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 [B] Healthpoint [Beendet]

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Yasutaka
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BeitragThema: [B] Healthpoint [Beendet] Sa Jun 04, 2016 5:41 pm

das Eingangsposting lautete :


Healthpoint
B-Rang Mission

Rang: B
Ort: Mizu no Kuni

Beschreibung: Shimitsu ist ein privates Krankenhaus am der Küste von Mizu no Kuni nach Hi no Kuni. Es ist unabhängig von Kiri und grenzt sich auch von der Politik und den Shinobi ab. Das führt dazu, dass jeder dort behandelt werden kann, solange er genug zahlt. Dazu zählen auch Nukenin. Leiter des Krankenhauses ist Gambe Korro. Er ist ein Zivilist, der aber viel Geld und gute politische Beziehungen hat. Dadurch kann er sich Söldner als private Wachen [auf dem Niveau von B-Rang Shinobi] leisten und ruhig schlafen, denn offiziell wird Kiri nichts gegen dieses Krankenhaus unternehmen können.
Das führt zu dieser Mission. Durch die Tatsache, dass Nukenin hier eine sichere Bleibe finden, bis sie gesund sind, ist das Krankenhaus ein Dorn im Auge. Man steht in Verbindung mit dem Sohn von Korro, welcher im Falle des Todes das Hospital übernimmt und mit Kirigakure zusammenarbeiten wird, so dass Nukenin hier nicht mehr unterkommen.
Das bedeutet, dass Gambe Korro sterben muss. Da Kiri nicht als Auftraggeber offiziell gemacht werden will, da Korro gute Verbindungen zum Adel hat, wird diese Mission als Attentat durchgeführt. Schleicht euch in das Krankenhaus und tötet Korro unauffällig und nicht auf das Dorf zurückführbar.
Was nicht bekannt ist, ist, dass Gambe Korro eine Shinobiausbildung hat und mit einem Shinobi auf Tokubetsu Jounin Niveau verglichen werden kann.

Missionsdauer: 3. bis 5. Januar
Teilnehmer: Arina [Chuunin], Hyuuga Yasutaka [B-Rang ANBU]

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Yasutaka
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Do Jun 09, 2016 11:52 pm



» HYUUGA YASUTAKA


[13/14]
Arina kam. Sie sprang und er griff sie, zog sie zu sich und fiel mit ihr auf dem harten kalten Holz, dass sogar stand hielt, auch wenn die Brücke nun arg wackelte und er echt schwanken musste, ehe er realisierte was eigentlich los war. Er sah Arina kurz an, während er ihre zarten Lippen auf den seinen spürte, sodass diese von einem sanften Kribbeln durchzogen waren, während er innehielt und dann langsam die Augen kurz zufallen ließ. Kurz verschlangen sich ihre Haare miteinander. Ein Spiel aus schwarz und weiß, fast als so als wären sie komplette Gegensätze, aber war es denn nicht auch so? Der dunkle und unheilvolle Mann mit finsterer Miene und kalter Seele als eiskalter Mörder und sie die helle und blasse Gestalt, wunderschön und sanft wie keine Zweite, die nicht einmal einer Fliege etwas zu Leid tun könnte. Der Mann löste sich von ihr, ehe er sich wortlos erhob und Arina mit sich zog. Er drehte sich um und ging über den Rest der Brücke. Schweigend.
"Ist es denn schlimm einem anderen zu vertrauen? Seine Nähe zu suchen?", fragte er dann leise als er am Ende der Brücke wartete, bis sie bei ihm angekommen war. Gut... die Sache verlief sehr seltsam, dennoch war er vollkommen ruhig. Er blockte es erst einmal kurz ab und beschränkte sich auf die Mission, wenngleich es ihm nicht vollkommen egal war. Er würde sich später mit den Emotionen belasten, aber momentan wirkte er fast so, als hätte er nichts bemerkt. Und sah auch so aus, als wäre gerade gar nichts geschehen. Es war nicht das erste Mal, dass die Lippen einer Frau auf die seine trafen, vor allem auch nicht so überraschend, weil es schon die ein oder andere gab, die glaubte, dass so etwas ihn anmachte. Dass er das toll fand und sich dann unsterblich verliebte. Er tat deshalb was er immer danach tat. Er rückte seine Kleidung zurecht und schob auch die Haare wieder über das vernarbte Auge. "Verzeih. Ich hätte dich geschickter fangen sollen.", sagte er dann nach einer kurzen Pause und deutete in die Richtung in die sie mussten. Sie würden sicher bald da sein und dann würde es sowieso an das eingemachte gehen.
"Ich brauchte einen abendlichen Krankenhausablauf. Bitte geb mir mal eine gewisse Idee was abends ab... sagen wir ca. 18 Uhr an passiert bis in die Nacht 24 Ihr.", begann er dann und würde sich schon etwas zurecht legen, auch wenn er Pläne nicht mochte, sondern eher nach Gefühl agierte. Dennoch... er war ein sehr intelligenter Mensch, das musste man ihm lassen. Seine Augen trafen nun zum ersten Mal seit einigen Minuten wieder auf Arina, denn nach dem Kuss hatte er es vermieden sie anzusehen, auch wenn es nur ihre Lippen aufeinander gewesen waren...

