, wäre es nicht genommen worden. Wir wurden angefeuert, es wurde gejault und gefeiert als das erste Blut den Boden bedeckte, stachelte man uns noch mehr an. Ich hab seine Angst gesehen und er meine. Er wollte nicht sterben, er hatte Familie… Wäre ich gestorben hätte zumindest seine Mutter nicht leiden müssen.“, erzählte er leise während er die Arme vor der Brust verschränkte. Warum man diesen Brauch heute noch durchzog..? Wahrscheinlich um die Schwachen gleich auszusortieren, ihnen keine Chance zum Wachsen gab. Langsam trat er wieder einen Schritt an ihn heran, setzte sich hin und horchte weiter der Geschichte des Nukenins. Auch wenn er kühl schien.. Die Worte ließen etwas anderes erahnen.. Er hatte gelitten wie viele in dieser Welt, wurde gezwungen etwas zu tun was er nicht wollte nur um Stärker zu werden, um zur Maschine zu werden, zu einer emotionslosen Puppe. Der Plan ging wohl eindeutig nach hinten los wenn man ihn anblickte. Eine Maschine war er, wenn auch mit Emotionen, doch eine Puppe er? Nein.. Er war frei, folgte seinen eigenen Zielen welche alles andere als selbstsüchtig waren wenn man sie als großes Ganzes betrachtete. „Eigenartig wie zwei Leben so unterschiedlich und trotzdem ähnlich sein können. Es tut mir Leid dass du so etwas erleben musstest.. Niemand sollte solch Ereignisse in seinem Leben haben, doch leider verstehen das die wenigsten.. Es gehört für viele zum normalen Leben hinzu, genau diese Menschen wissen nicht was das Leben ist. Sehen nur den Kampf, nur den Ruhm durch diesen. Sie wollen alle voller Neid stärker als ein Anderer werden, wollen beherrschen, sich in den Blicken Anderer ergötzen. Bekommen sie das nicht schürrt es ihre Wut.“, hauchte er und blickte mit einem einfühlsamen Blick zu ihm. Gerne hätte er ihm zum Trost eine Hand an den Arm gelegt, doch wusste er nicht wie er reagiert, ließ es lieber. Sein Leben schien ein einziger Haufen Scherben gewesen zu sein.. Krieg, Tod und Schmerz in jeglicher Form..
Die nächste Ansprache hingegen ließ den schmalen Körper wieder in Anspannung verfallen. Gehen..? Gehen wie Kisa? Das Dorf und somit das ganze Land verraten? Er wäre dann auch nur ein Verräter.. Seine Aufgabe wäre damit zerstört, all seine Arbeit für nichts gewesen. Das Blut des Jungen umsonst vergossen. „Ich kann nicht… Ich bin wie gesagt an dieses Dorf gebunden… Bis ich es geschafft zu habe ihren Namen wieder reinzuwaschen.“, flüsterte er mit einem leichten Kopfschütteln, blickte auf den Boden. „Erst wenn sie wieder als gute Menschen angesehen werden.. Kann ich nach mir schauen. Davor ist das meine Priorität. Dafür hab ich gearbeitet.. Wenn ich jetzt aufgebe und es vergesse, werden sie vergessen und wenn überhaupt nur als Verräter angesehen. Das kann ich nicht zulassen.. Das haben sie nicht verdient.“, von wem er redete dürfte für dem Mann mit den Piercings wohl nicht ganz klar sein. „Sie haben mich gerettet.. Haben mich großgezogen. Somit bin ich es ihnen schuldig.. Auch wenn mein Leben in Ketten gelegt ist, auch wenn ich ein Gefangener in der Freiheit der Welt bin.“, erklärte Yuu ihm und schüttelte erneut den Kopf. Schon lange hatte er sich damit abgefunden nicht mehr als eine Puppe zu sein, welche durch schlechtes Gewissen gesteuert wurde. Wie sollte man sich auch aus so etwas befreien, wenn die Schnüre eng am eigenen Körper lagen, diese der einzige Halt waren, die einzige Wärme waren in welcher man sich zurückziehen konnte? „Wüsste ich es nicht besser könnte man denken dass du sehr alt bist… Du weißt mehr über diese Welt als die meisten Leute die ich kenne. Du siehst sie nicht unter dem Schleier welcher dir auferlegt wurde.. Du siehst wie sie ist.. Und ehrlich gesagt bewundere ich dich für deinen Mut. Du reist umher um dieser Welt den Frieden zu bringen sie zu formen, sie in einen Ort zu verwandeln in welcher Niemand leiden muss. Ich weiß nicht ob ich es könnte.. Klar.. Es hält mich nichts weiter als mein Clan im Dorf. Doch die Ungewissheit… Die Angst vor dem was kommen mag und dessen Ausgang, halten mich zusätzlich. Alleine ist man nicht anders als ein Vogel im Käfig der mit dem Spiegel spielt. Alleine wird man schnell kälter als man sollte..“, offenbarte er ihm traurig seine Sorgen, auch diese was ihn angelangte. „Ich hasse es alleine zu sein.. Sei es selbst ein Tier welches bei mir ist, ist alles kein Problem.. Doch komplett alleine ohne Jemanden seinen Trum erfüllen zu wollen.. Ist einsam..  Und diese würde mich schnell noch schwächer werden lassen.. Sie würde mir zu oft meine Fehler aufzeigen, mir zu oft den Grund für die Ketten verdeutlichen.. Ich würde durchdrehen, bestimmt.“ Auch Yuu bemerkte nun den stärkeren Wind in welchem die ersten kleinen Sandkörner mitflogen und begab sich ebenfalls in die Höhle setzte sich nahe der kleinen Wasserstelle hin und tunkte den Finger in diese, beobachtete die zarten Ringe welche sich nach außen hin vergrößerten rauer wirkten. Es stimmt.. Die Menschen schätzen erst was sie hatten wenn es fort ist, keiner kennt von Anfang an die Beudeutung von allem was man hat, oder besaß. Ich nahm auch alles als normal und selbstverständlich hin und wurde bitter eines anderen belerht.. Somit hast du damit Recht.. Sie werden sich wohl erst wirklich nach dem Frieden sehnen, wenn sie keine andere Chance haben.. Jeder das Leid gespürt hat was es bedeutet wahre Schmerzen zu haben, was es heißt am Tiefpunkt seines Lebens zu stehen.“, in Allem was Pain sagte schien immer ein Funken Wahrheit zu stecken, welcher sich langsam auch in die Gedankengänge des Chuunin schlich. Konnte man wirklich erst Frieden erkennen wenn man eine bestimmte Menge an Schmerz erlebt hatte? Ging es wirklich nur so?
Ein kurzes Lachen. War die eher triste Konversation durch einen Hauch von normalen Verhalten erneut gelockert worden. „Naja.. Die Pflanzen halten es aus, genauso die Tiere.. Wir sind einfach etwas zu… weich.“, konnte er sich ein Kichern nicht verkneifen. Es stimmte wenn man die Ninjas aus Sunagakure betrachtete welcher bei dieser Hitze mit einer Leichtigkeit kämpften, als wäre sie ein angenehmer Frühlingstat. Schnell wurde jedoch das Heitere in der Höhle vertrieben. „Ich..“, er schüttelte weiter den Kopf „Bin es meinen Eltern schuldig ihre Namen reinzuwaschen. Meinem Clan bin ich es schuldig mein Bestes zu geben um dessen Ehre zu erhalten.. Ich weiß es ist schwer zu verstehen. Doch stände ich vor dem Nichts wenn ich gehen würde. Ich wüsste nicht was ich tun sollte, wie ich mich weiter in der Welt behaupten könnte.. Ich bin zu sehr daran gewöhnt, war es nie anders.. Zumindest die letzten langen Jahre.“, die Augen ließen erneut den Blick auf den Nukenin gleiten. „Ich hätte Angst vor dem Abgrund des Nichts zu stehen… Nenn' mich ruhig verblödet, oder einen Feigling.. Ich weiß selber dass ich einer bin, renne weg vor meinen Ängsten, kann ihnen jedoch niemals vollkommen entkommen, sie holen mich immer wieder ein.. So wie du vorhin. Ich wusste dass ich keine Chance habe und floh.. Doch du warst schneller. „. Wie sollte er es tun..? Das Dorf verlassen.. Seinen Clan? Was würde passieren wenn er wieder auf diesen treffen würde? Sie würden ihn töten wollen… Wie seine Familie. Es zog sich schmerzlich in ihm zusammen und er musste nicht zusammenreißen um nicht die Tränen in die Augen gelangen zu lassen. Im Moment fühlte er sich genauso hilflos an diesem Tag, doch anstatt Flammen waren nun Unsicherheit und Angst um ihn gescherrt.


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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. So Jun 26, 2016 10:54 pm


Frieden? Ist das essbar?

