Naruto - Chusei No Tatakai


 
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 [B] Der Drogenboss [Beendet]

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BeitragThema: [B] Der Drogenboss [Beendet] Mo Jun 20, 2016 10:29 pm

das Eingangsposting lautete :


Der Drogenboss
B-Rang Mission | Hi no Kuni

Beschreibung: Der Drogenboss Izuki wurde inmitten des Reiches in Richtung Kaze no Kuni entdeckt. Die Drogen, die er verkaufen lässt, sind sehr gefährlich, doch weil er so reich damit geworden ist, ist es schwer an ihn heran zu kommen, außerdem hat er als ehemaliger Tokubetsu Jounin wichtige Informationen zur Dorfverteidigung. Lasst ihn verschwinden und verbrennt die Leiche. Wenn ihr könnt, fangt auch noch so viele seiner Dealer wie möglich ein, Priorität liegt aber im Tod des Drogenbosses!

Missionsdauer: 2 Tage
Datum: 07.01.
Teilnehmer: Ryouma Uchiha & Ayano

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avatarAyano
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BeitragThema: Re: [B] Der Drogenboss [Beendet] Fr Jul 08, 2016 5:43 pm




Der Drogenboss [13|14]
Ayano x Ryouma
Die Wut und das gleichzeitige Gefühl der Ernüchterung machten Ayano fertig. Sie wollte den vor sich stehenden Mann hassen. Sie wollte ihn schlagen und ihm an den Kopf werfen, was er ihr gerade angetan hatte. Dass er ihr auch gleich die Kehle hätte zerfetzen können. Es lief aufs Gleiche hinaus. Ryouma raubte ihr das letzte Funken Vertrauen, das sie in diese Welt gesetzt hatte. In ihn gesetzt hatte.
Er kam auf sie zu, doch Ayano wich zurück. In diesem Moment sehnte sich ihr Körper nach Halt. Er wollte, dass Ryouma sie in den Arm nahm. Wollte, dass er sie stützte. Aber ihr Verstand verbot es ihr. Sie durfte das nicht. Ryouma hatte es nicht verdient. Er hatte ihr wehgetan. So sehr wehgetan, dass sie es kaum ertragen konnte.
Rein logisch betrachtet hatte er recht. Ayano wusste es. Sie wusste, dass er keine große Wahl hatte. Dass er ihr damit auch geholfen hatte. Und doch fühlte sie sich so unglaublich verraten. Vielleicht war dies nicht, weil er sie belogen hatte, sondern weil er zuließ, dass sie sich in eine Lüge verliebte. Weil er sie Nähe zu ihr suchte, obwohl ihm hätte klar sein müssen, dass er gerade Ayano damit wehtat.
Er sprach weiter. Versuchte, sie milde zu stimmen. Ihr klar zu machen, was sie zusammen durchgemacht haben. Aber Ayano wollte das nicht hören. Sie wollte sich einfach nur zu einer Kugel zusammenrollen und weinen. Sie wollte, dass Ryouma schwieg. Sie wollte Akira zurück. Sie wollte nicht, dass das alles wahr war.
Seine Stimme klang so unglaublich gebrochen. Verletzt. Auch ihm fiel das schwer. Einen Moment wollte Ayano dem nachgeben. Aber sie konnte nicht. Der Gedanke, dass alles eine Lüge war, tat zu sehr weh. Dass ihre Sorge um seine Sicherheit und ihre Angst, dass sie niemals zusammen sein könnten, völlig unbegründet waren. Er war bereits Konohanin. Er gehörte bereits dem Dorf an. All ihre Überlegungen und Bemühungen, all die Sorgen und Pläne, waren überflüssig. Und er hatte es nicht unterbunden. Er hatte es nicht tun dürfen und doch war Ayano sauer deswegen.
Doch ehe sie etwas sagen konnte, wurden sie angegriffen. Drei Personen auf dem Niveau von Chuunin hielten auf sie zu. Ryouma tat, was er eben immer tat. Ayano aus der Schusslinie befördern, was ihr aber gegen den Strich ging. Sie wollte das nicht. Wollte nicht mehr von ihm berührt werden. Sie musste sich erst über einige Dinge klar werden.
Dadurch aber, dass sie sich aus seinem Griff winden wollte, wurde der Mann verletzt. Sie roch das Blut, das aus seiner Schulter trat. Sah die Waffe, als er sie endlich absetzte. Es tat ihr nicht leid.
Der Mann zog die Klinge aus seinem Leib und fuhr nun Ayano an. Zusammenreißen sollte sie sich. Akira hätte das nie so gesagt. Nie so ausgedrückt. Akira hätte es nie so weit kommen lassen. "Das bist du also wirklich", flüsterte sie.
Aber er hatte recht. Sie waren auf einer Mission. Ayano musste wieder zu sich finden und vergessen, was gerade vor sich ging. Sie wollte ihren Bogen vom Rücken nehmen, als Ryouma Fingerzeichen formte. Ein gewaltiger Feuerball verließ seinen Mund.
Die Genin erstarrte in ihrer Bewegung. Sah auf das Feuer. Ihr gesamter Verstand setzte in diesem Moment aus. Sie vergaß die Wut. Vergaß den Kummer. Vergaß, wie verletzt sie war. Stattdessen kam Angst zum Vorschein. Das Feuer raubte ihr jeden Funken Logik. Ließ ihren Körper zittern. Sie fühlte, wie die Flammen ihren Rücken aufzehrten, dabei waren sie gar nicht in ihrer Nähe. Sie fühlte es dennoch. Kannte diesen Schmerz. Diesen schrecklichen Schmerz. Sie litt.
Die Chuunin jedoch entgingen dem Angriff, so dass er ins Leere verlief und im Sand hochging. Sie ließen sich davon nicht beirren. Zwei von ihnen wetzten auf Ryouma zu, während einer sich die verängstigte Ayano zum Ziel nahm.
Jene war nach wie vor nicht in der Lage, sich zu regen. Nur langsam, nachdem das Feuer verschwunden war, wurde sie wieder Herr ihrer Sinne. Zu spät.
Zumindest fest.
Der Feind war in die Luft gesprungen und stürzte sich auf Ayano herab. Wollte sie herab reißen und dann erledigen.
Sie griff zitternd nach einem Pfeil, spannte ihn in den Bogen. Kurz bevor der Mann sie erreichte, feuerte sie das Geschoss ab. Aus nächster Nähe. Er war keinen halben Meter von ihr entfernt gewesen.
Und so bohrte sich der Pfeil in das Auge des Mannes. Schlug in seinen Kopf ein. Blut spritzte. Verunreinigte Ayanos Haut. Setzte sich auf ihrem Haar nieder. Der Nukenin ging zu Boden.
Ayano atmete schwer. Der Schreck saß tief. Aber sie wagte es nicht, zu schauen, wie es Ryouma ging.