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Arina
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Fr Jun 10, 2016 12:31 am




Healthpoint [13|14]
Arina x Yasu
Einen Moment fühlte Arina sich schwerelos, als sie sich durch die Luft bewegte. Sie flog auf Yasutaka zu, welcher sie schließlich fing. Einen Sekundenbruchteil war sie erleichtert, ehe ihr Schwung sie beide umriss. Der Mann krachte auf die Planken, welche die Wucht ihres Falls überstanden.
Ihr wollte ein Schrei entweichen, aber etwas verhinderte es. Erschrocken stellte Arina fest, dass sich ihre Lippen auf die seinen gesenkt hatten. Ihr Körper realisierte, was ihr Verstand gerade begriff. Das Herz der Chuunin erhöhte rasant sein Tempo und sie konnte nicht anders, als Yasutaka anzustarren, welcher selbst die Augen geschlossen hatte.
So schnell es aber geschehen war, so schnell endete es. Der Mann löste sich von ihr. Stand auf und half ihr auf die Beine. Verwirrt und überfordert verharrte sie. Klammerte sich an das Seil, das als Geländer diente. Ihre andere Hand führte sie an ihre Lippen. Arina verstand immer noch nicht, was gerade passiert war. Ein Unfall, klar. Aber Yasutakas Reaktion. Verhalten. Das war völlig unerwartet gewesen. Während in ihr die Scham und Verwirrung brodelten, schien der Mann ruhig zu sein. Selbst sein Chakra war kaum mit ihrer Gefühlslage zu vergleichen. Es schien ihm egal zu sein. Völlig egal. Arina glaubte nicht, dass er seine Emotionen einfach so ignorieren konnte. Sie verschließen. Sie wusste nicht, dass er in ANBU war. Wusste nicht, dass er dies können musste. Und so fühlte sie sich verletzt. Weil es sie so überrumpelte und der Hyuuga so ruhig bleiben konnte.
Sie schluckte, während sie mit weichen Knien die Brücke überquerte und bei dem Mann ankam, welcher sie nicht anschaute. Dafür war sie ihm dankbar, denn so brauchte er nicht ihr errötetes Gesicht sehen. Sie fühlte das Blut, das in ihre Wangen geschossen war. Arina fühlte sich, als wäre ihr Kopf hochrot, dabei war ihre Haut nur leicht rosa, was sie tatsächlich sogar in gewisser Weise unschuldiger und unbeholfener wirken ließ.
Er entschuldigte sich und setzte sich in Bewegung. Als wäre das eine Lappalie. Vollkommen irrelevant. Normal. Unwichtig. Arina wagte es nicht, den Mann anzuschauen. "Ich … schon gut", sagte sie nur. Sie wusste einfach nicht, was sie tun und denken sollte. Wie sie sich verhalten sollte. Was war das nur für eine Mission? Sie musste Abstand wahren. Großen Abstand zu Yasutaka, denn sie hatte Angst vor den Möglichkeiten, die sich in diesem Moment anboten. Das war nicht gut. Und doch konnte ihr Herz sich immer noch nicht beruhigen.
Sie setzten ihren Weg fort und Yasutaka fragte nach dem Ablauf eines Krankenhauses am Abend. Ihr Blick war nach vorne gerichtet. Noch immer wagte sie es nicht, ihn anzusehen. Sie wusste nicht, ob sie das jetzt noch könnte. Ihr war das zu unangenehm. Auch wenn er es einfach ausblenden konnte, Arina war dazu nicht in der Lage.
"Abends ist es meist ruhiger im Krankenhaus", erklärte sie und versuchte sich abzulenken. "Weniger Ärzte, Nachtpersonal. Es wird Abendessen ausgeteilt, die letzten Medikamente ausgegeben und dann darauf geachtet, dass die Patienten in den Betten sind. Ab acht Uhr ist es meist wie tot auf den Gängen. Nachtschwestern und Ärzte in Bereitschaft sind zu finden. Die Ärzte schlafen meist, während die Schwestern auf Notfälle reagieren. Es geht eher ruhig von statten." Sie schluckte und atmete tief durch. Vergrub ihre Hände in den Taschen des Mantels, weil sie sonst nervös herumspielen würde. In diesem Moment wünschte sie sich mehr wie jeder andere Kirinin zu sein. Kalt. Distanziert.