Der Nuke legte den Kopf schief, ein fraglicher Blick zog sich auf seine Miene, ein kurzes Zeichen der Unsicherheit, ob er dem ganzen nun Vertrauen schenken sollte, oder nicht. Der Mann war keineswegs ein Mörder, wenn es nicht sein musste. Er duldete die Menschen, denn eines Tages würde er sie schon lehren, was es wirklich hieß Frieden zu haben und zu schätzen. Doch auch dieser Kerl sehnte sich nach Frieden und hob sich von den anderen seines Dorfes ab. Die grauen Augen waren jedoch nicht sehr von Emotion erfüllt, denn seine Blindheit gab ihnen ein beinahe schon leeren Ausdruck. Aber scheinbar hatte der Mensch auch etwas wie einen gesunden Menschenverstand, weshalb er ihm nicht übel nahm, dass er sich wehrte. Im Gegenteil. Er besaß einen gewissen Respekt, dass er es zumindest versucht hatte. Ihre kleine Gemeinsamkeit, hob den Mann jedoch nicht auf sein Level, sondern ließ ihn nur wesentlich etwas positiver dastehen. Saishû holte tief Luft, nachdem der Mann ihn nach seinen Fähigkeiten fragte. "Ore wa Kami.*", sagte er nur. Sollte das nicht alles sagen? "Selbst wenn nicht, ein Blinder hat ein viel zu feines Gehör, als dass er in vollkommener Stille Geräusche überhören könnte. Mögen sie noch so minimal sein. Je weniger du weißt, desto besser wäre es für dich.", fügte er noch an. Logisch und sehr auf dies fokussiert, beinahe besserwisserisch und überlegen. Für ihn war das Kanchi Taipu aber auch eine Art zu sehen und Techniken, die mit Chakra ausgeführt wurden zu lokalisieren, was ein einfaches Umhertänzeln im Kampf sehr einfach machte. "Ich könnte dir zeigen wie gut ich selbst mit dieser Schwäche agieren kann.", bot er zugleich an und dafür müsste er nicht einmal den jungen Burschen verwenden.
Auch wenn sie keineswegs auf dem Weg zur Freundschaft waren, da der Nuke so etwas weder duldete, noch wollte, so schienen sie zumindest auf einer Wellenlänge zu sein. Er freute sich des Friedenswunsches des Nuke, der es aber eher gewohnt war, dass die Menschen seinen Wunsch verabscheuten und somit vollkommen als nichtig deklarierten, meist aber aufgrund der bösartigen Pläne, die dahinter steckten, um es zu erreichen. Die Zustimmung des anderen benickte er nur, denn dieser durfte ja wohl im Stande sein zu sehen, sodass er es wahrnehmen konnte, im Gegensatz zu dem Nuke, der seiner Besonderheit einen kleinen Schritt gab, um den Kerl einmal unter "Augenschein" zu nehmen. Lange Haare, eher feminine Züge. Der Nuke zog eine Braue in die Höhe. "Du wirkst sehr weiblich. Aber du bist unverkennbar ein Mann.", bemerkte er trocken, als wäre das vollkommen normal festzustellen, vor allem für einen Blinden. Der Gegenüber hatte jedoch sein Trinken angenommen und gab es ihm wesentlich kühler wieder. Hyouton, oder auch das Eiselement. So etwas wie ein Danke von dem Mann zu erwarten war eigentlich eher eine Sache die man sich besser abschminken sollte, stattdessen nickte er nur knapp. "Ob Gott oder nicht. Menschliche Körper schwitzen auch. Zudem viel Sonne auf dem Kopf schadet dem Gehirn.", sprach er vollkommen befremdet von menschlicher Natur und konnte dem Lachen des anderen nicht einstimmen. Er war viel zu ernst geworden, wenngleich er immer wieder ein Lächeln zu Stande brachte. Aber das war es auch an Emotionen, die er zeigte. Er weinte nicht vor anderen. Er trauerte nicht vor anderen. Aber das war nun einmal er. Aber sie beide schienen unter der Hitze förmlich einzugehen, denn es war eindeutig zu warm, dennoch prägendes Merkmal der Wüste, dass es die Hitze war. Dass der andere nicht minder in einem dunklen Mantel gehüllt war, wusste der Mann auch, das hatte er doch soeben bei seinem "Check" ebenfalls bemerkt. Daher waren sie beide ziemlich am Leiden, während der Mann in seinem dunklen Mantel wo die roten Wolken drauf schimmerten einfach nur dastand und erst einmal die Kühle der Wüste genoss. Beide litten aber in ihrer Hülle.
Auf seine Worte gab der Mann etwas wieder, dass er nur mit einem Nicken bedachte. Als ANBU hatte Kisa schon einmal gegen ihn versagt, weswegen er nicht glaubte, dass jene von Kiri ihm sonderlich schaden würden. Ihm war es egal, was die Leute machten, wie sie dachten, denn jetzt war er nur auf der Suche nach etwas, was seinem großen und ganzen Plan noch etwas verlieh, was er brauchte. Macht. Auch wenn er kein Mensch war, der unbedingt lebte, um nach Macht zu streben, war sie dennoch nötig, um die Welt zu formen. "Nichts wird deine Sünden oder das Blut an deinen Händen je rein waschen können. Egal wie du dich bemühst. Es wird dir immer anlasten. Shinta... mein Gegner als Genin... er starb wissend, dass ich stärker war und warf sich mir ins Kunai, bevor ich etwas tun konnte. Er ist ein Teil von mir, denn er hauchte seine Seeke in meinem Ohr aus und es ist, als ob er niemals fortgegangen ist. Aber ich bin dankbar... teilweise... denn wenngleich es grausam war... es hatte mich kalt genug gemacht und meinen Weg bereitet. Ich habe erkannt. Und die Menschlichkeit hinter mich gelassen, um Gott zu werden.", begann er wieder längere Sätze zu sprechen. Doch er mahnte sich nun selbst. Er hatte zu viel gesagt. Zu viel gesprochen. Zu viel von sich offenbart. Aber auch der andere erzählte sein Leid und während er sprach legte der Nuke eine Hand auf seine Schulter. "Genug.", sagte er ruhig und blieb dabei selber vollkommen gefasst. Seinem Sensei nach war der Plan ein voller Erfolg. Saishû hatte sich damit abgefunden, auch empfand er keine Reue an die Toten, die sich hinter ihm her zogen. Das was Yuu sagte klang jedoch recht mitleidig, sodass der Mann etwas die Miene verzog. Er wollte keinen Mitleid. Letzten Endes war es eben auch nur Frust, aus dem er diesen unerbittlichen Willen gezogen hatte. Er schwieg. Ein Zeichen, dass er diese Unterhaltung nicht sonderlich weiter führen wollte, zumindest nicht in diesem Punkt.
Als er ihm anbot sich rein zu waschen, indem er alles aufgab, verneinte der Mann wieder. "Die Frage ist... schuldest du es Ihnen... oder nur dir selbst? Solche Dinge wie Ansehen in einem Clan sind vollkommen im Desinteresse meines Wesens.", sprach er vollkommen distanziert und nahm seine Hand wieder von dem Mann weg, um beide Arme vor der Brust zu verschränken, "Das Ansehen eines Clans, hängt nicht von einer einzelnen Person ab. Das solltest du eigentlich wissen. Deine Worte machen für mich keinen Sinn. Sie sind für mich eher ein Aufschrei nicht allein mit aller Welt zum Feind zu enden. Alles was dir passieren kann ist der Hass deines Dorfes. Und wenn du dich entscheidest zu gehen, dann komm mit mir. Ich habe nicht die Absicht dich alleine stehen zu lassen, wenn du meinst, dass wir zusammen einen Weg zum Frieden finden könnten. Mein Ziel ist Akatsuki. Ich will ein Teil von ihnen werden. Und damit würde ich auch den ersten Schritt machen. Zudem... wer bestimmt was ein guter Mensch ist? In deinem Dorf sind nur jene gut, die morden und dies mit einer brachialen Leidenschaft, die nur die niedersten Triebe eines Menschen erlaubt. Essen. Schlafen. Sich selber schützen und Fortpflanzung.", begann er dem Burschen zu erläutern und hob eine Hand. Er verstand zwar nicht wen er schützen wollte, aber es war ihm auch relativ. Das was er sagte war kein Befehl, sondern eine Sache die Yuu nach eigenem Willen entscheiden konnte. Er war ein individuelles Wesen, dass sich nicht an so etwas wie ein Machtsystem binden musste.
Ein leichtes Lächeln schlich sich auf die Lippen des Nuke, als der Mann meinte, er könnte sehr alt sein, dabei war es nur sein Wissen, dass ihn älter wirken ließ und nicht sein Aussehen. "Ore wa Pain. Kami da.* Das solltest du dir merken. Die Erfahrungen des Lebens prägen den Menschen. Und je mehr du sammelst umso offener du bist, umso mehr beginnst du zu verstehen. Dafür braucht es nicht einmal viel. Und der Mensch ist ein sehr einfaches Wesen, nur kompilziert und unkalkulierbar in seinen Emotionen.", begann er wieder vollkommen fachlich zu werden. Den Rest der Worte antwortete er jedoch mich Schweigen. Er wusste darauf nichts zu sagen, denn fehlte es ihm dafür dann doch zu sehr an Empathie, auch wenn er nicht alles abwies. Yuu jedoch schien nicht alleine sein zu wollen, so wie der Nuke es eigentlich bevorzugte. "Tanaka-san. Alleine zu sein ist wesentlich erlösender als du denkst.", sagte er dann. Er war ewig allein. Er hatte alles verloren, was er geliebt hatte. Deswegen war er kühl und unberechenbar geworden, "Du darfst nur nicht vergessen wer du bist und was du willst. Ich will den Frieden. Und dieses Ziel bestimmt meinen Weg. Anders als den anderer, doch es ist ein Weg, den ich beschreiten will. Wenn es sein muss, alleine." Der Orangehaarige zog sich wieder tiefer in die Höhle, ehe er schnell einige Fingerzeichen formte und das sogar mehrfach, ehe er sich die Nägel in die Hand bohrte und Blut auf den Boden schleuderte, ehe sich Wolken erhoben und erst einmal die Sicht auf ihn verdeckten. Insgesamt 5 Zeichen waren erschienen und sein Chakra war nun ziemlich entleert, weshalb er schwerer atmete, aber schälten sich aus den Rauchewolken 5 Gestalten. Allen voran, sein weibliches Selbst, dass sich als kleine Person erhob, danach eine Gestalt mit langen Haaren und schmaler, langer Statur und einem Stab schräg durch die Nase. Ein Riese mit stacheligem Kopf und ein eher dicklicher Mann mit lauter Piercings unter der Unterlippe, die wie Reißzähne erschienen waren auf seiner rechten Seite, während die anderen auf der linken waren und knapp neben ihm einer der mit strenger Miene und langen Stäben durch das Ohr auffiel. Menschen, wie es erschien und wenn man es nicht besser wusste glaubte auch jeder, dass sie es waren. Dabei waren sie eine Darstellung des ehemaligen Pains. Es war als wäre er wieder aufgetaucht. Eine halbe Kopie fast schon, doch war er mitunter auch das Vorbild des Mannes. Allesamt mit leicht wehendem orangenen Haare, bis auf einen, standen nun versammelt und schweigsam in der Höhle. "Selbst wenn. Ich bin nie allein.", sagte er nur, während sich die anderen unheilvoll neben ihm aufrichteten von ihrer hockenden Position und den jungen Kirinin beschauten. "Ohayo.", sagte er nur zu den Drachen, die ihm zu nickten. "Keine Sorge... der junge Mann dort ist keine Gefahr.", schloss er gleich an, damit sie in Ruhe verweilten. "Wakata.*", sagte dann Ysera, die einzige weibliche unter ihnen und sah gleich zu Pain. Sie freute sich bei ihm zu sein, die anderen waren eher gemischter Gefühle für eine solche simple Verschwendung her zu kommen. "Warum sind wir hier?", fragte Nath. Der Nuke lächelte leicht. "Training.", sagte er dann nur und trat hervor, um sich neben Yuu dann wieder den Drachen entgegen zu drehen, "Die Beschwörung aller zerrt, aber ich will zeigen, dass man selbst blind ein sehr einfaches Leben haben kann.", sagte er dann. "Nanda Yo? Für so einen Kleinkram brauchst du uns? Du hast doch wen.", brummte Alex, der ein kurzes Schnauben von sich gab. Saishû wedelte mit der Hand, damit er sich abreagierte. Allesamt hatten jedoch sehr kalte distanzierte Züge. Man merkte, dass sie definitiv nicht menschlich waren, wenn man genauer hinsah. Sie waren zu kalt für so etwas. Er wollte nicht, dass der andere nun weiter in seiner Trauer verharrte und wandte sich ihm zu. "Versuch zumindest jetzt einmal nur an dich selber zu denken. Selbst wenn ich solche Menschen hassen, eine Aufopferung in Dinge zu stecken, die vielleicht nicht einmal den Wert dafür haben ist wesentlich hassenswerter.", schloss er schließlich und sah dann zu seinen Drachen. "Einen Moment brauchen wir noch. Der Sandsdturm soll vorbei ziehen."