@Uchiha Ryouma

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BeitragThema: Re: [B] Der Drogenboss [Beendet] Fr Jul 08, 2016 8:21 pm







13/14 Der Drogenboss
All diese bedrückenden Gefühle - diese unsagbare Angst vor der Zukunft - belasteten den Uchiha. Es war seine Schuld. Und es hätte einen anderen Weg gegeben. Hätte er ihr gesagt, dass er ein ANBU aus Konohagakure war, der auf einer Mission war. Dann gäbe es keine Lüge und beide hätten nun ein glückliches Leben. Dann hätte Ryouma diese Sorge nicht, die schwer drückend auf seinen breiten Schultern ruhte. ER, obwohl er sie liebte, raubte ihr den letzten Funken an Vertrauen durch diese Tat. Ryouma wusste nicht, wie es weiter ging, und ob es eine Zukunft gab. Eine ungeheure Leere breitete sich in dem Mann aus.
Ryouma sah der Frau in die Augen. Sie kämpfte mit den Tränen, doch konnte der Mann ihr in diesem Augenblick keine Hilfe sein. Sie wollte seine Nähe nicht. Verübeln konnte er es der Frau nicht, denn er selber ertrug sich in diesem Augenblick nicht. Bitter. ALLES hätte anders sein können, doch der Uchiha lebte die ganze Zeit eine große Lüge. Nie besaß er den Mut ihr die gesamte Wahrheit über sein Leben zu sagen; nicht aufgrund grotesken Regeln, sondern weil er Angst vor diesem Moment hatte. Immerhin verliebte sich die Frau nicht in Ryouma, sondern in Akira, einen sarkastischen Mistkerl und Mörder.
Ryouma versuchte alles, was er tun konnte, doch all seine Worten prallten an der jungen Frau ab. Er versuchte sich mehrmals in ihre Situation hineinzuversetzen, doch er konnte es nicht. Auch er erlebte diverse Enttäuschungen in seinem Leben, doch nicht solche Enttäuschungen. Und er konnte NICHTS tun, außer zu hoffen, dass sie ihm diese dreiste Lüge eines Tages verzeihte. Er hatte alles gesagt, nun lag es an der Uzumaki. Ayano war alles für den Uchiha. In ihr sah der Mann Hoffnung und seine Träume und Wünsche. Noch nie zuvor in seinem ganzen Leben entwickelte Ryouma solche Gefühle für eine Frau. Man konnte sagen, dass sie seine erste wirkliche Liebe war. Und das hatte nach wenigen Monaten bereits ein Ende? Nein, das wollte er nicht! So durfte es nicht sein!
Angreifer stellten sich Ayano und Ryouma in den Weg. Abgelenkt durch die Uzumaki, die sich in seinen Armen wand, bohrte sich ein Kunai in seine linke Schulter. Im Kampf konnte diese Wunde ein entscheidender Nachteil sein, doch hatte er noch seinen rechten Arm. Auch wenn ihn seine eigenen Gefühle erdrückten, war eine Aufgabe keine Option. Hier ging es um weit aus mehr als um eine Mission, es ging um den Schutz von Ayano. Diese Mission war nicht weiter von Bedeutung für den ANBU.
Im Kampf zeigte sich der wahre Ryouma - der kaltblütige ANBU. Er fuhr sogar die Uzumaki an, doch war dies kein Angriff, sondern der Befehl eines höherangigen Shinobi. Ihr Flüstern vernahm Akira nicht mehr, zu sehr steigerte sich der Mann in den Kampf. So sehr, dass er selbst die panische Angst der Uzumaki vor Feuer vergaß. Dann aber, als der Feuerball seinen Mund verließ, wand er sich zu der Frau herum. Sie erstarrte vor Angst. Er sah ihr Zittern und .. den Angreifer! Sie entgingen seinem Angriff. Ryouma sah sich mit zwei Angreifern konfrontiert, doch spielten sie gerade eine untergeordnete Rolle. Ayano war starr vor Angst und ihr auf den Versen war ein Angreifer. "AYANO!" Im Augenblick seines Schreis zerschnitt ein Pfeischuss die Luft. Leblos ging ihr Angreifer zu Boden. Der Pfeil durchbohrte sein Auge und verhakte sich irgendwo in seinem Kopf. Ein gnädiger und schneller Tod.
Aus der Hintertasche zog der Uchiha ein Kunai. Durch sein Sharingan war er seinen Gegner im Vorteil. In flüssigen Abläufen wehrte er mit seinem Kunai die Angriffsversuche seiner Kontahenten ab. Und dann erkannte er seinen Moment! Ein echter Schlagabtausch auf hohem Niveau, doch Ryouma war im Vorteil. Er durchbrach die Blokade eines Angreifers und zog ihm sein Kunai quer über die Brust, über seinen Hals. Sofort machte der zweiten Angreifer einen Satz und ging in die Defensive. Durch sein Kanchi Taipu verschaffte sich der Mann einen genaueren Überblick über den Ort des Geschehens. In der Ferne - etwa ein Kilomete von ihrem Standort - nährten sich weiteren Truppen. Und eine stärkere Chakrapräsenz. Der Drogenboss?
"Verschwinde, Ayano." Sie wusste, dass sie einen sturen Kopf besaß. "Das ist ein Befehl!", fügte er hinzu. Als wüsste er, dass sie sich seinem Befehl widersetzen würde, machte er ebenfalls einen gewaltigen Satz und stellte sich vor die Uzumaki.
@Ayano

