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 Von Fuchs und Phönix [Beendet]

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BeitragThema: Von Fuchs und Phönix [Beendet] So Jun 05, 2016 12:55 pm



Von Fuchs und Phönix

Datum: 04.01.901 n.RS.
Teilnehmer: Sasayakimasu Rei & Uchiha Kisa
Beschreibung: An diesem Tag lernen wohl zwei junge Frauen sehr einprägend dass man Informanten nicht immer jedes Wort glauben sollte. In beiden Dörfern, sowohl in Kirigakure als auch in Sunagakure ging am 2.1 eine Nachricht ein. Angeblich soll in Kawa no Kuni eine Schriftrolle aufgetaucht sein mit einem unvergleichlichen Geheimnis darin verborgen. Beide Dörfer schlucken die Informationen und entsenden jeweils eine Kunoichi um sich diese Schriftrolle unter den Nagel zu reißen. Die beiden Schönheiten ahnen ja gar nicht dass sie in einen raffinierten Hinterhalt geraten und das ausgerechnet während sie doch gerade im Wettrennen um die Schriftrolle befinden. Wie sie da wohl wieder rauskommen?

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] So Jun 05, 2016 1:15 pm

Langsam aber stetig sanken die Schneefloken sanft zu Boden. Eine jede einzelne von ihnen verfluchte die Sunanin in diesem Moment. Es war auffällig wie sich ihre Kleidung über den Weg hin entwickelt hatte. Man musste wissen, Rei fror selbst in der Wüste gerne mal. Deshalb trug sie auch in der Wüste schon mal gerne mehrerer Schichten, doch an einem Ort wo tatsächlich Schnee fällt? Ihr Outfit war so dick dass es ihre Körperform nicht mehr zu erraten gewesen war, sie sah aus wie eine Tonne mit zwei Armen. Über die letzten zwei Tage hatte sie eine Art Evolution zu diesem Ding durchgemacht. Als sie noch durch das Wüstengebiet ihrer geliebten Heimat lief war sie eigentlich noch ganz ok angezogen gewesen. Ein dünnes top, darüber ein T-Shirt, darüber einen dünnen Pullover. Doch kaum hatte sie das Gebiet verlassen indem die absolute Hitze herrschte fror sie damit. Kein Problem, sie kaufte einen dickeren Pullover und zog ihn einfach drüber. Eine halbe Tagesreise weiter jedoch sanken die Temperaturen weiter, ihr wurde immer kälter. Kurzerhand holte sie sich im nächsten kleinen Dörfchen eine Jacke, im nächsten dann noch eine. Dann Handschuhe ... eine Mütze ... eine zweite Hose zum drüber ziehen ... Am Ende trug sie 1 Top, 1 T-Shirt, 2 Pullover und drei Jacken mit zwei Hosen, einer Mütze und zwei paar Handschuhen. Ergebnis, als sie durch den Schnee stapfte begann sie Katonchakra in sich zu konzentrieren und weiter auf zu heizen! Wie hielten Menschen dass den bitte aus?!
Sie hasste Missionen außerhalb von Suna erst recht zu dieser verfluchten Jahreszeit! Die lange Reisezeit war ihr egal, die viele gelaufene Strecke störte sie nicht auch wenn es anstrengend war, aber diese verdammte Kälte doch wohl nicht deren ernst sein! Die junge Frau schleppte sich irgendwie dann doch zu dem kleinen Ort. Die Leute hatten sich ein wenig was aufgebaut auch wenn es alles nur aus Holz war und vermutlich verdammt kalt dadrin war. Dann erblickten ihre roten Iriden ein Gebäude in das viele Leute hinein gingen. So etwas war doch ein perfekter Ort für die junge Frau um sich erste Informationen zu angeln. Mal sehen was die Leute hier so wussten, das beste Ziel wenn man Infos wollte war meistens leicht zu erkennen. Beim eintreten wurde sie natürlich missbilligend beäugt, sah ja auch merkwürdig aus. Die junge Frau bemerkte dass sie Temperatur hier drin wesentlich besser war als erwartet. Sie zog ihre Handschuhe aus und warf diese auf einen Barhocker, dann vielen die ersten Schichten. Erstmal alle Jacken weg und als dann auch noch der Dicke Pullover wegkam und man langsam ihre Kurven erkennen konnte wurde die Blicke schon direkt einladender. Dann flog auch die Mütze weg, Informationen sammeln würde ne Weile dauern, dann konnte sie auch ihr zu einem Pferdeschwanz gebundenen langen roten Haare hier frei gelassen werden. Natürlich ging ließ sie sich nieder und war sich im klaren darüber dass die Zeit die sie hatte bis sie hier angemacht würde knapp war. Allein schon deshalb zog sie sich den Barkeeper ran und verwickelte ihn mit ihrer typisch zuckersüßen Art in ein Gespräch. Tatsächlich hatte er Gerüchte über eine solche Schriftrolle gehört. Ein leichtes Lächeln huschte über die Lippen der jungen Frau, das würde ja vielleicht doch ganz einfach werden. Hoffentlich könnte sie schnell wieder in die warme warme Wüste.

@Kisa Uchiha

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] So Jun 05, 2016 2:34 pm

Kisa Uchiha saß etwas abgeschieden in der heruntergekommenen Bar und hielt ein Glas mit einer bernsteinfarbenen Flüssigkeit in der Hand. Wie immer genehmigte sich die Frau mal ab und an einen guten Drink. Nicht direkt wirklich gut, denn in dieser Spelunke war nichts wirklich gut, doch war es halbwegs akzeptabel. Das Gesöff war wenigstens nicht ganz so billig, wie die restliche Kneipe, aber es war schon eine Schande es als Whisky zu bezeichnen und dafür auch noch einen ordentlichen Preis zu bezahlen. Seufzend schwenkte die Schwarzhaarige das Glas in ihrer Hand und kippte den letzten Rest herunter. Wie langweilig hier doch alles war. Kisa verfluchte schon wieder ihr Dorf dafür, sie mit solchen Nichtigkeiten betraut zu haben. Es ging darum eine angeblich wertvolle Schriftrolle zu finden, doch die Schwarzhaarige glaubte nicht recht an deren mysteriöse Existenz, doch es sollte ihr recht sein. Vielleicht würde sie unterwegs ja noch Informationen zu Yasu, Sai oder Luan erhalten können. Die gefährliche Schönheit nutzte immerhin jede Möglichkeit aus, um endlich ihre Rache erhalten zu können. Sie brannte darauf und ihr Herz schlug nur für diesen Augenblick, ja, es hielt sie regelrecht am Leben. Die Männer in der Spelunke hatten inzwischen einen hohen Bogen um die eigenwillige Schönheit gemacht, nachdem sie dem ersten nahezu den Arm gebrochen hatte. Schnell hatte sie so ihren Standpunkt also klar gemacht und war nicht weiter belästigt worden glücklicherweise. Ihre eiskalte und boshafte Miene und ihre recht brutale Geste hatten wohl auch diesen erbärmlichen Dummköpfen hier unmissverständlich klar gemacht, was geschehen würde, wenn sie wieder belästigt werden würde. Die Uchiha scheute sich nicht vor einem Massaker, sie würde es schon rechtfertigen können vor dem Mizukagen. Noch nie hatte sie irgendwelche Konsequenzen gefürchtete, die Schwarzhaarige tat einfach was sie wollte. Kisa hatte schon zuvor die gewünschten Informationen über diese geheimnisvolle Schriftrolle erhalten und wandte sich nun zum Gehen um, es gab hier keinen Grund mehr länger zu bleiben. Sie legte das Geld für den Drink auf den Tisch und wollte sich gerade erheben, als die Türe erneut aufflog. Kisa musterte die eintretende Person aus kalten Augen. Zielstrebig setzte sich die Person an den Tresen und legte einige Kleidungsstücke ab, wodurch schnell klar wurde, dass es sich um eine Frau handelte, mit recht üppigen Reizen. Sie wandte sich dem Barkeeper zu und schien ihn anflirten zu wollen. Abfällig zuckten die Fuchsohren der Uchiha und sie beschloss ihre Zeit hier nicht weiter zu verschwenden, sie hatte immerhin bereits erfahren, was sie wollte. Die Tokuebetsu Jonin erhob sich also endgültig, als ihre Augen erneut etwas erspähten. Hinter der Frau war einer der ekelhaft betrunkenen Männer aufgestanden und war im Begriff, die Rothaarige anzutatschen. Eigentlich war Kisa das Schicksal der Frau herzlich egal, doch sie mochte solche aufdringlichen Drecksäcke nicht, weswegen sie beschloss ihren Ärger über die sinnlose Mission an ihm herauszulassen. Er hatte sich so eben freiwillig dafür gemeldet. Seit Saishu ihr außerdem Gewalt angetan hatte vor wenigen Tagen erst, war die Uchiha voller unerbitterlichem Hass auf Männer, vorallem gegenüber solchen, die Frauen nicht mit Respekt zu behandeln wussten. Bevor die Hand des Mannes den Po der Frau berühren konnte, hielt die Uchiha ihn plötzlich am Handgelenk fest und brach dieses, ohne mit der Wimper zu zucken. Der Mann schrie schmerzerfüllt auf und wandt sich unter ihrem Griff fluchend. Kisa's Fuchsschwänze zuckten amüsiert und sie blickte zufrieden den jammernden Mann an. "Du widerst mich an." zischte sie ihm zu und gab den Arm des schmierigen Kerls frei, um ein Jutsu zu wirken. Schnell formte die Uchiha Fingerzeichen und wirkte das 'Kaze Tsume no Jutsu'. Eine Windkralle bohrte sich in den Bauch des Mannes und brachte sein Jammern zum verstummen. Polternd fiel der Kerl schwer verletzt zu Boden und Kisa trat ihn wie Abfall ein Stück bei Seite, doch in ihrem Herzen wünschte sie sich das dort der Nukenin mit den orangenen Haaren gelegen hätte. Dann setzte sie unbeeindruckt ihren Weg fort und verließ die kleine Kneipe, ohne jemand noch eines Blickes zu würdigen. Sie würde jetzt ihre Mission erledigen und sich dann um wichtigeres kümmern, denn seit kurzem stand ein weiterer Name auf ihrer Liste, der Rache. Sasayakimasu Saishu. Er hatte ihre Würde verletzt und ihr Schlimmes angetan, seitdem war sie noch mehr voller Hass auf die Welt.


Angewandte Jutsu:
 

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] So Jun 05, 2016 3:33 pm

Die rothaarige Schönheit hatte es wirklich leicht ihr typisches Spielchen mit dem Barkeeper zu spielen. Sie hatte wirklich noch nie Probleme damit gehabt an irgendwelche Informationen zu kommen, schlichtweg deshalb weil sie gut aussah und ein gewisses Charisma hatte. Sie musste dafür nicht mal wirklich viel tun. Anfangs hatte sie den Leuten immer nur aus versehen alle möglichen Informationen entlockt, hatte sich einfach nur normal Unterhalten und dabei schon viel erfahren können. Doch als sie älter wurde und die Beweggründe ihrer Mitmenschen besser zu lesen verstand begann sie diese Gabe aus zu nutzen um an noch mehr Informationen zu kommen, ganz gleich wie geheim diese wohl seien sollten. Mit diesen Eigenschaften dauerte es auch gar nicht lange da hatte sie den guten Barkeeper auch schon genau da wo sie ihn haben wollte. Er verriet ihr ganz offen alles was er über diese mysteriöse Schriftrolle wusste, dabei ebenfalls, ein Ort an dem sie sich wohl befinden sollte. Sie wollte gerade damit anfangen ihn noch ein wenig mehr zu Löchern, noch ein paar Fragen über mögliche Gefahren oder andere Besonderheiten an der Nummer zu bekommen als sie plötzlich bemerkte wie die Aufmerksamkeit der komplette Kneipe plötzlich auf die Szene hinter sich gerichtet war. Sie selbste drehte sich nicht vollends um, drehte nur ihren Kopf als sie plötzlich die quälenden Schreie des Mannes vernahm und schlussendlich auch die Stimme der Frau hinter ihr. Das Bild zeigte ihr bereits deutlich was ungefähr gerade passiert war und sie war schon bereit dem Kerl dafür die Hammelbeine lang zu ziehen als die andere begann Fingerzeichen zu formen. Und zwar verdammt schnell, sie verwendete irgendein Jutsu, ja, sie formte Krallen aus Wind. Eine Windversteck Nutzerin? Eine Kunoichi? Hier? Ausgerechnet jetzt? Zu dieser Zeit? Die Halb-Uzumaki reagierte gar nicht mehr auf die Szene die folgte, wenngleich sie sich natürlich zur Show erschrocken gab. Sie riskierte hier gerade diesen Kerl wirklich zu töten. Sie schien aggressiv, nicht bloß die Szene mit dem mann, auch die eiskalte Reaktion danach. Für sie war er Abfall, sie sah sich als erhaben an und schien auch alle anderen Anwesend gering zu schätzen. Statt sich wie viele andere auch um den Mann zu kümmern zog die Tokubetsu ihr Bingo Book und blätterte schnell durch. Die Frau stand nicht drin. Das hieß wohl dass auch andere Dörfer von der Schriftrolle zu wissen schienen. Das war blöd.
Jetzt musste es wirklich schnell gehen. Sofort sprang der Rotschopf auf und und zog sich die vielen Lagen Kleidung wieder an, dann die Mütze aufgezogen und die Handschuhe an. Mit einem flauen Gefühl im Magen trat sie nach Draußen, um mit schnellen Schritten zu der anderen Frau auf zu schließen. "Entschuldigen sie.", sie rief ihr mit zuckersüßer Stimme nach, wollte möglichst wenig wie eine Bedrohung wirken obwohl sie zwei Schwerter bei sich trug. Kaum eingeholt verneigte sie sich dankbar, "Vielen dank für ihre Hilfe eben." Die Sache war ganz einfach, wenn die merkwürdig aussehende Frau eine Kunoichi eines anderen Dorfes war musste Rei heraus kriegen wie viel sie wusste. Wenn sie mehr Wissen hatte als sie, auch das heraus bekommen, doch dafür brauchte sie ein Gespräch mit ihr und das am besten ohne sie dabei zu erzürnen. Rei würde hier ungerne einen Kampf haben, Hauptsächlich allerdings weil sie dafür Kleidung loswerden müsste und sie sich sicher war sofort an Unterkühlung zu sterben. Die Szene eben hatte sie nicht wirklich beeindruckt, Arrogante waren wohl zu dämlich um Angst zu verspüren. "Ähm .. also ... auch wenn es mich nichts angeht. Was macht eine so starke Kunoichi hier?", sie nahm das erste mal Blickkontakt mit der schwarzhaarigen auf. Sie musste ihre Reaktionen sehen damit sie mehr daraus lesen konnte, so einfach war die Kiste. Die roten Iriden waren natürlich auf möglichst unschuldig Gestellt, ein wenig wie ein kleiner Welpe. Die andere Frau schien zwar brutal aber weswegen sie den Mann angegriffen hatte zeigte dass sie sich sehr für Verhalten entlang der Etikette interessierte oder einen großen Gerechtigkeitssinn hatte. Man musste bei ihr wohl genau aufpassen wie man sprach. Hoffentlich ging das alles hier schnell rum, denn trotz ihrer mehrere Lagen dicken Kleidung war die junge Frau doch wieder am zittern ...

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] So Jun 05, 2016 5:04 pm

Kisa war das Schicksal anderer Menschen eigentlich total egal und so wäre es auch bei der rothaarigen Frau gewesen, doch der notgeile Mann, der sich an die Hübsche heranmachen wollte, beging zwei entscheidende Fehler zu seinem eigenen Pech. Erstens, hatte er sich einen ganz schlechten Zeitpunkt ausgesucht und zweitens, stand er aktuell einfach auch nur im Weg, denn um die Bar zu verlassen, musste Kisa direkt an ihm vorbei. Er war ein unbedeutender, schmieriger Versager und eigentlich hätte die Uchiha sich nicht mal die Mühe gemacht, sein sinnloses Leben zu beenden, doch er erinnerte sie an die Tat des Nukenin Sai. Auch dieser Kerl schien die Grenzen einer Frau nicht zu respektieren und auch er schien einer der Sorte zu sein, die zu weit gehen würde, wenn sich ihm die Möglichkeit dazu bot. Hasserfüllt loderten die ausdruckslosen Augen der Schwarzhaarigen kurz auf, als sich das Gesicht von Saishu vor das des Mannes schob, während sie sein Handgelenk brach. Es wühlte im Augenblick die Erlebnisse wieder auf und der Uchiha war für einige Sekunden so, als ob Sai's Körper wieder an ihrem lag und als würde sie seinen Duft wieder riechen können. Von Zorn und Hass getrieben, wirkte die Tokubetsu Jonin schnell einige Fingerzeichen und griff den Mann mit einer Windkralle an, die sich direkt in seinen Bauch bohrte und dort eine lebensbedrohliche Wunde zurückließ. Die Zeit in der kleinen Spelunke schien still zu stehen und keiner rührte sich mehr, zumindest von den umstehenden Männern wagte es sich keiner einzugreifen, oder näher an die Fuchsfrau heranzutreten, als nur irgendwie nötig. Das die Rothaarige im Bingo Book blätterte, blieb der Uchiha nicht verborgen, also handelte es sich bei dem Mädchen wohl ebenfalls um eine Kunoichi. Jedoch galt das Interesse der Schwarzhaarigen nur einige Sekunden lang der jungen Frau, ehe sie sich abwandte und mit einem abfälligen Tritt ihr Opfer bei Seite fegte und die Spelunke verlies, ohne noch irgendjemand eines Blickes zu würdigen. Noch immer schmerzte sie das Gehen ein wenig, ein weiteres, ungeliebtes Andenken an Saishu, doch die Kunoichi biss einfach die Zähne zusammen und marschierte los. Draußen zog sie ihren dicken, schwarzen Mantel enger um ihre Schultern, das Wetter war wirklich unter aller Sau und die Schwarzhaarige schüttelte sich leicht. Plötzlich ertönte hinter ihr eine zarte Frauenstimme und Kisa zog eine Augenbraue überrascht hoch, wandte sich jedoch nicht um. Lediglich ihr Fuchsohr zuckte ein wenig in die Richtung der Geräuschquelle. Es war das Mädchen aus der Bar. Kisa hatte ihre Stimme nur kurz vernommen und doch erkannte sie die Frau wieder, doch die Uchiha machte keine Anstalten dazu stehen zu bleiben, oder sich der Fremden zuzuwenden. Kisa hatte keinerlei Interesse an ihr und sie wollte sich auch nun nicht mit der Göre befassen. Sie wollte einfach nur schnell den Auftrag zu Ende bringen und danach ihre eigenen Ziele ungestört weiterverfolgen. Allerdings schien das Glück nicht gerade mit ihr zu sein und die rothaarige Schönheit holte sie ein. Die Fremde verbeugte sich vor der Uchiha und dankte ihr. Die normale menschliche Reaktion wäre wohl nun ein freundliches Lächeln gewesen und ein 'Kein Problem', doch war Kisa nicht gerade normal und auch nicht gerade sehr menschlich. Stur blickte die angehende Jonin gerade aus und hoffte, wenn sie genügend Desinteresse widerspiegeln würde, die Fremde von alleine verjagen zu können. Die ausdruckslose Miene der Schwarzhaarigen wirkte kühl und wie in Stein gemeißelt, während es tröpfelnd zu regnen begann. Auch das noch. Spitze. Die Laune von Kisa wurde immer schlechter. Erneut versuchte die Rothaarige dann ein Gespräch mit Kisa zu beginnen und dieses mal würde sie auch endlich eine Antwort erhalten. "Verschwinde. Ich habe dir nicht geholfen, um mich anzufreunden." Emotionslos wie eh und je erklang ihre Stimme und sie blickte das Mädchen kühl an. Besser wäre es für sie, ihr nun nicht weiter auf die Nerven zu gehen. Ob die Unbekannte auch nach der Schriftrolle suchte, oder was auch immer sie hier trieb, war der Uchiha recht egal. Es konnte Zufall sein, dass sie Beide am selben Ort aufeinandertrafen und falls nicht, so würde es Kisa auch nicht weiter stören. Sie würde ihre Mission durchziehen wie immer und nötigenfalls störende Personen beseitigen. "Ich könnte dich nun wohl auch fragen, was eine so neugierige Kunoichi hier macht, aber es interessiert mich leider nicht im Geringsten." erwiderte die gefährliche Schönheit nur abfällig und ihre Augen blitzten das Mädchen kurz an, ehe sie wieder gewohnt gleichgültig stur gerade aus starrten. Plötzlich jedoch blieb Kisa abrupt stehen und spannte einige Muskeln in hrem Körper an. "Wir werden wohl verfolgt." fasste die Kunoichi kurz zusammen und seufzte entnervt. Jetzt hatte sie nicht nur ein ungebetenes Anhängsel am Hals, sondern wohl auch noch einige nervige Verfolger im Rücken. Irgendjemand schien die beiden Frauen wohl im Blick behalten zu wollten. Es war einfach gewesen in der kneipe an Informationen zu kommen. Vielleicht war es eine Falle? Sie waren noch ein gutes Stück vom eigentlichen Zielort entfernt und Kisa beschloss den Verfolgern erst einmal keine weitere Beachtung zu schenken, sondern unbeirrt weiterzugehen. Wenn sie sterben wollten, konnten sie ja näher treten. Schweigend setzte Kisa ihren Gang also wieder fort. Sie hatte den Tipp erhalten, das beim Wasserfall am Dorfrand eine versteckte Höhle zu finden wäre, in welcher sich die gesuchte Schriftrolle befinden würde. Weit war es nicht mehr und wie es aussah, lies sich ihre neue Bekanntschaft nicht freiwillig abschütteln. Toll alles. Ganz toll.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] So Jun 05, 2016 7:56 pm