Ore wa Kami. = Ich bin Gott.
Ore wa Pain. Kami da. = Ich bin Pain. Ich bin Gott.
Wakata. = Verstanden.
Nanda Yo? = Was?


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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Mo Jun 27, 2016 10:19 am


Möge der Frieden herrschen

Es war eigenartig wie erhaben und auf gleicher Weise er menschlich zugleich wirkte. Selbst diese Augen welche enorm leer wirkten, schienen dem Bild nicht sonderlich zu schaden. Er war ein Mensch, ein Mensch der auch nur ein Leben besaß, dieses nutzen wollte. Seine Vergangenheit hatte ihn mehr als nur eindeutig geprägt. Krieg, Zerstörung und der große Wunsch nach Frieden welcher sich durch sein Herz zog, wie Yuu auch selber sich nach diesem Zustand sehnte. Dieser Nuke… Schien allein schon mental stärker als die meisten Menschen, er setzte sich höher als Andere, bezeichnete sich sogar als Gott, doch konnte er wirklich einer werden?
Auf die Frage hin ob er ein Sensor sei betitelte er sich erneut als Gott. „Du hast erneut Recht. Mich hat es nur interessiert, da ich ohne sehen zu können zu keinerlei Kampf, oder überhaupt allgemeinen Tätigkeiten in der Lage wäre. Ich bin abhängig von ihnen. Umso erstaunlicher ist es für mich wie gut du ohne die Augenlicht klarkommst. Ich hatte nicht ein Mal gemerkt dass du es nicht besitzt. Du bist im Allgemeinen erstaunlich.“, hauchte Yuu und schloss die Augen – langsam. Für ihn war die Dunkelheit ein Feind, ein zu großer Nachteil. Personen welcher mit dieser umgehen konnten waren besonders. „Ich glaube es dir. Du hättest mich schon zehn Mal um mein Leben betteln lassen können,wenn nicht noch öfter. Könntest du nicht mit diesem Nachteil umgehen wärst du nicht der meistgesuchte Nukenin, welchem man nur erstmals mit Angst ins Gesicht blicken kann. Ich hätte keine Chance gegen dich. Schon alleine weil ich auf Genjutsu spezialisiert bin. Und naja… Die scheinen bei dir nicht viel zu bringen.“, lächelte er etwas peinlich berührt über die vergangene Situation. Oft genug schon war ihm die fehlende Kraft und die Einschränkung in seiner Beweglichkeit alles andere als von Nutzen gewesen. Hektische und weite Bewegungen führten nur zu Schmerzen, welche in der Folge seine Konzentration einschränkten und ein unkonzentrierter Shinobi war nur eine Sekunde von der Klippe des Todes entfernt. Erneut überrascht richteten sich seine Augen wieder auf Pain. Was? Er hatte seine Merkmale aufgezählt. Lange Haare und recht feminin.. „Langsam kann ich verstehen warum du dich Gott nennst. Ein Blinder der sehen kann.. Du überraschst mich immer wieder aufs Neue Pain-san.“ Erneut blickte er hinaus in die unerbittliche Lehrmeisterin der Sunanins. Diese schien nun etwas dunkler und trüber, schien sich wirklich langsam ein Sandsturm zusammenzubrauen. Er hätte dieser Wüste danken sollen dass sie ihn hier her geführt hatte. Sicher in der kühlen Höhle bei guter Gesellschaft.
Zumindest hatte er ihm mit dem kalten Getränk eine kleine Freude machen können, auch wenn es nichts großartiges war. Erneut steckte er die Hand in seinen Rucksack und kramte da drin herum, zog nun auch die eigene Wasserflasche heraus und nahm ein paar Schlücke der nötigen Flüssigkeit. Wieder füllte Stille die steinerne Unterkunft, doch war es weit anders als unangenehm. Das Pfeifen des Windes klang beinahe wie Musik und das Wissen nicht alleine zu sein, beruhigte ihn. Rote Wolken auf dunklem Stoff. Natürlich hatte Yuu schon von den Akatsuki gehört, nichts gutes doch jeder kannte diesen unheilvollen Mantel, der wirkte wie ein Tuch in welches man ein Kind einwickeln würde. Doch insgesamt das Erscheinungsbild Pains wirkte nicht unbedingt bösartig. Klar er grinste nicht wie betrunken, oder hampelte wild herum – war nun Mal ruhig, was nicht schlecht war. Merkwürdig waren nur die Augen und das Metall das in ihm steckte. Bei dem Gedanken daran sich selber sich etwas derartiges durch Haut und Knorpel drücken zu lassen, schluckte er kurz. Und es waren auch nicht gerade wenig an dem Körper welche man zählen konnte.
Doch die nächsten Worte trafen ihn tief. Er würde sich nie reinwaschen können… Angespannt biss er die Zähne zusammen und schloss die Augen, während er ihm lauschte. „Auch wenn es dich gestärkt hat und dir auf deinem Weg geholfen hat, zerstört es mich. Jedes einzelne Mal sehe ich seine Mutter. Ich habe ihr Kind genommen und glaub mir.“, Yuu unterbrach kurz und öffnete dann wieder die Augen. „Ich möchte nie wieder mit solch einem Blick angeschaut werden.. Deswegen und wegen meiner Mutter die Genjutsu. Sie töten nicht, spielen eine andere Welt vor und verwirren die Sinne. Ein Mittel um Andere zu stoppen. Man hat genug Zeit um zu verschwinden um unnötiges Blutvergießen zu verhindern, oder Jemanden zu fesseln. Auch ein Schlag auf den Kopf reicht mit ihm. Ich weiß wie dumm es ist nicht richtig kämpfen zu wollen und es ist auch genau das was mir ein Mal das Leben kosten wird. Doch ich habe kein Recht darauf ein anderes Leben zu nehmen und es zu beenden, ohne zu wissen was ihm noch widerfahren wäre.“, versuchte er seine Ansicht zu erklären und lächelte leicht als erneut die Hand Platz an seiner Schulter fand. Die Anspannung verflog und Ruhe kehrte ein. Ihm war es fast schon peinlich wie eine kleine Berührung ihn so beruhigte. Warum überhaupt? Er kannte ihn doch kaum, also was sollte das.. Ein leises Seufzen entkam ihm, ehe er vorsichtig die Hand von seiner Schulter nahm, hoffte ihm nicht damit zu Nahe zu treten. Aber wie sollte man sich normal konzentrieren wenn einem ein angenehmer Schauer durch den Körper fuhr, sobald diese da lag? Reiß dich zusammen Yuu.. Das ist doch gar nichts.. Benimm dich einfach normal, ist doch nicht so schwer.., ermahnte er sich selber und fuhr sich kurz durch das lange Haar.