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BeitragThema: Re: [B] Der Drogenboss [Beendet] Fr Jul 08, 2016 9:13 pm




Der Drogenboss [14|14]
Ayano x Ryouma
Ayano war erstarrt. Ryoumas Jutsu hatte sie aus der Fassung gebracht. Hatte die Angst in ihr hervorgerufen. Eine Angst, die sie so sehr hasste. Eine Angst, von der der Mann hätte wissen müssen. Von der er wusste. Er hatte sie oft genug bei Ayano gesehen. Doch er nutzte dennoch dieses Jutsu. Nutzte es und warf Ayano in ein tiefes, finsteres Loch.
Dies nutzte einer der Feinde aus. Er stürmte auf die Frau zu. Sie wusste nicht, ob sie sich selbst aus ihrem Horror befreite, oder ob es Ryoumas Stimme war. Auf jeden Fall hörte sie ihn. Hörte, wie er ihren Namen rief. Es zerrte sie zurück in die Realität. Die Genin riss ihren Bogen hoch, griff nach einem Pfeil und feuerte ihn ab, bevor der Chuunin sie angreifen konnte. Sie tötete ihn herzlos. Einen Moment lag ein kalter, eisiger Ausdruck in ihren Augen. Das war nicht das erste Leben, das sie nahm. Und es würde auch nicht das letzte sein.
Ryouma stürzte sich wieder in den Kampf. Er zog einen Kunai hervor und tötete die beiden anderen. Ihre Körper gingen zu Boden. Sie waren tot, ehe sie auftrafen.
Ryouma selbst schien etwas zu bemerken und gab der Genin einen Befehl. Trotzig starrte sie ihn an. Als ob sie noch auf ihn hören würde. Sie wusste genau, dass sie auf das hören sollte, was er sagte. Es war ihre Pflicht als Genin auf die Befehle eines Jounin zu hören. Aber sie musste es nicht. Weil sie genau wusste, dass Ryouma sie dafür nicht melden würde. Er würde es nicht ein Mal in den Bericht schreiben. Nicht ein Mal andeuten. Wahrscheinlich lobte er Ayano auch noch in den höchsten Tönen.
"Vergiss es", zischte sie und zog den Pfeil aus dem Kopf des Mannes. Sie hatte nur wenige von diesen Geschossen, da sie zu teuer für sie waren. Aber sie könnte Pfeile aus Chakra erschaffen, wenn sie wollte.
Warum Ayano blieb? Warum sie nicht auf ihn hörte? Weil sie keine andere Wahl hatte. Folgte sie dem Befehl des Mannes, würde sie niemals zurück nach Konoha finden, auch wenn sie im Moment genau das am liebsten tun würde. Weg von Ryouma. Aber sie war im Land des Feindes und in der Wüste gab es nicht mal einen Anhaltspunkt, wohin sie müsste. Und auch wenn sie nur Abstand nehmen sollte – Ayano würde selbst dann den falschen Weg nehmen und irgendwo landen, was mehr als nur etwas Abstand war.
Aber ebenso wenig wollte sie den Mann sich selbst überlassen. Ihn in diesem Kampf für sie kämpfen lassen. Dann war sie halt nur eine Genin. Dann konnte sie halt nicht viel und sich nicht immer wehren. Aber sie wollte nicht, dass er ihr half. Sie wollte nicht in seiner Schuld stehen. Ihr Stolz war dafür zu groß.
Und tief in ihr drin, unter all den verletzten Gefühlen und dem Hass und dem Kummer liebte sie Ryouma. Auch wenn alles eine Lüge gewesen ist, sah sie in seinen Augen immer noch etwas, was ihr Vertraut war. Gefühle lösten sich nicht einfach auf. Sie verschwanden nicht, nur weil sie verletzt war. Auch wenn Ayano sich vorsehen würde, so könnte sie Ryouma jetzt auf keinen Fall im Stich lassen.
"Schwärze mich doch an, wenn es dir nicht passt", meinte sie deshalb und legte den nächsten Pfeil an. Nun konnte sie auch die Gruppe von Feinden sehen, die auf sie zukam. Ayano spannte den Bogen. Sie würde den ersten Pfeil abfeuern, sobald der erste Feind in Reichweite war.

@Uchiha Ryouma

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BeitragThema: Re: [B] Der Drogenboss [Beendet] Fr Jul 08, 2016 10:28 pm







