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 [B] Healthpoint [Beendet]

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AutorNachricht


Yasutaka
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BeitragThema: [B] Healthpoint [Beendet] Sa Jun 04, 2016 5:41 pm

das Eingangsposting lautete :


Healthpoint
B-Rang Mission

Rang: B
Ort: Mizu no Kuni

Beschreibung: Shimitsu ist ein privates Krankenhaus am der Küste von Mizu no Kuni nach Hi no Kuni. Es ist unabhängig von Kiri und grenzt sich auch von der Politik und den Shinobi ab. Das führt dazu, dass jeder dort behandelt werden kann, solange er genug zahlt. Dazu zählen auch Nukenin. Leiter des Krankenhauses ist Gambe Korro. Er ist ein Zivilist, der aber viel Geld und gute politische Beziehungen hat. Dadurch kann er sich Söldner als private Wachen [auf dem Niveau von B-Rang Shinobi] leisten und ruhig schlafen, denn offiziell wird Kiri nichts gegen dieses Krankenhaus unternehmen können.
Das führt zu dieser Mission. Durch die Tatsache, dass Nukenin hier eine sichere Bleibe finden, bis sie gesund sind, ist das Krankenhaus ein Dorn im Auge. Man steht in Verbindung mit dem Sohn von Korro, welcher im Falle des Todes das Hospital übernimmt und mit Kirigakure zusammenarbeiten wird, so dass Nukenin hier nicht mehr unterkommen.
Das bedeutet, dass Gambe Korro sterben muss. Da Kiri nicht als Auftraggeber offiziell gemacht werden will, da Korro gute Verbindungen zum Adel hat, wird diese Mission als Attentat durchgeführt. Schleicht euch in das Krankenhaus und tötet Korro unauffällig und nicht auf das Dorf zurückführbar.
Was nicht bekannt ist, ist, dass Gambe Korro eine Shinobiausbildung hat und mit einem Shinobi auf Tokubetsu Jounin Niveau verglichen werden kann.

Missionsdauer: 3. bis 5. Januar
Teilnehmer: Arina [Chuunin], Hyuuga Yasutaka [B-Rang ANBU]

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Arina
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jul 03, 2016 12:37 am




Healthpoint [25|14]
Arina x Yasu
Es tat Arina weh, den Mann so zu sehen. Er bemühte sich, stark zu bleiben, obwohl er sichtlich unter seinem Körper litt. Yasutaka kämpfte mit sich selbst und in diesem Moment konnte Arina nicht mehr tun, als ihn um Verzeihung zu bitten, weil sie genau wusste, dass dies alles ihretwegen war. Aber das gefiel dem Tokubetsu Jounin nicht. Er machte ihr klar, dass sie sich ihm gegenüber nicht entschuldigen sollte. Nie wieder.
Arina öffnete den Mund, um für ihre Art um Verzeihung zu bitten, schloss ihn aber wieder, ohne einen Ton gesagt zu haben. Man konnte ihr ansehen, was sie vorgehabt hatte und dass sie zur Besinnung gekommen war. Stattdessen nickte sie nur. "Verstanden", gab sie mit milder Stimme zurück und schenkte dem Mann nun ein Lächeln. Die wohl schwerste Arbeit für die junge Frau. Ihre eigene Art ablegen. Aber sie wollte es zumindest versuchen. Warum, war ihr auch nicht klar. Bevor sie ins Krankenhaus getreten waren, hatte sie gedacht, dass sich die Wege der beiden nach ihrer Mission trennen würden. Dass sie vielleicht noch das ein oder andere Missverständnis klärten und dann wohl eher nicht mehr miteinander zu tun hatten. Nun aber verschwendete Arina daran keinen Gedanken mehr. Sie würde den Mann gerne besser kennen lernen dürfen. Aber sie verspürte immer noch diese Furcht. Die Angst, zu viel an ihm zu finden und sich in ihm zu verlieren. Die Angst, abhängig zu werden und dass dann das geschah wie damals mit ihrem Team. Arina wusste, dass sie solch einen Verlust kein zweites Mal überstünde.
Seine nächsten Worte lösten genau das aus, was er damit eigentlich unterbinden wollte. Natürlich schämte sie sich jetzt dafür, dass sie so war. Dass sie nichts dagegen tun konnte, sämtliche Schuld und Verantwortung zu übernehmen. Arina schaffte es, alles auf sich zurückzuführen. Sie wusste nicht, wieso sie das tat. Ob sie es brauchte oder weil sie damit anderen die Last von ihren Schultern nehmen konnte, weil sie diese tragen konnte, ohne zu zerbrechen.
Doch sie sich nun nicht für ihre Art entschuldigen, denn der Mann hatte ihr das immerhin untersagt. Sie wollte nicht, dass Yasutaka verärgert war. Stattdessen schaute sie einen Moment betrübt drein, ehe sie ihm aufhalf. "Ich werde mein bestes tun", antwortete sie. "Aber ich kann nichts versprechen. Das ist Teil meiner Persönlichkeit." Das war eben Arina. Reuevoll und gütig. Barmherzig und dennoch würdevoll.