Die Stille wurde durchbrochen und er schüttelte leicht den Kopf. „Ich schulde es meinen Clan, sowie meinen Eltern. Letztere haben mich in diese Welt gebracht und mein Clan zog mich auf, somit haben sie Zeit und Geld investiert um mich voranzubringen. Ich will ihnen nichts schuldig sein, bin ich jedoch. Und meinen Eltern wird der Begriff 'Verräter' nicht gerecht.. Sie wollten nur in Ruhe leben… Ich möchte nicht dass schlecht von ihnen gesprochen wird. Sie waren großartig, haben alles versucht um Streit nicht einmal aufkommen zu lassen, halfen statt zu kämpfen.. Doch dafür wurden sie gehasst, gehasst weil sie sich widersetzten, weil sie sich mit einem einfachen Leben mit kaum Gütern zufriedengestellt haben, anstatt für ihr Dorf zu kämpfen.. Verstehst du? Ich will dass mein Clan den Sinn von Frieden versteht, versteht warum sie gegangen sind und nicht dass sie, sie als dreckige Maden ansehen, welche sich am Fleisch satt gegessen hatten. Deswegen muss ich mein Möglichstes versuchen.. Ansonsten werden sie von ihnen weiterhin schlecht denken..“, er schluckte schwer und wischte sich durch das Gesicht. Es war zu warm.. Viel zu warm und das mit seinen Eltern hätte er nicht ansprechen sollen, da nun wieder Flammen vor seinem inneren Auge zuckten, er unruhig die Finger im Wechsel aneinander drückte und sich auf die Lippe biss. Doch die Hände stoppten, die Augen klebten an seinem Gegenüber der Mund leicht geschockt geöffnet. Er könnte mit ihm mitgehen? In einem hatte er Recht. Somit wäre der Chuunin nicht alleine. „Es ist richtig, dass die Shinobi dort den Sinn ein Leben zu schützen nicht verstehen.. Und mir geht es nicht hauptsächlich um das Ansehen des Clans. Und naja.. Bist du dir wirklich sicher, dass du mich dabei haben willst? Ich bin nicht wirklich zu gebrauchen. Ich möchte dir nicht im Wege stehen, deinen Traum zu erfüllen, möchte nicht dem Frieden im Weg stehen…“ , flüsterte er betroffen und erneut wischte er sich mit beiden Händen über das Gesicht. Das war eine Entscheidung die man doch nicht einfach fällen konnte.. Schön! Er wäre nicht alleine und somit wäre schon ein Mal eine Angst besiegt, doch der Name seiner Eltern wäre noch beschmutzter, der Hass würde wachsen. „Man braucht Stärke um den Frieden durchzusetzen… Du besitzt diese sowohl physisch als auch psychisch wie mir scheint. Du wirst nicht umsonst gefürchtet. Sowohl die Chuunin als auch die Jounin belächeln mich meist nur, das dürfte dir genug Aufschluss geben, nicht? Ich habe keine besondere Ausbildung, könnte dir also nicht Mal in einem etwas außergewöhnlicherem etwas nutzen.“, er war überrumpelt. Mehr als nur das.. Jedoch freute ihn das Vertrauen des Anderen, konnte er nicht abstreiten. „Wenn.. Wenn ich mitkommen sollte.. Versprich mir bitte dass du es nicht bereuen wirst einen Idioten in Sachen Kampf mitgenommen zu haben...“. Was tat er hier verdammt?! Er war kurz darauf sein Dorf zu verraten, seine Heimat zu verlassen und somit zu dem Nukenin zu gehören, welcher dem Tod als freundlichen Begleiter oft genug um sich hatte. Doch bei der Erklärung des Anderen zum allein sein, schüttelte er den Kopf. „Ich kann es nicht.. Ich verabscheue es alleine zu sein. Ich fühle mich sicherer, wenn andere Personen bei mir sind.“, er trat ein paar Schritte zur Seite und lehnte den Kopf für einen Moment gegen das kalte Gestein. Das musste man erst ein Mal sacken lassen.. Das Dorf verlassen.. Die Heimat verlassen und nicht mehr zurückkehren. Doch es wurde ihm keine Zeit zum nachdenken gegeben schon verschwand der Andere tiefer in der Höhle zu welcher kaum noch Licht durchdrang. Doch er hörte und sah nun doch etwas. Nebel.. Rauch und Personen welche sich aus diesem bewegten. Kuchiyose? Hatte er diese beschworen!? Das waren doch Menschen, richtig? Wie konnte man Menschen beschwören? Perplex blickte er sie an, ließ den Blick über jeden Einzelnen von ihnen streifen. Alle sahen ihm irgendwo ähnlich.. Von Geschwistern hatte er doch nichts gesagt, oder? Er war wirklich nie alleine. Fünf Leute an der Zahl standen bei ihnen, alle mitsamt einen eigenartigen Blick in den Augen, welcher ihm kalt den Rücken runterrutschte. Doch sie redeten und Yuu fand aus seiner Starre, atmete erst ein Mal tief ein und aus. „Ihr… seid keine Menschen, richtig? Ich kann euch nicht sagen warum ich das Gefühl habe, aber etwas an euch ist anders.“, fragte er die fremden Personen und verbeugte sich höflich und respektvoll vor ihnen. „Mein Name ist Tanaka Yuu. Freut mich eure Bekanntschaft zu machen.“, stellte er sich vor und blickte dann zu Pain, welcher sich neben ihn stellte. „Da bist du jedoch eine Ausnahme, die Meisten die später in ihrem Leben erblinden würden damit nicht zurechtkommen, mir inbegriffen, somit hast du meinen Respekt...“, er lächelte leicht und blieb jedoch so gut es ging nun im Dunkeln. Nicht jeder musste die Narben sehen und der Rucksack stand nun etwas zu weit weg um den Mantel aus ihm zu ziehen.
Und erneut die Aufforderung.. An sich denken.. Somit das tun was er möchte, womit er sich gut fühlte, doch würde er sich gut fühlen wenn er ging? „Sobald ich ja gesagt habe gibt es kein zurück mehr. Du kannst doch sicherlich verstehen dass es schwer ist die Gewohnheit zurückzulassen für eine komplett neue Lebensweise..“, versuchte er ihm sein Problem klar zu machen. „Aber du liegst richtig damit.. Ich weiß nicht ob sie ihnen jemals verzeihen werden.. Wäre es besser den Frieden in diese Welt zu bringen.. Dann haben sie keine andere Wahl als ihnen zu verzeihen, zu sehen dass ihr Weg in Ordnung war.“, er drehte sich zu dem Nukenin senkte sein Haupt und verbeugte sich leicht um sein altes Leben zu verlassen. Pain-san. Es wäre mir eine Ehre euch begleiten zu dürfen.“ Mit diesen Worten hatte er alles verraten was ihm sein altes Leben gegeben hatte, hatte jedoch zugleich die Ketten gesprengt und die Last des Clans von sich geworfen und somit deren Hass auf sich gezogen. Langsam richtete er sich vor dem großen Mann wieder auf und blickte ihn an. Sein neues Leben würde beginnen.



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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Di Jun 28, 2016 10:37 pm