Die Uchiha hatte verhindert dass die rothaarige ungefragt an intimen Stellen berührt wurde. Zu Schade bloß für dieses Mistschwein von einem Mann, der trotz dass er vollkommen besoffen war ganz genau spürte was seine Strafe dafür war. Ob es nun gerechtfertigt war ihm dafür gleich den Arm zu brechen und ein Loch dort zu platzieren wo vorher sein Magen war vermochte die junge Frau nicht zu sagen. Sie war sich zwar sicher dass sie die Strafe für den Kerl hätte wesentlich geringer ausfallen lassen, aber Leid tat ihr der Kerl keineswegs. War vielleicht besser so wenn er direkt lernte wo seine Grenzen lagen. Gott jetzt bekam sie irgendwie doch Lust ihn noch mal an zu zünden, doch sie hatte keine Zeit. Erst eilig im Bingo Book suchen, nach vergebener Suche auch gleich noch die vielen Lagen Kleidung wieder überstreifen und schon war man aus dem eigentlich doch ganz warmen Teil verschwunden. Sie musste die andere einholen, einholen und ein paar Informationen aus ihr heraus holen. Erstmal einen auf kleine Welpin machen und hoffen eine Art Beschützerinstinkt in ihr zu wecken. War Rei egal wenn die andere ihr belehrende Vorträge dadurch halten würde, Hauptsache sie sprach etwas über sich und ihre Mission.
Bevor man sich aber daran machen konnte musste man erst einmal sicher gehen dass sie einen nicht auch gleich noch zerfleischte. Die Tokubetsu würde nicht lügen, unter diesen vielen Mänteln war ihre Bewegungsfreiheit mehr als nur eingeschränkt. Wenn sie umfiel würde sie vermutlich nicht so leicht wieder aufstehen können und wenn sie angegriffen würde wäre sie nicht sofort reaktionsbereit. Eigentlich ein Unding für eine Kunoichi sich trotzdem so an zu ziehen, aber ihr war nun einmal verdammt kalt verfluchte Axt noch mal! Ok, sie hatte die Fuchsfrau eingeholt, jetzt war wieder ihre Kunst zu bluffen gefragt. In diesem Fall war der Bluff sehr simpel, sie spielte ihr einfach das unschuldige kleine Ding vor. Sie wollte schlichtweg so ungefährlich wirken dass die andere keinen Grund darin sah sie an zu greifen, ganz leicht. Und ein wenig Erfolg konnte man sogar rein interpretieren. Ein ganzer Satz von der anderen Frau ohne das die Gedärme der Sunanin über den verschneiten Weg verteilt lagen, ihre Stimme klang sogar mit einem Hauch weniger Verachtung getränkt. Sie würden garantiert nicht Morgen zusammen schoppen gehen aber Rei hatte schon schlechtere Startbedingungen mit Leuten gehabt. Sah so aus als könnte sie hier ein par Informationen gewinnen wenn sie ihre Karten gut spielte. "Nein, natürlich nicht ... ich wollte nur ... danke sagen.", bis hier hin ein klasse Job. Sie war sich verdammt sicher mit ihrer Nummer einen Treffer gelandet zu haben, die andere wirkte desinteressiert aber sie wirkte nicht so als wolle sie gleich angreifen. Das reichte der rothaarigen bereits, mehr brauchte sie nicht.
Weiter im Text. Es war Zeit ein paar kleine Informationen zu fischen, wenngleich sie ihre Frage vorsichtig formulierte, immerhin musste es ja der Rolle die sie gewählt hatte entsprechen. Leider entsprach die Reaktion der anderen nicht dem was die Halb-Uzumaki erwartet hatte. Kurz hob sie erstaunt die Augenbrauen um dann gleich in ein überhebliches Grinsen über zu gehen. Das war das erste mal dass sie jemand so eindeutig beim Bluffen erwischt hatte, Respekt. "Huuh. Hab ich irgendwo in meiner kleinen Aufführung einen Fehler gemacht?", die Stimmlage, die Art wie sie sprach, ihre Haltung ja sogar die Stimme hatte sich ein wenig verändert. Sie klang fester, strahlte Selbstsicherheit aus und hatte plötzlich ein gefährliches lodern in den Augen. Sie hatte eben in der Bar nicht bemerkt dass die andere sie mit dem Bingo Book gesehen hatte. Ein Fehler. Ärgerlich, aber verkraftbar. Die Sasayakimasu hielt dem Blick der anderen Frau stand, zeigte keine Schwäche in diesem Augenblick und blieb an der Frau dran. Sie selbst hatte leider bevor diese Szene mit dem Kerl passiert war es nicht mehr geschafft von dem Barkeeper zu erfahren wo genau dieser Wasserfall lag, doch sie hatte eine Ahnung das die gute schwarzhaarige das wusste. Sie würde an ihr dran bleiben, daran änderte auch das Verkünden von angeblichen Verfolgern nichts. Auch wenn die Sunanin still in sich hinein doch irgendwie unsicherer war in diesem Moment. Sie hatte nämlich gar niemanden bemerkt ... naja nur noch ein Grund mehr um an der Fuchsfrau dran zu bleiben. Und doch machte ihr der Gedanke ein wenig Sorge. "Noch ein Dorf oder was? Das wird ja immer nervtötender. Na dann hop hop, keine Müdigkeit vortäuschen.", definitiv nichts mehr von der zurückhaltenden Art von vorhin. Jetzt gab sie hier auch noch frech Befehle wo sie schon ungewollt einfach hinter der anderen Frau herlief. Sie wusste die andere würde jetzt keinen Kampf mit ihr anfangen. Wenn sie das täte wären diese dritten Leute in einem Vorteil und die eiskalte Frau wirkte nicht wie jemand der anderen solche gerne einräumte. Dennoch könnte sie ruhig mal schneller machen, Rei zitterte immer noch am ganzen Körper und dieser regen machte es nicht besser. Sie hielt Augen und Ohren offen, bestimmt konnte man diesen Wasserfall schon hören bevor man ihn sah, auch wenn bei ihr im Moment nichts der gleichen zu vermerken war.  Naja, wenn sie noch am spazieren waren konnte man ja trotzdem weiter versuchen so einerlei zu erfahren. Gerade wenn man relativ sicher war nicht angegriffen zu werden. "Also, Wer bist du? Und Wo kommst du her? Welches Dorf?", an Dreistigkeit wohl kaum zu überbieten aber sie war sich nun einmal sicher nichts zu befürchten zu haben, besonders weil die andere eben Windversteck benutzt hatte. Davor hatte sie nun wirklich keine Angst lag ihre Spezialität doch im Katon. Sie hielt die Ohren gespitzt ob sie plätscherndes Wasser hörte. Doch nichts der gleichen, eher hörte sie den durch die Bäume pfeifenden Wind.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] So Jun 05, 2016 9:40 pm

Wie überflüssig und unnötig die Gesellschaft der Rothaarigen für Kisa war, versuchte sie die Fremde so gut wie möglich spüren zu lassen, doch tatsächlich schien diese entweder nicht zu bemerken, dass sie völlig unerwünscht war, oder es war ihr einfach nur egal. Manche Menschen waren aber auch wirklich hartnäckig. Inzwischen bereute Kisa sogar schon ein wenig, ihre Wut an dem Schmierlappen ausgelassen zu haben. Er war nicht Saishu gewesen und sie hätte sich dazu nicht verleiten lassen sollen, denn nun sah sie ja, was sie davon hatte. Genau genommen, war diese Begegnung nun also auch die Schuld von Sai, ein weiterer Grund ihn bald schon zu suchen und zu vernichten. Er würde für alles büßen. Für die Schmerzen, die Schande und das hier ging nun ebenfalls auf sein Konto. Noch ahnte Kisa natürlich auch nicht, dass er noch für etwas verantwortlich wäre. Im Augenblick verspürte sie natürlich noch keinerlei Anzeichen ihrer Schwangerschaft, dafür war es auch noch deutlich zu früh. Die fremde Frau war wie ein kleiner Welpe und schien gar nicht zu bemerken, dass Kisa sie am liebsten ausgeschalten hätte, munter plapperte sie anfangs einfach weiter, bis sie jedoch ihr wahres Gesicht zeigen würde. Auf die ersten Worte der Fremden ging die Uchiha natürlich wieder nicht ein und ihr Gesichtsausdruck wurde nur offensichtlich genervt. Sie hasste es, wenn Menschen einfach nicht zu verstehen schienen, dass sie das Weite suchen sollten. Warum konnte man sie nicht einfach nur in Ruhe ihre Arbeit erledigen lassen? Kisa war nun allerdings aber auch nicht in der Stimmung zu kämpfen, sie war noch leicht angeschlagen von der Begegnung mit Sai und sie wollte nicht riskieren, ihre wertvollen Kräfte zu verschwenden, denn das es sich bei der Frau um eine Kunoichi handelte, war der Schwarzhaarigen seit dem Blick in das Bingo Book natürlich bewusst. Schnell und schmerzlos konnte sie die Andere vielleicht aus dem Hinterhalt heraus eliminieren, doch bevor sie über diese Handlung weiter nachdenken konnte, änderte sich das Verhalten der Rothaarigen. Kisa hatte ihr deutlich gemacht, dass sie nichts von ihren Spielchen hielt und schon längst Bescheid wusste, wer ihr Gegenüber wirklich war und tatsächlich änderte sich auch das Verhalten der fremden Schönheit auf Anhieb. Ein Trost zu wissen, dass sie nicht wirklich so nervtötend war, wie sie vorgegeben hatte zu sein, doch warf das nun weitere Gespräche auf, was widerum die weitere Anwesenheit der Anderen in Aussicht stellte. Mürrisch verzog die Uchiha den Mund und versuchte ihre schlechte Laune unter Kontrolle zu bekommen, bevor sie explodieren würde. Alles an der Frau schien sich zu verändern, es war wie eine ausgewechselte Person und Kisa musste anerkennen, dass sie zumindest wirklich gut Schauspielern konnte. Sie hatte der Fremden das nervtötende Hündchen wirklich abgenommen. Nun blieb herauszufinden, ob ihre wahre Persönlichkeit nicht ähnlich nervtötend wäre. "Du willst immernoch nicht verschwinden, wie ich sehe." seufzte die Schwarzhaaige kühl hervor und fuhr sich durch ihr langes, schwarzes Haar, welches durch den Regen langsam nass wurde. Sie hasste Regen ungemein. "Und ja, du hast einen Fehler gemacht. Ziemlich dumm sogar. Lass das Bingo Book doch nächstes Mal stecken, ich bin keine Nukenin." beschied sie der Rothaarigen spöttisch und blitzte sie kurz an, mit einem haifischartigen Lächeln. Ohne sich weiter mit ihrer Begleiterin zu befassen, lief die Uchiha durch den Schneeregen und hoffte, sie würde sich einfach in Luft auflösen, ansonsten müsste sie die Rothaarige wohl doch noch beseitigen und das wäre eine unnütze Kraft und Zeitverschwendung und sie würde damit ihren Verfolgern einen enormen Gefallen tun. So war es also besser, die Fremde vorerst zu dulden und zu ignorieren, so weit es ihr eben möglich war. Auf die Aussage hin, dass sie keine Müdigkeit vortäuschen sollte, reagierte die Uchiha nicht. Sie hatte wirklich absolut keine Lust sich mit ihr auszutauschen und ihr Gerede verdarb ihre Laune unheimlich. Wie gut das Kisa nicht wusste, dass sie die Schwester ihres Peinigers war, ansonsten würde diese Begegnung nun wohl ganz anders verlaufen. Noch immer hatten sie ein gutes Stück vor sich und die Fuchsohren der ungewöhnlichen Kunoichi waren noch immer auf Alarmbereitschaft. Die Verfolger waren noch hinter ihnen, es war also definitiv Vorsicht geboten, irgendwas stimmte hier ganz gewaltig nicht und die Uchiha würde keine Sekunde unaufmerksam sein nun. Sie machte nie Fehler und das würde auch heute nicht geschehen. Erneut ertönte die Stimme ihres unliebsamen Anhängsel an ihrem Ohr und Kisa beschloss ihr nun zu offenbaren, mit wem sie es zu tun hatte, dann würde die Frau vielleicht endlich mal inne halten und kapieren, dass es schlauer wäre, ihr nicht weiter auf die Nerven zu fallen. Die Uchiha wandte sich ruckartig zu der jungen Frau um und zog diese sehr nahe an sich heran, wobei sie die Kleinere bestimmend festhielt. Kalt blickte sie ihr in die Augen und ihr Gesicht war nur wenige Zentimeter von dem der Frau entfernt. Kurz musterte sie die Schönheit eindringlich, ehe sie ihr Sharingan aktivierte und ihr mit den blutroten Augen direkt in die Ihren blickte, ein unheimliches Glänzen lag in ihnen und die schwarzen Tomoe jagten ihr bestimmt einen ordentlichen Schrecken ein. Nicht viele standen Auge in Auge mit dem Sharingan, ohne jeglichen Schaden davon zu tragen. Das Mädchen konnte sich also geehrt fühlen. "Du solltest lernen, dich erst selbst vorzustellen, bevor du andere ausfragen willst. Uchiha Kisa mein Name. Präge ihn dir besser ein und nun..." Sie strich der Rothaarigen fast schon sanft über die Wange, bis hin zu ihrer Unterlippe, wo sie kurz verharrte, fast so als würde sie die Fremde gleich küssen wollen. "...Geh mir nicht länger auf die Nerven." Damit stieß sie die Fremde ein stückweit von sich weg und wandte sich um, das Sharingan war ebenfalls wieder erloschen und sie hoffte nun ihren Standpunkt klar gemacht zu haben.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] So Jun 05, 2016 10:49 pm

Die andere war wirklich kein Engelchen. Statt bei der naiven kleinen Rei, welche ihr durch den Regen nach stapfte, ein leicht erweichendes Herz zu bekommen, suchte sie bloß nach der nächsten Gelegenheit den Störenfried unauffällig los zu werden. Da war es wirklich gut dass sie selbst offenbarte dass die junge Frau eben schon einen Fehler gemacht hätte. Wäre die rothaarige weiter mit dieser kleinen schauspielerischen Nummer gelaufen wäre sie viel zu leicht Opfer eines Hinterhaltes. Sie konnte nicht gleichzeitig einen auf unschuldig machen und dabei eine perfekte lückenlose Haltung bewahren, waren es doch gerade die vielen klar sichtbaren Lücken die diese Haltung so glaubwürdig machten. Und ihr so plötzliches verschwinden als sie ihrer wahre Natur durch zu blitzen erlaubte, war wohl erschreckender als alles andere. Die Regentropfen prasselten unerbittlich weiter auf die beiden Damen ein. Keine der beiden mochte dieses Wetter. Allerdings mochte die Sunanin es nur hier nicht, in diesem kalten Gebiet. Wenn es in der Wüste regnete freute es sie sogar, aber gerade machte es diese unerträgliche Kälte nur schlimmer. Da war man froh dass die andere endlich anfing zu reden, doch ein wenig peinlich war das ja schon. Wie üblich, sofort ging ihre Hand hoch und sie rieb sich leicht den Nacken, zustätzlich pustete sie leicht die Backen auf, "Pfff, das hast du gesehen? Och man, ist ja langweilig. Naja, dann eben keine Nukenin. Dann latsche ich dir halt einfach so hinterher." Da hatte sie ihre Antwort. Auch wenn es offensichtlich war, dass die Kirinin diese nicht hören wollte. Ein wenig beleidigt war die Halb-Uzumaki ja schon, aber es hätte wesentlich schlimmer sein können. Sie hatte schon Angst in ihrer Schauspielerei einen Fehler gemacht zu haben, aber wenn es nur die Sache mit dem Bingo Book war ging das ja noch in Ordnung. Das hieß wenn sie ihre Karten das nächste mal nicht selbst offen legte, könnte sie die schwarzhaarige noch ein wenig manipulieren, gut zu wissen. Da konnte sie dem Lächeln der anderen Frau doch nur mit einem eben so selbstsicherem entgegnen.
Jetzt galt es aber endlich aus diesem miesen Regen heraus zu kommen, also scheuchte sie einfach mal eiskalt die andere Frau durch die Gegend. Diese reagierte zwar nicht direkt aber gehört hatte sie es ganz sicher. Wollte sie sie ignorieren und hoffte dabei dass sie still wurde? Na dass konnte sie ja gleich vergessen. Wenn die junge Frau in einer Sache nicht gut war dann darin die Klappe zu halten. Also kamen die typischen Fragen die man immer gut stellen konnte, Name und Herkunft. Allerdings eben auf ihre eigene Art rüber gebracht, so unhöflich wie nur irgendwie möglich. Die andere schien so etwas allerdings nicht zu mögen und überraschte die Sunanin zugegebener maßen. Sie wusste ja dass die andere kurz angebunden war, aber dass sie so schnell nach ihr greifen und sie an sich heran ziehen würde war unerwartet. Währen da nicht gerade locker 10 Schichten Klamotten zwischen den beiden wäre das ganze doch gerade eine ziemlich erregende Nähe. Trotz der Überraschung wisch die Tokubetsu dem Blick der anderen nicht aus, musterte ihr Gesicht so wie sie es bei ihr machte. Allerdings waren es nur die Augen der Sunanin die einen Pupillenreflex zeigten als die Uchiha ihr ihr Sharingan von so nah zeigte. Sofort kamen ihr Gedanken von vor ein paar Tagen als ihr Ausbilder ihr eben genau diese Augen gezeigt hatte. Es brauchte wirklich Beherrschung in diesem Moment nicht alle Gesichtszüge entgleisen zu lassen und ein Schlucken musste auch unterdrücken, doch sie schaffte es. Die Worte der anderen klangen von sah nahem mit dem Ausblick gleich wesentlich eindrucksvoller, sie wusste wirklich sich zu präsentieren. Und irgendwie musste Rei zugeben, ein wenig hatte sie ja schon die Hoffnung gehabt dass sie die Lippen der anderen zu spüren kriegen würde. Nein, nein, nein! Böser Gedanke! Nur weil sie gut aussah nicht den Fokus verlieren, böse Rei! Zu ihrem Leidwesen schuppte die andere Frau sie wieder von sich und wandte sich ab. Die Sunanin musste sich kurz fangen, dann hatte sie allerdings direkt schon wieder den nächsten Spruch auf den Lippen, so einfach brachte man sie nicht dazu zu schweigen. "Häh? Nicht mal ein kleines Küsschen? Wenn du dich schon an mich ran machst zieh es wenigstens durch. Langweilerin.", beschwerte sie sich gerade dass sie nicht verdroschen oder geknutscht wurde? Naja zumindest war auf die Tour klar dass sie sich nicht von der Uchiha trennen würde. Sie wusste doch dass sie nur geduldig seien musste und die andere würde sie zu ihrem Ziel führen. "Außerdem was ist der Punkt darin mich dir vor zu stellen? Du willst es doch im Endeffekt eh nicht wissen und seien wir ehrlich, am Ende dieses Tages bist du entweder Tod oder einfach nur eine Versagerin. Was es am Ende wird liegt ganz bei dir.", so langsam fragte sich die rothaarige doch selbst schon ob sie nicht übertrieb. Doch sie hatte eine klare Botschaft mitgesendet. Sie würde so lange an ihr dran bleiben bis sie die Rolle in den Händen hätte, wenn sie die Uchiha dafür töten müsste war das nun einmal so. Das Dorf hatte vorang.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Mo Jun 06, 2016 12:02 am

Die Rothaarige war eine gute Schauspielerin, das musste man ihr wirklich lassen. Sie hatte ihr das dumme, anhängliche Hündchen wirklich abgenommen. Nun hatte sich glücklicherweise herausgestellt, dass sie nicht so war, doch ob ihre wahre Persönlichkeit so viel besser wäre, müsste sich erst noch herausstellen, momentan war die dunkelhaarige Schönheit einfach nur todesgenervt, wie sich alles entwickelte. "Tu was du nicht lassen kannst...Aber wenn du mir im Weg stehst, oder irgendwas versuchst was mir nicht passt, werde ich dich vernichten." Klare Worte fand Kisa meistens, sie nahm nie ein Blatt vor den Mund und es war ihr auch vollkommen egal, wie ihre Aussagen bei ihren Mitmenschen ankamen. Es machte ihr nichts aus, die Gefühle der Anderen zu verletzen, genau genommen befand sie es meist sogar als recht amüsant, wie nah manche am Wasser gebaut waren, doch dies schien bei Rei nicht der Fall zu sein, bislang steckte sie die schroffe und abweisende Art der Tokubetsu Jonin gut weg. Es gab nicht viele Menschen, die so ein dickes Fell besaßen und sich nicht beirren ließen, das musste man der Rothaarigen wirklich zu Gute halten. Die Frau gehörte wohl zu der Sorte, die man 10 mal verscheuchen konnte und beim 11. mal fragte sie immer noch, ob sie mitkommen könnte. Lästig, aber eben auch durchaus ein stückweit willensstark. Die Sache mit dem Bingo Book war nun also geklärt gewesen und vielleicht würde die Frau in Zukunft nun ein bisschen an sich arbeiten können, um nicht gleich negativ aufzufallen. Es war doch recht traurig seine eigene Tarnung gleich von Beginn an selbst zu manipulieren. Von einer Kunoichi konnte man doch eigentlich wirklich mehr erwarten. Widerwillig marschierten die beiden Frauen durch den Regen und schnell wurde klar, dass dieses Sauwetter Beiden wohl nicht besonders lag. Kisa's Laune verschlechterte sich dadurch allerdings auch ein wenig, was nicht besonders gut für ihren Gegenüber war, in diesem Fall nicht besonders gut für die fremde Kunoichi. Ignorieren klappte also leider auch nicht wirklich bei der rothaarigen Schönheit und Kisa war langsam drauf und dran die Beherrschung zu verlieren, doch einen Kampf wollte sie nun nicht wagen, sie musste ihre Kräfte sparen. Zuviel hatte sie bei dem Kampf gegen Saishu eingesteckt und sie durfte nun nicht riskieren nachlässig zu werden. Sie hatte ein ungutes Gefühl und ahnte bereits, dass sie nacher wohl noch voll einsatzfähig sein müsste, also musste sie wohl einfach abwarten und das Plappermaul ertragen, bis sich ihr eine geeignete Möglichkeit bot sie loszuwerden. Vielleicht würden dies auch netterweise die Verfolger wenig später schon erledigen. Hoffnung starb ja bekanntlich zuletzt. Mit düsterer Miene wollte die Uchiha den restlichen Weg also zumindest stillschweigend fortsetzen, als die Rothaarige nun wirklich ihre Grenze überschritt und Kisa ihre Wut nicht mehr unterdrücken konnte. Nun war es zeit mal ein Statement abzugeben und die Andere in ihre Schranken zu weisen, damit sie endlich mal die Klappe hielt. Gesagt, getan. Die Uchiha packte die Dame bestimmend und zog sie nahe an sich heran, wobei sie auf eine recht kurze Distanz hin ihr Sharingan aktivierte und ihr direkt in die Augen blickte. Sie fixierte die schöne Fremde wie eine Schlange ein Kaninchen und zischte ihre warnende worte zu, ehe sie die Andere wieder freigab. Mit einem leichten Schubs stolperte diese einige Schritte von der Fuchsdame weg und konnte sich nun erstmal wieder sammeln. Doch scheinbar wollte sie sich ihrer Warnung nicht ergeben. Nein. Das Weib konnte es einfach nicht gut sein lassen und brachte die Uchiha mt ihrer Frechheit nahezu zur Weißglut. Sie sollte die Schwarzhaarige besser niemals reizen, oder herausfordern. Es war ein Fehler und Kisa verlor jetzt endgültig die Beherrschung über sich, nun reichte es, die Rothaarige hatte wirklich eine gefährliche Grenze überschritten. Mit angespannten Muskeln wandte sich die Fuchsdame zu der Kleineren erneut um und würde sie ebenfalls erneut ruckartig an den Handgelenken packen und zu sich heranziehen. Dieses Mal hielt sie jedoch nicht inne und sie fackelte auch nicht lange, sondern legte ihre Lippen auf die der Kunoichi. Es war kein sanfter und auch kein romantischer Kuss, sie tat es eher bestimmend und fast schon fordernd. Es war eher ein Kuss der Unterwerfung und der Dominanz, sie wollte die Rothaarige endlich zum Schweigen bringen und wenn es nun so klappen würde, wäre es Kisa ebenfalls recht. Grob schob sie ihre Zunge in den Mund der Kleineren und küsste sie recht intensiv, während ihre Hand sich in die langen Haare gekrallt hatte. Kurz durchzuckten sie dabei allerdings die Bilder von Sai. Er war der letzte gewesen, dessen Lippen sie auf den ihren gespürt hatte. Von diesem Punkt aus betrachtet war es ganz gut, dass die Rothaarige dieses Gefühl ersetzte. Vielleicht würde sie ja das Gesicht von Sai verdrängen können und das hilflose Gefühl, welches sie dabei überkommen hatte. Nun war sie es, die die andere küsste. Doch es war etwas ganz anderes. Es fühlte sich weicher an. Anders. Die Uchiha hatte noch nie zuvor eine Frau geküsst und doch konnte sie nicht sagen, dass es schlecht war. Es war irgendwie eine seltsame Erfahrung, hier im Regen, irgendwo in der Pampa ausgerechnet einer Frau so nahe zu kommen. Seltsam, doch auch irgendwie erregend. Als ihr diese Erkenntnis gekommen war, löste sich die Uchiha ruckartig von der Anderen und wandte ihren Blick ab. Ihre Fuchsschwänze zuckten leicht hin und her, was verriet das sie trotz ihrer gleichgültigen Miene nicht ganz so abgeneigt war, wie sie nun agierte. "Sterben liegt mir nicht. Versagen auch nicht. Mir ist es gleich, ob du dich vorstellst... halt nun einfach nur endlich die Klappe und provozier mich nicht weiter." Zischte sie der Anderen herrisch zu und funkelte sie kurz warnend an. Sie hatte die Beherrschung wegen ihr verloren und das mochte die schwarzhaarige Schönheit überhaupt nicht. Nun waren sie jedoch wenigstens bei ihrem Zielort angekommen. Der Wasserfall kam in Sichtweite und die Höhle tauchte in der Schwärze der Nacht auf. Sie waren also zumindest richtig. Das war ja schon mal ein Anfang, vielleicht würde jetzt endlich mal das Glück auf ihrer Seite stehen und Rei sich einfach in Luft auflösen, damit sie ungestört arbeiten konnte.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Mo Jun 06, 2016 5:12 pm