Nachdem Arina das Holz für Feuer gesammelt hatte und es entzündete, konnte sie sich wieder dem Mann zu wenden, welcher bereits geahnt zu haben schien, dass Arina seinen Oberkörper behandeln wollte. Er hatte sich in seine Kleider gewickelt und konnte sie nun einfach abstreifen. Dadurch offenbarte er seinen vernarbten Körper.
Die Chuunin schluckte. Einen Moment sah man das Mitleid in ihren Augen. Aber nicht, weil sie auf den Mann herabsah, sondern weil sie wusste, wie sehr Feuer schmerzen konnte. Wie schrecklich solche Wunden waren. Sie litt heute ebenfalls noch darunter.
"Ich sehe solche Wunden öfters", meinte sie, als sie sich neben ihn kniete. "Ich bin immerhin Iryounin." Mit dieser Aussage überspielte sie ihren eigenen Schmerz. Sie wollte den Mann in diesem Moment nicht damit belasten. Stattdessen zog sie eine Salbe hervor.
Als sie aufsah, konnte sie nun die Wunden auf seinem Leib ausblenden. Nein, nicht ausblenden. Sie waren ein Teil des Mannes. Aber sie sah ebenso den Rest seines Körpers, der gewisse Reaktionen in der Chuunin auslösten. Deutlich wurde das für den Mann höchstens, wenn er ihre zart geröteten Wangen bemerkte.
Wie schluckte und versuchte ihre aufkommende Nervosität zu beherrschen. Arina hatte täglich mit entblößten Oberkörpern zu tun, aber Yasutaka war anders. Nicht nur, weil er ansprechend war, sondern weil er ihr als Person auch mehr bedeutete, als ein fremder Patient.
"Diese Salbe lindert den Schmerz bei Narbengewebe", begann sie nun und lenkte sich damit selbst ab. "Besonders bei Brandnarben hilft sie. Es wird etwas dauern, bis sie wirkt." Sie sah den Mann nun an. Wartete im Grunde auf eine Erlaubnis, ihn berühren zu dürfen, damit sie die Salbe auftragen konnte. Alleine vorzugehen traute sie sich nicht.

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Yasutaka
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jul 03, 2016 12:56 am





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Der Mann sah Arina an und folgte ihren Bewegungen mit den Augen, während seine Haare ihm ins Gesicht fielen. Er versuchte ruhig zu atmen, während zarte Tropfen des Schweißes über seinen Körper rannen und auf den Brandnarben des Rückens brannten, weshalb er hart mit sich zu kämpfen hatte. Er sah das Mitleid in den Augen Arinas und verzog die Miene. "Schau doch nicht so, das kann ich nicht ertragen. Und entschuldige dich nicht.", sagte er den letzten Satz mit Absicht hinzufügend, während er nun eher verlegen bei Seite sah. Er schämte sich teilweise für diesen entstellten Körper und fühlte sich seltsam verlegen, dabei war es nicht das erste Mal, dass ihn eine Frau behandelte.
Sie sagte, dass sie solche Wunden öfters sah. Der Mann überlegte kurz, dann kam ein Lächeln auf seine Lippen. "Du auch?", fragte er dann und sah sie selber nun etwas überlegt an. Er war nicht dumm, er verstand schon, dass sie sicherlich ähnliche Erfahrungen gemacht hatte. Er war nicht dumm und durchschaute manche Menschen recht schnell. Vor allem Arina schien leicht für ihn zu lesen, aber vielleicht weil er ein Auge auf sie geworfen hatte? Warte... war es das überhaupt, was man sagen konnte? Er sah über seine Schulter und bemerkte die Röte auf ihren Wangen und wurde selber verlegen, weshalb er nach vorne sah. "Alles okay?", fragte er dann weiterhin recht aus der Fassung gebracht und kratzte sich verlegen an der Nase. Sie erklärte dann die Salbe und der Mann nickte als sie erklärte. "Ich werde es überleben. Lenkst du mich dann derweil ein bisschen ab? Die Narben sind sehr schmerzhaft.", sagte er dann und knirschte mit den Zähnen. Das würde mehr als schmerzhaft werden und er wusste nicht ob er das ganze durchstehen würde. Er schloss die Augen. "Leg los.", sagte er dann und biss die Zähne fest zusammen.


[/quote]

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Arina
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jul 03, 2016 1:46 am