Möge der Frieden herrschen

Mit weiterhin stoischer Ruhe war der Mann dem Chuunin gegenüber. Man könnte meinen, dass eigentlich nicht viel den Mann aus dem Konzept brachte, wenn überhaupt. Er war ab und an mal dann aber doch etwas reizbar, was aber der Uzumaki-Gene zu verdanken war, die er in sich trug. Wie auch immer, so war er eigentlich voller Kummer, doch glänzte er mit einer vollkommenen Emotionslosigkeit, die zeigte, dass er diese dann doch sehr unter seiner eigenen Kontrolle hatte. Er wollte eben nicht mehr fühlen. Gefühle hatten ihn zerstört und deshalb war er ein Gott geworden. Er war sich sicher einer zu sein, denn er hatte die Macht und die nötigen Mittel, um zu zeigen, dass er einer von jenen war, die man besser nicht unterschätzen sollte. Weshalb er auch die Frage des Mannes nach seiner Sensorik nur damit abtat, seinen Stand wieder klar zu machen, den er sich selber zwischen all den Menschen gesetzt hatte. Er stimmte ihn zu, doch auch wenn er sich zufrieden gab, zumindest durch eine Person Anerkennung zu haben, zeigte er dennoch kein Lächeln auf den kühlen und vollkommen ruhigen Zügen. "Es ist ein Phänomen der Natur zu sehen was ein menschlicher Körper allein mit dem Verlust eines Sinnesorgans versucht, um diesen auszugleichen.", sagte er dann, "Ich bin blind. Und dann auch wieder nicht.", sagte er dann und lächelte schließlich doch besonnen, während er an das dachte was er alles selber geschafft hatte, um sich zu mausern und trotz seiner Schwäche Stärke zu finden. "Nun... wie dem auch sei. Es ist nicht so schlimm wie du es zu glauben vermagst. Es braucht nur Training. Das ist der eher schwierige Teil. Doch dadurch, dass das Augenlich nach und nach schwand brauchte ich selbst das nicht.", sagte er dann. Wahrlich war sein Augenlicht über die Jahre immer schlechter geworden, während sich seine Sinne einfach anpassten. Wie dem auch war, er hatte seinen Gegenüber nun überzeugt, dass er diesem Kerl nicht weh tun würde, dazu fehlte es ihm an Interesse, es sei denn der Kerl gab ihm einen guten Grund dazu. Genjutsu waren jedoch weiter seine Schwäche und deshalb lächelte er nur etwas, als der andere meinte, er wäre darauf spezialisiert. Gut, wenn er ihn für sich gewinnen könnte, dann hätte er zumindestens jemanden, der ihn aus dieser Sache raus holen konnte. Dass er mit seinen Schwächen umgehen konnte war zumindest ein Vorteil. Doch überraschte er sein gegenüber dann, als er ihn beschreiben konnte. Es war nicht viel, was er sagte, doch es traf genau und zeigte dem Kerl, dass es kein ordinärer Shinobi war, der vor diesem stand. Seine Lippen zogen sich langsam zu einem breiten Lächeln. "Nun, schön, dass du es zumindest erkennen kannst.", meinte er dann, wo er doch so oft auf Personen traf, die anderes sagten. Die Wüste zeigte sich derweil unbarmherzig und der Sturm wütete immer mehr, nahm die Sicht jener die sehen konnten und zerrieb alles, was sich nicht fest vermummt hielt. Es war nicht gerade der beste Moment sich nun nach draußen zu begeben, deswegen war er froh, dass er diesen Platz gefunden hatte. Wer wusste was passiert wäre, wäre er noch draußen gewesen.
Es herrschte kurz Stille, bis auf das Rauschen des Windes, der immer wilder über die Dünen fegte. Die seltsame Gestalt des Mannes, die ohnehin schon sehr dunkel gehalten war, verschmolz beinahe mit dem Hintergrund der Höhle, wenn ihn nicht seine blasse Haut und das knallig orangene Haar hervor gehoben hätten. Wenngleich er sich mit Stirnband und unzähligen Piercings wieder versteckte. Wie auch immer, so war der Mann dennoch ein Realist und hielt dem Burschen auch strikt seine Meinung vor. Er erzählte weiter und der Mann wandte sein Gesicht dem anderen zu, während er kopfschüttelnd die Miene verzog. "Du wirst es nie vergessen. Und es wird dir immer anlasten. Aber es ist nicht deine Schuld. Es ist die Welt, so wie sie eben ist. Des Menschen Natur.", sagte er dann und seufzte. Das hatte er doch schon oft genug gesagt, beziehungsweise erkannten es doch die meisten selbst und wussten nicht, wie sie sich da heraus ziehen konnten. "Du musst nicht kämpfen, wenn du an meiner Seite stehst. Du musst nur deinen Zweck erfüllen und helfen. Das Töten überlasse mir. Ich werde es jedoch nur tun, wenn es einer Notwendigkeit bedarf. Wer sich uns in den Weg stellt, wird entsprechend die Konsequenzen tragen.", sagte er dann, um den anderen zumindestens etwas zu beruhigen. Seine grauen Augen wahrten diese Ruhe, ebenso wie seine Haltung. Dass er Ruhe bringen konnte, obwohl er so kalt war, war ihm nicht fremd. Auch wenn er seine Hand wieder entfernte, war ihm klar, dass es seinen Gegenüber schon einmal geholfen hatte. Er respektierte diese ablehnende Geste jedoch und zog seine Hand ganz normal zurück. Doch mochte er die Einstellung des Mannes nicht, weshalb er versuchte drum herum zu reden und ihn zu belehren. Wie dem auch war, das Thema schien den anderen aber sehr zu beschäftigen. Deswegen sagte der Nuke auch nicht viel mehr dazu. Er hatte alles gesagt, was er hatte sagen wollen. Er hatte aber die schlagenden Argumente den anderen zu überzeugen, dass der Nuke den anderen aus seine Seite schlagen konnte. "Es gibt keine falsche Entscheidung. Dies solltest du dir merken.", sagte der Nuke dann noch einmal, um zu beschwichtigen, dass er keineswegs nun einen dunklen Pfad bewandelte, auch wenn es jener war, den er selber beschritt, "Ich werde dich trainieren. Damit du zumindest das andere aufholen kannst. Daher sorge dich nicht, wenn ich dir anbiete mir zu folgen, dann wirst du nicht zurück gelassen." Anschließende Worte, die dem Chuunin zumindest Mut machen sollten. Sein Gesicht war fast in vollkommenes Dunkel gehüllt, dass es nur noch schwarz hervor stach. Nur die Augen waren mit ihren grau beinahe schon stechend in dem Gesicht. Doch kurz noch schwankte sein Gegenüber in der Entscheidung. Diese Zeit nutzte der Nuke, um seine Begleiter zu beschwören, die unheilvoll neben ihm standen.
Die Wesen wandten allesamt gleichzeitig ihren Kopf dem Mann zu, als er sie persönlich ansprach. "Wir sind Gott.", sagte Ysera mit ihrer recht femininen und dennoch dunklen Stimme. Es war das, was sie immer sagten. Sie hielten sich geheim, wollten nicht weiter missbraucht werden, stattdessen hatten sie sich von dem Friedensideal des Mannes anstecken lassen, auf dass er sie in eine bessere Zukunft führte und bisher hatte er sie auch immer zurück gezogen, wenn es von Nöten war. Seine Verbeugung wurde mit einem simplen Nicken zur Kenntnis genommen, doch sie waren sich ihrer Stärke bewusst und daher hielten sie auch viel von sich. Dann trat einer von ihnen hervor. Nelth. "Wir sind nicht wie die 6 Pfade von Pain, damals. Wir sind eigenständige Lebewesen, die sich bereit erklärt haben einem Ideal zum Frieden zu folgen. Es ist besser, wenn du dich jedoch nicht weiter mit uns auseinander setzt als notwendig.", begann er zu sprechen und schnaubte, während er seine Arme vor der Brust verschränkte. Sein stämmiger Körperbau ließ ihn kraftvoll wirken, dabei war er lediglich ein guter Ninjutsu Nutzer. Saishû war noch dabei sie alle zu trainieren und stärker werden zu lassen, als sie es ohnehin schon waren. Dann war es soweit. Der Nuke sagte dem Burschen noch ein einziges Mal, was er selber gedachte, dass es das Beste wäre. Der Mann hob die Hand, ehe er sie kurz auf den Kopf seines Gegenübers legte. "Damit du es weißt und nicht im Dunkeln tappst... mein Wort ist das Gesetz der Natur. Das heißt, du hast ihm zu folgen. Ich werde dich nicht zwingen zu töten, da es wider deiner Natur ist, aber wirst du mich verraten, werde ich dich töten. Du bist nun ein Friedensträger. Und bald werden wir gemeinsam zu den Akatsuki wandern. Dann... werden wir erst Recht unsere Ziele verfolgen. Bist du wirklich bereit diesen Weg zu gehen? Dann verlaute deine Antwort... jetzt... ein letztes Mal.", begann er mit unheilvoller und tiefer Stimme zu sprechen. Er würde den Schmerz seiner geliebten Menschen nicht vergessen. Und er würde ihn der Welt lehren. Denn er war das Sinnbild des Schmerzes. Er war... Gott.


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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Mi Jun 29, 2016 9:18 am