Ja, die rothaarige hatte es wirklich drauf sich selbst zu verstellen und hatte auch kein Problem damit diese Fertigkeit zu nutzen um andere Leute nach ihrem Willen zu manipulieren. Zugegeben, sie hatte einen Fehler gemacht, aber dass würde sie nicht davon abhalten weiter ein wenig mit der Uchiha zu spielen. Ein wenig an ein paar Fäden zu zupfen und zu sehen wie sie wohl reagieren würde. Es war seltsam zu hören dass die andere ihr quasi erlaubte mit zu gehen, vermutlich hatte sie eben so wenig Angst vor den Fertigkeiten der Sunanin wie sie es vor den ihren hatte. Der jungen Frau war es ganz recht wenn die exotische Schönheit sie unterschätzte, sie hatte kein Problem damit sich dort einen Vorteil heraus zu schlagen. Die Androhung der Vernichtung war ihr auch herzlich egal, sie wollte die Frau benutzen um zu dem Wasserfall zu kommen und sie sobald sie die Schriftrolle hatte um zu legen. Ob es dafür wirklich notwendig war sie zu töten wusste die rothaarige nicht, aber wenn Deji ihr etwas beigebracht hatte auf dieser Mission, dann das man niemals irgendwas riskieren sollte. Vielleicht nicht die Lektion die er eigentlich rüber bringen wollte, aber die war eine mindestens genau so gute. "Jawohl, Ma'am!", jaha, sie konnte auch höflich sein auch wenn es wohl durchaus leicht spöttisch in diesem Moment rüber kam.
Wie immer ließ sie sich nicht lumpen und hielt garantiert nicht die Klappe, das war langweilig, besonders bei so einem Dreckwetter wollte sie sich wenigstens gut unterhalten. Die junge Frau hatte ja nicht wirklich eine andere Wahl als der Uchiha zu folgen. Wenn sie sich die Information wo dieser Wasserfall war wo anders holte, würde sie zu lange brauchen und die schwarzhaarige würde sich das gute Stück unter den Nagel reißen. Eine Möglichkeit das zu verhindern war ganz simpel, bei der Frau bleiben und mit ihr zusammen dort ankommen. Das jetzt noch eine dritte Partei auftauchte die durch ihre bloße Präsenz verhinderte dass die andere einen Kampf begann war wie ein Freilos im Lotto. Das hieß sie konnte hier so lange an Fäden zupfen wie sie wollte ohne Konsequenzen zu befürchten zu haben. Naja zumindest dachte sie das als Kisa sich plötzlich auf der Stelle umdrehte sie packte und ihr einen spannenden Blick in ihre Augen gewährte. Das Sharingan. Erst vor ein paar Tagen hatte sie diese Augen zum ersten mal selbst gesehen und jetzt gleich wieder. Dazu diese Worte, von oben auf sie herab gesprochen und deutlich warnend. Doch statt noch irgendwie nachhaltiger etwas rein zu drücken ließ sie von der rothaarigen ab, welche sich jetzt fast schon herausgefordert sah noch einen weiteren drauf zu setzen. Wenn sie recht hatte würde sowieso nichts passieren, bloß mehr leere Worte aus denen man vielleicht sogar ein paar Informationen gewinnen konnte. Die Reaktion der anderen war nicht überraschend, sie drehte sich sofort wieder um, kam aggressiv auf zu zu gelaufen und packte sie genau wie beim letzten mal. Rei stellte sich schon auf die nächste Standpauke ein als sie ohne Vorwarnung die Lippen der anderen auf ihren Spürte. Warte ... WAS?!
Die Augen der Sunanin weiteten sich umgehend und in erster Reaktion versuchte sie sich irgendwie dagegen zu wehren, sie an den Schultern leicht von sich zu drücken und mit einem Schritt weg Abstand auf zu bauen. Doch die andere ließ es nicht zu, hatte eine Hand hinter ihrem Kopf und erzwang diesen Kuss. Die junge Frau war vollkommen neben der Spur, komplett überrascht von der Reaktion der anderen Frau und aus dieser Überraschung heraus erstarr plötzlich jeder Versuch der Gegenwehr, sie ließ es geschehen. Ihre Hände hielten leicht die Schultern der anderen Frau, doch mehr um von der Intensität dieses Kusses nicht überwältigt zu werden. Anders als die schwarzhaarige hatte Rei schon andere Frauen geküsst, hatte es schon damals gemocht und doch empfand sie es als unvergleichbar mit dem was sie hier gerade erlebte. Bei all den anderen Frauen war es das selbe gewesen, die immer selben vorsichtigen, einfühlsamen Küsse. Aber das hier? Es überwältigte die junge Frau mit wie viel Nachdruck er kam. Die andere Frau dominierte sie in diesem Augenblick vollkommen, hatte die volle Kontrolle über das was passierte. Die rothaarige schloss die Augen und versuchte sich nicht zu sehr überwältigen zu lassen. Ihr Herz raste wie sie es noch nie gespürt hatte, ihre Knie fingen an zu zittern und wenn sie sich nicht an den Schultern der anderen festhalten würde, so würde sie wohl in sich zusammen sacken. Anders als Kisa musste die andere Schönheit nicht erst noch erkennen wie viel Ekstase dieser Kuss brachte, sie gab sich der anderen Frau in diesem Moment vollkommen hin, ließ sich dominieren und von einer leichten Erregung war schon gar nicht mehr zu sprechen. Wäre es nicht die Uchiha gewesen die diesen Kuss so plötzlich abbrach, die junge Frau selbst hätte es nicht getan, hätte dies ewig weitergehen lassen. Sie musste wirklich mit sich Kämpfen, damit ihre Knie nicht nachgaben als die andere Frau sich abwandte. Man sah deutlich die leichte Röte im Gesicht der Tokubetsu, sie konnte ihr Herz immer noch pochen hören und ihre Atmung war tief. Dieses Gefühl war so unglaublich. Sie wollte es wieder haben. Und tatsächlich, die andere Frau hatte ihr Ziel erreicht. Als sie sie nach ihren Worten warnend anfunkelte kam von der jungen Frau kein Wort. Sie selbst versuchte immer noch ihren Kopf wieder in die Situation zu bekommen, unbewusst mit ihrer Zungenspitze über ihre Lippen leckend. Sie wollte dieses Gefühl auf keinen Fall vergessen.
Sie brauchte eine Weile um zu schnallen was sie da eigentlich angerichtet hatte. Sie hatte es zugelassen dass die andere Frau sie dominierte, sich ihr förmlich unterworfen. Gott, wieso musste sie so dämlich sein? Wobei, richtig bereuen tat sie es ja nicht. Sie fand ein wenig gefallen daran auf diese Art dominiert zu werden. Ob sie wohl mehr bekam wenn sie die schwarzhaarige etwas weiter ärgerte? Sie würde es definitiv versuchen, überlegte wie sie es machen sollte als endlich der Wasserfall zu sehen war. Dieser Wasserfall war es überhaupt erst der sie an ihre Mission erinnerte. Sie war ja nicht hier um im Regen andere Frauen zu küssen ... wobei das keine schlechte Urlaubsidee wäre, halt nur ohne regen und weniger Klamotten dazwischen. Sie überlegte zum ersten mal seit einer Weile wieder wie sie nun vorgehen sollte, dass was ihr vorher geholfen hatte war jetzt ein Problem, diese dritte Partei die die schwarzhaarige Schönheit bemerkt hatte. An dieser Stelle könnte sie die andere Frau einfach umbringen und sich die Schriftrolle schnappen gehen, aber das würde nicht einfach werden, viel Kraft kosten und sie für einen vielleicht folgenden Kampf mit dieser dritten Einheit zu stark schwächen. Sie blieb in der Nähe der anderen. Es klang vielleicht dämlich aber das war immer noch ihre beste Option. Wenn sie sich jetzt von ihr trennte lief sie Gefahr von den Verfolgern alleine angegriffen zu werden und daher sie selbst diese ja nicht einmal bemerkt hatte war das kein guter Gedanke. Sie wollte an Kisa dran bleiben, sie verfolgen und die Szene beobachten. Vielleicht würde diese dritte Partei bald auftauchen und sie könnte die Ablenkung nutzen um sich die Schriftrolle zu schnappen und ab zu hauen. Sie war nicht verschwunden, doch ruhig gestellt hatte die Uchiha sie erst einmal.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Mo Jun 06, 2016 9:08 pm

Die Rothaarige konnte also nun auch halbwegs höflich sein, das war ja nun wirklich mal etwas ganz anderes. Klar, sie meinte es nicht wirklich hundert prozentig ernst, doch war Kisa wenigstens etwas zufrieden damit. Vorallem damit, dass sie nicht gleich wieder wie verrückt drauflosplapperte. Es war wenigstens nur eine kurze, wenig nervtötende Antwort, das konnte man also so stehen lassen, die Frau machte Fortschritte. Wenn sie jetzt einfach nur verschwand, wäre ja ohnehin alles paletti und die Uchiha hätte ihren Seelenfrieden zurück. Es war schon verblüffend, wie wenig sich die andere von ihr irritieren lies. Normalerweise gaben die Menschen doch irgendwann mal auf, doch die rothaarige Schönheit plapperte einfach immer munter weiter und lief stetig neben ihr her, fast so, als würde es die boshaften Worte der Schwarzhaarigen gar nicht geben. Als wären sie gute Freundinnen, die hier gemeinsam durch den Regen spazierten. Die Frau war hartnäckig und besaß ein dickes Fell. Irgendwie beeindruckte das Kisa ja. Sie mochte es, wenn Menschen ihren ganz eigenen Dickkopf hatten, wenn sie nicht einfach nur einknickten, wie ein Blatt im Wind. Wenn es eben nur nicht so nervig wäre. Mit düsterer Miene lief die Uchiha entnervt weiter durch den ekelhaften Schneeregen, in der Hoffnung bald am Zielort anzukommen, vielleicht würde sich dann auch die Anwesenheit der fremden Kunoichi erledigen. Dann allerdings sollte die Schönheit einen folgenschweren Fehler begehen, denn sie überschritt eine gefährliche Grenze und Kisa verlor die Selbstbeherrschung über sich, ein Fakt, der sie zusätzlich erboste. Zuvor hatte sie die Fremde schon eindrucksvoll gewarnt, ihr nicht mehr zu Nahe zu treten, doch anstatt den gut gemeinten Rat einfach zu befolgen, wollte sie wirklich noch eins drauf setzen und schlug damit gewaltig über die Strenge. Kisa war niemand der eine Herausforderung ablehnte und sie war sehr impulsiv, weswegen sie doch recht leicht zu provozieren war. Sie wollte also einen Kuss? Sie legte es wirklich drauf an? Gut, das konnte sie haben. Ohne selbst wirklich zu wissen, was sie da tat, packte sie die Rothaarige ein weiteres Mal, jedoch nicht mehr um ihr erneut zu drohen, sondern um Taten folgen zu lassen. Die Uchiha war niemand der nur heiße Luft äußerte, nein, sie handelte. Es war kein Vergleich zu dem letzten Kuss, den die Schwarzhaarige unliebsam erhalten hatte vor einigen Tagen. Nein, er war anders. Fast schon leidenschaftlich und das obwohl das kalte Herz der Uchiha eigentlich niemals solche Gefühle wahrnahm. Sie hatte in ihrem Leben bislang kaum körperliche Erfahrungen gesammelt, es lag ihr einfach nicht und es war ihr nicht besonders wichtig. Warum also, war dieser Kuss so eine spezielle und intensive Erfahrung? Anfangs versuchte sich die Rothaarige noch gegen sie zu wehren und versuchte sie wegzudrücken, dann allerdings ergab sie sich und Kisa dominierte sie endgültig, was ihr ein zusätzliches Gefühl der Erregung verschaffte. Kisa spürte wie ein seltsames Gefühl durch ihren Körper zuckte und sie wollte den Kuss eigentlich schneller abbrechen, dann jedoch konnte sie sich nicht sofort wieder von der Kunoichi lösen. Sie genoss es irgendwie, auch wenn sie sich selbst nicht genau erklären konnte, warum. Ihre Zunge spielte mit der der Rothaarigen und eine Gänsehaut breitet sich auf ihrem gesamten Rücken aus, jedoch konnte man das durch die Kleidung natürlich nicht sehen. Ihre Hand hielt die junge Frau noch bestimmend und etwas grob am Haar fest, es war klar, wer hier die Oberhand hatte. Als der schönen Uchiha jedoch klar wurde, das ihr dieser Kuss gerade etwas zu sehr gefiel, beendete sie ihn sofort. Sie erlaubte sich keine Nähe zu anderen Menschen und erst recht keine solchen Gefühle. Es machte einen nur verletzlich und schwach. Kisa's Atem ging noch etwas schneller, als sie die Andere wieder von sich wegstieß. Sie betrachtete die Rothaarige danach allerdings kurz eingängig und doch zeigte ihr Gesicht nichts anderes wieder, als die gewohnt ausdruckslose Maske. Die rothaarige Schönheit schien jedoch etwas durcheinander zu sein und Kisa entging nicht, wie sie sich über ihre Lippen leckte. Scheinbar hatte nicht nur die Uchiha gefallen an dem leidenschaftlichen und groben Kuss gefunden, nur mit dem Unterschied eben, dass sie es sich selbst nicht anmerken lies und sich nur der gewohnt gleichgültige Ausdruck auf ihrem Gesicht widerspiegelte. Eine klare Ansage machte die Schwarzhaarige der Kunoichi dann erneut und tatsächlich herrschte wirklich plötzlich Ruhe. Sie hielt wirklich endlich mal die Klappe. Verwundert beobachtete Kisa die Rothaarige aus dem Augenwinkel und fragte sich womit sie das nun endlich verdient hätte. Hatte die andere endlich aufgegeben oder...war es vielleicht etwas anderes? Kisa seufzte lautlos und fühlte erneut Wut in sich aufkommen. Warum befasste sie sich überhaupt mit der Anderen? Eigentlich konnte es ihr doch egal sein, hauptsache sie hielt endlich die Klappe, das war doch wenigstens wirklich ein fortschritt nun. Es nervte die Schwarzhaarige ungemein, dass sie trotzdem über die Rothaarige nachdachte. Herrgott, was war nur mit diesem verfluchten Scheißtag nicht in Ordnung? "Ich bin positiv überrascht, dass du wirklich endlich ruhig bist, Enoko. Hab ich dir das Mäulchen gestopft, hm?" Obwohl sie eigentlich recht froh über die eingetretene Ruhe war, konnte sie sich diesen boshaften und provozierenden Spruch nicht verkneifen. Enoko war ein weiteres, etwas gehässiges Anhängsel, um die Andere wieder etwas aus der Reserve zu locken. Kisa konnte sich selbst nicht erklären, wieso sie die eingetretene Ruhe nicht einfach genießen konnte. Enoko bedeutete soviel wie 'Anhängsel' oder 'kleines Hündchen'. Genau das eben, was die Rothaarige anfangs widergespiegelt hatte. Inzwsichen waren die beiden Shinobi bei der Höhle angekommen und Kisa spannte ihre Muskeln an. Nun galt es absolute Vorsicht zu bewahren, wer konnte schon ahnen, was sie dort erwarten würde? Nun ordneten sich auch endlich die Gedanken der Schwarzhaarigen wieder und sie konzentrierte sich wieder voll und ganz auf die Mission. Mit einem kurzen Seitenblick auf Enoko, wie sie die Fremde nun für sich nannte, da diese sich nicht selbst hatte vorstellen wollen, betrat die Uchiha schließlich die Höhle. Der Wasserfall hatte sie schlagartig durchnässt und nun fror sogar die Uchiha ungemein. Ihre Haare waren nun völlig durchnässt, ebenso wie die Kleidung. Alles an ihr wurde durch die eisige Kälte klamm, doch sofort erspähten ihre Augen etwas, was sie böse lächeln lies. In der Höhle war erstmal nichts von einer Schriftrolle zu sehen, dafür jedoch von 3 ziemlich bösartig dreinblickenden Nukenin. Kalt lachte Kisa ihr haifischartiges Lachen, ehe es lauter wurde und fast schon unheimlich in der Höhle widerhallte, nur etwas gedämpft von dem plätschernden Wasserfall, welcher den Eingang der Höhle versteckt gehalten hatte. "Ihr Narren." stieß sie gegen Ende hin dann kaltblütig aus und ihre Züge wurden raubtierartig und gefährlich. Sie hatte sowas ja fast schon erwartet, weswegen sie nun wenig überrascht war. Auch die Verfolger, die sich zuvor in ihrem Rücken befunden hatten, schlossen nun zu ihnen auf, sodass sie eingekreist waren. Kisas Augen waren nun nicht mehr emotionslos wie sonst, sie funkelten nun böse und blutrünstig. Nun würde sie sich wider lebendig fühlen können. Im Kampf fühlte sie sich immer lebendig.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Mo Jun 06, 2016 10:48 pm

Die Uchiha hatte ja keine Vorstellung wie fiel die junge Frau aus Suna wirklich verbal ab konnte. Sie könnte ihr hier Stundenlang Vorträge mit einer noch so mies gelaunten Mine halten und immer noch würde diese Frau nicht die Klappe halten, garantiert nicht. Es war ihr Ziel Leute aus der Reserve zu locken, zu sehen wie sie reagierten und daraus Informationen zu gewinnen. Sie würde nicht aufhören, da konnte die andere noch so viel Meckern. Viel eher wollte sie sie noch etwas mehr provozieren, einen spöttischen Unterton einbauen und mal sehen wie die Reaktion ausfiel wenn sie etwas eigentlich respektvolles sagte. Hm, eine interessante Beobachtung. Es schien sie gar nicht zu kümmern ob es ernst gemeint war oder nicht. Scheinbar schien ihr die Etikette mehr Wert zu sein als die eigentliche Meinung die ja wohl klar hörbar mitschwang. Auch solche Dinge waren schon sehr brauchbare Informationen wenn man die andere Person manipulieren wollte. Es bedeutete dass sie nur die Etikette weg lassen musste und schon würde die andere Frau wütend werden. Gut, dann hieß es jetzt wohl herausfinden was passierte wenn dieser Fall eintrat. Dafür hatte sie kein so allgemeines Mittel wie beim Flirten parat, doch ihre vorherigen Beobachtungen machten schon deutlich dass die schwarzhaarige sie nicht hier haben wollte. Und was gab es schlimmeres als Leute die nicht verschwanden? Laute Leute die einfach nicht verschwanden. Sie beschloss einfach keine Minute lang die Klappe zu halten und bekam die andere Frau tatsächlich wütend. Die Reaktion war durchaus beachtlich aber noch hatte die Uchiha sich im Griff. Da musste aber dringend was gemacht werden. Ja mehr die Leute die Beherrschung verloren desto einfacher konnte man an persönliche Informationen kommen. Sie beschloss gerade jetzt wo sie die andere so kurz vorm Explodieren hatte noch einen drauf zu setzen und bekam zugleich überraschende und überaus erregende Resultate. Sie schaffte es nicht sich von dem plötzlichen Kuss zu lösen und ergab sich letztendlich der schieren Dominanz der anderen Frau. So ein Mist! Sie wollte doch eigentlich die Uchiha manipulieren und jetzt war sie diejenige die dominiert wurde. Doch statt sich eine Lösung einfallen zu lassen versuchte sie nur ihren Herzschlag und die zitternden Knie in den Griff zu kriegen. So intensiv hatte sich ein Kuss noch nie angefühlt. Es gefiel ihr in dieser Hinsicht dominiert zu werden, es war aufregender als diese langweiligen Standardküsse. Die exotische Schönheit hatte den Puls der jungen Frau zu rasen gebracht und dafür gesorgt dass ihr zum ersten mal nicht kalt war, bei dem Blutdruck denn sie gerade hatte auch kein Wunder. Jede Bewegung die die Zunge der anderen machte löste in ihr eine Ekstase aus, mit jeder einzelnen dieser verspielten Bewegungen verlor sie mehr die Kontrolle über all das hier. Die andere Frau hatte sie komplett im Griff, es gab kein entkommen daraus, selbst wenn sie gewollt hätte. Die andere Frau war es letztendlich die dieses Spielchen leider wieder beendete und beide Frauen trennten sich schwer tief atmend. Jedoch war die steinerne Maske der anderen Frau nicht weggewicht. Die Gesichter der beiden spiegelten genau wieder wer hier dominant gewesen war und wer sich hatte überwältigen lassen. Während Kisa immer noch hart wie Stein wirkte war Rei in diesem Moment klar an zu sehen, dass sie von der Leidenschaft und Dominanz der anderen überwältigt worden war. Noch immer verwirrt und doch zeigte sie ungewollt wie sehr es ihr doch gefallen hatte.
Die andere Frau hatte sie damit tatsächlich ruhig gestellt. Sie war noch immer im Gedanken dabei an diesen Kuss zu denken während sie der Kirinin folgte. Sie wollte dieses Gefühl einfach nicht vergessen, durfte es nicht vergessen. So intensiv hatte es sich noch nie angefühlt, sie wollte diese Erinnerung bewahren. Und vergaß dabei nun einmal komplett dass sie ja eigentlich austesten wollte wie die andere Frau so reagieren würde. Erst als sie sie direkt ansprach kam die Sunanin wieder ins hier und jetzt zurück. "Huh?", sie brauchte einen Moment, realisierte gerade erst was hier überhaupt abging, wo sie war und was sie hier genau machte. Warte. Enoko? Diese verdammte grr, ihr fielen gerade keine passenden Schimpfwörter ein. Aber jetzt wo sie ihren Kopf wieder im Spiel hatte ließ sie das gewiss nicht ungestraft so durchgehen. Die Schönheit mochte ja vielleicht einen kleinen Kampf gewonnen haben, aber dieser Krieg war noch nicht entschieden! Sie würde sie schon noch irgendwie überwältigen ... wenn sie auch grad nicht wusste wie! "Tz, als ob diese lahme Nummer was damit zu tun hätte. Ich hab nur etwas nachgedacht dass ist alles.", genau, die offensichtliche Niederlage von eben einfach ignorieren und sofort weiter im Text. Eine andere Option blieb ihr ja nicht wirklich.
Die rothaarige betrat gemeinsam mit der anderen Frau die Höhle und war ebenso durchnässt wie sie. Allerdings hatte sie einen Vorteil, selbst der Wasserfall hatte es nicht durch alle Schichten ihrer Kleidung geschafft! Während die Uchiha schon dabei war den anderen klar zu machen dass sie ihr Testament entgegen nehmen konnten, begann Rei erst einmal damit nach und nach ein paar Oberteile los zu werden. Glück gehabt, sie musste nur bis zum dicken Pullover runter gehen und die Jacke darüber war auch kaum nass. Kurz darauf streifte sie sich auch die zweite Hose ab und offenbarte damit das Symbol des Dorfes Sunagakure auf ihrem Gürtel. Die zweite Hose hatte auch noch verhindert das etwas an ihre Schuhe gekommen war, sehr schön, sie war bis auf die Haare trocken. Die nassen Sachen bei Seite geworfen sah sich die junge Frau genau um. Das hier waren viel zu viele Gegner, immerhin konnte sie der anderen Frau ja auch nicht trauen. Sie atmete tief ein und seufzte gut hörbar. "Also nehme ich an keine Schriftrolle?", sie kannte die Antwort bereits, doch als sie sie bestätigt bekam loderte plötzlich ein Flamme in ihr auf. "Sry, aber dafür dass ich wegen euch durch diese scheiß Kälte latschen musste, werde ich nichts mehr übrig lassen.". Die Fingerzeichen waren schnell geschlossen und um die junge Frau herum entstand ein Ring aus Feuer. Es war unmöglich alle Leute hier im Auge zu behalten, doch dieser Ring sollte ihr die Möglichkeit geben zumindest etwas Schutz zu finden. Sie hatte hier wirklich ein Problem. Sie musste mit so vielen Leuten fertig werden und dann auch noch mit der schwarzhaarigen, immerhin glaubte sie nicht dass diese sie verschonen würde, bloß weil hier keine Schriftrolle rumlag. Die rothaarige machte sich bereit. Sie würde versuchen einfach die zu erledigen die sie Angriffen, immerhin waren die anderen nicht in der Lage einfach so Kisa zu ignorieren. Das einzige wofür jeder Plan fehlte war in diesem Moment ein Angriff von der anderen Kunoichi, die sie nicht ein zu schätzen vermochte. Die ganze Situation war unglaublich nervig, doch durch ihre unglaublich warmen Flammen trockenen wenigstens ihre Haare schneller. Sie würden es noch bereuen sich mit Sunas Feuerteufel Nummer 1 angelegt zu haben.