Healthpoint [26|14]
Arina x Yasu
Wenn Arina sich nicht entschuldigen durfte, nahm es ihr die Grundlage ihrer sämtlichen Gesprächsthemen. Arina bestand nahezu aus der Bitte um Verzeihung, weil sie immer einen Grund fand, diese auszusprechen. Doch mit Yasutaka musste sie anders umgehen. Sie hatte das Gefühl, dass es bei ihm kaum eine andere Wahl gab, als offener zu sein. Bisher hatte sie sich gut hinter Reue verstecken können, doch nun schien es für sie keinen anderen Weg zu geben.
"Es war nicht wirklich Mitleid, falls du das in meinen Augen gesehen hast", meinte sie und suchte seinen Blick. "Sondern Mitgefühl. Ich kenne die Schmerzen, welche Feuer anrichten kann." Sie lächelte nun schwach. Es gab nur wenige Menschen, die von ihren Narben wussten. Wahrscheinlich würde Yasutaka nicht ein mal davon ausgehen, dass sie solche Wunden hatte. Immerhin verbrannte man sich schnell. Und auch Katonnutzer waren nicht selten.
Doch er schien sie durchschaut zu haben. Das war nicht ungewöhnlich bei Arina. Viele konnten sie lesen wie ein offenes Buch, wenn sie mehr Zeit mit jemanden verbrachte. Sie war ein ehrlicher Mensch und so verstellte sie sich auch nicht über ihre Körpersprache.
"Ich bin zwar nur Chuunin, aber auch mir sind schon einige Dinge geschehen." Dinge, über sie die nicht gerne sprach und jetzt auch nicht zur Sprache bringen wollte. Sie hatte nicht mal mit ihren Eltern richtig darüber gesprochen. Wie sollte sie sich dann Yasutaka offenbaren? Auch wenn er ihr Herz zum Rasen brachte.
"Mir geht es gut, keine Angst", lächelte sie, als er wohl bemerkt hatte, dass sie errötet war. Sie wollte ihm nicht offenbaren, wie sehr er sie doch verwirrte, aber ebenso wenig wollte sie lügen und es auf das kalte Wetter schieben oder ihre noch immer durchnässte Kleidung.
"Ablenken?", fragte sie und öffnete die kleine Dose der Salbe. Vorsichtig tauchte sie ihren Finger ein. "Ich bin nicht gut in so etwas", sagte sie und führte ihre Hand nun zu seinem Rücken, um die Narben zu behandeln. "Meine Patienten erzählen eigentlich immer von sich aus." Sie lächelte. Ablenken. Wie konnte sie Yasutaka ablenken? "Aber gut. Mir fällt etwas ein. Doch sobald ich dich langweile oder die Schmerzen zu groß werden." Ihre Stimme wurde sanfter. "Ich bin ein großer Freund von Musik." Sie berührte nun die erste Wunde. "Ich habe vor kurzen ein neues Stück angefangen zu lernen. Ich spiele schon seit der Akademie Klavier." Sie wusste, dass sie wohl gerade etwas sehr Langweiliges und Überflüssiges erzählte, aber etwas anderes fiel ihr nicht ein, um den Mann abzulenken. Sie sprach in diesem Moment von ihrer Leidenschaft. "Ich habe bisher noch niemanden getroffen, der dieses Stück spielen konnte. Der Komponist ist kein Freund von langen Noten. Als ich es mir das erste Mal angesehen habe, hatte ich danach Knoten in den Fingern." Sie lachte leise und führte ihre Finger wieder in die Salbe. "Geht es? Oder braucht sie eine Pause?" Sie wollte Yasutaka nicht zu sehr überanstrengen. Die meiste Heilung geschah ohnehin, wenn er sich ausruhte und schlief. Er konnte nicht erwarten, dass sie hier in einer halben Stunde wieder draußen wären.

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Yasutaka
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jul 03, 2016 2:28 am





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Sie versuchte sich heraus zu reden und zu sagen, dass es kein Mitleid sondern Mitgefühl war, was sie empfand und verriet sich damit nur noch mehr darin, dass sie selber solche Erfahrungen gemacht hatte. Der Blick von Yasutaka nahm etwas trauriges an, als er darüber nachdachte, was ihr wohl geschehen war, wenn sie ein solches Leiden ertragen musste. Er selber wusste ja wie schmerzvoll es war. "Seltsam, dass etwas, was so viel Leben birgt auch so viel Schaden kann.", sagte er und starrte in die Flammen des Feuers, dass Arina gemacht hatte und verlor sich kurz in seinen Gedanken, ehe er sich wieder zusammen riss. Es war kein schöner Gedankenweg gewesen, daher unterließ er das wohl besser, bevor es noch dramatisch endete. Seine Augen versuchten wieder die von Arina zu erhaschen. Er hatte richtig getippt und heraus gefunden, dass sie wirklich ähnliche Leiden hatte. Es war auch nicht schwer zu erraten, denn wenn man genauer schaute war es einfach zu erkennen. "Der Rang sagt nichts über die Geschichte eines Shinobi aus. Ich wäre längst Jounin wären diese hässlichen Narben nicht. Sie entstellen einen... was meinst du?", fragte er dann Arina, die nun seinen Körper vollkommen bewundern konnte. Wie auch immer, es war ihm teilweise sogar unangenehm und das kannte er nicht von sich. Er versuchte sich zu entspannen, saß aber ziemlich angespannt da und schaffte es einfach nicht.
Als er sah, dass sie leicht rosig war von ihrem Blick auf seinen Körper und er verlegen nachfragte, ob alles okay sei, antwortete sie, dass es ihr gut ging. Er lächelte wieder einmal sanft und fröhlich, denn er freute sich, dass sie unversehrt war. Im Gegensatz zu ihm, was schon wieder traurig war. Die grauen Augen huschten umher, versuchten einen Punkt zu fixieren, als er die Zähne zusammen biss und Arina bat ihn abzulenken. Sie fragte erst wie und kurz schnaubte er und zischte, als ihre zierlichen Finger sich auf seine Haut legten. Es war schmerzvoll und wundervoll zugleich. Es ließ ihn etwas entspannen, trotz der Schmerzen und jagte ein wohliges Zittern durch seinen Körper, während sich seine Haare leicht aufstellten, die er nun zum Zopf gebunden über seiner Schulter liegen hatte. Sie mochte Musik. Er lächelte, da hatten sie etwas gemeinsam. "Ich liebe die Musik auch. Ich singe aber nur. Ich kann Noten dennoch lesen. Nur kein Instrument spielen.", erzählte er dann von sich selbst, ehe er wieder die Augen zusammen kniff und wartete bis sie die Finger von seiner Haut nahm. Der Hyuuga sah sie über die Schulter hinweg an und lächelte sanft, als sie ihn fragte, ob er eine Pause brauchte. Es ging eigentlich. Im Schein des Feuers schien ihre Haut schön zu schimmern und er betrachtete sie kurz, verfing sich in ihren Augen. Er merkte gar nicht wie er sich fast schon von selbst nach vorne lehnte und ihr sehr nahe kam. Kurz legten sich seine Lippen auf die ihren und der Schmerz war wie fort geblasen. Nur diese kleine Berührung merkte er noch mit dem zarten Kribbeln auf den Lippen, ehe er realisierte, was er eigentlich tat und zurück schreckte, den Blick wieder nach vorne in das Feuer wandte. "Gomen...", sagte er nur noch und versteckte das Gesicht in einer Hand. Ihre Lippen waren so weich und diesmal war es kein Unfall. Er war neugierig geworden, wie sie wohl waren, wenn sie sich nicht in einem Fall auf die Seinen pressten. Die Augen schlossen sich langsam und es war beinahe als würde der Geschmack von Honig auf seinen Lippen liegen. Sie war verführerisch. Weiße Haare... er mochte weiße Haare mehr als alles andere... sie bildete so den scharfen Kontrast zu ihm... aber durfte er das? Er wollte nicht, dass es so endete wie das letzte Mal... dann würde es schlimm werden... Konnte er das zulassen? Oder eher... wollte er es?