14/14 Der Drogenboss
Ein Schrei. Es war der Uchiha, der die Frau mit einem Schrei von ihrer Angst befreite. Kaltblütig ermodete sie ihren Angreifer. Der Mann ließ der Uzumaki keine andere Wahl. Das war das Leben eines Shinobi. Entweder ließ man sein eigenes Leben oder nahm das Leben seines Angreifers.
Ryouma hatte kaum ein Problem mit seinen Widersachern. Selbst ohne sein Sharingan hätte er ihnen in einem vermeindlich schnellen Kampf das Leben genommen. Er war ein ANBU und kannte somit keine Reue. Der Tod gehörte war ein Teil seines Berufs. Mehr noch als bei einem "gewöhnlichen" Shinobi. Das Morden von Nukenin war sein Beruf, seine Bestimmung. Für den Uchiha gab es keinen anderen Weg, außer sein Dasein als ANBU. Irgendwann wurde er Familienvater, dann würde er in den Ruhestand gehen. Zumindest als ANBU.
Durch sein Kanchi Taipu nahm der Mann die Präsenz weiterer Feinde wahr und erteilte der Uzumak einen einfachen Befehl. Ihr erwiederter ihren trotzigen Blick mit einer emotionslosen Mine. Gerade war der Uchiha in der Rolle eine ANBU. Ein kaltherziger Mann, der sich auf den Fein konzentrierte und endlich wieder seine Gefühle unter Kontrolle hatte.
Der Mann kannte die Uzumaki. Er wusste, dass sie sich gegen seinen Befehl sträubte und das sie ihn nicht alleine ließ. Doch war er einer der Gründe, weßhalb die Frau nicht von seiner Seite wich? Selsbtverständlich kannte er den Orientierungsinn der Frau, doch direkt hinter ihnen lag eine Düne. Jene Düne wäre für die Zeit des Kampfes ein geeignetes Versteckt. Lächelnd, als hätte er es gewusst, schüttelte der Mann seinen Kopf. "Sturkopf." Bewaffnet mit einem Kunai positionierte sich der Mann vor die Frau und erwartete die Gegner. "Eine Sache." Er sah über seine Schulter in ihr Gesicht. "Verschwinde, wenn mir etwas zustößt." In seinem Hinterkopf hatte er einen Notfallplan. Durch ein Jutsu der ANBU bekam er den Rückweg in ihren Kopf. Normalerweise verwendeten die ANBU dieses Jutsu, um Gegner Informationen über das Dorf oder üder die ANBU zu vergessen, doch .. womöglich wirkte es auch auf eine andere Weise? "Versprich es mir."
Eigentlich spielte der Mann in diesem Augenblicken mit den Gefühlen der Frau. Er machte sich ihre Gefühlslage - die Wut auf seine eigene Person - in diesem Fall zu Nutze. Nun war aber die Frage: Wie groß war ihre Wut? Ließ sie ihn zum Sterben in der heißen Wüste von Kaze no Kuni zurück? Der Uchiha pflegte berechtigte Zweifel. Niemals kehrte sich dem Mann den Rücken. Nicht noch ein weiteres Mal. "Werde ich nicht."
Und dann ging alles ganz schnell! Eine Gruppe aus diersen Nukenin stürmte eine Düne hinab. Unter ihnen musste auch der Drogenboss sein. Zumindest erkannte der Uchiha eine höhere Chakrapräsenz, eine, die nicht wirklich zu der Gruppe gehörte. Und dann flogen die ersten Kunai durch die Lüfte. Um keinen Preis auf der Welt würde der Uchiha seine Position verlassen. Geschickt wehre der Uchiha die heransausenden Kunai ab. Abermals verdankte er es seinen Augen - dem Sharingan. "Ayano. Jetzt!" Für sie sollte dies das Zeichen zum Angriff sein.
@Ayano

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BeitragThema: Re: [B] Der Drogenboss [Beendet] Fr Jul 08, 2016 10:51 pm




Der Drogenboss [15|14]
Ayano x Ryouma
Einen Moment überkam sie das Bedürfnis, sein Lächeln zu erwidern. Ayano wollte einfach nur vergessen, was sie erfahren hatte. Sie wollte, dass alles so war sie vorher. Dass nie etwas geschehen war. Dass Ryouma ihr nicht so sehr wehgetan hatte. Dass alles einfach gut war. Aber es ging nicht. Sie konnte nicht. Es war nicht mehr möglich. Sie wusste, dass die ANBU einen angeblich Dinge vergessen lassen konnten, aber das brächte die beiden nicht weiter. Es verschöbe ihr Problem nur auf einen anderen Tag.
Ryouma hatte sich mit einem Kunai vor Ayano gestellt, während sie den Bogen spannte und bereit war, mit einem Pfeil anzugreifen. Vier hatte sie. Das würde reichen, den Rest könnte Ryouma machen.
Dieser aber wollte ihr noch ein Versprechen abzwingen. Dass sie die Flucht ergriff, wenn ihm etwas zustößt. Sie zog eine Augenbraue hoch. Einen Moment wägte sie wirklich ab. Ryouma einfach zurücklassen. Ihn sterben lassen und ihre eigene Haut retten. Er hätte es nicht verdient, dass sie sich um ihn kümmerte. Aber genauso wenig könnte sie ihn zurücklassen. Genauso wenig könnte sie zulassen, dass er für sie starb. Nicht ein weiteres Mal. So sehr es ihr jetzt wehtat, tief in ihrem Inneren hatte sie die Hoffnung, dass sich alles zum Besseren wenden könnte. Irgendwann. Sie wusste, dass es niemals wieder so werden würde wie zuvor. Aber sie wollte Ryouma nicht verlieren. Sie musste ihm zumindest noch die Meinung geigen.
"Das sehen wir dann", meinte sie und er würde wissen, dass sie damit ausschlug, ihm das zu versprechen. Ob er dies nun als etwas Gutes oder Schlechtes sah, war ihm selbst überlassen. Ayano konnte sowieso kaum noch klar denken. Am liebsten würde sie ihn anschreien. Ihn fragen, was es sich nur dachte. Wieso er es überhaupt gewagt hatte, sich ihr zu nähern, obwohl er wusste, dass alles eine Lüge war. Wieso er zugelassen hatte, dass sie sich in ihn verliebte, nachdem sie ihm erzählt hatte, wie oft sie enttäuscht worden war. Er hätte es an so vielen Stellen beenden müssen. Nicht nur menschlich gesehen, sondern auch als ANBU.
Als ihr dieser Gedanke kam, schluckte sie. Er hatte sich im Grunde seinen Befehlen mehrfach widersetzt. Ihretwegen. Wie konnte er nur so dumm sein? Ihretwegen bekäme er großen Ärger, wenn das herauskäme. Sie wollte nicht noch weiter in seiner Schuld stehen. Wieso machte er das immer nur?
"Weiß ich." Sie lächelte nicht. Zwang sich dazu. Ihr Verstand ließ nicht zu, dass ihr Herz ein weiteres Mal verletzt wurde. Es war in zu viele Teile gerissen worden. In zu viele Stücke zerfetzt. Ryouma hatte es gerade zu vernichtet.
Die Feinde stürmten über die Düne. Ayano zählte die Schemen. Es waren vier. Sie hätte für jeden einen Pfeil, aber sie waren schnell, so dass sie wohl nicht jeden treffen würde. Solange sie einen richtete, könnte Ryouma den Rest übernehmen.
Kunai flogen auf sie. Ayano spannte die Sehne noch weiter. Ziele. Der Mann wehrte die Geschosse ab und gab der Genin schließlich ein Signal. Sie feuerte den erste Pfeil ab. Zielte auf die Brust eines Nukenin. Ohne zu schauen, ob sie getroffen hatte, zerrte sie den nächsten Pfeil aus dem Köcher und schoss auf den nächsten Feind. Das würde sie wiederholen. Sie würde treffen. Mindestens einen. Das wusste sie. Sie war keine schlechte Schützin. Aber die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass sie auswichen.