Jutsus:
 

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Di Jun 07, 2016 6:20 pm

Das Rei eigentlich nichts anderes tat, als Kisa zu erforschen wie ein Versuchsobjekt, ahnte die Schwarzhaarige natürlich nicht und selbst wenn sie es wüsste, es wäre ihr wohl ziemlich egal. Man konnte gerne versuchen, sie zu analysieren, doch das würde wohl niemand gelingen, auch nicht der Rothaarigen, denn oft verstand sich die Uchiha ja selbst nicht wirklich. Sie tat manchmal Dinge aus einer Laune heraus, impulsiv und ohne wirklich zu wissen, wieso. Eigentlich verstand sie sich nur in einem Punkt, sie wollte Rache üben und das um jeden Preis. Rache an all denen, die ihr Leid zugefügt hatten. Dies war zu ihrer Lebensaufgabe geworden und vielleicht würde ihr pechschwarzes Herz dann ja wieder zum Schlagen beginnen. Vielleicht würde sie dann wieder leben können. Vielleicht gäbe es dann mehr für sie, als dieser elende Hass, der sie langsam aufzufressen schien. Rei hatte es dann auch wirklich noch geschafft, eine gefährliche Grenze zu übertreten und Kisa dominierte die Rothaarige Schönheit in einem leidenschaftlichen Kuss, voller Intensivität. Kisa war nicht gerade erfahren in körperlichen Dingen, bislang hatte sie nur Sai körperlich beigelegen und das auch alles andere als freiwillig. Er hatte sie schwer gedemütigt und sie dazu gebracht, ihrem Missbrauch letztendlich zuzustimmen. Der Uchiha waren Körperlichkeiten bislang eigentlich völlig egal gewesen, sie hatte sich nie um Liebesdinge gekümmert und sie hatte auch keinerlei Verlangen danach gehabt bislang. Umso verwunderlicher war es nun also, dass gerade dieser impulsive, unerwartete Kuss ihr näher ging als alles andere bislang. Sie spürte eine Leidenschaft in sich aufkommen, die sie so nicht kannte. Es erregte sie irgendwie und Kisa erschreckte sich für einige Sekunden vor ihren eigenen Empfindungen. Sie kannte soetwas nicht und konnte damit auch nicht umgehen. Sie wollte es auch nicht. Ihr verschnellerter Herzschlag und die wohlige Gänsehaut irritierten die Schwarzhaarige noch zustätzlich, weswegen sie den Kuss schnell beendete. Das sonst so nervtötende Plappermaul war jedoch nun tatsächlich ruhig und schien irgendwie ähnlich verwirrt zu sein. Kisa hatte ihre Mimik besser im Griff und so wirkte sie wieder völlig emotionslos und unbeteiligt, so dass die Rothaarige wohl hoffentich nicht erkennen können würde, was gerade wirklich in ihr vorging und das war wohl auch besser so. Die gefährliche Schönheit war es nun, die es sich nicht nehmen lies, die Andere zu provozieren und so klatschte sie ihr einen frechen Spruch entgegen. Warum genau sie das tat, wusste Kisa selbst nicht wirklich, war sie doch um die eingetretene Ruhe verdammt froh gewesen. Ihre Worte hatten die Wirkung jedoch nicht verfehlt und die Kunoichi sprang voll drauf an. Die Uchiha war nicht dumm und sie konnte sich schon ausmalen, dass ihre Antwort nur gerade ein schlechter Versuch war, die Wahrheit zu verleugnen. "Und ich dachte schon, es hätte dir vielleicht etwas zu sehr gefallen. Seltsam." Ein böses Lachen zierte die Lippen der angehenden Jonin und spitze Zähne glänzten im fahlen Nachtlicht auf. "Und dann beeindruckt dich es ja auch bestimmt nicht, wenn ich später noch etwas ganz Anderes mit dir vor habe." Eine Drohung ausgesprochen, mit einem samtweichen Unterton, fast schon schnurrend, wie eine Katze. Natürlich hatte Kisa nicht vor, sich später weiter mit Enoko zu beschäftigen, doch das ahnte diese ja nicht, ihre Drohung hatte sie ihr wirklich glaubhaft versichert. Sollte die Andere ruhig ein wenig Schwitzen und sich fürchten.

Schließlich müssten die beiden Frauen ihren Kleinkrieg aber auf später verschieben, denn nun wurde es erstmal ernst. Sie traten durch den üppigen Wasserfall in die Höhle ein und dort erwartete sie schon ein offener Hinterhalt und Kisa lächelte nicht emotionslos, oder kalt wie sonst, sondern absolut bösartig und blutrünstig. Nun gab es keinen Zweifel mehr daran, dass die Frau wirklich absolut kaltherzig und gefährlich war, das sollte nun auch Rei klar sein. Diese legte erstmal einen kleinen Stripptease hin und Kisa bemerkte es nur aus dem Augenwinkel. Zu ihrem eigenen Glück, denn so sah sie ihr Stirnband nicht, welches sie als Suna-Nin zu erkennen gab. Um die Frau herum entstand ein Ring aus Feuer und Kisa nahm das Flackern des Rings aus dem Augenwinkel war. Hitzköpfig wie erwartet. "Ihr seid wirklich so dumm gewesen und habt das mit der Schriftrolle echt ernst genommen? Ihr nennt euch Shinobi? Das ich nicht lache. Ihr seid nichts weiter als Kanonfutter und ich werde euch nun..." Der Nukenin schien sich gerade festquatschen zu wollen, als Kisa ihn einfach so unterbrach und ihn angriff, ohne ein Wort zu verlieren, oder eine Miene zu verziehen. Sie aktivierte ihr Sharingan kurzerhand und glühende, blutrote Augen leuchteten in der Höhle unwirklich und gefährlich auf. Sie würden nun Tod bringen, wie so oft. Die Augen der Uchiha waren in gewisserweise verflucht, denn die meisten die sie erspähten, bezahlten diesen Anblick mit dem leben. Rei konnte sich also geehrt fühlen. Bevor der Mann der Uchiha mit seinem dummen Gelaber weiter auf den Sack gehen konnte, beschloss sie ihn zum Schweigen zu bringen. Kisa bewegte sich keinen Zentimeter, musste sie auch nicht, denn schon war der Kerl in ihrem Genjutsu gefangen und brach zusammen. Er war bewusstlos. Kisa hatte das Magen: Anbo gewirkt und den ersten Gegner damit ausgeschalten. Danach wirkte sie das Suzu: Kiri und lies einen Doppelgänger auf den nächsten Gegner zukommen, welcher ihm die Konzentration nahm. Danach wirkte sie das Katon: Ho Kunai und schaltete den nächsten mit flammenden Kunai aus. Stöhnend brach der Mann zusammen und würde zu einem Häufchen Asche verbrennen. Der letzte der drei Gegner, kam nun auf die Uchiha zugeschossen und hatte sich so weit gefasst, das er begriff, was hier gerade in wenigen Sekunden vor sich gegangen war. Kisa würde ihm jedoch keine Zeit zum verarbeiten lassen, er müsste kämpfen, wenn er nicht auch so enden wollte, wie seine beiden Kameraden zuvor. Durch ihr aktiviertes Sharingan bemerkte sie die Bewegungen des Mannes schon voraus und konnte dementsprechend allen Taijutsuangriffen ausweichen, welche er ihr entgegensetze. Sie selbst formte dabei Fingerzeichen und würde ihn mit der Windklinge des Fuuton: Kaze Tsume no Jutsu aufspießen. Alles war so schnell gegangen, dass der Mann gar nicht wusste, wie ihm geschah. Das letzte was er aufblitzen sah, waren die blutroten Augen der Uchiha, die laut und boshaft zu lachen begann. "Narren. Das geschieht, wenn man einer Uchiha in den Weg kommt." verspottete sie den sterbenden Mann und lies ihn unsanft zu Boden poltern. Sie hatte ihre Gegner in null komma nichts ausgeschalten, nun blieb abzuwarten, was Rei aus ihren beiden Gegnern machen würde. Kisa hoffte einfach nur, das die Frau nicht völlig unnütz wäre, sie selbst hatte nun mehr als deutlich bewiesen, dass sie absolut gefährlich war. Eine Gegnerin, die innerhalb Sekunden drei Nukenin ausgeschalten hatte, ohne auch nur einen Kratzer selbst zu erhalten. Dann jedoch erspähte Kisa dank ihres Sharingan einen weiteren Gegner, direkt aus dem Hinterhalt heraus. Allerdings hatte es dieser nicht auf sie selbst, sondern auf Rei abgesehen. Der Mann stürmte aus der Dunkelheit der Höhle direkt auf die Rothaarige zu und würde sie übel im Rücken erwischen. Dann tat Kisa etwas, was sie noch lange nicht verstehen würde. Sie sah die Bewegungen des heimlichen Angreifers durch ihr Sharingan ja quasi hervor und schnell setzte sie sich daraufhin ihrerseits in Bewegung. Sie sprang über den Feuerring, der die Kunoichi schützend umgab und zog sich dabei leichte Verbrennungen an den Armen und Beinen zu, auch ihre Kleidung wurde dabei ordentlich in Mitleidenschaft gezogen. Durch ihre Wucht riss sie Rei zu Boden und schaffte es so, sie aus der Schusslinie zu bringen. Dafür durchbohrte nun das Schwert des Mannes die Schulter von Kisa und sie keuchte schmerzerfüllt auf, während sie schützend Rei unter sich begraben hielt. Das Sharingan blitzte wütend auf, als die Uchiha zum Gegenangriff ausholte und den Mann ebenfalls in das Magen: Anbo packte und ihn damit mit nur einem Blick ebenfalls ausschalten würde. Einige Sekunden vergingen, in denen die Genjutsunutzerin den Mann bewusstlos werden lies, ohne sich selbst zu regen. Wie versteinert starrte sie den Kerl einfach nur zornig an. Dann polterte auch er zu Boden und damit wären die Angreifer nun restlos ausgeschalten. "Fahr zur Hölle." zischte sie dem Kerl abfällig zu, der sie jedoch nicht mehr hören konnte. Er war schon bewusstlos. Knurrend und voller Wut zog die Uchiha ruckartig das Schwert aus ihrer Schulter und hoffte, dass das Blut bald versiegen würde. Dann wandte sie ihren Blick der unter ihr liegenden Rei zu und fixierte diese selbst fast schon ungläubig. Warum zur Hölle hatte sie ihr nur geholfen? Was hatte sie da gerade getan?

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Di Jun 07, 2016 8:24 pm

Trotz der Meter die sie bereits gelaufen waren konnte die junge Frau immer noch genau spüren wie sich die Lippen angefühlt hatten, spüre noch genau wie die Zunge der anderen ihre eigene sanft umspielt hatte und konnte die andere schlicht noch schmecken. Obwohl es schon ein wenig her war war der bloße Gedanke an diesen Kuss ausreichend um sie hungrig nach mehr zu machen. Sie wollte dieses Gefühl bewahren, es nicht vergessen. Tz, von wegen. Sie wollte es wieder erleben. Sie wollte mehr. Doch sie war in diesem Moment weder in dem geistigen Zustand dieses Ziel zu erreichen noch wäre es für sie irgendwie möglich von sich aus einen solchen Kuss zu reproduzieren. Es ging nicht, sie könnte vielleicht die Lippen der anderen Frau stehlen, doch sie konnte auf keinen Fall dieses erregende Gefühl daraus gewinnen. Dieses unvergleichliche Gefühl dass sie nie zuvor so erlebt hatte. Sie musste sich mit der bloßen Erinnerung begnügen, darauf hoffend dass sie nicht zu schnell wieder verblassen würde. Die andere hatte vermutlich selbst nicht damit gerechnet, doch sie hatte ihr Zeil erreicht, in dem geistigen Zustand der jungen Frau würde sie ihr garantiert nicht mehr die Ohren voll labern, soviel stand schon einmal fest. Doch die andere Frau brach diesen Bann, schien provozieren, vielleicht gar nur ihren Sieg auskosten, zu wollen. Jetzt war sie es die freche Sprüche brachte, um der jungen Frau eine rein zu würgen, doch die rothaarige mochte noch so verwirrt sein und vielleicht auch einen Moment länger für die Antwort brauchen als gut war. Doch sie würde das garantiert nicht so stehen lassen. Sie tat es ab als ein langweiliges Ereignis dass ihre Beachtung gar nicht verdiente. Heuchlerischer ging es wohl kaum waren doch all ihre Gedanken irgendwie immer noch um diesen Kuss am kreisen. Ein Fakt der der anderen wohl bekannt zu sein schien und ihr fast schon diabolisches Lächeln zeugte davon, während sie die wahren Gedanken der jungen Frau einfach so raus posaunte und dann auch noch eine Drohung in einem gemeinen Unterton dazu packte. Sofort schoss der Sunanin die Röte ins Gesicht und sie konnte ihren eigenen Herzschlag hören, ihr Puls ging wieder schneller. Später? Was meinte sie denn nur mit später? Und was war dieses andere? Die Halb-Uzumaki brauchte einen Moment nur um dann in einem viel zu aufgeregten Ton noch gerade so irgendwas hervor zu stammeln. "D-das glaubst auch nur du ... du glaubst wohl du kannst dir alles erlauben ... du ..", das war eines der gemeinsten Dinge ihr je jemand angetan hatte. Die andere hatte gewonnen. Sie hatte nicht bloß kurzzeitig Dominanz gegenüber der anderen erlangt, sie war auch jederzeit dazu in der Lage sie wieder zu bekommen. Die sonst nie schweigende rothaarige hatte keine Ahnung was sie sagen sollte, was sie denken sollte. Jetzt hatte die andere ihre Gedanken zu diesem aufregenden später gedrungen. Es wollte ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen.

Trotz aller Unsicherheit, sie konnte es sich nicht erlauben jetzt eine Schwäche zu zeigen. Gerade weil Kisa so unglaublich dominant war durfte die junge Tokubetsu ihre Deckung nicht fallen lassen. Sie musste sie genau im Blick behalten, auch während sie durch den Wasserfall hindurch spazierten. Der Blick der Uchiha sagte alles, sie war nicht hier um Spielchen zu spielen, sie würde ein Blutbad anrichten und die Anzahl der Gegner schien ihre Gedanken nicht einmal zu kreuzen. Die Sunanin mochte den Ausdruck in den Augen der schwarzhaarigen nicht und beschloss deshalb sich selbst mit einem Ring aus Feuer zu verteidigen. Das würde garantiert nicht reichen wenn die andere Frau ernsthaft versuchte ihr etwas zu tun, doch es würde sie zu einem schwerer fassbaren Ziel machen als die Nukenin hier. Das war genug. Sie vermutete einen bald aufkommenden Blutrausch bei der anderen Frau und in einem solchen musste man einfach nur sicher stellen das man nicht das einfachste Ziel war. Die rothaarige musste jetzt genau auf ihre Aktionen achten, sie durfte auf keinen Fall einen Fehler machen, das wäre verheerend. Sie wusste nicht genau was die andere Frau machte um ihn zum schweigen zu bringen, doch davon ausgehend dass sie sich keinen Millimeter gerührt hatte und es auch keine großen Geräusche gab, schloss die junge Frau einfach mal daraus dass es etwas mit dem Sharingan zu tun hatte. Sie hatte schon oft gehört dass man lieber nicht in diese Augen blicken sollte wenn man nicht satt vom Leben war und doch hatte sie schon zwei verschiedene Paar bestaunen dürfen. Glück hatte sie wie es schien zu Hauf. Doch sie konnte hier ja nicht bloß rumstehen und die Kirinin den ganzen Spaß überlassen. Gut genaugenommen ginge das sogar, allerdings war Rei wirklich etwas angepisst weil sie durch die Kälte latschen musste und wollte jetzt etwas Dampf ablassen. Zwei Kerle boten sich durch ihren Versuch auf sie zu zu stürmen auch gleich für die Rolle der Opfer an. Als die junge Frau die Fingerzeichen für ihre Technik schloss dachte sie gar nicht daran dass die andere dieses Jutsu bestimmt wieder erkennen würde. Kein Wunder, ihr Clan war doch gerade berühmt für dieses. Sie spuckte eine riesige Feuerkugel aus welche die beiden Angreifer überrollte. Sie beide sackten zu Boden, jedoch waren sie nicht mehr wirklich erkennen, man sah nur verkohlte Überreste die noch immer am brennen waren. Das passierte wenn man sich mit der besten Katonnutzerin in Suna anlegte, naja zumindest sah sie sich als die Beste. "Pff, Schwächlinge.", natürlich musste sie die besonders schwachen Deppen abkriegen, naja ließ sich nicht ändern. Dennoch pustete sie empört eine kleine Flamme aus, als wäre es Rauch einer Zigarette.
Die nachfolgenden Ereignisse jedoch waren zu viel, zu schnell, und zu verwirrend für die rothaarige. Sie stand unter Schock. Aufgrund dessen was passierte, aber vor allem wegen dem was die schwarzhaarige da getan hatte. Einer der Nukenin hatte es geschafft sich vollkommen unbemerkt von der Sasayakimasu von hinten an sie heran zu schleichen und war in dem Augenblick in welchem die junge Frau ihren Angriff beendet hatte dabei, sie töten zu wollen. Man konnte es förmlich in seinen Augen sehen, er war bereit dazu es zu tun und Rache für seine gefallenen Kameraden zu erlangen. Die Tokubetsu war ihm vollkommen ausgeliefert, in diesem Augenblick war Rei Tod. Alles hätte in diesem Moment vorbei seien können, wäre da nicht eine Fuchsfrau die plötzlich Handlungen vollzog welche sich wohl ihres eigenen Verständnisses entzogen. Die feurige Kunoichi hatte nichts mitbekommen und war vollkommen perplex als die exotische Schönheit sie plötzlich um riss. In diesem Moment war sie sich sicher zu sterben. Sie war sich sicher durch die Hand dieser Frau zu fallen, doch dann schlug das Schwert direkt in ihre Schulter ein. Unverminderte knallte die junge Frau auf den harten Boden auf und die andere Frau landete direkt auf ihr. Die ANBU-Lehrling konnte nicht sagen wie viel Zeit gerade wirklich vergangen war. Es konnten Minuten, Stunden oder vielleicht auch nur ein Moment gewesen sein, in welchem die Uchiha schützend über ihr lag und den Mann zu Boden starrte. Die junge Frau starte mit ihren von Natur aus roten Iriden direkt auf Kisa, welche wütend Worte zischte und sich das Schwert aus der Schulter zog. Trotz der vielen Bedenkzeit die sie gehabt hatte, erst als die andere Frau sie mit ihrem immer noch aktiven Sharingan anblickte fühlte es sich an als würde die Zeit wieder laufen. Zum ersten mal sah sie einen perplexen Ausdruck in den Augen der anderen Frau, was sie nur noch mehr verunsicherte. Normalerweise war das Sharingan ein mal zu sehen der sichere Tod, doch im Falle der Sunanin war dies nun das zweite mal dass sie das Sharingan der Schönheit erblickte und es war ein Fakt dass es genau diese Augen waren welche ihr das leben gerade gerettet hatten.
In diesem Moment hatte sie keine Angst von der anderen Frau getötet zu werden. Die ganze Zeit hatte sie sich abgesichert, damit die andere ihr nichts tun würde, doch in diesem Augenblick glaubte sie nicht daran dass die andere ihr etwas tun wollte. Sie blickte vollkommen verwirrt in diese wunderschönen Augen bis sie dann nach Minuten das erste mal Worte fand. "Wa-warum?", es waren nicht viele Worte aber der Schock saß auch noch tief. Es dauerte etwas, doch mit jeder Minute die verging lockerte sich die scharfe Zunge der jungen Frau wieder etwas, sich jedoch keinen Millimeter rührend obwohl die andere Frau noch immer über ihr lag. "Wieso hast du das getan? Du hättest draufgehen können! Bist du dir im klaren darüber?! Du..", zu viele Gedanken, es waren einfach viel zu viele Gedanken in ihrem Kopf die alle zugleich raus wollten was es ihr schwer machte einen klaren Gedanken heraus zu fassen. "Wir sind Feinde. Ich hätte keinen Moment gezögert dich sterben zu lassen. Wieso verflucht?!" Tatsache, sie schrie die Frau an die ihr das Leben gerettet hatte, schlichtweg weil es nicht seien durfte. Sie durfte das einfach nicht. Sie hatte kein Recht dazu gehabt das für sie zu tun! Das war anders als eben bei dem Kuss, Rei fühlte sich ihr in diesem Moment auf eine andere Verbunden, eine Art die nicht seien durfte. Gute Meldungen zum Schluss, ihr war nicht kalt, sie hatte eindeutig ihren Drang zu Reden wieder gefunden und keiner der beiden war Tod. Kein schlechter Start, nur die Frage wie die beiden Schönheiten weiter mit der Situation umgehen würden.  