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Arina
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jul 03, 2016 3:17 am




Healthpoint [27|14]
Arina x Yasu
Sie folgte seinem Blick in die Flammen. In Arinas Fall war es tatsächlich so gewesen, dass das Feuer ihr das Leben gerettet hatte. Bei Yasutaka war dies scheinbar nicht der Fall. Gerne würde sie mehr erfahren. Ihn fragen, woher all diese Wunden stammten, welche ihm heute so viel zu schaffen machten. Aber sie wollte sich ihm nicht aufdrängen. Sie selbst wusste, wie unangenehm es sein konnte, wenn man über schmerzliche Erinnerungen sprechen musste. Sie wollte Yasutaka zu nichts zwingen.
"Narben sind kein Makel", meinte sie dann nachdenklich und schaute von dem Feuer wieder zu dem Mann. Er schien sich nicht ganz wohl zu fühlen, sich so Arina zu offenbaren. Es war auch etwas, was nicht ganz seiner Persönlichkeit zu entsprechen schien, doch Arina merkte, dass sie ihn zu beeinflussen schien. Ebenso wie er sie beeinflusste. Ihre sonstige innere Ruhe verschwand immer wieder, als hätte diese niemals exzisiert. "Sie sind Beweise. Sie erzählen Geschichten. Sie offenbaren, was man erlebt hat. Und was man überlebt hat. Einige verbindet man vielleicht sogar mit positiven Erinnerungen. Andere mit solchen, über die man niemals wieder sprechen will." Der Ursprung ihrer Schuldgefühle. Arinas Narben bewiesen, dass sie lebte und dafür vier Menschen gestorben war. Sie schämte sich dafür. Dies war wohl ihr düsterstes Geheimnis. Die Reue, zu leben.
Sie merkte, dass ihre Berührungen ihm schmerzten. Gerne würde Arina Abhilfe schaffen, aber sie konnte es nicht ändern. Sie hatte keine Schmerzmittel dabei, welche nur annähernd stark genug waren und sie beherrschte auch kein passendes Jutsu.
"Du singst?", fragte sie dann überrascht und hielt einen Moment inne. Sie lächelte und öffnete ihren Mund, um zu sagen, dass sie ihn gerne singen hören würde, aber sie unterließ das. Arina war nicht in der Position, ihn darum zu bitten. Sie verstand ohnehin nicht, was sie verband. Wie sie zueinander stehen sollten. Diese Mission verwirrte sie.
Sie nahm nun ihre Hand von seinem Rücken. Fragte, ob er einen Moment bräuchte, aber der Hyuuga sagte nichts. Stattdessen sah er sie nur an. Lehnte sich ihr entgegen. Arina wich nicht zurück. Ihr Verstand riet es ihr, aber alles andere an ihr stellte sich in diesem Moment dagegen. Als ahnte sie bereits, was folgen würde.
Seine Lippen senkten sich auf ihre. Dieses Mal nicht wegen eines Unfalles. Auch nicht wegen ihres Schauspiels. Arina wusste nicht, wieso Yasutaka sie küsste. Sie wusste nicht, warum er das tat, obwohl es nicht mehr nötig war. Sie waren unter sich. Sie waren annähernd in Sicherheit.
Aber sie wusste, dass sie darauf reagierte. Sie schloss ihre Augen. Fühlte ein sanftes Kribbeln überall in ihrem Körper. Sie war beflügelt von dem, was sie fühlte.
Yasutaka beendete diese sanfte Verbindung. Und mit seiner Entschuldigung riss er auch Arina aus dieser kleinen, friedlichen Welt. Ließ sie verstehen, was gerade geschehen war. Sie wusste um den Ruf des Mannes. Sie hatte es bemerkt, als sie sich kennen gelernt hatte und auch im Krankenhaus. Sie erinnerte sich dunkel daran, dass er als unnahbar galt. Dass er Frauen abwies. Vielleicht war er jemand, der für den Moment lebte. Jemand, der eine Frau eroberte und sie dann wieder abwies, wenn es ihm zu ernst wurde. Eben das war es, wovor sie Angst hatte. Wovor Arina sich fürchtete. Dass sie Gefühle entwickelte, welche der Mann nicht erwidern würde.
Sie merkte, dass ihn der Kuss kümmerte. Er sah sie nicht an. Vergrub sein Gesicht sogar in einer Hand. Ein Zeichen der Scham.
"Ich …", begann sie, brach aber ab. Sie wusste nicht genau, was sie sagen sollte. "Es tut mir leid." Sie wusste, dass sie sich nicht entschuldigen sollte, aber sie tat es dennoch. "Ich glaube, du … Ihr seht in mir jemanden, der ich nicht bin." Sie wechselte wieder zu der höflichen Form. Arina versuchte in diesem Moment schon fast verzweifelt sich selbst zu schützen. "Ich weiß um Euren Ruf, was Frauen angeht. Ich habe es ja mit eigenen Augen gesehen, welche Wirkung Ihr habt." Eine Wirkung, der auch sie zu erliegen drohte. Nein. Der sie bereits erlag. "Ich fürchte, Ihr erwartet etwas von mir, was ich Euch nicht bieten kann." Sie schluckte. Und obwohl es notwendig war, so zu sprechen, fühlte es sich für die Frau schrecklich an. Als würde ihr Herz in diesem Moment zerbrechen.