@Uchiha Ryouma

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BeitragThema: Re: [B] Der Drogenboss [Beendet] Fr Jul 08, 2016 11:40 pm







15/14 Der Drogenboss
Mit einem Kunai in den Händen stand der Uchiha vor seiner Uzumaki. Seine größte Waffe in diesem Kampf war allerdings sein Sharingan. In der Vergangenheit gab es allerlei Uchiha, die diese Augen verfluchten, doch für Ryouma waren diese Augen ein Segen. Sie waren ein Geschenk, eine große Gabe, die zum Schutz der Uzumaki dienten.
Natürlich. Als gab Ayano dem Mann ein solches Versprechen. Seiner Kehle wich ein Seufzten. Er wusste ganz genau, was ihre Worte bedeuten. Sie wich, selbst wenn er in größer Gefahr war, nicht von seiner Seite. Nein. Gerade dann wich sich nicht von seiner Seite. "Unglaublich, diese Sturheit." Selbst in eienr solchen Situation des Hasses und der Wut verblieb sie bis zum Ende an seiner Seite. Es bewies nicht nur Mut, sondern auch, dass das irgendwo in ihrem Inneren noch Gefühle warne. Er wusste es! Solch starke Gefühle konnte ein Mensch nicht unterdrückt, selbst wenn ihn die Wut zerfraß. "All das .. es tut mir so unendlich leid, Prinzessin." In der Ferne erspähten seine Augen die Gegner. Vier Leute. Einer war der Drogenboss, denn er besaß eine gänzlich andere Chakrapräsenz. "Und egal wie es nach diesem Kampf weitergeht .. Du bist alles für mich." Sein starrer Blick folgte der Feinbewegung. Doch auf seinen Lippen zeichnete sich ein deutliches Lächeln ab. "Vergiss das niemals." Und schon flogen die Kunai durch die Luft. Ryouma hatte kaum ein Problem mit der Abwehr der Wurfgeschosse. Einer seiner leichtesten Übungen. War das wirklich ihr Plan? Ein solch stupider Angriff? Wenn das alles war, dann fand dieser Kampf bald ein jähes Ende.
Schließlich gab Ryouma der Genin ein Signal. Der erste Pfeil löste sich von der Sehne des Bogens. Sausend zerschnitt der Pfeil den Wind und traf das erste Ziel! Direkt in die Brust! Stöhnend ging der Mann zu Boden. Mit der rechten Hand drückte er sich auf die Brust, unterdrückte den kurz aufmeinden Schmerz. Der arme Kerl erstickte an seinem eigenen Blut. Keine schöne Art des Sterbens. Die drei verbleibenden Verbrecher entgingen den Pfeilschüssen.
Nun war der Uchiha an der Reihe. Mit einer Hand formte der Uchiha einige Fingerzeichen. Vor seinem Mund sammelte er gewaltige Menge an Raitonchakra. Jenes Raitonchakra entlud der Uchiha in der Form eines Speers auf seine Gegner. Das Raiton: Gian gehörte zu den wohl verhendsten Jutsus auf diesem Niveau. Der Blitzspeer wirbelte den Sand auf, nahm nicht nur dem Uchiha, sondern auch den Feinden die Sicht. Allerdings erkannte er noch das Chakra der Feinde und so ihre Positionen. Einer der Männer formte eilig einige Fingerzeichen und erschuf eine Barriere. Allerdings sollte diese Barriere nicht auf dem Rang seines Raiton: Gian sein. Mühlelos trat das Raitonjutsu des Uchiha durch die Barriere und durchlöcherte den Mann an einer Stelle in der Magengend. Auch dieser Mann ging zu Boden. Zwei Gegner. Mehr waren es nicht mehr. Der mit der ausgesprochen hohen Chakrapräsenz nahm sich die Genin zum Ziel. Der Schwächere den Uchiha. "Vergiss es." Der Uchiha nahm an Tempo zu. Dabei ignorierte er den eigentlichen Feind. NIEMAND kam seiner Uzumaki in die Quere. Nicht mit ihm. So stürmte der Uchiha, nur mit einem Kunai in der Hand, auf den vermeindlichen Droganboss zu. So lange der Uchiha noch am Leben war, fügte niemand Ayano ein Leid zu. Niemand!
@Ayano

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BeitragThema: Re: [B] Der Drogenboss [Beendet] Sa Jul 09, 2016 12:18 am