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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Mi Jun 08, 2016 11:51 am

Es war bislang eine wirklich seltsame Beziehung, was die beiden Frauen miteinander verband. Kisa fühlte sich von ihrem Anhängsel einfach nur todesgenervt, dennoch beeindruckte es die Uchiha auch, das sie sich so wenig von ihren Zurückweisungen beeindrucken lies. Normalerweise lief das anders und die meisten suchten recht schnell beleidigt das Weite. Das Geplapper, welches die Rothaarige scheinbar fortwährend vom Stapel lies, machte alles noch viel schlimmer, denn es nervte noch mehr wie Fakt 1, dass sie einfach nicht verschwinden wollte. Um dem Ganzen die Krönung aufzusetzen, hatte Kisa wegen dieser Göre jedoch die Selbstbeherrschung verloren und sich zu einem Kuss hinreisen lassen, der völlig anders war wie alles, was die Schwarzhaarige bislang erlebt hatte. In ihr kam sogar etwas wie Leidenschaft auf, ein Gefühl, was ihr bis dahin gänzlich unbekannt war. Was aber am aller Schlimmsten war, war der Fakt, dass die Uchiha nicht einfach so emotionslos weitermachen konnte, wie sie vorgab zu sein. Der Kuss geisterte in ihren Gedanken herum und erschrocken fragte sie sich, warum es ihr nicht gleichgültig war. Kisa war sauer auf sich selbst, dass sie überhaupt über Rei und diese ganze Scheiße nachdachte, doch am meisten war sie aktuell auf die Kunoichi böse, denn die war ja für all das verantwortlich. Hätte sie das Weib doch einfach in der Bar angegrapscht werden lassen, dann wäre alles nie so gekommen. Am besten wäre es auch, wenn sie die Andere einfach töten würde, dann wäre endlich mal ne Ruhe. Warum entledigte sie sich dem Mädchen nicht einfach? Wenigstens hielt die Kunoichi jedoch jetzt endlich mal die Klappe. Das war ja schon fortschrittlich, doch um so verwunderlicher war es eben auch, dass ausgerechnet Kisa diesen Fortschritt wieder zerstörte, um die Andere etwas zu sticheln. Schwache Ausreden setzte diese ihr entgegen und der intelligenten Uchiha entging nicht, wie der Rothaarigen diese Antwort zuzusetzen schien. Kisa kam auch nicht umhin zu bemerken, dass Enoko seit dem Kuss etwas durch den Wind war. Hatte etwa nicht nur sie das Besondere daran gemerkt? Streng verbot sich Kisa weitere Gedanken solcher Art und stichelte lieber erneut gegen die rothaarige Schönheit. Die Röte, welcher der Suna-Nin ins Gesicht schoss, war wirklich herrlich mitanzusehen und die Uchiha lächelte ihr böses, raubtierartiges Lächeln. Es gefiel ihr die Andere so verwirren zu können und zu sehen, wie es sie aus der Bahn warf. Es gab ihr ein Gefühl der Dominanz und der Macht, welches sie im Augenblick sehr genoss. "Ich was?" fragte Kisa dann fast schon sanft zurück, dennoch verriet das boshafte Glitzern in ihren goldbraunen Augen den Spaß, den sie aktuell daran hatte.  "Es ist süß wie es dich verwirrt. Es gefällt mir zu sehen, wie ich dich nervös mache. Daran könnte sich mein pechschwarzes Herz ja fast schon erfreuen." sprach sie schließlich fast schon schnurrend und griff sich eine der langen Strähnen des roten Haares. Fast schon zärtlich wickelte sie sich diese um den Finger und spielte mit dem geschmeidigen Haar der Kunoichi, welches jedoch vom Regen nass war. "Sag bloß du bist gerade dabei dem Teufel zu verfallen?" Ihre Stimme klang nun lauernd und erneut eiskalt, ehe sie etwas fester an der Haarsträhne der Unterlegenen zog. Sie dominierte die Kunoichi in jedem Punkt. Es war ein klarer Sieg für die Schwarzhaarige und sie liebte es mit dem Feuer zu spielen. Eigentlich gefiel es der Uchiha für gewöhnlich besser, andere zu ignorieren und einfach ihre Ruhe zu haben, doch in diesem seltsamen Spiel hatte sie einen ganz besonderen Reiz gefunden.

Kisa hätte sich Rei gut in dem Getümmel entledigen können, doch war das nicht die Absicht der Uchiha. Zumindest vorerst nicht. Nun galt es sich erstmal auf die Gegner zu konzentrieren und diese für ihre Arroganz zu bestrafen. Glaubten sie ernsthaft, sie konnten sich einer Uchiha entgegenstellen? Sie würden den Tod finden, wie nahezu alle Menschen, die in das Sharingan blickten. Kisa machte keine Gefangenen, sie störte es nicht ein Leben auszulöschen, im Gegenteil, sie sah es als natürliche Pflicht an. So trennte sich eben die Spreu vom Weizen und schwache und unnütze Menschen bevölkerten die Erde ohnehin schon zur Genüge. Innerhalb kürzester zeit hatte die gefährliche Schönheit in der Höhle aufgeräumt und ihre Gegner ausgeschalten, ohne auch nur einen einzigen Kratzer abbekommen zu haben. Genau genommen hatte sie der Kampf nur gelangweilt und enttäuscht, nichtmal ins Schwitzen gekommen war sie. Etwas mehr hätte sie sich ja schon erhofft und erwartet, doch gut, nicht jeder konnte eben mit Talent gesegnet sein. Diese Typen waren einfache Bauernopfer gewesen. Nun war also die Frage, wo sich der Drahtzieher von all dem befand? Rei hatte in der Zwischenzeit glückicherweise auch ihre beiden Gegner ausgeschalten und Kisa bemerkte dies zufrieden. Gut, das hieß sie war schonmal kein völliger Unnütz und konnte sich zumindest grundlegend wehren. Dann jedoch sollte etwas passieren, was Kisa selbst wohl nie ganz verstehen würde. Die Uchiha handelte ohne nachzudenken, fast schon instinktiv, als sich ein Angreifer aus dem Hinterhalt auf Rei stürzen wollte. Er hatte sein Schwert gezückt und sich bislang im Dunkeln der Höhle versteckt, sodass man ihn nicht gleich wahrgenommen hatte. Durch das aktive Sharingan konnte Kisa seine Bewegungen jedoch vorausahnen und ohne nachzudenken, setzte sie sich schon in Bewegung. Mit Rei war sie polternd zu Boden gedonnert, als sie diese aus der Schusslinie holte und selbst dafür einen Treffer durch die Schulter einstecken musste. Das Schwert des Nukenin hatte ihren Körper durchbohrt und warmes Blut würde auf die unter ihr liegende Kunoichi tropfen. Kisa selbst verstand noch immer nicht was vor sich ging, doch ersteinmal schaltete sie instinktiv den feigen Schwächling aus, welcher sich im Dunkeln versteckt gehalten hatte und scheinbar nur dann mutig war, wenn er hinterhältig angreifen konnte. Das Magen: Anbo hatte ihn bewusstlos werden lassen und keuchend zog die Schwarzhaarige sich ruckartig das Schwert des Bastards aus der Schulter. Klirrend lies sie es dann erstmal neben sich und Rei zu Boden fallen und erneut drang ein Keuchen über ihre Lippen. Sie stützte sich ab, um nicht vollends auf der Rothaarigen zu liegen, doch das tat ihrer verletzten Schulter ganz schön weh. Als die Uchiha schließlich irritiert und sichtlich verwirrt in das Gesicht von Enoko blickte, schien die Zeit stehen zu bleiben, ehe Rei als erste wieder ihre Sprache fand. Kisa hatte im Augenblick selbst enorm mit sich zu kämpfen, denn noch immer verstand sie nicht was sie da gerade geritten hatte. Wieso hatte sie die Andere nur gerettet? Was verdammt war an diesem Mädchen nur, dass es die Uchiha dazu brachte, sich so seltsam zu verhalten? //Ich hätte sie sterben lassen sollen, dann wäre dieses verdammte Problem gelöst gewesen.// knurrte Kisa in Gedanken und hielt dem Blick von Rei noch immer fest. //Was ist nur los mt mir? Ich verstehe das alles nicht. Verdammt...// Zorn spiegelte sich in den schönen Zügen der Fuchsdame wieder, denn es gefiel ihr gar nicht, was da gerade vor sich ging. Auch die Rothaarige schien ähnlich verwirrt zu sein, jedoch fand diese zuerst ihre Sprache wieder. Die Worte, die die Kunoichi ihr entgegenschrie, durchzuckten Kisa wie Stromschläge. Es waren berechtigte Fragen. Warum hatte sie das getan? Ja, warum? Kisa wusste es doch selbst nicht genau und es nervte sie im Moment unbeschreiblich, dass das vorlaute Gör sie nun auch noch danach fragte. Sie sollte einfach wider die klappe halten, doch sie sprach einfach immer weiter und ausnahmsweise musste ihr Kisa innerlich recht geben. Ja, sie hätte Rei eigentlich auch sterben lassen. Sie hätte es sonst immer getan. Wenn es sein musste, würde sie es auch jetzt noch tun. Die Frau lag unter ihr, war verwirrt und allem Anschein nach deutlich unterlegen. Warum tat sie es also nun nicht? Sie könnte nun ihr leben beenden, ganz einfach sogar. Warum tat sie es also nicht? Wütend flackerten die Augen in Kisas Gesicht auf und sie fuhr sich mit einer Hand durchs Gesicht, die andere schoss zum Hals von Rei und drückte leicht zu, jedoch eher um sie am Boden zu fixieren, statt sie wirklich zu würgen. "Halt einfach deine verdammte Klappe. Ich....ich weiß es selbst nicht. Ich sollte dich einfach töten, Weib. Ich sollte dein jämmerlich nutzloses Leben einfach hier und jetzt beenden. Ich könnte es sogar mit nur einem Blick jetzt tun, aber warum tue ich es nicht?" zischte sie der Rothaarigen entgegen, wobei sie die letzte Frage eher an sich selbst gestellt hatte. Dann wanderten die blutroten Augen, mit dem noch immer aktiven Sharingan, den Körper der Frau entlang und erspähten nun das Stirnband aus Suna. Das machte alles noch viel schlimmer im Augenblick. Wilder Zorn flackerte in ihren Augen auf und Kisa riss der anderen das Stirnband grob von der Hüfte, ehe sie es klirrend gegen die Höhlenwand pfefferte. Ihre linke Hand formte sich daraufhin zur Faust und raste direkt auf das Gesicht der Rothaarigen zu, jedoch schlug sie letztendlich nicht wirklich zu, sondern donnerte direkt, nur wenige Zentimeter neben ihr in den Boden. Den Lufthauch durfte die Rothaarige jedoch deutlich gespürt haben. "SUNA ALSO?" spie sie der unter ihr Liegenden zornig entgegen. Wie sehr sie dieses Dorf in der Wüste doch hasste. Wie sehr sie Rei hasste. Wie sie diese ganze, abartige Situation einfach nur hasste. Kisa war gerade wieder dabei die Beherrschung zu verlieren. Sie hatte schon viel zu viel Emotionen gezeigt und es ärgerte sie zusätzlich, dass sie nun zum zweiten mal die Kontrolle wegen dieser unnützen kunoichi verlor. "Ausgerechnet auch noch eine Verdammte Suna-Nin." keuchte sie ihr gefährlich knurrend entgegen und versenkte die Faust neben ihrem Kopf, ein zweites mal im Erdboden. Ihre Fingerknöchel sprangen auf und bluteten. Blut tropfte auch aus der Schulter von Kisa, direkt auf den Körper von Rei. Die Schwarzhaarige zwang sich selbst jedoch schließlich zur Ruhe. Sie musste ihre Beherrschung zurückerlangen. Sie musste sich zusammenreißen. Sie durfte nicht zulassen, dass Enoko solche Emotionen in ihr weckte. Einige Augenblicke schaute sie der Frau voller gemischter Gefühle einfach nur ins Gesicht, ehe sie sich schwer atmend von ihr erhob, ohne sie noch eines weiteren Blickes zu würdigen. "Verschwinde endlich, oder ich töte dich." zischte sie ihr nur bedrohlich entgegen. Dann wandte sich die Uchiha endgültig von ihr ab und riss fluchend einen Stoffetzen ab, um die wunde zu verbinden, was jedoch mit der linken Hand nicht besonders gut klappte. Fluchend lies sie alles zu Boden fallen und trat gegen den bewusstlosen Nukenin. Dann würde sie es eben nicht verbinden, sie würde es schon überleben. Nun konzentrierte sie sich mit ihrer ganzen Wut auf den Mann in der Höhle, welcher wie sein Kamerad noch immer bewusstlos war. Kisa hob das Schwert des Angreifers auf und beendete kurzerhand mit mehreren Schwerthieben sein Leben. Dann wandte sie sich dem letzten Überlebenden zu, welcher ebenfalls noch immer bewusstlos war durch ihr Genjutsu. Mit eiskalter Miene setze sie sich auf einen Stein und beobachtete ihn. Er müsste bald aufwachen, dann würde sie ihn nach dem Auftraggeber befragen können. Kisa würde töten, wer auch immer dahinter steckte. Sie musste sich nun ohnehin abreagieren. Noch immer ging ihr Atem schwer und sie vermied es auch nur ansatzweise nach der Anderen zu sehen. Es wäre nun wirklich besser für sie endlich verschwunden zu sein, wenn ihr das Leben lieb wäre. Langsam jedoch fing Kisa sich wieder und die gewohnt emotionslose Maske kehrte zurück. Das war schonmal ein gutes Zeichen.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Mi Jun 08, 2016 7:40 pm

Diese beiden Frauen hatten eine Dynamik die man durchaus als interessant bezeichnen konnte. Die rothaarige versuchte die andere mit Sticheleien ein zu schätzen zu lernen, während die andere sich nichts sehnlicher wünschte als einfach nur ihre verdammte Ruhe zu haben. Rei konnte ihre Klappe nicht halten, Kisa wollte einfach kein weiteres Wort mehr hören und ließ sich sogar so weit provozieren dass sie der anderen auf eine Durchaus ungewöhnliche Art ihre Dominanz förmlich aufzwang. Was für die Sunanin ein herber Verlust und eine klare Niederlage sein würde, war für die schwarzhaarige ein Glücksfall über welchen sie sich dennoch ärgerte. Sie mochte es nicht die Kontrolle verloren zu haben, doch hatte sie es eben genau mit dieser Aktion doch geschafft dass die andere Frau gänzlich die Klappe hielt. Das junge Ding war immer noch vollkommen überwältigt von dieser plötzlich pulsierenden Leidenschaft und der schieren Dominanz die die andere ausgestrahlt hatte. Sie war verwirrt, sie konnte ihre Gedanken einfach nicht mehr von diesem Kuss lösen. Sie war gar nicht mehr in der Szene, wäre die Kirinin in diesem Moment auf sie los gegangen wäre sie garantiert zu spät dran gewesen um sich zu wehren. Nicht dass es bis hierhin den Eindruck gemacht hätte dass sie das überhaupt könnte. Scheinbar konnte die schwarzhaarige tun was sie wollte, aus irgendeinem Grund ließ die Tokubetsu sich davon überwältigen, unterwarf sich ihr förmlich. Es klang ja nach etwas schlechtem, doch hatte es sich während des Kusses so gut angefühlt. Sie war gedanklich nicht mal mehr Anwesend genug um sich zu überlegen was sie als nächstes machen sollte, sie war Wort wörtlich in diesem Moment gedanklich hängen geblieben. Sie lief der anderen mehr durch eine Art Autopilot nach.
Es war untypisch für die Uchiha diejenige zu sein die die nun herrschende Stille durchbrach, doch wenn man sich die Worte ansah verstand man den Grund sehr schnell. Ihr war natürlich nicht entgangen dass sie die andere komplett dominierte und scheinbar schien sie gefallen daran zu finden diese Position ihr gegenüber aus zu nutzen. Natürlich war die Antwort von Rei nicht gut, wie sollte sie auch bei dem ganzen Chaos in ihrer Birne jemals eine gescheite Antwort rüber bringen? Doch der schlimmste Fehler war es einen Satz an zu fangen, welchen sie nicht beenden konnte. Sofort harkte die exotische Schönheit ein und nutzte diese Gelegenheit mit Genuss aus. Sie hatte die andere nicht bloß zu Boden gerungen, sie trat auch noch auf die hilflos am Boden liegende ein. Dieser sanfte Unterton machte die entsprechende Frage nur um so schlimmer, doch statt zu warten bis der Sunanin eine Antwort einfiel, bis ihr endlich diese Röte aus dem Gesicht verschwand, nutzte die junge Frau die Chance um gleich noch ein paar Schläge nach zu setzen. Das aufleuchten ihrer Augen und die Worte die sie fand drängten die junge Frau immer mehr in die Rolle der Unterworfenen. Sie fühlte sich zurückgedrängt von der anderen, sie fühlte sich schwach in ihrer Nähe. Dieses schnurren in der Stimme der anderen zeigte dabei auch noch so deutlich dass sie nichts anderes tat als mit der rothaarigen zu spielen, sie war in diesem Moment mehr ein Spielzeug für die andere Schönheit als ein eigenständiges Wesen. "Ich bin nicht verwirrt und du machst mich nicht nervös.", sie sprach diese Worte ruhig, kaum hörbar und schien mit diesen auch mehr sich selbst davon überzeugen zu wollen als alles andere. Ihr Körper verriet doch eindeutig wie gelogen es war, als die Hand der anderen langsam auf sie zukam sah sie genau hin, ging jedoch nicht auf Seite oder hielt sie auf. Sie atmete nur tief ein und ließ es geschehen. Sie hatte keine Kontrolle über irgendetwas hier, alle Macht lag bei der schwarzhaarigen die kein Problem damit zu haben schien diese frei zu nutzen. Dieses Gefühl des unterworfen Werdens, es hatte sich beim Kuss so gut angefühlt, doch in diesem Augenblick hasste Rei sich dafür. Sie hasste sich dafür dass sie sich so hatte dominieren lassen. Sie hatte sich von diesen Gefühlen überwältigen lassen, Gefühle die sie nicht richtig ein zu ordnen verstand, doch eine kalte Stimme gab ihr ruhig eine Antwort. Die Sunanin stockte, sie konnte der anderen unmöglich in die Augen blicken, weshalb sie ihren Blick Richtung Boden senkte. Sie begann erneut leicht zu zittern, doch mit dem Wetter zu tun hatte das nicht viel. Stimmte es was die andere gesagt hatte? War sie wirklich dabei .. nein! So durfte sie nicht denken, sie dürfte nicht in diesen Teufelskreis geraten. Je mehr sie dominiert wurde desto größer wurden die eigenen Zweifel und desto einfacher war es für die Uchiha die Kontrolle zu gewinnen. Dann jedoch zog die schwarzhaarige leicht an dem Haar der jungen Frau welche sofort instinktiv die Hand der anderen ergriff, jedoch nur einen Blick in die Augen der anderen später, ließ sie ihre Hand langsam wieder sinken. Sie hatte nichts was sie sagen könnte, nichts was sie tun könnte. Sie hatte verloren, war vollkommen bezwungen von dieser Frau. Es war nur ein Fehler gewesen der ihr so viel genommen hatte. Was würde die andere Frau bloß mit ihr anstellen? Was auch immer es war, sie hatte nicht wirklich Gegenwehr zu erwarten.

Der Kampf in der Höhle war einfach viel zu leicht. Die Uchiha räumte ihre Gegner am Fließband ab und die rothaarige hatte nur ein einziges Jutsu gebraucht um gleich zwei Angreifer los zu werden. Es war halt dämlich gegen einen Katonnutzer in einem begrenzten Gebiet zu kämpfen. Dieser Kampf war so leicht dass die Sasayakimasu einen Fehler machte, welchen sie noch schwer bereuen würde. Ein Angreifer hatte es geschafft aus den Schatten heraus einen Hinterhalt gegen sie zu starten und diejenige die sie ausgerechnet davor bewahrte von dem Schwert dieses Mannes getötet zu werden war die schwarzhaarige. Sie knallten zu Boden und die andere lehnte über ihr, sich jedoch im ersten Augenblick um den Angreifer und dann um das Schwert kümmernd, welches in ihrer Schulter steckte. Danach fiel der Blick dieser goldbraunen Augen direkt auf die roten Iriden der Sunanin und für einen Moment schien die Zeit still zu stehen. Plötzlich schossen ihr die ersten Worte heraus. Sie bemerkte genau den zorniger werdenden Blick der anderen, erkannte sehr gut das jede Frage Reaktionen bei der anderen hervor brachte, doch mit jedem gesagtem Wort kamen mehr nach. Sie schrie ihr entgegen was sie verwirrte, was sie komplett aus dem Konzept brachte. Sie brauchte Antworten, und dachte eigentlich diese zu erhalten als sich die Hand der anderen erhob. Plötzlich blieb ihr jedoch die Luft weg. Sie drückte vielleicht nicht zu, doch sie hielt den Kopf der jungen Frau strack am Boden. Sofort verstummte die rothaarige. Sie antwortete der anderen nicht. Sie hatte schon oft genug gesehen dass die andere sich, wenn sie zu sehr gereizt wurde, zu Aktionen hinreißen ließ über welche sie nicht komplett nachdachte. In ihrer momentanen Lage war es besser kein Wort zu verlieren. Auch dann nicht als die andere Frau langsam mit ihrem Blick den Körper der jungen Frau herab wanderte, ihr das Zeichen ihres Dorfes von ihrem Gürtel riss und es weg warf. Rei wusste genau, wenn sie jetzt einen Fehler machte war sie garantiert Tod, doch dazu kam es gar nicht, der bloße Fakt dass sie aus Sunagakure stammte schien der anderen zu reichen und sie erhob die Faust, welche auch schnell herab schnellte. Sofort spannte sich der ganze Körper der rothaarigen an und sie drehte den Kopf zur Seite, die Augen zusammengekniffen. Aber nichts passierte, erst als die andere ihre Stimme erzürnt erhob öffnete die junge Frau ihre Augen wieder und sah prüfend zu der anderen. Noch einmal donnerte ihre Faust in den Boden und all die Sinne der Tokubetsu waren in Alarmbereitschaft.
Doch nichts weiter passierte. Die andere Frau erhob sich nach ein paar weiteren Minuten des Augenkontaktes einfach und sprach eine klare Drohung aus. Rei konnte nicht anders als zu zittern. Doch sie war heil aus der Nummer heraus gekommen. Als sie sich aufsetzte sah sie zwar eine Menge Blut auf ihrem Pullover, doch dies stammte nicht von ihr. Wenn überhaupt hatte sie leichte Schrammen von dem Aufprall auf den Boden davon getragen. Ihr war nichts passiert, dank Kisa. Die Frau war immer noch unglaublich verwirrt von all dem, doch in diesem einen Moment fand sie die Stärke einmal die Augen zu schleißen, den Kopf in den Nacken zu legen und tief durch zu atmen. Sie ordnete ihre Gedanken, begann nun endlich mal sich ein Bild von der Situation zu machen und konnte vieles aus dieser Situation mitnehmen, besonders den Fakt dass die Uchiha sie nicht töten würde. Sie verstand nicht wieso, würde es wohl auch nie verstehen, doch die Uchiha würde sie auf keinen Fall töten solange keine Notwehr oder der gleichen damit Verbunden war. Die Sasayakimasu hatte sich beruhigt und streifte sich nun den etwas dickeren, blutverschmierten Pullover über den Kopf um diesen dann achtlos neben sich zu werfen. Jetzt waren es nur noch drei Lagen an Klamotten über der Unterwäsche, wenn die schwarzhaarige so weiter machte würde das hier echt noch ein kompletter Stripties werden.
Die rothaarige erhob sich und klopfte sich den Staub von der Hose nur um ruhigen Schrittes mit einer plötzlich so selbstsicheren Haltung auf die Fuchsfrau zu zu gehen und einen Blick auf diese Wunde zu werfen. "Du wirst mich nicht töten.", die junge Frau kam noch einmal einen Schritt näher und riss sich nun ein Stück ihres dünnen Pullovers ab, wodurch etwas von dem T-Shirt zu sehen war. "Ich weiß nicht wieso, aber du wirst mich nicht töten." Ihre Stimme war neutral und klang dennoch stark, gefestigt, ganz anders als noch vor der Höhle als die andere mit ihr spielte. Sie ließ sich nichts sagen und begann damit die Wunde der anderen Frau zu verbinden, Protest wurde sofort nieder geschmettert.
Nachdem das geklärt war ging die junge Frau nun zu dem Bewusstlosen und formte ein paar Fingerzeichen. Sie hatte es nicht wirklich gut geübt, doch für ihr Vorhaben hier war ihr Raiton noch ausreichend. Sie gab ihm einen kleinen elektrischen Impuls direkt in den Nacken, wodurch er erwachte. Bei dem Anblick der beiden Frauen schreckte er sofort auf und zog sich zurück bis er schlussendlich mit dem Rücken an die Höhlenwand knallte. Es war Zeit ein paar Fragen zu stellen.