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Yasutaka
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jul 03, 2016 3:40 am





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Yasutaka war von Neugier erfüllt, wollte wissen, was nun Sache war, wollte wissen woher ihre Narben rührten. Er erkannte, dass auch Arina diese Neugier hatte, wusste aber nicht wo er ansetzen wollte und hielt daher in seinen Worten inne. Mit einem eher traurigen Blick wusste er nur um seine Erfahrungen. "Vielleicht. Aber für mich... ist es ein Zeichen, dass ich versagt habe, denn die Person die ich schützen wollte... sie ist und bleibt tot und diese Narbe ist alles was mich daran erinnert.", sagte er dann und ließ seine großen langen Finger über seine Schulter streifen. "Ich bin ehrlich mit dir. Neugier erfüllt mich. Vielleicht magst du mir eines Tages erzählen welche Geschichte hinter deinen Narben steckt und ich erzähle dir meine.", sagte er dann und sah sie vollkommen ernst an, denn er meinte wirklich was er sagte. Natürlich hatte er bereits die Hauptsache verraten, aber sie kannte nicht die Geschichte dahinter, die Ursache und das Leiden, dass er seit jeher durchmachen musste. Die Schönheit namens Arina faszinierte ihn und irgendwie zog sie ihn an. Seine Schmerzen zogen ihn aber immer wieder aus sämtlichen Gedanken, während er versuchte sie zu übermalen, als die Frau ihn fragte, ob er wirklich sang. Er nickte bloß. "Wenn du willst, dann sing ich gern für dich.", bot er ihr an, bevor er sich jedoch in ihrer Schönheit fangen ließ.
Es dauerte nur einen kurzen Moment an, der kleine und doch bescheidene Kuss des Hyuuga, der sehr viele Emotionen aufwallen ließ. Der Hyuuga entschuldigte sich und versteckte sich beinahe wieder vollkommen in seiner Fassade, doch die schamvollen Züge konnte er nicht verbergen. Sie wollte etwas sagen, doch brach ab. Er schüttelte nur den Kopf. Er wusste selber nicht was los war. Als sie meinte er sehe nur jemanden in ihr, der sie nicht war. Dies schmerzte, denn dem war nicht so. Er mochte sie für das was sie war, nicht dass was er glaubte, dass sie war. Mit einem "Tsk." machte er seine Missbilligung klar, als sie auch noch weiter sprach und er schüttelte wieder den Kopf. "Ich bin kein Spieler. Kein Frauenheld. All diese Frauen... sie mögen mich toll finden und alle mehr wollen. Manche nur Spaß und eine Vorzeigefigur von einem Mann, andere ernst. Aber lieber weise ich sie ab, als dass ich ihnen ein falsches Spiel vorspiele. Ich habe gedacht es wäre nur richtig und verdient. Und dann... dann kommst du und ich steh Kopf...", sprach er und seine Stimme wurde immer leiser. "Ich darf nicht lieben, auch wenn ich mich nach Nähe sehne. Du bist hübsch. Intelligent. Und deine Art weckt in mir den Willen dich beschützen zu wollen. Mehr als jede andere Frau dieser Welt. Es wäre... als wäre ich bestimmt dazu auf dich aufzupassen... ich würde es zumindest gern tun. Nicht von deiner Seite weichen. Denn man könnte wirklich meinen mein Herz wäre im Sturm erobert worden.", sagte er dann mit etwas fester werdender Stimme und sah Arina an. Zögerlich griff er nach einer ihrer Hände und zog sie an seine Brust. Er ließ seine Emotionen fließen und dieses leichte verliebte Gefühl in sich ausströmen, damit sie es bemerkte, wenn sie wirklich so eine verstehende Person war, dann würde sie es merken. Das Herzklopfen und die Emotionen, ausgelöst von ihrer Art... ihren Berührungen. Emotionen konnten nicht lügen.