Möge der Frieden herrschen


Dieses Pfeifen welches die Höhle durch den gewaltigen Wind erzeugte schien zugleich unheimlich und trotzdem wunderschön. Es war tief und danach wieder hoch, fast wie eine Melodie welche nur die Wüste kannte und den Beiden nun offenbarte. Die Augen des jungen Mannes legten sich auf das trübe Außenbild. Wahrscheinlich hätte man schon aufgeschürfte Haut wenn man alleine durch diesen Sturm laufen wurde, egal wie gut man sich verdeckte. Erbarmungslos zeigte sich somit die grausame Seite dieser feinen Dame, welche ihn hier her.. Her zu seinem neuen Leben geführt hatte. Diese Ruhe welche sich eingefunden hatte war ebenso eigenartig wie das Lied der Höhle. Es brauchte nichts gesagt werden um ein Schweigen zu brechen, es schien einfach auf eine Weise dazuzugehören, nicht negativ zu sein. Man bemerkte dass es alleine durch den Sturm kühler geworden war, doch auch die Nacht war nicht mehr fern und wenn sie genauso schrecklich war die der Tag, nur im anderen Extrem konnte er sich wirklich bei seinen Kameraden bedanken, welche die Wüste als 'geht' bezeichnet hatten.
Es stimmte.. Pain war irgendwo ein Gott, wenn auch nicht im eigentlichen Sinne. Er lebte trotz Krieg und trotz dem Maßes an Hass und Zerstörung. Hatte seinen Weg gefunden ´, den Frieden wollte diesen Durchsetzen. „Der menschliche Körper kann mehr als die Meisten denken, manche können mehr manche weniger. Doch haben alle ein bestimmtes Potential, etwas was sie auszeichnet und eventuell später stärker als alle Andere macht. Genau deswegen sollte man keine Kinder zwingen sich zu bekämpfen. Kinder sind unwissend und nicht im Einklang mit ihrem Körper, kennen weder genaustens ihre Kräfte noch was sie können, oder was sie erreichen werden. Wie sie ihre Schwächen als Stärken nutzen.. All das lernt man mit der Zeit der Diesen geraubt wird, somit lässt man vielleicht die besten Anführer aller Zeiten sterben, bevor sie die Chance hatten stark zu werden.“, seufzte er tief und lehnte den Kopf an das Gestein blickte an die Höhlendecke. Er selber konnte seine Schwächen auch noch nicht nutzen, standen ihm regelmäßig im Weg. Sei es das Taijutsu welches er kaum ausführen konnte, die Schnelligkeit welche ihm verwehrt war, oder seine Angst welche ihm den Atem raubte. Keines davon hatte er geschafft zu besiegen, keine Schwäche hatte ihn bis jetzt gestärkt. „Es braucht nicht nur Training.. Es braucht auch Talent und das hast du alle mal Pain-san. Du hast diese Schwäche schnell besiegt, wie ist mir ein Rätsel.. Training klar.. Auch wenn es nach und nach verschwand. Hattest du keine Furcht in der vollkommenen Dunkelheit?“, fragte er nach und blickte ihn an, auch wenn es sein Gegenüber wohl kaum mitbekommen würde. Gott war immer nur ein Gebilde aus Wünschen und die Klammerung nach der Hoffnung und einem besseren Leben für ihn gewesen. Doch nun sah er ihn wirklich. Den wahren Gott, der Gott der diese Welt neu erschaffen würde und somit jede Grausamkeiten auslöschen würde. Das konnte doch nur ein Gott schaffen.. Und wenn er helfen konnte diese Welt zu erschaffen, wie sollte Yuu dann nein sagen? Auf das Lächeln konnte er nur ebenfalls lächeln, klar das des Anderen war wohl wegen der Benennung von Gott gewesen doch trotzdem steckte es an. „Du solltest öfter lächeln.. Es steht dir. Auch wenn du es vielleicht nicht hören willst. Alle Emotionen wirst du nie abstellen können und selbst wenn würdest du wohl daran sterben.. Ohne Emotionen kann man keine Ziele setzen, sie nicht bestmöglich ausführen, sondern nur rational. Somit.. Bitte verliere nie dein Lächeln, ja? Wäre wirklich schade.“, murmelte er und ging wieder ein paar Schritte holte das Wasser aus dem Rucksack und nahm ein paar Schlüssel. Zwei Decken hatte er dabei, in der Hoffnung dass er so kein Feuer benötigen würde. Jedoch wie kalt es langsam wurde schien das wohl wie so oft eine naive Hoffnung gewesen zu sein. Er wollte kein Feuer in keinem Falle. Schon bei Missionen saß er immer nur so nah dran um etwas der Wärme zu spüren während seine Teamkollegen zum Teil nur wenige Zentimeter sich um dieses reihten, von der Hitze schwärmten, während er selber nur zusammengekauert nicht schlafen konnte, die Augen nicht von dem schlängelnden Wesen nehmen konnte welches sich nach oben streckte nur wartete aus seinem Gefängnis zu kommen um dann alles zu verschlingen was ihm zu nahe kam. Doch dann konnte nur ein trauriges Lache folgten, wenn auch leise. „Es ist meine Schuld. Ich hätte ablehnen können. Somit kann es nur an mir liegen. Klar ich war jung und wie jeder bei dieser Prüfung voller Angst um mein Leben. Man braucht es nicht schönreden. Es ist eine reine Abschlachtung von unnützen Vieh. Mehr ist man bei diesem Kampf nicht. Der Schwächere verendet, während der Sieger sein Leben feiern und wachsen darf.“, kurz viel der Blick auf den roten Mantel bevor er die Flasche nun doch draußen hinstellte, sich den roten Stoff aus der Tasche zog und sowohl das Shirt als auch das Jackett wieder anzog, sich den Mantel überzog und ihn zurecht zupfte. „Ich danke dir dass ich nicht kämpfen muss wenn ich an deiner Seite stehe. Ich werde mein Möglichstes tun um dich zu unterstützen, glaube mir das.“, er lächelte sanft und ließ den Blick auf den Höhlenboden fliegen. Etwas Sand war schon drin, wurde hineingeweht durch die Winde.
Er wollte ihn trainieren? Da war er nicht der Erste der Erste der das versucht hätte. Wie oft hatte man es schon alleine bei den Iryounin versucht? Dehnen, das Narbengewebe strecken und massieren wenn man es so nennen konnte wenn man mit einer Gewalt auf dieses drückte dass man dachte ein Dolch würde sich in das eigene Fleisch bohren. Gebracht hatte das alles rein gar nichts, außer mehr Schmerzen. Ein Schulterzucken war damals die Antwort gewesen, sie hätten ihr möglichstes getan. Genau in der Mitte der Narben an seinem Rücken wo damals die stärkste Hitze gewesen war, spürte er nichts mehr. Keine Kälte, keine Wärme und keine Berührungen, während einige Millimeter weiter Schmerzen an der Tagesordnung waren und zwar die der Ordnung dass er am liebsten wie ein junges Kind einfach losgeheult hätte. Schon zwei Mal wäre es ihm beinahe zum Verhängnis geworden. Ein richtiger Schlag an die richtige Stelle hatte ihm den Atem geraubt ihn in kürzester Zeit auf den Boden gerissen, während er sich vor Schmerzen krümmte. Genau deswegen drehte er nur selten Leuten seine Rückseite zu. Sie war körperlich sein größter Schwachpunkt. Zog sich das zerstörte Gewebe von Schultern bis zu den Füßen. Seine Front war größtenteils durch den Boden verschont geblieben, doch durch den Druck und der Hitze des brennenden Balkens war natürlich die Kleidung entflammt, so hatten sich diese Flammen in alle Richtungen gezogen.
„Ich danke dir für die Chance. Ich werde versuchen sie bestmöglich zu nutzen. Schneller werde ich nicht werden können, da haben wir im Dorf schon alles versucht was ging. Salben, Injektionen, Massagen, Dehnungen. Das bringt alles nichts, somit bleib ich wohl lieber weiter bei Gen- und etwas Ninjutsu.“, schmunzelte er bedrückt und war beruhigt. Er musste nicht mehr alleine bleiben. Nicht zuschauen wie einem gedroht wurde dass man sogleich getötet wurde, sobald man versuchte seine Meinung durchzusetzen. Hatten die Worte von Kyo ihn wohl doch getroffen. Er würde seine Kameraden töten, wenn sie sich als Hindernis und somit als Gefahr für das Dorf entpuppen würden, wenn er nur wüsste. „Ich nehme dich beim Wort. So werde ich dir versprechen dich nicht zu hintergehen und das nicht nur weil ich das mit meinem Leben bezahlen würde. Ich gehöre ab diesem Zeitpunkt zu deinen Leuten um zu versuchen der Welt Frieden zu  bringen..“, seine Stimme war ernst. So wie er es sagte meinte er es auch.
Diese Kuchiyose.. Dass sie eigenständige Wesen waren sah man schon an ihren Charakterzügen. Klar sie wirkten alle kühl, doch wirkten sie alle ein wenig anders. Sie waren also Gott.. Gott mitsamt Pain. Der Gott der die Welt wieder in die richtige Richtung lenkte, sie von neuem aufzog.
Kurz zuckte der Körper des jungen Mannes auf als eine Hand sich auf sein Haupt legte. Pains Hand. Er schloss die Augen und lächelte leicht. Lang war es her dass Jemand überhaupt sich um ihn zu kümmern schien. Langsam ging er auf die Knie legte die Hände auf dem Boden ab und verbeugte sich tief, senkte seinen Kopf um seinen Respekt vor dem Gott zu zeigen. „Ich werde dir folgen, dir dienen und dir helfen den Frieden zu bringen. Ich werde dich nicht hintergehen, dich verraten oder verletzen. Ich werde mit meinem Leben bezahlen wenn ich dich hintergehe, verrate oder verletze. Ich werde dich mit meinem Leben beschützen. Denn du und ihr.“, ein kurzer Blick richtete er nach den Kuchiyose. „Seid der Gott der diese Welt wieder den Frieden bringen kann, welcher es schaffen kann den Zorn und die Wut verschwinden zu lassen. Und solch einem Gott werde ich mein Leben schenken. Pain. Mein Leben gehört euch, ich werde euch folgen.“, bejahte er erneut dass er mitgehen würde und erhob sich langsam nach einigen Sekunden, nahm das Hitaiate von seinem Hals, nahm ein Kunai aus seinem Rucksack und blickte noch einmal auf das Zeichen seines ehemaligen Dorfes. Sie würden sehen was der Frieden ist, würden lernen seinen Eltern zu verzeihen ihre Denkweise zu verstehen..
Langsam drückte er die Spitze des Kunais tief in das Metall zog es gerade durch die vier Wellen und setzte ihn dann ab. Ein Strich zierte nun das Stirnband.. Nun war es offiziell er gehörte nicht mehr zu ihnen. Er schnürte es sich nun um den linken Oberarm blickte stumm zu dem Gott, welchem er nun folgte. Das neue Leben begann.




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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. So Jul 03, 2016 10:59 pm