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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Do Jun 09, 2016 11:26 pm

Der Kuss der beiden Frauen hatte eine Welle an beiden ordentlich genagt. Kisa war gleichermaßen verwirrt wie Rei, doch wusste die Schwarzhaarige es weitaus besser zu verbergen wie die Rothaarige. Sie hatte ihre gewohnt emotionslose Maske aufgesetzt und wirkte wieder unnahbar und kalt wie immer. Das einzige, was eine klare Abweichung zu ihrem sonstigen Verhalten darstellte, waren die Sticheleien, welche die Uchiha ihrer neuen Bekanntschaft zuwarf. Für gewöhnlich gab sie sich nur selten die Mühe jemand zu provozieren, sie bevorzugte einfach die Ruhe, denn die meisten Menschen waren ohnehin weit unter ihrer Würde, weswegen es keinen Sinn machte, sich mit ihnen zu unterhalten. Wenn man mit einem Gorilla versuchte ein Gespräch zu führen, würde der Primat einen wohl einfach mit seiner eigenen Kacke bewerfen und sich daran erfreuen. So verhielt es sich eben auch mit der Gesellschaft der meisten Menschen. Sie bewarfen einen mit verbaler Kacke und erfreuten sich daran. Sinnlose Zeitverschwendung, gute Gespräche fand man ohnehin kaum noch. Umso verblüffender war es, das Kisa es nun ausnahmsweise nicht gut sein lassen konnte und Rei provozierte. Die Schwarzhaarige wollte die Kunoichi völlig dominieren, sie aus der Bahn werfen, diese süße Verwirrung und ja, fast schon diese Hilflosigkeit weiter in ihren Augen sehen. Es tat gut und es war seit langem wieder eine Möglichkeit außerhalb des Kampfes, welches sie irgendwie lebendig fühlen lies. Noch immer war ihre Laune ohnehin schlecht, wegen dem Erlebnis mit dem Nukenin Sai. Er hatte ihr gezeigt, wie reizvoll es war, einen anderen zu dominieren und ihn zu besitzen. Das hatte er ihr angetan und Kisa musste sagen, es gefiel ihr. Unterbewusst fuhr sie sich über das Mal, welches er auf ihrem Körper hinterlassen hatte. Es hatte einen ganz besonderen Reiz und vielleicht würde sie über diese Schande hinwegkommen, wenn sie diese Dominanz nun an Rei ausüben würde. Sie würde stärker werden und sich beweisen, dass sie etwas besseres war als er. Für dieses Experiment hatte sich Rei scheinbar freiwillig gemeldet, ohne es zu wissen. Ohne zu ahnen, was im kranken Kopf der Uchiha vor sich ging. Irgendwas an der Rothaarigen war es, was diesen plan in Kisa reifen lies. Irgendetwas besonderes war an ihr, dass sie die junge Frau dafür schließlich auswählte. Tat sie es aus purer Boshaftigkeit? Tat sie es, weil sie sich selbst Rettung versprach? Tat sie es vielleicht aus einem Grund, den sie selbst noch nicht zu benennen vermochte und es auch nicht wollte? Die Röte im Gesicht der Suna-Nin war für Kisa eine absolute Bestätigung und sie freute sich richtiggehend daran. Es gab ihr einen unwahrscheinlichen Höhenflug und ein umwerfend gutes Gefühl von Macht. "Ach nein? Dann veruch es das nächste Mal doch bitte mit etwas mehr Überzeugungskraft in der Stimme, Enoko." Diesesmal zierte kein gehässiges Lächeln ihre Lippen, ihre gewohnt emotionslose Maske hatte nun wieder die Oberhand bekommen und tatsächlich kam Kisa langsam wieder etwas zur ruhe, wie immer wenn sie etwas plante und in ihrem Oberstübchen arbeitete es gerade gewaltig. Sie hatte eine perfide Idee und diese galt es nun umzusetzen. Die Rothaarige hatte ihr nichts entgegenzusetzen. Sie war ihr fast schon ausgeliefert und hörig. Sie widersprach nichtmal, als Kisa sie fragte, ob sie gerade dabei wäre, dem Teufel zu verfallen. Keine Antwort, war eben auch eine. Ohne ein Wort zu sagen spiegelte sich wieder das raubtierartige Lächeln auf dem Gesicht der dunkelhaarigen Schönheit wieder. Das seltsame treffen begann ihr langsam zu gefallen. Es wurde wirklich interessant und das obwohl es anfangs nicht mehr als eine nervtötende Zeitverschwendung gewesen war, doch unter dem Entschluss, den die Uchiha nun gefasst hatte, wurde alles plötzlich unglaublich spannend.

In der Höhle sollten sich die Ereignisse überschlagen und Kisa verlor zum zweiten Mal aufgrund von Rei die kontrolle über sich und ihr Handeln, über ihre Emotionen. Wut und unglaublicher Zorn kochten in ihr hoch und sie hasste sich unwahrscheinlich dafür, die Rothaarige nicht einfach zu töten. Warum konnte sie sie nicht einfach jetzt erledigen? Ihr jämmerliches Leben vernichten? Sie zerquetschen wie eine Made. Doch es war noch schlimmer, sie hatte ihr sogar das Leben gerettet. Nun als sie über ihr lag, erspähten ihre Augen jedoch etwas, was der Kunoichi fast zum Verhängnis wurde. Sie war eine Suna-nin. Warum nur ausgerechnet Suna? Kisa war ohnehin schon wütend auf sich selbst, weil sie Enoko gerettet hatte, wütend auf die unter ihr Liegende, weil sie bohrende Fragen stellte, die sie selbst nicht beantworten konnte und wollte und nun noch wütender, weil sie auch noch aus dem Dorf stammte, welches die Schwarzhaarige so hasste. Wutentbrannt warf Kisa das Stirnband gegen die Höhlenwand und donnerte mit der Faust zweimal in den Boden, nur wenige Zentimeter neben dem gesicht der rothaarigen Schönen, sodass ihre Fingerknöchel aufsprangen und bluteten. Die Uchiha bemerkte das Zittern der Kunoichi unter ihr und schwer atmend erhob sie sich von der jungen Frau. Verdammt, wie hatte sie sich nur so gehen lassen können wieder? Es war nicht gut, dass sie so die kontrolle in ihrer Gegenwart verlor. Überhaupt nicht. Eigentlich sollte sie die Göre nun schon dafür töten, dass sie aus diesem verdammten Scheißdorf kam, welches sie früher oder später ohnehin vernichten würde. Suna würde fallen, durch ihre Hand. Rache konnte einen Mensch zu ungeahnten Dingen treiben und Kisa würde es schaffen. Sie lebte für diesen Augenblick. Sie würde erst Friede finden, wenn ihre Feinde vernichtet waren und ihre Rache vollendet wurde. Kisa hatte ihren Zorn an den bewusstlosen Feind abreagiert und ihn mit dem Schwert das Leben äußerst blutig ausgehaucht. Dann hatte sie sich neben den letzten Bewusstlosen niedergelassen und starrte diesen unbarmherzig an. Er würde bald aufwachen, doch dann würde er sich wohl den Tod wünschen, denn kisa wollte Informationen und sie wusste, wie sie diese erhielt. Sie war eine ANBU. Die Uchiha brauchte diese Auszeit nun auch, um die Wut wider in den Griff bringen zu können. Langsam ging ihr Atem wieder ruhiger und die emotionslose Maske kehrte auf ihr Gesicht zurück. Natürlich war ihr nicht entgangen, das Rei nicht verschwunden war. Natürlich war die Frau noch immer hier. Natürlich konnte sie nicht einfach leise nervig sein, nein, sie musste wieder auf Kisa zu gehen. Mit einer ruhigen und sehr selbstsicheren Stimme offenbarte sie der Uchiha dann, dass diese sie nicht töten würde. Kisa verzog keine Miene und verlor kein Wort. Sie beachtete die Rothaarige nicht mal, fast so, als wäre sie weggetreten. Ihre Augen fixierten einfach eiskalt den Bewusstlosen. Dann spürte sie, wie sich rei daran machte ihre Wunde zu versorgen und Kisa verzog noch immer keine Miene, lies sie scheinbar einfach gewähren, als würde sie die Suna-Nin ignorieren, doch nein, das war es nicht. Die Schwarzhaarige feilte nur an der perfekten Antwort, wie sie Rei ihren Plan offenbaren sollte. Schließlich war die Kunoichi fertig mit dem improvisierten Verband und Kisa richtete endlich ihre Augen auf die freche Göre, die sich ihrer gerade selbst zu sicher war. Rei wollte den Mann aufwecken, der am Boden lag, doch Kisa hielt sie davon ab. Sie hatte ihr Sharingan noch immer aktiviert und nun würde Rei seine Macht zu spüren kriegen. "Weißt du, es gibt noch viel, viel mehr als nur den Tod. Du hast recht. Ich will und werde dich nicht töten. Ich habe etwas noch viel interessanteres mit dir vor. Du bist mein Spielzeug." Ihre Stimme klang nun eiskalt und ihr Gesicht wirkte wie aus Stein. Kisa war schon von weiten anzusehen, dass sie nicht scherzte, sie meinte das gerade todernst und das würde hoffentlich auch der Rothaarigen klar werden. "Ich werde dich besitzen und versklaven. Das ist doch viel amüsanter, nicht wahr? Was bringt es mir denn, wenn ich dein wertloses Leben hier und jetzt beende? Du hast mir einen besseren Weg gezeigt. Hast hartnäckig um dieses Ende gebettelt und wolltest einfach nicht gehen. Jetzt bist du mein Eigentum. Deine Seele gehört nun dem Teufel. Es tut mir leid, Enoko." ihre Stimme war gegen Ende hin knurrend und böse, ehe sich ein Lächeln auf ihren Lippen abzeichnete. Dieses wurde jedoch immer bösartiger, ehe sie schließlich diabolisch lachte. In diesem Augenblick konnte man wirklich meinen, der Leibhaftige stünde vor einem, denn ihre scharfen Zähne glitzterten weiß in der Dunkelheit der höhle auf und ihre roten Augen betrachteten ihr Eigentum musternd. Ja, es war ihr voller ernst und das würde Rei auch bestimmt gleich schmerzhaft bemerken. Eigentlich war Kisa nicht der Mensch, der sich anderen zuwandte oder sich mit ihnen beschäftigen wollte, doch an der Rothaarigen hatte sie einen seltsamen Gefallen gefunden. Das Verhältnis der beiden Frauen war geprägt von Dominanz und Unterwerfung und doch lag ihm eine ganz besondere Spannung inne. Wie würde es weitergehen? Kisa wusste es selbst nicht genau, doch sie beschloss sich darüber keine weiteren Gedanken mehr zu machen. Sie würde sich Enoko nun als Sklavin halten. Das war doch mal ein interessanter Gedanke und Kisa lächelte zufrieden. Ohne Fingerzeichen zu benutzen, wirkte Kisa das Magen: Narakumi no Jutsu und schickte Rei damit in die Hölle. Zumindest gedanklich. Sie wollte ihr die schlimmsten Bilder vor Augen führen, nur um ihr dann zu versichern, dass es noch viel schlimmer werden würde jetzt, wo Kisa diesen Plan ins Auge gefasst hatte. Sie wollte ihr zeigen, dass es mehr Qualen gab, als nur den Tod. Dieser süße Schmerz, sie sollte ihn kennenlernen. Kisa würde ihr noch viel mehr davon offenbaren, denn sie selbst trug jede Menge davon in sich und Sai hatte diesen auf eine ganz neue Dimension gehoben.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Sa Jun 11, 2016 11:33 am

Die schwarzhaarige genoss den Fakt dass sie in der Beziehung der beiden Damen die Oberhand gewonnen hatte viel zu sehr. Es war doch eher untypisch für die schwarzhaarige das Gespräch wieder zu suchen, die rothaarige nicht einfach in diesem zwar verwirrten aber ruhigen Zustand zu hinterlassen. Eben wollte sie sie doch unbedingt los werden, oder sie zumindest ruhig haben, doch scheinbar hatte das Gefühl der Macht über eine andere Person sie korrumpiert. Sie schien sich nicht wirklich geändert zu haben, war auch nicht auf ein echtes Gespräch aus, sie wollte einfach nur ihre Macht gegenüber der Sunanin demonstrieren und dieses Gefühl der Überlegenheit genießen. So wundervoll es sich auch bei dem Kuss angefühlt hatte so sehr verzweifelte die rothaarige nun an diesem Gefühl der Unterlegenheit. Sie hatte sich nicht richtig im Griff, eigentlich eine ihrer Stärken, doch diese Hilflosigkeit welche sie in diesem Moment verspürte nahm ihr diese. Sie fühlte sich klein, war sich ihrer Unterlegenheit genau bewusst, doch konnte sie sich doch nicht einfach so unterwerfen. Sie versuchte es, sie versuchte wirklich dagegen an zu sprechen, doch sie bekam einfach keine Kraft in ihre Stimme, konnte die röte in ihrem Gesicht nicht verschwinden lassen und sie hasste sich dafür. Sie hasste sich dafür nachgehend keine Worte mehr hervor zu bringen, der anderen dieses plötzlich wieder auftretende Lächeln nicht aus dem Gesicht wischen zu können. Sie schwieg und das kam einer Aufgabe gleich. Die exotische Schönheit hatte diese Runde gewonnen, da gab es keine Diskussion.

Die Szene in der Höhle schien die Karten jedoch neu zu mischen. Die Uchiha hatten vor der Höhle ihre unglaubliche Dominanz zu Schau gestellt, doch dass was sie dort draußen verkörpert hatte und dass was sie in der Höhle tat ergab in Kombination einfach keinen Sinn. Sie war doch die Siegerin gewesen, sie hatte doch all die Macht bei sich gehabt. Also warum rettete sie Rei? Diese Fragen wollten der Sunanin nicht aus dem Kopf, sie konnte es sich nicht erklären. Aber wie sie feststellen musste war diese vorher so unantastbar wirkende Frau in diesem Moment ebenso verwirrt. Sie zeigte Schwäche und das gab der rothaarigen enorm Kraft zurück. Als die andere ihr drohend von dannen zog und ein Blutbad an den verbleibenden Ohnmächtigen Nuke anrichtete, nutzte die junge Frau diesen Moment um tief durch zu atmen und sich zu beruhigen. Sie gewann wieder Kraft zurück, sah nun ein paar Zusammenhänge und überblickte die Situation viel klarer als noch zuvor. Die Schönheit hatte ihren klaren Sieg von eben verspielt und eröffnete so der jungen Frau eine Chance Boden wieder gut zu machen. Dennoch musste die Halb-Uzumaki in diesem Moment überlegt vorgehen, durfte nicht einfach über die andere mit ihrer neu gefundenen Stärke herfallen. Sie durfte sie nicht in die Ecke drängen, sie musste erst ruhig bleiben und auf einen guten Moment warten, leider jedoch an dem Gesichtsausdruck der anderen erkennend dass dies wahrlich nicht einfach werden würde. Sie schien sich ebenfalls wieder beruhigt zu haben, schien auch nicht wirklich auf die Worte zu reagieren die die Tokubetsu ihr entgegen brachte. Sie blickte einfach nur auf den letzten verbliebenen Feind herab und nahm ihren Blick auch nicht von ihm als Rei zu ihr ging und ihren Arm verband. Sie war keine Medizinerin doch es sollte ausreichen damit die andere Frau nicht verblutete. Interessant wurde es erst als sie damit fertig war und die andere Frau mit ihrem Sharingan ihren Blick wieder auf sie richtete. Sie hatte ihr mit dem Tod gedroht wenn sie nicht verschwinden würde, nun war sie immer noch hier und hatte bereits offenbart dass sie nicht daran glaubte dass die andere sie tötete. Rei entschloss die Nummer hier hinter sich zu bringen und einfach schnell wieder weg von dieser Frau zu kommen, dass wäre das einfachste, doch wie zu erwarten spielte die Schönheit das nicht mit und hinderte sie daran den mann zu wecken. Sie würde sie nicht töten sondern sie zu ihrem Spielzeug machen? Kurz stockte die Sunanin, "Das ist doch wohl nicht dein..." Als ob der Ausdruck im Gesicht der anderen nicht ausgereicht hätte, nein sie sagte dies einfach so als Fakt und unterband jede Gegenrede indem sie einfach weiter sprach. Sie sprach dort Dinge aus die die rothaarige nicht fassen konnte. Das konnte sie doch unmöglich ernst meinen. Sie glaubte wohl tatsächlich sie konnte mit ihr machen was sie wollte. Na das würde sie ihr aber ganz schnell austreiben, zumindest dachte sie das als sie zum dritten mal direkt in das Sharingan der Frau blickte. Beim ersten mal hatte sie nur seine besondere Schönheit bemerkt, beim zweiten mal hatten ihr diese Augen das Leben gerettet doch das dritte mal sollte vollkommen anders werden. Die Sasayakimasu hatte von Genjutsu prinzipiell keinen Plan, doch selbst jemand der damit so unerfahren wie sie war erkannte natürlich sofort dass dies eine Illusion war. Doch auch wenn sie sich gedanklich im klaren darüber war, so reagierte sie dennoch unterbewusst auf die Bilder welche sie dort sah. Die junge Frau sah ihren schlimmsten Albtraum, sie sah ihr eigenes Dorf in Trümmern, leblose Bewohner überall und sie selbst inmitten dieses vom Tod geweihten Dorfes, vollkommen machtlos irgendetwas dagegen zu tun. Ihr Herz begann zu rasen, es war deutlich zu erkennen wie sie eine Gänsehaut bekam, ihr Gesicht wurde plötzlich ganz bleich und ihre Augen wirkten förmlich leer. Das konnte nicht sein, dass durfte nicht sein. Wieso zeigte ihr die andere Frau dies. Wie versteinert stand sie nur vor der Frau während sich in ihrem Kopf diese schrecklichen Bilder abspielten. Schon immer war genau das ihre größte Angst gewesen, schon immer fürchtete sie sich davor nicht in der Lage zu sein ihr Dorf und ihre geliebten zu schützen. Zumindest war es das was jemand darin sah der nach noblen Beweggründen suchte, in Wahrheit hatte die rothaarige nur die egoistische Angst alleine zurück zu bleiben. "Hör auf damit...", Tränen sammelte sich in ihren leer wirkenden Augen. Das Genjutsu mochte ein schwaches sein doch mit so wenig Ahnung wie Rei von Illusionen hatte war auch ein solches nicht einfach zu lösen. Sie musste die auf die andere hoffen, darauf hoffen dass sie es für sie auflöste und sie aus diesem Albtraum befreite. Sie konnte diese Bilder nicht weiter sehen, wollte diese nicht mehr weiter ansehen, Kisa musste sie daraus befreien, um Himmel willen sie musste sie doch da raus holen. Nicht bloß zermürbte diese kleine Illusion die junge Frau, sie offenbarte auch eine weitere Schwäche der rothaarigen. Wenn die Uchiha über die richtigen Illusionen verfügte würde sie die Sunanin allein damit komplett im griff haben, keine schöne Vorstellung.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Sa Jun 11, 2016 1:52 pm

Rei war wirklich süß, doch sie hatte ja wirklich absolut keine Ahnung, von dem, was ihr gleich schon blühen würde. Ausgerechnet ihr Halbbruder war es eigentlich, der an der folgenden Misere Schuld war, denn er hatte Kisa gezeigt, wie viel Spaß ein Spiel voller Unterwerfung und Demütigung machen konnte. Jedoch war die Schwarzhaarige nicht gerne der unterlegene Part, weswegen es ihr gut tat, ihre Fantasie und ihre Wut über Saishu, nun an Rei auslassen zu können. Allerdings war da noch etwas anderes, etwas, was Kisa nicht zu beschreiben vermochte. Gut, Rei hatte fast schon darum gebettelt, dass es nun so enden würde, mit ihrer sturen Art, doch das war nicht der einzige Grund. Schon der Kuss war äußerst seltsam gewesen und auch die Tatsache, das Kisa sich selbst in Gefahr gebracht hatte um die Rothaarige zu retten, war äußerst ungewöhnlich und fast schon absurd. Die Uchiha verstand nicht, wie das alles hatte kommen können, doch sie würde nun ihr ganz persönliches Spiel daraus machen. Rei würde von nun an ihr gehören. Sie wäre ihre Sklavin. So ließ die Schwarzhaarige die völlig ahnungslose Suna-Nin einfach machen. Die Rothaarige fühlte sich so unglaublich stark und selbstbewusst, dass Kisa sich ein spöttisches Lächeln verkneifen musste. Wie dumm sie doch war. Dumm und töricht, fast schon naiv, wie ein Kind. Die Uchiha hasste Dummheit, doch im Augenblick amüsierte sie sich daran und lies Rei gewähren, als hätte diese ihre Dominanz zurückerlangt. Die Wunde wurde von ihr nicht besonders gut ,jedoch wenigstens notdürftig versorgt. Viele Qualitäten schien die Kunoichi, abgesehen von ihrer Schönheit, ja nicht zu haben. Ihr Katonjutsu war auch eher mäßig beeindruckend gewesen und als Iryounin taugte sie schonmal garnicht. Kisa hielt den Blick während der Prozedur auf den bewusstlosen Feind am Boden gesenkt und sie verzog dabei keine Miene. Rei sollte sich ruhig sicher fühlen. Es würde dann um so mehr weh tun, wenn ihr klar wurde, das dem nicht so wahr, das Kisa nur mit ihr gespielt hatte. Als die Rothaarige dann den Bewusstlosen wecken wollte, war es an der Zeit einzugreifen und ihr den Platz zu zeigen, den die Uchiha ihr zugedacht hatte. Gebieterisch und doch völlig ruhig, erklärte sie Enoko was nun geschehen würde. Sie offenbarte der Kunoichi, wie es weitergehen würde und das sie nun ab heute ihr Spielzeug wäre. "Doch. Ich glaube, dass ist mein völliger ernst. Absolut." versicherte sie der ungläubigen Suna-Nin dann eisig, ehe sie mt ihrem noch immer aktiven Sharingan, ein Genjutsu auf die Sasayakimasu hin anwandte. Kisa würde ihr damit zeigen, dass es noch viel interessanteres als den Tod gab. Die Kunst andere zu quälen war noch viel schöner und Sai hatte ihr gezeigt, wie schön Sadismus sein konnte. Rei hatte recht, sie wollte die Rothaarige eigentlich gar nicht mehr loswerden und sie auch nicht töten. Sie war nun ihr Besitz. Ihre erste Sklavin. Böse lächelte die Uchiha ihr Eigentum an, als diese völlig zerstört wirkte, aufgrund des Magen: Narakumi no Jutsu. Klar, wie konnte es auch anders sein, sah die Rothaarige im Augenblick ja auch nicht mehr Kisa vor sich, sondern die schlimmsten Alpträume überhaupt. Auch als ihr klar wurde, dass diese Illusion nicht echt sein konnte, konnte sie sich dennoch nicht daraus befreien. Es war halt schon blöd, wenn man so überhapt keine Ahnung von dieser gefährlichen Kunst hatte. Kisa ergötzte sich noch einige Augenblicke an ihrem Leid, ehe sie beschloss der vorlauten Kunoichi nun zu helfen und sie wieder daraus zu befreien. Das war erstmal genug Macht demonstriert. Nun sollte auch selbst die naive Suna-Nin begriffen haben, wie ernst es Kisa war. Die Uchiha war jedoch noch nicht fertig mit ihr und schob ihre Hand in die Hose von Rei, direkt auf ihren nackten Po. Dann erhitzte sie Katonchakra in eben dieser Hand und würde ihr dort einen bleibenden Handabdruck hinterlassen. Dies sollte nun auch ausreichen, um die Kunoichi aus dem Jutsu zu katapultieren, welches ihr eben noch die Hölle auf Erden gezeigt hatte. Es roch nach leicht verbrannten Fleisch und Kisa rümpfte ihre sensible Nase. Dicht am Ohr von Rei waren nun die Lippen der Uchiha. "Spürst du diesen süßen Schmerz? Ich habe dir ein ganz besonderes Geschenk gemacht, damit du dich immer an mich erinnern wirst. Damit du immer wissen wirst, wem du gehörst." Ihre Stimme war nur ein leises Flüstern und doch konnte man den Spott gut daraus hören. Schließlich zog sie die Hand wieder aus der Hose von Rei und lies das Katonchakra wieder entweichen. "Hattest du Angst in meiner Illusion? Keine Sorge...ich zeige dir noch etwas, wovor du viel mehr Angst haben wirst. Ich zeige dir die Abgründe deiner Seele und ich zeige dir, wozu ich dich bringen werde. Ich passe ab jetzt gut auf dich auf, versprochen. Niemand sollte es wagen auch nur einen Finger an meinen Besitz zu legen." sprach Kisa fast schon sanft gegen Ende hin und schob Rei eine Haarsträhne aus dem Gesicht, ehe sie ihr sanft eine Träne wegwischte, welche während dem Genjutsu über ihre Wange gerollt war. Dann lies sie mit einem boshaften Grinsen von der Frau ab und wandt sich dem bewusstlosen am Boden zu. "Wenn du willst, darfst du ihn jetzt wecken." Nun war wider die emotionslose und kalte Maske in dem schönen Gesicht der Fuchsfrau zu sehen und sie fixierte Enoko kalt. Ob die Frau ihr Schicksal schon verdaut hatte? Kisa hoffte es, sie wollte nun endlich die Informationen erhalten, wer diese Lachnummer von Nukenin ausgesandt hatte.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Sa Jun 11, 2016 4:27 pm