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Arina
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jul 03, 2016 12:52 pm




Healthpoint [28|14]
Arina x Yasu
Die Worte des Mannes ließen Arina einen Moment erschaudern. Was er sagte, klang so sehr nach dem, was sie durchlitten hatte. So wie ihre Narben sie an die schrecklichen Ereignisse erinnerten, so schien es dem Mann ähnlich zu gehen. Dass Yasutaka solche Gefühle offenbarte, hatte sie nicht erwartet. Dieser unnahbare Mann taute auf. Und ließ Arina an seinem Inneren teilhaben. Und sie wusste wirklich nicht, ob sie darauf vertrauen durfte oder nicht.
"Das tut mir leid", sagte sie. War dies der Grund, wieso Yasutaka immer abweisend war? Weil er ebenso wie Arina jemanden verloren hatte, der ihm wichtig war? Niemals jemanden an sich heran zu lassen war immer noch einfacher, als verletzt zu werden. Aber was sah er dann in ihr? Wieso ließ er zu, dass Arina ihm so nahe kommen konnte. "Meine Narben erinnern mich auch daran, versagt zu haben", fuhr sie nun fort. Normalerweise sprach Arina nicht darüber. Sie sprach nicht darüber, dass sie sich selbst dafür hasste, wie schwach sie gewesen ist. Doch sie wollte Yasutaka zeigen, dass er mit solchem Schmerz nicht allein war. "Sie erinnern mich aber auch daran, was mein Ziel ist. Dass ich nie wieder jemanden verlieren will. Deswegen bin ich heute, wer ich bin. Ich habe meine Fähigkeiten als Iryounin nur so weit gebracht, wegen dieser Narben." Sie war früher gerne Medicnin gewesen. Sie hatte Spaß daran gehabt und sich gefreut, ihrem Team helfen zu können. Sie heilen zu können, wenn es nötig war. Aber als sie in ihren Armen gestorben war, hatte Arina nichts tun können. Sie hatte nicht die Fähigkeiten gehabt. Und deshalb war sie besser geworden. Immer, wenn sie ihre Narben sah, wusste sie, dass sie noch lange nicht am Ende ihres Weges war. Sie musste ihre Fähigkeiten immer weiter verfeinern. "Ich spreche jedoch nur ungern darüber. Nicht, weil ich dir nicht vertraue oder nicht möchte, dass du etwas darüber erfährst, sondern weil ich selbst Angst vor den damaligen Erlebnissen habe." Arina hatte dies immer noch nicht verarbeitet. Nachts hatte sie oft Alpträume. Sie hatte es nicht ein Mal geschafft, ihre Gräber aufzusuchen. Nach all den Jahren nicht.
Als sie seine Wunden behandelte, bat er sie, ihn abzulenken. Arina kam dem gerne nach und begann über ihre Leidenschaft des Klavierspielens zu reden, woraufhin der Mann offenbarte, dass er sang. Arina konnte sich kaum ein Bild davon machen, wie seine Stimme klingen müsste. Er hatte eine recht tiefe und angenehme Stimme, welche sie sehr mochte. Als er ihr anbot, für sie ein Mal zu singen. Lächelte sie sanft. "Das würde ich sehr freuen", antwortete sie.
Danach aber liefen die Dinge etwas aus dem Ruder. Der Mann küsste Arina. Nicht aus Versehen. Auch nicht um ein Schauspiel aufrecht zu erhalten. Er tat es aus freien Stücken. Weil er es wohl wollte.
Doch Arina fürchtete sich. Sie baute Distanz zu dem Mann auf. Erklärte, dass er wohl jemanden in ihr sah, der sie nicht war. Jemand, der sie nicht für ihn sein wollte. Arina konnte nicht eine Liebschaft sein. Oder eine Frau, die er irgendwann ablehnte. Sie konnte das nicht ertragen.
Der Mann erklärte ihr, dass sie ihn falsch verstand. Was er sagte, klang nicht nach dem Ruf des Mannes, der die Herzen der Frauen brach. Er klang fast schon emotional. Leicht unsicher. Yasutaka offenbarte, was er für sie empfand. Dass er sie beschützen wollte, was er im Krankenhaus mehr als nur deutlich gemacht hatte. Er wollte bei ihr sein. Ihre Nähe teilen dürfen.
Bevor sie etwas sagen konnte, zog er sie an sich. In diesem Moment überkamen Arina eine Flut von Emotionen. Ihre und seine, die er nun ungehindert fließen ließ. Sie schloss ihre Augen und ließ alles auf sich wirken. Fühlte seine warme Haut, die ihren kalten Körper wärmte. Hörte seinen Atem und spürte den raschen Herzschlag des Mannes. Doch am meisten überwältigte sie seine Gefühle, die er nicht mehr verbarg. Sein Chakra bewegte sich rasch. Menschlich. Sie spüre, dass er nicht log. Dass er wirklich meinte, was er sagte.
Ihr Herz flatterte, als sie das realisierte. Und doch legte sich ein Schatten über ihr Gemüt. Noch immer an ihn gelehnt, hob sie ihre Stimme. "Ich fürchte mich", begann sie leise, weil sie fast schon nicht wollte, dass Yasutaka das hörte. "Ich habe dich als kühl und distanziert kennen gelernt. Als professionell. Ich habe Angst, dass du realisierst, wie du dich verhältst und zu dem Entschluss kommst, dass dich dies schwach macht. Dass du dich entscheidest, alle Empfindungen von dir zu stoßen." Sie sah nun zu ihm auf und man konnte die Furcht in ihren Augen sehen. Konnte sehen, wie sehr sie das kümmerte. "Ich habe Angst, mich in dich zu verlieren und dann mit einem harten Aufprall die bittere Realität zu erkennen."