Der Drogenboss [16|14]
Ayano x Ryouma
Man konnte Emotionen nicht einfach von sich weisen. Sie waren der Grund, wieso sie jetzt in dieser Situation waren. Weil Ryouma sich nicht hatte unter Kontrolle halten können und sich verriet. Und sie waren auch der Grund, wieso Ayano nicht einfach sein seiner Seite weichen konnte. Auch wenn sie es wollte, es ging einfach nicht. Sie musste bei ihm bleiben. Egal wie sauer sie war und egal wie verletzt, ihn nun selbst im Stich lassen und im Grunde verraten, konnte sie nicht. Sie wollte nicht noch ein Mal sehen, wie er starb. Denn auch wenn die Genin es nicht zugeben wollte, liebte sie ihn. Mehr als alles andere. Nur fühlte sie sich so sehr vor den Kopf gestoßen. Ayano dachte, dass der Mann, den sie liebte, nur eine Lüge war. Dass er nicht existierte. Dass sie ein weiteres Mal sehen musste, wie dumm sie doch war.
Ein weiteres Mal entschuldigte sich der Mann, aber Ayanos Miene blieb hart. Sie wusste, dass man in Wut und Verzweiflung keine Entscheidungen treffen sollte. Sie würde Ryouma weder von sich stoßen, noch ihm jetzt vergeben. Sie musste nachdenken. Musste zu sich selbst finden. Herausfinden, was sie davon halten sollte. Sie konnte jetzt nicht sagen, wie es weiterging. Sie konnte es einfach nicht. In ihrem Kopf und ihrem Herzen war alles unglaublich wirr.
"Ich weiß", antwortete sie. "Ich weiß", meinte sie leiser. Ihr war klar, was sie Ryouma bedeutete. Er war für sie gestorben, um sie vor dem Tod zu bewahren. Er hatte sie gerettet. Hatte sie vor Schaden bewahrt. Er hat ihr nun die Wahrheit erzählt und damit sein Sein als ANBU gefährdet. Er tat wirklich alles für sie. Sie würdigte das. Und doch tat die Wahrheit so sehr weh, dass es sie innerlich zerfraß. "Ich werde das nicht vergessen." Zwischen all den Lügen gab es aber eine Wahrheit, die sie nicht abstreiten konnte. Seine Gefühle für sie waren real. Ryouma liebte Ayano. Das wusste sie. Und das würde sie niemals vergessen. Ein Teil von ihr hoffte, dass alles wieder gut werden würde. Dass sie nicht ein Schauspiel liebte. Dass sie dem Mann nicht auf dem Leim gegangen war. Sie wollte wirklich, dass sich diese ganze Sache wieder richtete. Aber es fiel ihr so schwer, nur daran zu denken, Ryouma wieder vollends zu vertrauen.
Der Kampf begann. Während Ryouma die ersten Geschosse abwehrte, feuerte Ayano den ersten Pfeil ab. Sie traf zielsicher und tötete auf diese Weise einen der Nukenin. Zumindest brachte sie ihn zu Fall, denn sein Tod würde noch einige Momente auf sich warten lassen.
Die anderen drei Pfeile verfehlten jedoch ihr Ziel. Ayano fluchte innerlich und befestigte ihren Bogen wieder auf den Rücken. Sie würde im Nahkampf agieren wollen, wenn es sein musste. Aber im Moment war Ryouma dran. Er war ein Jounin. Bestimmt hatte er keine großen Probleme mit den Männern.
Und tatsächlich schlug er sich gut. Er nutzte ein Raitonjutsu, welches eine Lanze erschuf. Er wirbelte Sand auf, so dass Ayano nicht mehr sehen konnte, was vor sich ging, doch Ryouma wäre dazu in der Lage. Sein Sharingan half ihm dabei.
Einer der Männer starb, ohne dass Ayano es sehen konnte. Die anderen beiden waren aber bereit, weiter zu kämpfen.
Einer der Feinde brach aus dem Staub hervor. Hielt direkt auf Ayano zu. Er wirkte älter auf sie. Seine Gesichtszüge waren hart. Das musste er sein. Der Drogenboss. Sie wusste um seinen Rang. Wusste, dass sie kein Gegner für diesen war.
Ryouma stürmte aus dem Sand hervor. Er hatte weiterhin den Kunai in der Hand. Hinter ihm war der letzte lebende Nukenin. Ayano erkannte die Situation sofort. Der Jounin wollte ihr zur Hilfe eilen und achtete dabei gar nicht auf den Mann, der ihm schaden wollte. Das war typisch für ihn. Einfach nur typisch. Wenn es um sie ging, vergaß er sein eigenes Wohl.
Die Genin rannte nun ihrerseits los. Schien direkt auf den Drogenboss zuzuhalten. Doch ehe sie in eine kritische Reichweite kam, schlug sie einen Haken und machte auf diese Weise einen Bogen um ihn, so dass ein möglicher Angriff ins Leere verlief.
Ihr Ziel war der andere Feind. Er wirkte schmächtiger und jünger. Er könnte ein passendes Ziel für die Genin sein. Und so zog sie an Ryouma vorbei. Schaute ihn nur kurz an, ehe sie zum Sprung ansetzte und mit dem Arm ausholte.
Der Nukenin blieb stehen und grinste. Schien die Genin nicht als Gegner zu sehen, denn sie war selbst jung und schlank. Was sollte sie schon für Kraft besitzen? Er spannte seine Muskeln an und schien einfach ihren Schlag abwehren zu wollen.
Böser Fehler.
Ayano durchbrach seine Verteidigung und traf ihm am Kinn. Sein Kopf riss herum. Sie hörte sein Genick knacken. Er war sofort tot und ging zu Boden.
Wie aber sah es bei Ryouma aus?