Möge der Frieden herrschen


Der Nuke brummte vor sich hin, denn langsam gefiel es ihm nicht mehr so an einen Ort gebunden zu sein. Er war eigentlich müde, aber wann war er es denn nicht, er litt ja unter chronischen Schlafmangel. Er hatte keinen Kopf dem Wind zu lauschen, stattdessen verharrte er in dieser Höhle und hoffte, dass der Sturm sich alsbald legte. Ansonsten hatte er nur noch eine Idee. Und dafür brauchte er auch nur eine seiner Kuchiyose. Dass der Mann sich so leicht beeindrucken ließ, hatte Saishû nicht erwartet. Viele Menschen waren zu verschlossen gegenüber den Theorien, die er der Welt predigte. Und viele Menschen blind zu erkennen, dass er eigentlich den Pfad des Guten bewanderte und nicht den des Bösen. Er wollte den Menschen helfen, nicht schaden, auch wenn er ihnen schaden musste, um ihnen zu helfen. Er hatte zu viel Schmerz gefühlt und gesehen, als dass er ihn weiter akzeptieren konnte. Sein Schmerz übertraf den aller, zumindest redete er sich das alles nur ein. Er lauschte dem anderen. Er wünschte es hätte seinen Kameraden auch geholfen und nun wo der Bursche ihm folgte war es auch egal was er sagte. Er glaubte ihm, dass er ihm folgte, ansonsten würde er ohnehin direkt sterben. "Einst tötete ich meinen Sensei. Aus Rache. Und erkannte, dass es keine Erlösung auf Dauer bringt. Stattdessen verfolgte uns sein Bruder. Ich überlebte. Während meine Freunde einen grausamen Tod starben. Unter Krieg geboren, im Krieg gelebt und im Krieg gestorben... das ist ein trauriges Leben, dass ich niemanden wünsche.", sagte er dann mit kalter Stimme, "Während die Nationen sich bekämpften litt meine kleine Heimat darunter und selbst in den eigenen Ländern brachten sie nur Leid und letzten Endes sind wir es gewesen die alles tragen musste. Nichts weiter als Kinder, die ihr Leben noch vor sich hatten. Beraubt unserer Familie und unseres Glücks." Schwere lag in seinem Herzen und bedrückt sah er dann zu Yuu. Deshalb wollte er Frieden. Wenn nötig, auch mit Gewalt. "Man nimmt sich was man selber braucht. Ohne Rücksicht auf irgendwelche Verluste. Das soll enden. Der Hass soll enden.", fuhr er fort und schwieg schließlich wieder. Wie dem auch war... dieses Thema war zu schmerzvoll und der Nuke bekam seine kühle Miene wieder zurück.
"Du wirst dich verändern. Wenn wir auf die Reise gehen. Du wirst viele Dinge kennen lernen und auch über deine Schwächen hinweg wachsen. Dann würdest du ebenfalls blind kämpfen können.", sagte er dann und sah zu dem Tanaka, "Ich werde dir zeigen wie ich es gemeistert habe." Das war kein Versprechen, das war eine festgesetzte Sache, die der Nuke in seinen Kopf gesetzt hatte und wenn er einmal seine Sache in den Kopf setzte war es schwer sie wieder aus ihm heraus zu bekommen. "Die einzige Dunkelheit die es zu fürchten gibt, liegt nicht in mir, sondern lauert in den Schatten dieser Welt.", fügte er dann aber noch hinzu, um die Frage des Tanaka nicht zu ignorieren.
Als der Mann meinte er sollte öfter lächeln zog der Mann skeptisch eine Braue in die Luft. "Wie soll man aber lächeln in einer Welt wie dieser.", sprach er dann sehr nüchtern und schüttelte den Kopf. Nein... das würde er sicherlich nicht zu Stande bekommen. Stattdessen war ihm viel öfter wohl eher zum Weinen zu Mute, denn diese Welt war zu grausam, als dass man sie erblicken konnte. Er war oftmals sogar froh darüber das Leid dieser Welt nicht weiter sehen zu müssen, denn das letzte Bild vor seinen Augen waren seine Freunde wie sie starben. Mit einem pochenden Schmerz im Inneren erinnerte er sich daran und wünschte sich das Bild verbannen zu können, doch er konnte es nicht. Keines dieser schlimmen Bilder verschwand. Zu seinem eigenen Leidwesen. Was auch immer nun kommen würde, es würde nichts Gutes sein.
Der Nuke lauschte nur dem anderen und sah ziemlich abwesend drein, ließ sich alles durch den Kopf gehen. Es war nie einfach. Und jeder litt. Dafür musste er ihm nicht einmal sonderlich zuhören. Saishû atmete kurz tief ein und aus, versucht sich weiterhin ruhig zu halten und das sogar sehr mit Erfolg. "Bedanke dich erst, wenn wir am Ende unseres Ziels angekommen sind und der wahre Frieden herrscht.", sagte er dann und wie dem auch war, er würde Yuu noch formen wie er ihn brauchte und sich gedachte. Alle waren nützlich, sogar Leute wie er. Man musste nur etwas finden, was ihnen den Ansporn gab selber weiter zu kommen und etwas zu schaffen. Seine Methoden wusste er noch nicht, aber er würde mit einfachen Dingen beginnen. Und das immer wieder machen lassen, bis der Bursche es packte. Wieder bedankte sich Yuu aber. Für die Chance die der Nuke ihm gab. "Nichts ist unmöglich Tanaka-kun.", sagte er dann und nickte. Er musste nur auf sich selber schauen. Er war wie ein Phönix, der sich aus der Asche erhob. Und das immer und immer wieder, egal wie tief er fiel. Zudem waren Ninjutsu ja auch seine Stärke. Er versprach zumindest auf den Burschen aufzupassen und ihn nicht zurück zu lassen. Er würde sich seiner annehmen, auch wenn er nicht wusste, ob er das auch wirklich tat und ihn nicht simpel einfach ausnutzten, doch kam es ihm um des Burschen halber dann doch eher abwegig vor, denn einer von solchen war seltener zu finden, zudem hatte er ein mächtiges Kekkei Genkai, dass man ausprägen konnte.
So lernte Yuu dann auch die Kuchiyose des Mannes kennen und sie sagten, dass sie Gott seien. Zusammen mit Sai sahen sie auch wirklich aus wie eine feste Einheit, die zusammen gehörte. Sie unterschieden sich nur in wenigen Dingen, ansonsten waren sie alle mit besonderen Merkmalen geprägt die sie alle gleich machten. Scheinbar schien der Bursche jedoch sehr froh zu sein, dass jemand sich um ihn kümmerte und seinen Traum wahr machen wollte. Der Nuke nickte diesem zu, als er dann eine Art Gelübde ablegte, deutlich zeigend, dass er nun vollkommen entschlossen war, den selbsternannten Göttern zu folgen, die der Welt Frieden bringen wollten. Saishû hörte das leicht schrille Quietschen, als das Kunai des Mannes über das Hitaiate des Kiri-nins glitt und er atmete zufrieden ein und aus. "Sobald möglich, brechen wir nach Ame no Kuni auf.", sagte er dann und klopfte Yuu behutsam auf den Kopf, "Ab heute bist du mein Schüler.", sagte er dann und besiegelte damit alles noch einmal mit einem finalen Schluss. Er würde die Mentalität, die er hatte in jeden Menschen einflößen, der einwilligte dem Mann zu folgen. Denn sie würden die Menschen der neuen Welt sein. Die Würdigen, denen es gestattet wurde selbst nach seinem Ziel zu leben und der Welt neues Leben zu schenken. In Frieden und Wohlstand. Ohne Hass. Und ohne Wut.


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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Mo Jul 04, 2016 10:50 am


Möge der Frieden herrschen

Der Schmerz lag in den Augen des jungen Mannes während Pain von seiner Geschichte erzählte, erzählte was ihm geschehen war. Er selber hatte auch Rache empfunden, jedoch verstanden dass diese nichts gebracht hatte. „Ihr seid das wahre Licht Kami-sama. Ihr seid das Licht welches mich leiten wird, welches mich lehren wird euch zu helfen.“, sprach er mit einer ernsten Stimme, welche unendlich viel Bewunderung innewohnte. „Doch ich bin nicht stark.. Ich habe Probleme damit schneller zu werden, besitze kaum Körperkraft. Nur mit dem Genjutsu kann ich wirklich etwas anfangen..“, betrübt blickte er zu Boden und schien einen Moment besorgt. Was denn er ihn deswegen nun nicht mehr dabeihaben wollte? Wenn ihr ihn deswegen verstieß. Endlich wurde es kühler und die sengende Hitze verschwand langsam, ließ den Mond auftauchen, welcher nun mit der Sonne um die Oberhand kämpfte. „Es scheint als würde es nun wirklich kühler werden.. Angenehm nicht?“, lächelte Yuu und verneigte sich erneut vor seinem Herr. Das war wohl einer neuer Abschnitt seines Lebens, ein Abschnitt welcher Härter und zugleich komplett anders werden sollte als der schon bestrittene Teil. Er war nun ein Verräter.. Ein Mann der seinem Dorf den Rücken gekehrt hatte um eine Zukunft zu erschaffen in welcher der Frieden herrschte, in welcher jeder Schmerz versiegen würde, sodass die Rache nie wieder aufblühen konnte.


→ Edit nach aus versehen überschriebenen Post.


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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Di Jul 12, 2016 5:28 pm