Ja vermutlich war es dumm von der jungen Frau zu glauben es würde nicht wieder passieren, sie glaubte tatsächlich wenn sie einfach nur ruhig blieb, gefasst wirkte und entschlossen auftrat würde es nicht wieder passieren. Die andere Frau würde sie nicht noch einmal aus dem Nichts überwältigen, sie redete sich ein gefasst darauf zu sein und genau zu wissen was passieren würde. Sie hatte ja keine Ahnung was folgen würde, was im Kopf der anderen vorging und noch weniger wem sie die Schuld dafür geben konnte. Sie kannte ihn noch nicht einmal, wusste noch nicht einmal von seiner Existenz und trotzdem schaffte es dieses Arschloch von einem Halbbruder ihr Leben zu versauen. Nur wegen ihm hatte die schwarzhaarige also ihren Spaß an diesem kranken Spiel entdeckt und dann war ihr erstes Versuchskaninchen auch noch ausgerechnet Rei. Als sie ihr den Verband anlegte war noch alles normal und es sah so aus als ob es klappte, sie fühlte sich sicherer, schien wieder etwas Kraft zu zu gewinnen. Ja, sie war sich sicherer, fühlte sich wieder gut, bis Kisa ihr offenbarte was sie die ganze Zeit in ihrem Oberstübchen ausgebrütet hatte. War es dass was sie vor der Höhle gemeint hatte? Sie meinte es ernst. Sie glaubte wirklich die rothaarige als eine Art Spielzeug für sich gewinnen zu können. So aber nicht! Sie wollte ihre neu gefundene Kraft nutzen, sie aufbauen und damit diesmal diejenige sein, welche die exotische Schönheit überwältigte. Doch sie hatte sich verzettelt, blickte in die Augen der Frau und wurde in diesem Moment von einem Albtraum überrannt. Auch wenn sie aktiv wusste dass es nur eine Illusion war, ihr Körper reagierte trotzdem. Sie wurde kreide bleich im Gesicht, ihr Atem wurde flach und ihre Augen waren leer. Tränen liefen ihr die Wange herab, weil sie einfach nur dastehen und es geschehen lassen konnte. Sie war machtlos, nicht bloß eingebildet oder in ihrem Albtraum. Es gab nichts was sie selbst gegen die andere Frau tun konnte, die Kunst der Illusionen war eine wahrhaftig mächtige Waffe, besonders gegen jene die sich dagegen nicht zu wehren wussten. Die junge Tokubetsu war ihr in diesem Moment ausgeliefert, sie konnte sich nicht wehren. Die andere hatte sie völlig in der Hand und nutzte diese Chance auch gleich um ihrem Besitz eine Brandmarkung zu geben. Es war genau dieser Schmerz welcher den Körper der jungen Frau leicht in sich zusammen fahren ließ und sie in die Realität zurück hohlte. Das erste was sie spürte kaum war sie aus dieser Illusion raus, war dieser Schmerz. Doch Ruhe hatte sie damit noch lange nicht, die andere Frau war ihr so unglaublich nah und sie konnte förmlich ihren Atem an ihrem Ohr spüren. Reis Atmung war sehr flach, sie war verwirrt doch sie verlor sich nicht komplett, konnte sich davor retten in diesem Moment komplett die Kontrolle zu verlieren. Sie konzentrierte sich auf das einzige was sie von den Bildern und dem Schmerz gerade ablenkte und zu ihrem Verderben war dies die Stimme ihre Peinigerin. Diese Worte waren leider alles was sie davon abhielt sich komplett in diesem Chaos zu verlieren und das spielte der Uchiha doch nur um so mehr in die Karten. Sie wollte ja etwas sagen, versuchte zu sprechen doch ihr Körper ließ sie nicht. Sie hörte nur zu, lauschte genau den Worten der anderen Frau und auch als diese ihr die Träne wegwischte tat sie nichts. Sie stand nur zitternd da, sie stand da und ließ es geschehen.
Rei blickte verwirrt zu der schwarzhaarigen, als diese ihr sagte sie könne den Mann nun aufwecken. Sie hatte die Situation von gerade noch immer nicht richtig verdaut, war immer noch verwirrt und sie würde sich später dafür hassen, dass sie in diesem Moment nur nickte und den Mann mit Hilfe eines Raitonjutsus weckte. Kaum wachte der Mann auf, erhob sich die rothaarige wieder und gewährte Kisa einen freien Blick auf den Nukenin, welcher sofort als er sie erblickte von Angst erfüllt zurück wisch bis er mit dem Rücken an die Höhlenwand traf. Die Sunanin war noch immer dabei sich in die Situation zu finden, die Befragung wäre also Kisas Sache. Der Sasayakimasu war in diesem Moment eine solche nun wirklich nicht zu zu trauen. Sie war genug damit beschäftigt zu versuchen endlich dieses Zittern zu unterdrücken.


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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Mo Jun 13, 2016 12:20 am

Es musste grausam sein, in einem Genjutsu gefangen zu sein, ausgeliefert zu sein, ohne auch nur das geringste dagegen unternehmen zu können. Die Illusion, mit welcher Kisa sich die Psyche der Rothaarigen zu eigen machte, war allerdings auch wirklich nicht gerade das, was man einen Spaziergang nennen konnte. Der Teufel konfrontierte sein Opfer mit einer Vision aus dessen schlimmsten Alpträumen und ergötzte sich an dem Leid und dem Schmerz, den das Gesicht der Sasayakimasu widerspiegelte. Ja, auch Kisa kannte diesen Ausdruck von Schmerz. Lange Jahre war er ihr treuester Begleieter geworden und hatte sich durch ihr Leben gezogen wie ein roter Faden. Alles war ihr genommen worden. Ihre geliebten Eltern, ihr Vertrauen in die Menschen durch ihren Onkel und sogar ihr Kindheitsfreund war nicht verschont geblieben, von ihrem speziellen Fluch. Ja, tatsächlich, sie glaubte fest daran verflucht worden zu sein, denn die Strähne aus Pech und Blut, die sich so unbarmherzig durch ihr junges Leben zog, erfasste scheinbar auch die, die sie liebte. Diese Vermutung, die ihr Herz vergiftete, brachte sie auch dazu sich von Menschen grundsätzlich fern zu halten, niemand mehr an sich heranzulassen, in dem Irrglaube, dass sie dadurch ihre Mitmenschen vor diesem Fluch bewahren könnte. Nun spiegelte sich diese Art von Schmerz, von Verzweiflung in dem hübschen Gesicht von Rei wieder. Tränen liefer der jungen Frau übers Gesicht und Kisa empfand die Kunoichi ausgerechnet in diesem Moment als unwahrscheinlich schön. Sie lächelte der Suna-Nin ins Gesicht und beschloss dennoch, dass es nun an der Zeit wäre, den kleinen Spaß zu beenden. Bestimmt hätte Enoko ihre Lektion vorerst gelernt und erkannt wo ihr Patz war. Wie leicht es Kisa fiel sie zu besitzen und sie zu dominieren. Sie hatte nun bestimmt erkannt, das eine Rebellion zwecklos wäre. Es würde ihr selbst nur schwerer fallen, wenn sie sich versuchte, gegen die Anziehungskraft der Tokubetsu Jonin zu wehren. Es war ohnehin schon aussichtslos, deswegen brauchte sie gar nicht länger kämpfen. Sie war dem Teufel verfallen, unweigerlich. Kisa beschloss Rei nun also aus der grausamen Höllenillusion zu befreien und leitete gebündeltes Katonchakra in ihre Hand, wleche sie an den Po der Suna-Nin legte und ihr damit einen Handabdruck einbrannte, welcher sie unweigerlich für immer als ihr Eigentum kennzeichnete. Es war ein Mal für die Ewigkeit, welches nie mehr gelöst werden könnte. Enoko kehrte wieder in die Realität zurück und Kisa blickte ihr kurz ins Gesicht, was Verwirrung und süßer Schmerz wiederspiegelte. Die Uchiha zeigte dabei ihr raubtierartiges Lächeln und wischte der Jüngeren fast schon sanft eine Träne weg. Ja, fast schon zärtlich. Dann wandte sie ihre Lippen dem Ohr von Rei zu und ihre Worte waren bestimmend und prophezeiend zugleich. Es würde so kommen, es war schon klar. Kisa hatte gewonnen. Noch immer zitterte die Rothaarige und es war ihr auch nicht zu verübeln, war ihre Begegnung mit der Uchiha nahezu unmenschlich. Die Schwarzhaarige verspürte noch immer ein seltsames Interesse an der Fau und doch verbot sie sich diese Gedanken. Sie wäre nicht mehr als ein hübsches Spielzeug. Sie durfte nicht mehr sein. Schnell lenkte sich die kaltherzige Uchiha von diesen Gedanken wieder ab und wandt ihr Interesse dem Bewusstlosen zu, den Rei für sie inzwischen brav geweckt hatte. Noch immer schien sie jedoch durch den Wind zu sein und nicht recht in der Realität angekommen zu sein. Kisa zog kurz eine Augenbraue hoch und musterte die junge Frau. Na hoffentlich fing sie sich bald wider, wer wollte schon ein kaputtes Spielzeug haben? Doch noch war die Dunkelhaarige nicht sehr besorgt, Rei war eine starke Persönlichkeit und in ihr loderte ein gewisses Feuer. Sie würde stark genug sein es zu verkraften und bald schon wieder frech losplappern. Kisa kannte diesen Typ Mensch. Er war unzerstörbar im Grunde und genau darin würde ihre Herausforderung bestehen. Grundlegende Unterwerfung erhielt man eben nur durch Zerstörung oder Selbstaufgabe. Erneut schob Kisa die Gedanken an Enoko fast schon verärgert beiseite, um sich nun endgültig auf das Verhör konzentrieren zu können. Lästig, wie oft sie ihr in den Gedanken herumgeisterte. Kisa blickte unbarmherzig auf den Mann nieder und hielt das Schwert drohend an seine Kehle. "Ich gebe dir nur eine Chance mir zu sagen, was ich hören will. Ich widerhole mich nicht." äußerte sie kurz und knapp, mit einer ausgesprochenen Kaltblütigkeit. Der Mann keuchte erschrocken und blickte sich hilfesuchend um, doch sein Blick fand nichts außer Tod. Keiner seiner Kameraden war noch am Leben. Ängstlich blickte er wieder zu der schwarzhaarigen Frau und schluckte hörbar. "Was wollt ihr wissen? Ich...ich kooperiere, ich sage euch alles, nur bitte bringt mich nicht um. Ich will nicht sterben. Bitte." Sein Blick wurde flehend und Tränen sammelten sich in seinen Augen. "Ich habe Familie, ich..." Setzte er erneut an und hoffte in Kisas blutroten Augen ein Funken Erbarmen zu finden. Ein Funken Menschlichkeit, doch er fand nur Kälte. "Schweig." befahl diese ihm entnervt und fxierte ihn tödlich. Der Mann wimmerte leise, hielt jedoch endlich seine Klappe. Was mussten heutzutage auch alle nur so nervtötend viel reden? "Wer hat dich geschickt und wo finde ich ihn?" Eine einfache Frage und Kisa hoffte auf eine einfache Antwort. "Er nennt sich Yakul und hält sich im Schlangennest versteckt, in der Kneipe am Gebirgsrand. Ich schwöre, es ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Ich habe euch gesagt was ich weiß, mehr Informationen habe ich selbst nicht, ich weiß nur, dass der Kerl ziemlich stark ist und..." Weiter kam der Mann nicht, denn Kisa lies das Schwert in sein Herz eindringen. "Danke für deine Kooperation. Nur leider liegt mir Gnade nicht. Das nennt man natürliche Auslese und du, du hast verloren." hauchte sie leise und wandte sich von dem Sterbenden ab. Wie sehr Kisa doch schwache Menschen verabscheute. Seufzend erhob sie sich und blickte zu Rei und musterte diese prüfend. Noch immer war ihre eigene Kleidung klamm von der Nässe des Wasserfalls und doch sah sie wie Rei noch immer zitterte. Die Frostbeule hatte ja schon zuvor in ihren ganzen Kleidungsschichten gefroren. Mit einer fließenden Bewegung streifte die Schönheit sich den Mantel ab und legte ihn der Rothaarigen um die Schulter. Er war zwar auch klamm und nass, doch trocknete die dicke Wolle sehr schnell, weswegen er sie dennoch wärmen würde. Wortlos ging sie dann aus der Höhle hinaus und deaktivierte ihr Sharingan, sie würde ihr Chakra später noch brauchen. Sollte Rei hinterherkommen war es gut, wenn nicht, dann sollte sie es eben lassen, sie würde Kisa ohnehin nicht mehr entkommen können. //Yakul. Noch nie gehört. Ist bestimmt nur ein Deckname. Mal sehen was hinter diesem Kerl wirklich steckt. Er wird dieses kleine Späßchen hier bitter bereuen.// dachte sie sich mit steinerner Miene. Niemand würde es ungestraft wagen, sie angreifen zu wollen. Niemand.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Mo Jun 13, 2016 5:05 pm

Die junge Frau war ihr komplett ausgeliefert, war vollkommen ohne Chance gegenüber der Macht der Uchiha. Die Bilder vor ihren Augen waren grausam, ließen sie unweigerlich die Kontrolle über sich verlieren und brachten eben jene Reaktionen vor, die die schwarzhaarige als so schön erachtete. Jeder andere Mensch hätte nur darin gesehen wie ein Mensch langsam aber sicher zerbrach, hätte es als einen Akt der Grausamkeit angesehen, welcher durch die Reaktionen ihres Körpers dargestellt wurde, doch Kisa empfand dies als schön? Ergötzte sie sich so sehr am Leid der rothaarigen? Wieso? Wieso tat sie das? Was war ihr Beweggrund die junge Frau so leiden zu lassen? Wieso wollte sie sie besitzen? Es waren Fragen die der jungen Halb-Uzumaki noch nicht durch den Kopf gingen, aber mit Sicherheit in ein paar Tagen durch ihre Gedanken wandern würden. Der einzige Gedanke, welcher in diesem Moment vorherrschte, war der dort raus zu müssen, diese Illusion verlassen zu müssen, um endlich diese Bilder los zu werden. Und tatsächlich, die Schönheit erhörte sie und befreite sie, wenngleich schmerzhaft, aus dieser Illusion. Doch was sie dort befreite war nicht die so laute und durchaus nervig seiende rothaarige, es war eine zerstreute und verwirrte Frau die nicht so recht in die Realität zurück zu finden schien. Sie zitterte am ganzen Körper, auch als sie den Mann wie befohlen geweckt hatte war sie noch nicht wirklich wieder da, sie war komplett neben sich, weshalb auch die Kirinin das Verhör übernahm. Es war wirklich gut dass sie es tat und auch dass es seine Zeit dauerte, mit jedem Moment wurde der Blick der jungen Frau klarer, ihr Verstand kam immer mehr in der Situation an. Sie hörte den Namen, konnte ihn zwar nirgends zu ordnen aber sie war in der Lage ihre Umwelt wieder wahr zu nehmen. Gut, die kleine kam wieder zu sich. Überraschender Weise war es nun auch noch die Uchiha, die doch Schuld an der ganzen Misere war, welche sich um die Sunanin kümmerte. Sie hatte nicht einmal zu der schwarzhaarigen geblickt, versuchte noch immer ihre Gedanken vollkommen klar zu kriegen, zu verstehen was gerade wirklich passiert war und endlich diese Bilder vor ihren Augen los zu werden. Und doch, die andere Frau streifte ihr Plötzlich ihren Mantel über bevor sie dann wortlos los ging. Natürlich war der rothaarigen klar wo sie sich hinbegeben würde und ihr Blick fiel unweigerlich auf den Verband.
Noch einmal durchatmen und dann machte sie was sie irgendwie schon den ganzen Tag machte, sie folgte der schwarzhaarigen. Sie schloss den Mantel und verwendete einmal mehr ihr Katonchakra um nicht so sehr zu frieren. Gerade mal drei Schichten Klamotten mit einem Mantel, dass reichte doch nie. Sie blieb stets zwei Schritte hinter der anderen, folgte ihr ohne zu wissen ob diese das überhaupt wollte, doch alleine gehen lassen konnte sie sie ja auch nicht. Sie fühlte sich verantwortlich für die Wunden der anderen Frau. "Ich kann niemanden der wegen mir verletzt ist alleine zu einem solchen Ort gehen lassen." Warte, war sie gerade wirklich dabei sich die Schuld für die Schulter der anderen Frau zu geben? Das konnte doch schon nichts gutes bedeuten, aber immerhin war sie wieder so weit bei sich zu, dass sie sprechen konnte und auch noch Dinge zu sagen die Sinn ergaben. Gar kein nutzloses Gestammel, bravo Rei. Sie hatte Recht, für eine verletzte Person war es sehr gefährlich zu einem solchen Versteck zu gehen, deshalb und nur deshalb begleitete sie sie. Naja, zumindest war sie der Meinung es deshalb zu tun. "Und auch wenn es dich vermutlich nicht interessiert ... mein Name ist Rei." Wo kam diese Anwandlung denn jetzt her? Der Besitzerin noch schnell den eigenen Namen mitteilen? Eine Hoffnung diesen doch treffenden Spitznamen los zu werden? Gott die Sasayakimasu wusste gerade selbst ihre Beweggründe nicht mehr, sie machte einfach was sich gerade richtig anfühlte.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Mi Jun 15, 2016 3:49 am