@Uchiha Ryouma

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BeitragThema: Re: [B] Der Drogenboss [Beendet] Sa Jul 09, 2016 1:02 am







16/14 Der Drogenboss
Liebe war ein so unbeschreibliches Gefühl. Gedanklich versetzte sich der Uchiha zurück zu dem Zeitpunkt, an dem er Ayano seine Gefühle gestand. Er durfte es nicht, denn er war auf einer gefährlichen Mission, doch er konnte nicht anders. Sie hat es ihm angetan. Noch nie nahm eine Frau einen solchen Einfluss auf den Mann. Anfangs verschreckte ihn diese Tatsache, schließlich musst ein ANBU seine Gefühle immer unter Kontrolle haben. Doch dann gab er sich all diesen wunderbaren Gefühlen hin und er erhielt das größte Geschenk auf der Welt. Liebe und Geborgenheit.
Zurück in Konohagakure wussten die ANBU von seiner Liebe zu der Frau. Sie kannten die ganze Geschichte. Zwar brachte er die Mission zu einem erfreulichen Abschluss, doch beinahe gefährdeten seine Gefühle die gesamte Mission. So inszinierten die ANBU seine Jagd durch das Dorf Konohagakure. Nur so entkam der Uchiha einer Strafe. Normalerweise bevorzugten die ANBU eine andere Vorgehensweise. Ein erzwungenes Verhöhr, im Mittelpunkt nich Ryouma, sondern Ayano. Er verhinderte diesen Schritt der ANBU, denn im schlimmsten Fall hätten sie all ihre Erinnerungen an den Uchiha aus ihrem Gedächtnis verbannt. Anstelle von Liebe hätte sie dann Hass für den Mann empfunden. Seine Flucht aus dem Dorf war seine einzige Chance auf Widergutmachung. Hinzu kam ein Kontaktverbot. Hielten sie sich an jenes Kontaktverbot? Taten sie nicht. Und nun, nach all dem, kannte Ayano seine wahre Identität. Nun kam Ryouma nicht mehr um seine Strafe umher. Warum verließ er die ANBU nicht? Führte ein normales Leben als Shinobi an der Seite von Ayano. Für alle, auch für die ANBU, wäre dies die beste Lösung. Allerdings würden sie seiner Entlassung NIEMALS zustimmen, immerhin besaß er das Sharingan. Für das Dorf war sein Sharingan eine Waffe im kalten Krieg.
Dann kam den Uchiha ein absurder Gedanke. Was, wenn das Dorf bzw. die ANBU den Tod von Ayano provozierte, damit er das Mangekyou Sharingan erlangte? Würde Konohagakure und die ANBU - seine Kameraden - so weit gehen? Der Angriff des Drogenbosses ließ den Uchiha all diese Gedanken vergessen. Nun hatte er andere Sorgen.
Die ersten leblosen Körper der Männer fielen in den Sand. Ayano leistete wirklich eine ausgezeichnete Arbeit. Sie erinnerte den Mann ein wenig an die Vorbilder aus längst verganenen Epochen. Der Anführer der Bande nahm die Uzumaki als sein Ziel. Ryouma erkannte es an seinen flüchtigen Bewegungen. Allerdings nahm er sich den Drogenboss als Ziel. Ayano konterte den Drogenboss mit einer einfachen Finte aus und nahm sich seinen Anhang zum Ziel. Sie tauschten die Pläte. Dabei trafen sich ihre Blicke. Für einen kurzen Augenbick lieft die Zeit für den Uchiha langsamer. Dann nahm er den Drogenboss ins Visier. Von seinem Rücken nahm der Mann ein Katana. Scheinbar ein edles Stück. Und er hatte nur ein Kunai. Unfair? Auf keinen Fall! Immerhin besaß der Uchiha das Sharingan und war dem Mann somit im Vorteil. Der Mann leitete etwas Chakra in sein Kata - das Hien. Trotzdem ging der Uchiha in die Offensive. Allerding sammelte der Uchiha schon im Laufen Fuutonchakra. Er kannte das Hien, wusste, dass sein Kunai an der Technik des Mannes wie ein Streicholz zerbrach. Direkt vor dem Angreifer entlud er jenes Fuutonchakra in seinen Fußsohlen und flog in die Luft. Er befand sich nun über dem Kopf des Drogenbosses - einige Meter über dem Mann. Mit der freien Hand formte der Uchiha einige Fingerzeichen. Aus Raitonchakra formte er eine Blitzkugel in seiner Hand, die er auf den Mann schleuderte. Sein Ziel war der Kopf des Mannes. Er nahm ihm damit nicht direkt das Leben, doch nahm es dem Drogenboss die Konzentration. Dann verlagerte er sein Gewicht und preschte mit voller Geschwindigkeit auf den Mann. Mit beiden Händen hielt er nun das Kunai und rammte es dem Drogenboss direkt in den Hals. Mit einem Sprung - eine Sicherheitsmaßnahme - entfernte sich der Schwarzhaarige vom Mann, dessen lebloser Körper zu Boden ging.
Schneller als gedacht beendete auch die Uzumaki ihrem Kampf. Mit einem Schlag brach sich dem Mann das Genick. "Erstaunlich .." Mit langsamen Schritten näherte sich der Uchiha dann seiner Prinzessin. Die Mission nahm ein jähes Ende. "Vernichten wir alle Beweise, die auf Konohagakure schließen lassen und dann gehen wir nach Hause." Mehr sagte er nicht.
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BeitragThema: Re: [B] Der Drogenboss [Beendet] Sa Jul 09, 2016 1:47 am