Schmerz für die Welt
Auf dass der Frieden herrsche

Während die Tage der Wüste so heiß waren, dass man glaubte in dem Licht der Sonne zu verbrennen, war es seltsam kalt in den Nächten. Und jene Kälte schlich sich nun ein, doch der Sturm schien sich nicht zu legen. Saishû bezweifelte, dass bei einem solchen Sturm noch jemand unterwegs war. Es war spät geworden, doch ohnehin hatte der Nuke weder ein Gefühl für Zeit, noch für den Raum, solange es nicht zu eng war, aufgrund seiner Platzangst. Der Nuke seufzte. Es würde wohl eher nicht die Möglichkeit geben gleich aufzubrechen. "Kami...", begann Ysera dann und stellte sich direkt neben ihm, wieder nach seiner Nähe suchend, die sie so begehrte. Der Nuke wandte seinen Kopf zu ihr und sie sah etwas verlegen drein, wissend, dass seine Miene nun die Frage stellte, was sie wollte. "Sollen wir bis morgen an deiner Seite verharren?", fragte sie dann und der Mann zog eine Braue in die Höhe. "Ich werde euch brauchen. Direkt morgen. Es wäre also besser, wenn wir zusammen bleiben. Zudem ist es in der Wüste tückisch.", sagte er dann und die Dame nickte. Mit seiner Selbstsicherheit, hatte er mitunter den Respekt unter den Drachen. Er war kein Kümmerling, der sich so einfach ergab und alles passieren ließ. Nein... sein Potential war groß, wenn er es denn lernte vollkommen auszuschöpfen. Und er war auf seinem besten Weg dahin. Seine grauen Augen
Dass der Tanaka ihn sehr bewunderte, konnte er schon merken. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass er sich wirklich sehr von dem Nuke mitreißen ließ. Wie auch immer, obwohl er eigentlich eher eine Gestalt des Schreckens war, wusste er um seiner Worte und wählte sie präzise, ohne viel Überlegungen aber dennoch sehr tiefgründig und meist bewegend. Dass der Nuke dem anderen aber auch andere Emotionen hoch kochen ließ, kam ihm jedoch nicht in den Sinn.
Er lauschte den Worten des Mannes immer wieder und ließ sie sich durch den Kopf gehen. "Es wird Zeit die Welt zu ändern. Ihr die Farbe wieder zu geben, die sie einst hatte. Und ihr den Frieden zu schenken, den sie einst besaß und wieder verlor.", begann er wieder zu philosophieren und ließ sich an einer Wand nieder, während sich seine Kuchiyose um ihn sammelte und sich ebenso am Boden niederließ. Sie senkten ihre Häuter und verfielen in einen meditativen Zustand, um zu ruhen.
Die Komplimente hatte der Nuke ebenfalls zur Kenntnis genommen, doch zeigte sich keine Regung auf seiner Miene. "Stärke spielt in der Welt, die ich schaffen will... keine Rolle.", sagte er dann vollkommen ernst, denn lieber war es ihm, dass er alles Starke zerstörte, da es sonst wieder den Kummer und das Leid brachte, aufgrund des Strebens nach Macht, dass er jedoch nicht besaß. Er wollte nur zerstören, was diese Welt so finster machte und das Licht von Schatten überziehen ließ, die nie schwanden. "Zudem ist Stärke relativ. Mann muss keine Fäuste schwingen können um Jutsus zu wirken. Mann muss nicht schnell rennen, um mit tödlicher Präzision einen Gegner ausschalten zu können.", fügte er zudem noch an und machte schnelle Folgen von Fingerzeichen, ohne ein Jutsu zu wirken, wobei seine Finger kaum sichtbar waren. Vielleicht mochte der Tanaka Probleme mit seinem Leib haben, aber Saishû war ein starker Ninjutsuka, der sich sicherlich nicht einfach alles nehmen ließ, was er brauchte und wollte. Doch dann meinte Yuu, dass er Licht wäre. Der Nuke zog seine Brauen in die Höhe. "Jüngelchen. Du solltest nicht zu voreilig entscheiden.", sagte er dann und schüttelte den Kopf. Gewiss war er ein Leitbild, aber definitiv kein Krieger des Lichts. Dennoch wollte er nicht, dass der Bursche Zweifel an seinem Vorhaben hegte. "Du wirst noch andere treffen, die mir folgen wollen. Und du wirst viel von mir lernen dürfen. Wenn du dich erkenntlich zeigst.", sprach der Nuke und sah auf den anderen. Doch scheinbar war er sich sicher, dass er dem Nuke helfen würde und versicherte noch einmal, dass er den Nuke in allem Unterstützen wollte, damit der Hass und die Angst von der Welt getilgt werden konnten.
Es würde alles so verlaufen wie er es wollte und mit den Armen vor der Brust verschränkt schloss er dann langsam die Augen. Er war schon sehr müde, doch ob er schlafen konnte war immer fraglich. Der Nuke sah noch einmal umher auf die Drachen in Menschenform, die hier so ruhig saßen, als wäre das alles so selbstverständlich. Er war ihnen dankbar für den Glauben und die Treue, die sie in ihn steckten. Sie würden zudem helfen seine Leute in Zaum zu halten und zu formen. Zukünftig würden sie mehr zusammen agieren. Zudem war es witzig, die Menschen damit zu veralbern, dass die Gruppe aus 6 Personen eigentlich mit 5 Drachen gefüllt war.
Der andere meinte, dass der Sandsturm nachlassen würde und die Hitze weniger leidig war. Die Kälte konnte er wesentlich besser handhaben, als diese unerträgliche Hitze. "Wir warten besser bis morgen.", sagte er dann und holte tief Luft, schloss die Augen, ehe er noch ein paar Worte an den Tanaka wandte. "Du solltest dich ebenso ruhen. Der nächste Tag wird scheinbar lang.", murrte er noch, ehe er im Schwarz versank.

Saishû Out.
@Tanaka Yuu

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BeitragThema: Re: Möge der Frieden herrschen. Di Jul 12, 2016 7:20 pm


Möge der Frieden herrschen

Das Licht wurde immer diffuser, während die Luft in kleinen Wellen über den noch hellen und warmen Sand tanzte, dort kleine Bilder erschuf welche eigentlich gar nicht da waren. Die lila Irden legten sich auf diese, fingen an zu überlegen. Wenn dies alleine durch die Hitze in Kombination mit der Luft geschaffen werden konnte, was war an diesem unsagbaren Ort denn dann noch möglich? Kurz atmete er tief aus und strich sich durch das helle Haar, ehe sein Blick sich zu den anderen Personen in der Höhle gesellte, diese erneut musterte. Die Frau, welche ebenso unwirklich schien wie die restlichen Begleiter seines Gottes, schien sich eher verlegen an ihn heranzuwagen zu fragen ob sie denn hier bleiben sollten. Ein beinahe menschlicher Ausdruck zeichnete sich in ihren Augen ab und Yuu legte den Kopf schief. Was waren sie.. Kuchiyose, klar. Er hatte sie ja beschworen und dennoch sahen sie aus wie Menschen. „Ihr seid keine Menschen, oder?“, fragte er nun frei heraus an die Begleiter gewandt, weiterhin mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen. Er wollte nicht neugierig sein, doch hatte er so oder so noch nicht oft Kuchiyose beobachten dürfen und hier waren gleich fünf. Alle besaßen ein ähnliches Aussehen, wie Geschwister.. Als wären sie die Geschwister von Pain.
Ein Herz pochte stark, während er sich selber ermahnte, tadelte nicht zu viel zu denken und sich einfach an den kühlen Boden der Tatsachen zurückzukehren. Vorsichtig, jedoch nicht ohne die Miene kurz zu verziehen ließ er sich hinab, lehnte den geplagten Rücken an die steinerne Wand, spürte wie die Kälte nun auch langsam in die Höhle kroch, versuchte nach allen zu greifen um sie in ihren Fängen zu haben, sie zu besitzen. Er selber saß ein gutes Stück von den Anderen weg – aus Respekt. Außerdem war er so einen Feuer weit genug entfernt dass er gerade noch schlafen können würde, wenn sie denn eines entfachen würden. Er hingegen lauschte diesen mächtigen Worten des anderen Mannes, blickte ihn mit bewunderten Augen an. Er war wahrlich Gott. Er würde alles wieder in die richtige Bahn rücken, alles wieder zum strahlen bringen. Auf welch blutigen Pfad sich der Chuunin jedoch begab, hatte und wollte er noch nicht verstehen, hielt an der Hoffnung des Friedens fest, ließ sich von den Worten dazu bringen zuzustimmen um diese zu bekommen.
Kaum hatten sich seine Kuchiyose zum meditieren, nach ihm niedergelassen, herrschte eine andere Stimmung in ihrem Unterschlupf. Es war unglaublich ruhig, beruhigend und nun machten sich auch bei ihm die Anstrengungen des Tages und die Anspannung bemerkbar. Kurz strich er sich durch das Gesicht und nahm noch ein Mal einen Schluck des Wassers, bevor er seinen Kopf an die Wand lehnte die Augen schloss und der Stille der Wüste lauschte. „ich entscheide nicht voreilig. Ich denke ihr seid der Mann der diese Welt dazu bringen kann sich von all der Wut zu erholen, ihr Vergebung beizubringen, sodass der Schmerz nie mehr ist.“, erklärte er seine naive Sicht der Dinge und lächelte sanft. „Lasst mich meine Entscheidung bitte nicht bereuen, Kami-sama.. Ich möchte von euch lernen..“, seine Stimme war ernster geworden. Natürlich war Yuu klar dass noch weitere folgen würden.. Stärke zog viele Leute an, jedoch würden wohl auch darunter ein paar sein welche nur nach der Macht des Mannes strebten, sie für sich nutzen wollten. Doch diese.. Diese würde er vertreiben. Keiner durfte ihn benutzen, benutzen um selber Leid zu streuen. Ob die Uchiha die selbe Meinung wie er besaß, oder völlig Machthungrig war konnte er nicht wissen, kannte nur die Gerüchte über ihre Grausamkeit und ihre kalte Ader. Doch Gerüchte waren nicht immer war, ansonsten wäre sein Blut auf den Sand geflossen, während er seine letzten Atemzüge gemacht hätte.. Stattdessen war er nun weg von seinem Dorf, war frei und dennoch in Ketten gelegt welche er nur zu sehr begrüßte.
Was würden jedoch die Kameraden von ihm denken mit welchen er auf der Mission gewesen war? Welche ihm wieder klargemacht hatten was Kirigakure von einem forderte? Arina..? Sie wäre wohl wenn überhaupt nur ein wenig betrübt, würde wohl schnell wieder zu ihrer Freude und Ruhe finden. Sie hätte er schon fast als Bekannte einstufen können, wären da nicht ihre Worte gewesen.. Sie hatte Familie und Freunde, geliebte Menschen.. Also brauchte sie Niemanden mehr. Und Kyo? Kyo kam gut mit sich selber zurecht, würde wohl Freudensprünge machen wenn er mitbekam dass der Shinobi das Dorf verlassen hatte, diesem den Rücken gekehrt hatte. Hatte dieser wohl früh genug erkannt wie schwach der Chuunin war, dass er nichts taugte. Doch das würde sich nun ändern… Er würde stark werden, würde an der Seite seines Meisters kämpfen und ihn schützen, wenn auch mit seinem Leben.


Yuu out



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