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jul 03, 2016 2:00 pm





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Mit einem nachdenklichen Blick überlegte der Mann, was nun eigentlich los mit ihm war. Wieso erzählte er eigentlich von sich, wo er sich doch geschworen hatte nie wieder etwas an sich heran kommen zu lassen. Sein Leid hatte er ihr gerade offenbart und das obwohl er nie darüber redete. Seinen Schmerz hatte er gezeigt, das Stechen in seinem verkümmerten Herzen und obwohl er doch so kalt und unnahbar war und auch die Schönheit vor ihm mit ihrem strahlenden weiß schon beinahe kalt und doch schon strahlend wirkte, stellte es ihn einfach komplett auf den Kopf. So wie sie war, war keine andere. Sie war eine seltene Blume und er hatte Angst, dass ein anderer sie vor seinen Augen pflückte und ihn zerbrechen ließ, wo er doch ohnehin schon so seltsam zerbrechlich bei ihr schien obwohl er nicht einmal danach aussah. Aber er war ehrlich und zog keine Masche ab, um sie zu erobern. Er wollte auch nicht, dass sie so dachte.
"Wieso tut es dir Leid? Du kannst nichts dafür was ich erlebt habe und ich kann nichts für das was du erlebt hast. Klingt vielleicht sher hart, aber es ist das was man einem hier einprägt... so lange bis man es glaubt, aber ich weiß gerade nicht was ich glauben soll oder nicht.", antwortete er auf ihre Worte und schüttelte den Kopf. Er wollte nicht wirklich dass sie sich das zu sehr zu Herzen gehen ließ. Er wollte nicht, dass sie am Ende litt. Keine Emotionen zu zeigen war sehr simpel. Die Leute von sich zu weisen war simpel. Normalerweise konnte er das recht einfach und nun... nun konnte er es nicht. Wieso nicht? Sie erzählte dann von ihren Narben und er kannte es... Narben die zeigten versagt zu haben. So wie er. Sie waren sich ähnlicher, als man es glauben wollte. Er wusste, dass es ihr sicher schwer fiel. So wie ihm. Auch das teilten sie. Die Scham über die eigene Schwäche. Anders als er hatte sie aber ein Ziel damit gefunden, während er nur vor einem tiefen Abgrund stand. "Du bist bewundernswert stark. Vielleicht noch nicht ganz als Shinobi, aber auf gutem Wege... du bist charakterlich stark.", sagte er dann und dachte an sich. Was war er? Ein verdammter Schwächling. Er verstand aber, dass sie ungern darüber sprach. "Das Gefühl kenn ich. Immer wieder diese grausamen Bilder zu sehen, selbst im Schlaf.", murmelte er und ein Stechen in seiner Brust erinnerte ihn daran, was geschehen war. Doch diese Person existierte nicht mehr. Es gab nichts mehr zu erreichen, außer das zu tun, was man von ihm verlangte. Er verlangte nicht, dass sie mehr erzählte, sondern ließ sich behandeln und sagte ihr sogar, dass er gerne sang. Seine tiefe Stimme ließ vermuten, dass er im Bass sang, aber erstaunlicherweise schaffte er auch den Tenor damit. Sie lächelte sanft als er ihr anbot einmal für sie zu singen, doch er konnte nicht verhindern ab zu driften.
Der Kuss hatte beide überwältigt, auch wenn es von Yasutaka aus geschehen war. Die Emotionen schwappte über und er ächzte. Denn Arina schien Angst zu haben. Angst vor weiteren Schmerzen. Sie zog sich zurück, so wie er sich nun versteckte. Nicht weil er sie fallen lassen wollte oder wieder von sich stieß.... nein er wollte sie nicht einmal loslassen, wenn er es denn sollte. Er wollte sie für sich. Sich allein. Aber er wollte nicht, dass sie selber litt. Er erklärte aber wie die Sachlage war. Wer er eigentlich war. Er zeigte einen kleinen Teil der Tiefen seiner Selbst. Er tat keiner Frau weh, weil er es wollte und Spaß dran hatte, sondern simpel weil er ihre Gefühle nicht erwiderte. Er wollte aber nicht nur reden. Sie sollte es sehen und spüren. Er zog sie an sich und spürte ihren kühlen Körper an seinem warmen, wärmte sie und legte eine seiner Hände auf den silbernen Haarschopf, um sie sanft an sich zu drücken. Beider Emotionen trafen aufeinander und die Mauern schienen so fallen. Lautlos und doch so radikal, dass beide förmlich erschlagen davon erschienen. Sie schloss die Augen und er spürte wie sie atmete, wie sich ihr zierlicher Rücken hob und senkte, wo er nur behutsam eine Hand angelegt hatte. Er gab auf sich hinter seiner Fassade zu verstecken. An ihn gelehnt begann sie zu sprechen und der Mann lauschte intensiv. Sie hatte Angst. "Arina. Ich sehe... in dir keine Liebelei für eine gewisse Zeit, falls es das ist was du meinst. Wenn ich es darf, dann würde ich mein ganzes Leben mit dir verbringen. Das sage ich nicht nur so... ich weiß nicht was es ist, doch du bist anders als so viele und ich will dich. Wenn ich es nicht müsste, würde ich dich weiter so halten...", sagte er dann und war selber leicht verwirrt von sich selbst. Die Worte kamen einfach über seine Lippen, "Du machst mich nicht schwach, sondern stark. Ich will dir nicht weh tun. Nie in meinem Leben." Er lehnte seinen Kopf an den ihren und schloss kurz die Augen, ehe er sich sanft mit ihr erhob. "Komm.... wir sollten gehen.", sagte er dann auch wenn er noch immer Schmerzen hatte, doch schnappte er sich seine Kleider und zog sie sich wieder über, ehe er die Hand nach Arina ausstreckte. Er wirkte wieder so förmlich wie zuvor, doch in seinem Blick lag etwas Weiches, ehe er die andere Hand erhob und an ihre Wange legte und mit dem Daumen über diese strich. "Komm.", hauchte er dann nur und wartete noch, bis die Frau ihm folgte.