Kisa ergötzte sich an dem Schmerz der Rothaarigen. Sie selbst hatte diesen Schmerz schon unzählige Male durchlebt. Durchleben müssen. Nie hatte sie jemand gefragt, ob sie damit zurecht käme, ob sie daran zerbrechen würde. All die Grausamkeiten in ihrem Leben waren einfach geschehen, ohne wenn und aber. Rei hingegen durchlebte gerade nur eine Illusion. Wenn Kisa sie aus dem Jutsu befreien würde, wäre noch immer alles wie vorher. Nichts hätte sich geändert und der Schmerz würde verfliegen. In Kisas Leben jedoch war es nie eine Illusion gewesen, auch wenn sie es sich gewünscht hatte. Nein, es war real gewesen. Nun war es ausgerechnet die Uchiha, die die Suna-Nin nun mit diesem Geschenk bedachte. Sie wollte ihr Schmerz zeigen und ihr diesen auch zufügen. Kisa war stärker geworden, nach jedem schmerzlichen Tag, an welchem ihre Welt zerbrochen war, hatte sie weiter gemacht und war hinterher nur noch unbarmherziger und noch stärker als zuvor gewesen. Nichts hatte sie zerbrechen können und oft war es eben so, dass man erst wirklich wusste, was man bereit war zu ertragen, wenn man gezwungen war, es herauszufinden. Es gab viele Situation im Leben, von denen man dachte, man würde es nicht schaffen, doch wenn es so weit war konnte man daran zu Grunde gehen, oder über sich hinauswachsen und Stärke erlangen. Wie es sich wohl bei Rei verhalten würde? Es war sicher interessant zu beobachten ob sie einknicken würde, oder ob sie stark genug wäre es zu ertragen. Kisa wusste nicht warum genau sie so ein seltsames Interesse an der Rothaarigen hegte. Eigentlich war sie nur eine unbedeutende und ziemlich schwache Kunoichi und doch hatte sie ihr Leben nicht beenden wollen. Es war gewiss keine Frage des Könnens gewesen, denn wenn es danach ginge, wäre die Rothaarige schon längst erledigt. Kisa wollte es jedoch einfach nicht. Bei Rei verspürte sie zum ersten mal nicht die Absicht ihr Leben auszuhauchen. Sogar der Kuss war irgendwie anders gewesen, als alles bisher. Wie um sich auch selbst von diesen Gedanken abzulenken, beschloss die schwarzhaarige Teufelin ihrem Eigentum ein Stempel aufzudrücken, den sie nie vergessen könnte und der sie nun bis zu ihrem Tod begleiten würde. Mit einem diabolischen Grinsen im Gesicht brannte Kisa der Suna-Nin nun also ihren Handabdruck in den Po, wodurch diese aus dem Genjutsu erwachte. Zum zweiten Mal an diesem Tage lies Kisa eine sichtlich verwirrte und gebrochene Rei zurück, welche den Worten der Uchiha nichts entgegensetzen konnte. Wie auch? Kisa hatte ihren Standpunkt klar gemacht und war eindeutig überlegen. Rei weckte dann auch auf ihren Befehl hin brav das Opfer und Kisa startete das Verhör. Es war offensichtlich, dass die Rothaarige nicht dazu in der Lage wäre, es war ja schon beachtlich, dass sie immer noch stand. Manch andere hätten wohl jetzt schon aufgegeben. Es war jedoch ein gutes Zeichen, dass Kisa sich ein stabiles Spielzeug ausgesucht hatte, so würde sie mit der Frau noch viel mehr spaß haben können. Die Uchiha entledigte sich schließlich eiskalt dem Mann, welcher noch zuvor unterwürfig um sein Leben gefleht hatte, doch Gnade lag der Schwarzhaarigen nicht und in ihrer Welt gab es auch keinen Platz für Schwäche. Um so verwunderlicher war es eben, dass ausgerechnet Rei so einen seltsamen Einfluss auf Kisa hatte, dass sie ihr nicht einmal etwas antun konnte. Nachdem der unnütze Kerl der Uchiha die Informationen gab, welche sie wollte, beendete sie sein leben mit unbarmherziger Miene und einem glatten Stich durchs Herz. Mit weit aufgerissenen Augen starrte der Nukenin die Kiri-Nin ungläubig an, während er starb. Wie immer erhob sich die Tokubetsu Jonin emotionslos von ihrem Opfer und wandte sich zum Gehen um. Dann fiel ihr Blick ein letztes Mal auf Rei und ohne eine Miene zu verziehen, legte sie der Frostbeule ihren noch etwas klammen, aber gut wärmenden Mantel um. Die Rothaarige war offensichtlich sehr anfällig für Kälte, weswegen Kisa sich zu dieser Handlung hinreißen lies. Wer hatte schon Lust auf eine kranke Sklavin? Ein kaputtes Spielzeug machte einfach keinen Spaß. Außerdem hatte Kisa keine Lust auf einen Klotz am Bein, da die Sasayakimasu bestimmt ebenfalls diesen Yakul aufsuchen wollte. Die Uchiha wollte diesen Bastard so schnell wie möglich finden und ihn für seine dumme Dreistigkeit bluten lassen. Niemand sollte je ungestraft versuchen eine Uchiha anzugreifen. Niemals. Die Leute sollten ihren Clan besser zu fürchten wissen und das würde die Schwarzhaarige mit eiserner Härte durchsetzen und dazu musste man eben auch unwichtigen Dreck wie diesen Yakul beseitigen. Kisa verließ die Höhle wortlos, doch beiden Frauen war eigentlich klar, dass Rei ihr folgen würde. Kisa erwartete keine andere Reaktion und so kam es schließlich auch. Wohin sonst sollte das Hündchen auch gehen? Sie brauchte ihren Master und bald schon würde sie begreifen wie sehr. Kisa würde schon dafür sorgen, dass es so wäre. Sie würde die Uchiha nie mehr aus ihrem Kopf bekommen, ihr Körper war ja ohnehin nun schon unweigerlich mit der Schwarzhaarigen verbunden, für immer. "So? Und du glaubst deine Anwesenheit ändert was? Denkst du, du würdest mich beschützen können, wenn es hart auf hart käme?" fragte die Uchiha die Rothaarige schließlich mit einem leicht boshaften Unterton. Niemals würde Kisa die Hilfe von Rei benötigen, um sich zu verteidigen. Noch nie hatte die stolze Uchiha Hilfe benötigt und noch nie hatte sie wert darauf gelegt. Alle Menschen verrieten einen ohnehin nur früher oder später. Yasu hatte sich auch hilfsbereit gezeigt und sie aufgenommen, als ihre Eltern damals getötet wurden. Danach hatte er sie ebenso verraten und genau deswegen verließ Kisa sich ohnehin auf niemand. Sie hatte gelernt alleine zu überleben. Menschen standen nur so lange hinter einem, wie der Angriff von vorne kam, so traurig es auch war. Kisa hatte gelernt sich nur auf ihre Fähigkeiten verlassen zu können, nur so hatte sie bis jetzt überleben können. Kurz wurde ihre Miene düsterer, als sie über das Schuldbewusstsein von Rei nachdachte. Bei dem Treffen mit Saishu hätte sie Hilfe gebrauchen können, doch da war mal wieder niemand für sie da gewesen, das Schicksal hatte unbarmherzig ein weiteres Mal seinen Lauf genommen und nun war die junge Frau im Begriff ihre Heimat zu verraten. Er hatte ihr sein Zeichen eingebrannt. Sie trug nun seinen Namen auf dem Hals und sie war höchstwahrscheinlich schwanger von diesem Mann. Wie sollte sie das in ihrem Dorf erklären? Die Antwort war gar simpel. Gar nicht. Sie musste seinen Weg ebenfalls einschlagen. Noch nie war der Uchiha ihre Heimat besonders wichtig gewesen, jedoch war es ihr Clan. Nun war aber ein neuer Plan in der Schwarzhaarigen gereift. Sie würde Saishu folgen, folgen müssen und von dort aus ihre Pläne weiterhin verfolgen. Vielleicht würde der Sasayakimasu ihr wie ein Werkzeug sogar helfen können, ihre Rache zu vervollständigen und dann würde sie den Uchiha Clan von Kirigakure lösen und unabhängig machen. Das Dorf war ohnehin nie besonders wichtig für Kisa gewesen und die Uchiha waren stark genug um unabhängig zu sein. Sie waren viel stärker als alles, was sich sonst so in Kirigakure tummelte. Sie hatte es nie als Heimat gesehen und die Menschen dort waren ihr auch herzlich egal. Nichtmal für den Mizukagen hatte sich die junge Frau jemals besonders interessiert und man respektierte Kisa auch nur aufgrund ihrer Stärke, kaum jemand sah den Mensch hinter ihr. Das verletzte und einsame Mädchen, was sie damals gewesen war. Nie hatte ihr jemand beistehen wollen und nun war es ausgerechnet Rei, die nicht von der Seite der Uchiha weichen wollte, weil sie verletzt war? Während diesen Überlegungen hatten die Augen der Uchiha kurz einen nachdenklichen, ja fast schon traurigen Ausdruck angenommen, ehe sie sich jedoch wieder verhärteten. Rei war definitiv ein sonderbare junge Frau. "Warum würdest du mich überhaupt schützen wollen? Ich war bislang nicht gerade süß zu dir. Eigentlich könnte es dir doch nur recht sein, wenn die Wunde mich behindert und ich elendig verrecke, oder?" Der Blick der Schwarzhaarigen richtete sich wieder direkt auf die Suna-Nin und sie sprach nicht gleichgültig wie sonst zu ihr, sondern ehrlich neugierig. Schuldbewusstsein und mitfühlende Sorge waren der Uchiha schon lange fremd und schon lange nicht mehr begegnet. Warum also scherte sich ausgerechnet Enoko darum wie es ihr ging? Während die beiden Frauen also durch die regennasse Nacht liefen, wurde am Himmel ein heller Streifen sichtbar. Es begann also schon zu dämmern. Die Uchiha war nun schon seit längerem unterwegs und sie spürte die Müdigkeit bleiern in sich aufkommen. Schlaf war wirklich Luxus. Wann sie zuletzt wirklich mal eine Nacht geschlafen hatte? Kisa konnte sich nicht daran erinnern. Sie brauchte wirklich dringend eine Pause langsam, doch sie hatte auch keine Lust hier in der Pampa zu übernachten. Schließlich offenbarte Enoko ihr dann auch noch den richtigen Namen und Kisa brachte zum ersten Mal so etwas wie ein ehrliches Lächeln zu stande, auch wenn ein boshafter Unterton darin lag. "Gut zu wissen, dass man dir erst das Leben retten muss, bevor du deinen Namen verrätst. Kluges Mädchen. Dennoch ist mir Enoko lieber. Das ich dich mit deinem richtigen Namen anspreche, musst du dir wohl erst noch verdienen. Viel Glück dabei." Vor den Augen der Schwarzhaarigen ragte dann jedoch etwas auf, was ihre Laune zum ersten Mal an diesem Tag wirklich schlagartig besserte. Ein kleines Hotel am Rande der Stadt und am Fuß der Berge wurde in der Dämmerung sichtbar. "Wir werden da übernachten." Keine höfliche Bitte, ob Rei denn mitkommen wollte, nein, ein Befehl. Die Schritte der Uchiha verschnellerten sich etwas bei dem einladenden Anblick der Herberge. Sie würde es sich jetzt erstmal gut gehen lassen und Rei würde ihr zu Diensten sein und sie umsorgen können. Eine Massage wäre zumindest schon mal ein Anfang, ebenso wie ein warmes Bad. Yakul würde ohnehin nicht erwarten, dass sie auftauchen, also kam es auf ein paar Stunden mehr oder weniger nicht an.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Mi Jun 15, 2016 10:04 pm

Natürlich wollte die Sunanin sich ebenfalls diesen Yakul zur Brust nehmen. Kisa war nicht die einzige hier die in einen Hinterhalt gelockt wurde, auch Sunagakure waren irgendwie falsche Informationen zugespielt worden und dieser Kerl schien für alles verantwortlich zu sein. Sie hatte genau so das Bedürfnis danach diesen Kerl zu bestrafen wie es die schwarzhaarige hatte, deshalb war es doch nur verständlich dass sie der anderen Folgte. Sie hatten schlicht das gleiche Ziel. Das war alles! Nur deswegen folgte sie ihr! Es war doch unvermeidbar. Das hatte nichts mit diesem wirren Zeug zu tun welches die Uchiha zuvor gesagt hatte. Naja, zumindest redete die rothaarige sich das selbst ein. Die andere Frau brauchte nichts mehr zu tun um in Reis Gedanken rum zu geistern, das tat sie schon eine ganze Weile. Wie sehr sich die rothaarige dafür verfluchte, das einzige was sie ihren Selbsthass wieder vergessen ließ waren die Kommentare der anderen. Nun klar, sie musste in der Tokubetsu eine schwache Frau sehen. Sie hatte sich so leicht überrumpeln lassen, wäre ohne die Hilfe dieser Frau gestorben und hatte nicht einmal die Kraft sich gegen sie auf zu lehnen. Was wollte jemand der so schwach war schon beschützen? Die Frage war berechtigt, und genau deshalb tat sie um so mehr weh. Sie hasste es. Sie hasste es schwach zu sein. "Es ist mir völlig egal für wie schwach du mich hältst, ich bin immer noch eine Kunoichi.", sie war nicht mit solchen Talenten wie die andere Frau geboren. Sie hatte kein tolles Doujutsu, keine geheimen Techniken oder andere angeborene Vorteile. Sie war so normal wie man nur seien konnte und trotzdem hatte sie es ohne das alles zu ihrem momentanen Rang geschafft. Sie war auch ohne das klar gekommen, auch ohne all diese mächtigen Waffen mit denen die andere Frau geboren worden war, welche plötzlich so viel nachdenklicher schien als zuvor. Woran dachte sie? Nicht nur ihr Blick auch ihre Stimme war plötzlich so viel weicher geworden, fast schon beruhigend und neugierig, statt abweisend und voller kälte. "Du hast recht. Bevor wir die Höhle betreten haben war dieser Gedanke der entscheidende für mich. Ich wollte dich am liebsten dort sterben lassen, wenn nötig dich auch selber töten. Von dem Moment an an dem ich dir gefolgt war hatte ich diese Idee, habe nur auf einen passenden Moment gewartet.", das war genau so ehrlich wie wohl wenig überraschend und diesen letzten Teil aus zu sprechen brauchte verdammt viel Überwindung. Wäre sie doch nur keine Kirinin. "Aber ich werde das nicht tun. Du bist grausam, selbstverliebt und gierst danach deine Macht über andere zu wirken und doch hast du mich, wieso auch immer, gerettet. Ich wäre ohne dich tot. Ich kann niemanden sich einer solchen Gefahr aussetzen lassen der sein Leben riskiert hat um mich zu retten. Vielleicht ist das wieder nur Schwäche, aber wenn es eine Schwäche ist dann bin ich eben schwach. Zumindest für diese Mission, ich werde dich nicht töten und ich werde tun was ich kann damit du nicht stirbst. Aber für mich selbst, für keinen anderen.", vielleicht keine verständliche Erklärung, vielleicht nur wirres Gefasel aber dass war was sie in diesem Moment dachte. Dennoch, eine Sache war da noch die sie wissen wollte. "Und du? Was ist mit dir? Du sagst mir dauernd nur dass ich verschwinden soll und das du mich umbringen würdest und dann rettest du mir das Leben statt mich einfach völlig ohne Arbeit für dich sterben zu lassen. Wieso?", gleiches mit gleichem vergelten, ob die schwarzhaarige darauf antworten wollen würde?
Sie lief mit der anderen Frau eine ganze Weile durch die regnerische Nacht, hatte ehrlich gesagt kein gutes Gefühl für Zeit mehr gehabt seit der Himmel von einer schwarzen Wolkendecke bedeckt gewesen war. Langsam merkte sie es auch in ihren Knochen. Sie war schon tage unterwegs gewesen, hatte die Nächte draußen verbringen müssen und das zollte nun einmal alles seinen Tribut. Es war anstrengend, aber auch das war keine Ausrede für die Anwandlungen die sie plötzlich hatte. Woher diese plötzliche Anwandlung der anderen ihren Namen zu nennen? Ja gut, sie hatte durchaus Schuldgefühle der Frau gegenüber aber, wieso sagte sie ihr das so unaufgefordert einfach? Und wieso lächelte die andere Kunoichi plötzlich? Was war das hier bitte für eine Situation? Leicht seufzte die rothaarige dann allerdings, sie hatte nicht wirklich anderes erwartet, aber irgendwie schon gehofft ihren Namen zu haben und nicht diesen komischen Spitznamen der zwar treffend, aber deswegen nicht weniger gemein war. Es wirklich kommentieren tat sie aber nicht, ihre Aufmerksamkeit war in diesem Moment komplett auf dieses wundervolle Gebäude gerichtet, welches dort auftauchte. "Guter Plan.", sie ignorierte den Befehlston der anderen Frau einfach und zog mit ihr das Tempo an und sie wusste genau wofür. Kaum kamen sie durch die Türen hinein fing die Sunanin an sich die Hände zu reiben und in diese hinein zu atmen. Hier drin war es wärmer, nicht unbedingt wirklich warm für sie, aber definitiv besser als da draußen im Regen. Sie rieb sich selbst über die Oberarme, Gott war sie froh hier zu sein. Sie überlegte nicht einmal sich schnell ein Zimmer zu holen, sie ging erst einmal zu dem kleinen Kaminfeuer und wärmte sich daran.

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BeitragThema: Re: Von Fuchs und Phönix [Beendet] Do Jun 16, 2016 12:59 am

Rei versuchte sich noch immer gegen die Uchiha aufzulehnen. Scheinbar hatte sie doch weniger begriffen, als die Schwarzhaarige angenommen hatte, doch das würde sie noch. Früher oder später lernten alle mal aus ihren Fehlern, selbst unbelehrbare Leute wie Rei schafften diesen Sprung irgendwan mal, auch wenn es viel Mühe kostete und weitaus anstrengender war. Natürlich war Kisa überzeugt von sich selbst und weniger von dem Können der Suna-Nin. Genau genommen sah sie die Andere sogar als ziemlich schwach an, aber das war nichts außergewöhnliches. Kisa blickte nahezu auf jeden Menschen herab, der nicht aus dem Uchiha-Clan stammte. Immerhin waren ja auch alle anderen Shinobi weitaus unterlegen. Kisa kannte nichts, was mit der Stärke ihres Clans zu vergleichen wäre. Gut, die Hyuuga hatten ein ähnlich starkes Doujutsu und auch die Senju waren nicht gerade schwach, doch beide Clans waren eben bei weitem nicht mit den Uchiha zu vergleichen, ganz abgesehen von Rei. Sie entstammte nichtmal irgendeinem Clan, so war das Ansehen der Rothaarigen natürlich schon weitaus geringer und im Kampf hatte sie auch nicht gerade mit enormer Stärke geglänzt, eher mit Unachtsamkeit. Kisa ahnte natürlich nicht, dass sie mit ihrer Aussage einen wunden Punkt bei der Sasayakimasu getroffen hatte und selbst wenn sie es gewusst hätte, wäre es ihr wohl herzlich egal gewesen. Zu der Aussage der Rothaarigen hin lächelte Kisa kurz kalt. Was erwartete sie nun von ihr? Das sie ihr auf die Schulter klopfte und ihr Ego stärkte? Ihr versicherte, dass sie wirklich genial war? Wie so oft schwieg die Uchiha einfach und doch konnte sie sich nicht ganz von ihren Worten lösen. Rei wollte ihr helfen. Wie paradox. Ausgerechnet sie wollte ihrer Peinigerin helfen. In diesem Moment hatte die Suna-Nin jdoch unbewusst einen Schwachpunkt von Kisa erwischt. Sie war immer alleine gewesen in ihrem Leben, mit all den Schicksalsschlägen. Nie hatte ihr jemand geholfen. An dem verhängnisvollen Tag mit Sai auch nicht, er hatte sie unterworfen und versklaven können. Zum ersten Mal seit Langem war sie unterlegen gewesen. Sie war schwach gewesen. Er hatte ihr die Grenzen gezeigt und sie hatte nichts tun können. Der Ausdruck von Kisa nahm zum ersten Mal seitdem Kennenlernen von Rei einen nachdenklichen und fast schon traurigen Ausdruck an. Die Feindseeligkeit in ihrem Blick war gewichen und sie wirkte in sich selbst vertieft. Nur am Rande nahm sie die worte der Suna-Nin war, doch schließlich blickte sie die Rothaarige mit einem sehr intensiven Blick an. "Also, wenn ich dein wirres Geplapper richtig deute, willst du mich schützen, weil du dich verpflichtet fühlst? Dann Lass es lieber gleich sein. Das ist der dämlichste Grund überhaupt. Du schuldest mir rein gar nichts." sprach sie dann kühl, jedoch nicht abfällig. "Ich brauche keine Hilfe und erst recht nicht deine. Ich komme alleine zu recht. Immer. Das hat mir schn öfter das Leben gerettet, als ich zählen kann. Ich bin es gewöhnt seit ich klein bin." murmelte sie dann gegen Ende hin ernst und wandte ihren Blick von Rei ab. Warum sprach sie mit ihr überhaupt über solche Dinge? Es ging die Rothaarige im Prinzip rein gar nichts an. "Vielleicht wäre es auch besser, wenn wir wieder zum Schweigen übergehen würden." Kisa versuchte nun offensichtlich, das Gespräch mit der Rothaarigen zu meiden. Es nahm eine zu persönliche Wendung und Kisa wollte keine Nähe aufbauen. Zu niemanden. Es lebte sich einfacher, wenn man alleine blieb. Außerdem war es Rei nicht würdig, dass sie sich ausgerechnet einer Sklavin öffnen würde. Nein, das Gespräch war zu beenden und das sofort. Dann jedoch nervte Rei natürlich weiter und erneut kamen die Fragen auf, welche Kisa zuvor so erzürnt hatten. Diesesmal jedoch war sie gefasster und emotionsloser, als sie ihr eine Antwort gab. "Die Antwort bekommst du von mir morgen, wenn du mich nicht zu Tode genervt hast bis dahin. Und natürlich vorrausgesetzt du überlebst die Begegnung mit diesem Yakul." Natürlich glaubte die Schwarzhaarige nicht daran, dass sie sterben würde, doch sie wollte die Rothaarige damit einfach ein wenig ärgern. Sie mochte es, wenn Wut in ihr aufkam. Warum wusste die Uchiha mal wieder selbst nicht so genau, es war einfach so.

Die beiden Kunoichi waren noch eine ganze Weile durch den Regen gelaufen, ehe sich eine einladende Herberge in der Dämmerung auftat. Kisa steckte schwer die Müdigkeit in den Knochen und scheinbar auch Rei. Beide waren nicht mehr ganz so fit und die Verletzung in der Schulter der Uchiha schmerzte auch zusätzlich unangenehm, weswegen sie kurzfristig entschied, dass es besser wäre eine Pause einzulegen. Yakul war bislang nicht gewarnt und würde nicht mit einem Gegenangriff rechnen, deswegen hätten sie also genug Zeit für eine Übernachtung. Gut, es war bestimmt nicht gerade normal, dass zwei durchnässte Frauen erst zur Dämmerung in eine Herberge traten, doch Kisa interessierte es nicht, was man von ihr dachte. Es hatte sie nie gekümmert und sie würde heute damit nicht anfangen. Schließlich betraten die beiden Frauen also in froher Erwartung das kleine Hotel und Rei stürzte sich gleich erfreut auf den Kamin. Kisa schüttelte unbewusst den Kopf und ein leichtes Lächeln lag auf ihren Lippen. Wie konnte man nur so verfroren sein? Die Rothaarige war wirklich eine enorme Frostbeule und das obwohl sie noch den Wollmantel der Uchiha trug, während diese selbst nur in einem dünnen Kimono mit langen Ärmeln durch die klamme Nacht gewandert war. Natürlich war ihr selbst nun inzwischen unwahrscheinich kalt und doch war sie es gewöhnt. In Mizu no Kuni herrschte nie gutes Wetter und Kisa hatte eine recht gute Selbstbeherrschung. Nach einigen Minuten kam eine verschlafene, ältere Frau die Treppe herunter und blickte ungläubig auf die zwei Schönheiten. "Gäste, zu so später Stunde noch? Oder sollte ich besser sagen, so früh?" fragte sie mit einem nachsichtigen Lächeln und begrüßte die beiden freundlich. "Ihr Ärmsten, ihr müsst ja ganz durchgefroren sein." sprach sie fast schon mütterlich und winkte die Kunoichi einladend her. Kisa verzog wie immer keine Miene, auch wenn sie die Freundlichkeit der Alten als angenehm empfand, plapperte sie ihr definitiv zu viel. Kisa unterdrückte ein Gähnen und streckte sich kurz aus. "Wir würden gerne ein Zimmer nehmen. Wenn es geht mit einem Kamin." sprach die Uchiha dann mit einem genervten Seitenblick auf Rei. Ansosten würde diese wohl während dem Schlaf erfrieren. "Aber sicher, ich habe noch ein Zimmer frei." sprach die Ältere freundlich und deutete den beiden Kunoichi an, ihr zu folgen. Etwas nachdenklich und neugierig zu gleich schien sie immer wieder zwischen den beiden Schönheiten hin und herzublicken und sich zu fragen, was die beiden Frauen wohl hier trieben und das noch um diese ungewöhnliche Uhrzeit, doch sie fragte nicht nach, Kisa's steinerne Miene schien sie doch abzuschrecken. Schließlich machte sie vor einem kleinen, gemütlichen Zimmer halt und reichte der Uchiha den Schlüssel. "Wenn ihr etwas braucht, sagt bescheid. Ich schlafe hier selbst und höre die Glocke an der Rezeption jederzeit. Gute Nacht Mädchen." Damit entfernte sie sich schließlich großmütterlich lächelnd und Kisa schloss wortkarg wie immer die Türe auf. Was mussten die Leute nur so viel reden immer? Das erste, was der Uchiha ins Auge fiel, war das große, einaldende Bett, gegenüber war auch gleich ein Kamin, was Rei wohl sehr erfreuen würde. Bestimmt stapfte Kisa auf das Bett zu und warf sich nun herzhaft gähnend in dieses hinein. Dann musterte sie ihr Anhängsel mit einem seltsamen Funkeln in den Augen. "Wir brauchen wohl noch ein Hundekörbchen, oder möchtest du in dem Bett deines Masters schlafen?" fragte Kisa sie fast schon teuflisch und fixierte sie dabei genau. Mal sehen ob sie die Kunoichi nicht erneut in Verlegenheit bringen könnte.

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