Der Drogenboss [17|14]
Ayano x Ryouma
Als Ayano zu Ryouma schaute, schien auch er den Mann getötet zu haben. Der Mann, wegen dem sie hier waren. Es war Glück, dass es sich hierbei nicht um ein Attentat handelte, so dass sie so grob hatten vorgehen dürfen. Und so konnte Ayano zumindest was die Mission betrat, aufatmen. Das Thema war bewältigt. Sie brauchte keine Angst mehr haben, dass sie diesen für sie wichtigen Auftrag in den Sand setzte.
Ryouma kam auf Ayano zu. Dieses Mal wich sie nicht zurück, aber sie wirklich nicht freundlich. Sie begleitete aber auch keine Wut oder Kummer. Sie wirkte eher ernüchtert. Fast schon monoton. Nun, da sie keine Aufgabe mehr hatten, waren die beiden Shinobi sich selbst überlassen. Sie könnten reden. Könnten das weiter klären, aber Ayano hatte im Moment keinen Bedarf daran. Sie wollte in Ruhe darüber nachdenken. Sie wollte in Ruhe entscheiden können, was sie tun sollte. Was sie tun wollte. Jetzt einen Weg einschlagen, würde niemanden glücklich machen. Wobei Ayano das Gefühl hatte, dass sie im Moment gar nichts glücklich stimmen könnte. Jede Wahl erschien einfach nur falsch.
"Ja", meinte sie. "Ich trage die Leichen zusammen." Dann konnte sie auch ihre Pfeile wieder zusammenklauben. Ryouma dürfte die Körper anzünden. Dass Ayano das nicht konnte, war klar. Sie war nicht mal wirklich in der Lage, ein Lagerfeuer zu betrachten.
Die junge Frau würde nichts mehr sagen. Sollte Ryouma sie ansprechen, würde sie ihm verdeutlichen, dass sie vorerst nicht sprechen wollte. Dass sie schweigen wollte. Musste. Sie brauchte Zeit. Genug Zeit, um sich selbst klar zu werden, wie sie von nun an leben wollte.
Aber ihr war bewusst, dass sie nicht durchschimmern lassen durfte, dass sie die Wahrheit kannte. Das brachte nicht nur sie, sondern auch ihn in Gefahr. Bei diesem Gedanken wurde Ayano ein Moment lang unwohl. Obwohl sie ihn hassen müsste, machte sie sich Sorgen um ihn. Sie wollte, dass es Ryouma gut ging. Aber ebenso wollte sie ihm wehtun. Dafür, dass er ihr Vertrauen so mit Füßen getreten hatte. Sie war wütend. Sie war verzweifelt. So viele Emotionen spielten sich immer wieder in ihr ab, dass sie sich einfach negierten. Ayano konnte nicht entscheiden, wie sie sich fühlen sollte, also fühlte sie einfach gar nichts mehr. Vielleicht wäre das am einfachsten.
Sie wäre auch allein gegangen. Hätte allein den Weg zurück nach Konoha genommen, aber ihr war klar, dass sie dann niemals ankäme. Sie brauchte Ryouma. Vielleicht sogar nun mehr als sonst. Er war der einzige, der ihr Leid beenden konnte. Denn er hatte es ihr auch gebracht.

Ayano out

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BeitragThema: Re: [B] Der Drogenboss [Beendet] Sa Jul 09, 2016 2:08 am







17/14 Der Drogenboss
Der Kampf nahm ein jähes Ende. Ryouma nahm dem Drogenboss das Leben. Indes kümmerte sich die Uzumaki um den Handlanger. Am Ende nahm die Mission ein gutes Ende und das trotz all der Schmerzen. Ryouma wollte etwas sagen, doch die Worte, die er sagen wollte, verließen nicht seinen Mund, stattdessen kümmerten sie sich um die Beseitung der Hinweise. Immerhin waren sie im Gebiet des Feindes.
Ryouma sah keine Freundlichkeit im Gesicht der Uzumaki. Aber auch keine Wut. Nichts. Nur eine endlose Monotonie. Sie verbarg all ihre Gefühle. Vielleicht wäre die junge Frau eines Tages ein geeigneter ANBU? Sie hatte kein Problem damit einem Verbrecher das Leben zu nehmen. Sie hatte keine Reue mit Verbrechern und Verrätern. Wer weiß. Womöglich kümmerte sich der Uchiha irgendwann um die Ausbildung von Ayano. Allerdings hatten sie ganz andere Probleme. Eigentlich wäre nun der richtige Zeitpunkt für ein klärendes Gespräch, doch der Uchiha wusste nur zu gut, dass die Genin ihre Zeit brauchte. Er gab ihr diese Zeit, denn schließlich heilte die Zeit fast alle Wunden.
Die Uzumaki kümmerte sich um das Zusammentragen der Leiche. Ryouma schenkte dem Drogenbos einen letzten Blick. In seinem Blick lag keine Reue, sondern Abscheu. Zunächst zog er sein Kunai aus der Leiche des Mannes. Bereits ein Kunai gab eine Auskunft auf die Täter, dann wüsste Kaze no Kuni, dass Konohagakure hinter diesem Blutbad steckte. Schließlich kümmerte sich der Uchiha um die Verbrennung der Leichen. Zur Verbrennung der Leichen benutzte er abermals DAS Jutsu der Uchiha. Allerdings konzentrierte er nicht allzu viel Chakra in dieses Jutsu. Der Feuerball nahm nicht die übliche Größe an. Im Untergang der Sonne verbrannten die Leichen irgendwo in der Wüste von Kaze no Kuni.
Ryouma fand einfach nicht die passenden Worten für diese Sitatuion. So schwieg der Mann, so wie es die Uzumaki tat. Er gab ihr alle Zeit der Welt. Nichtsdestoweniger hatte er Angst vor der Zukunft. Er wollte keine Zukunft ohne Ayano. Er ließ sich aber von seiner zertütteten Gefühlswelt nichts anmerken sondern wahrte die Werte der ANBU. Er wurde zu einem gekühlskalten Klotz, der all seine Emotionen unter Kontrolle hatte. Mehr oder weniger.
Ryouma wusste nur all zu gut, dass er der einzige war, der ihr all ihr Leid nehmen konnte. Nur wie? Er hatte alles gesagt, was er sagen musste. Was brauchte es, damit sie wieder Vertrauen in den Mann fasste? Vielleicht brauchte es nicht Worte, sondern Taten. So zerbrach sich der Uchiha auf ihrer gemeinsamen Rückreise seinen Kopf. Davon trug er aber nicht an die Außenwelt. Hoffentlich fand der Uchiha einen Weg.
Er musste einen Weg finden. Dies durfte nicht das Ende sein.

AKIRA OUT
@Ayano

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