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Arina
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jul 03, 2016 5:31 pm




Healthpoint [29|14]
Arina x Yasu
Unwillkürlich lachte Arina. Es klang seltsam, wenn jemand sie als stark bezeichnete. Sie kannte um ihre Fähigkeiten und sie kannte sich selbst. Nie aber hätte sie sich selbst so beschrieben. Auch wenn Yasutaka nur ihre Persönlichkeit ansprach, war die dennoch etwas, was sie sogar freute. Aus seinem Mund ein Kompliment zu hören bedeutete ihr viel. Aber sie merkte ihm an, oder eher seinem Chakra, dass er leichte Zweifel hatte. Mit sich selbst oder mit ihr wusste sie nicht, aber Arina ließ sich davon nicht beirren. Sie lächelte stattdessen. "Ich danke dir, für diese Worte", sagte sie nun. In diesem Moment kam in ihr der Drang auf, ihn einfach zu berühren. Anders. Nicht so wie beim baldigen Behandeln seiner Narben. Sie wollte sein Gesicht berühren, aber die junge Frau wagte es nicht, dies zu tun. Sie zwang sich, diesen Gedanken davon zu schieben.
"Ja", sagte sie stattdessen. "Man sollte meinen, das man als Shinobi dagegen abgehärtet sein sollte, aber im Endeffekt sind wir alle nur Menschen." Ein trauriger Gedanke, aber die Wahrheit. Sie waren wirklich nur Menschen und keiner von ihnen würde jemals seine Gefühle vollständig abtöten könnten. Ihre gemeinsame Situation war doch der Beweis dafür. Selbst Yasutaka konnte sich nicht dagegen wehren. Gegen das, was einen Menschen ausmachte. Emotionen.
Dieser Kuss aber löste mehr bei Arina aus, als sie zugeben wollte. Er machte ihr Angst, denn er führte ihr deutlich vor Augen, was sie inzwischen für den Mann empfand. Sie hatten nur zwei Tage miteinander verbracht, aber dies war so intensiv gewesen, dass es ihr vorkam wie eine kleine Ewigkeit. Sie hatte diese Zeit genossen, auch wenn es anfänglich etwas schwierig gewesen ist. Eigentlich war die Mirani niemand, die an Seelenverwandtschaft, Liebe auf den ersten Blick oder Schicksal glaubte. Sie suchte in allem einen rationalen Grund. Aber das hier konnte selbst sie sich nicht erklären. Dass sie sich zu diesem Mann so hingezogen fühlte. Es war nicht möglich für sie. Sie schaffte es einfach nicht, sich der Frage zu entziehen, was die beiden zueinander geführt hatte. Was dafür gesorgt hatte, dass sie sich kennen lernten.
Arina äußerte ihre Sorge. Offenbarte Yasutaka, dass sie Angst hatte, dies alles könnte nur eine Illusion sein, welche zerplatzte, sobald er wieder zur Besinnung kam. Und das, obwohl sie sich ihm in diesem Moment so nahe fühlte, da er sie an sich drückte und sie es zuließ.
Seine Antwort aber war deutlich. Mehr als nur deutlich. Sie war erschreckend und schön zugleich und Arina wusste nicht, was sie denken sollte. Was sie sagen sollte. Er offenbarte ihr klar, dass er bei ihr sein wollte. Dass er sie wollte.
Bevor sie antworten konnte, ließ er von ihr ab. Entschied, dass sie weiter mussten. Er zog sie an, streckte seine Hand nach ihr aus, um ihr aufzuhelfen. Arina sah für einen Moment zu ihm auf. "Ich will auch bei dir sein", sagte sie dann, ehe sie nach der Hand griff. Er half ihr auf die Beine, wirkte wieder distanziert, doch in seinem Blick sah Arina Wärme. Er strich ihr über die Wange und einen Moment genoss sie diese Berührung. "Lass es uns versuchen", fügte sie dann an, ehe sie ihm folgte. Zurück nach Kiri.

Arina out

@Hyuuga Yasutaka

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