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Yasutaka
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Fr Jun 10, 2016 1:00 am



» HYUUGA YASUTAKA


[14/14]
Die Frau schien vollkommen außer sich zu sein. Der Mann sah sie mit großen Augen an, ehe er dann versuchte etwas zu sagen. Er wollte etwas sagen, merkte, dass es sie gerade sehr beschäftigte. Er war ein Teil von ANBU. Er musste seine Emotionen abschalten können. So tat sie ihm Leid und er blieb stehen, sah sie an. "Mirani-san.", sagte er nun mit unendlich sanfter Stimme, "Du bist ja vollkommen unruhig, hat dich das... so berührt?", fragte er dann und sah sie weiterhin vollkommen ruhig an. Er nahm eine ihrer Hände, dann legte er sie an seine Brust, in der rasantes Herzklopfen zu spüren war, auch wenn er sämtliche Emotionen hierzu vollkommen unterbutterte und nicht nach außen zu ließ. Er war vielleicht einer von wenigen, der es schaffen konnte selbst seine Emotionen lügen zu lassen, aber sein Körper konnte in manchen Situationen ehrlich sein und zart strich er über die zierlichen Finger der Mirani. Er mochte sie wirklich, denn verbarg sich gewiss mehr unter ihrer Fassade, als er bisher vermutet hatte. Er müsste sich eindeutig einmal mit dieser Frau auseinander setzen. Oder mehrmals. "Jetzt ist nicht der Zeitpunkt für Emotionen. Wir sind Shinobi. Wir sind Waffen. Wenn wir dies geschafft haben... dann zeige ich dir was ich dabei gefühlt habe, aber jetzt kann ich das nicht.", begann er dann mit ruhiger Stimme zu sagen und verfiel wieder in seinen üblichen Standard.
"Deinen Worten nach ist Abends also eine gute Zeit ins Krankenhaus zu schleichen, denn offensichtlich krank sind wir ja nicht. Obwohl man von mir durchaus einiges als Grund nehmen könnte warum ich eingeliefert werden würde. Das könnte aber riskant werden. Was sagst du?", begann er dann zu reden und wandte sich an Arina, um zu schauen was sie nun sagte. Die grauen Augen waren voller Ruhe und auch sein Chakra lag weiterhin praktisch auf einer Nulllinie der Emotionen. Er konnte sie einfach komplett abstellen, wenn es ernst wurde. So konnte er alles. Außer Frauen töten, das wollte einfach nicht rein. Das konnte bisher auch niemand gerade bügeln. Er atmete noch einmal tief ein, als er in der Ferne das Gebäude ausmachen konnte. Der Spaß konnte bald beginnen. "Komm... wir sind bald da.", sagte er dann und nickte in die Richtung, ehe er begann los zu laufen. Diesmal suchte er nicht die Nähe zu Arina. Jetzt war er komplett in seiner Rolle. Jetzt war er ANBU. Jetzt... war er der Feind der Feinde und der Mann, der normalerweise sein Gesicht hinter einer Maske verbarg trat nun vollkommen in seinem Antlitz offenbart unter die Augen jener die ihm am liebsten den Hals umdrehen würden. Der Hyuuga war sich sicher, dass ihnen noch einiges bevorstand, denn er hatte so ein bescheidenes Gefühl.


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Arina
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Fr Jun 10, 2016 1:59 am




Healthpoint [14|14]
Arina x Yasu
Als er ihren Namen sagte, ihren Familiennamen, sah Arina endlich zu ihm auf. Yasutakas Stimme war weich. Er war keineswegs kühl oder abweisend. Seine folgenden Worte machten auch klar, wieso. Ihr Verhalten war in seinen Augen gewiss irrational oder schwach. Aber Arina war kein Mensch, der das einfach überspielen konnte. Für sie war das alles sehr verwirrend, denn es waren ihre ersten Erfahrungen damit. Aber das konnte sie dem Mann nicht sagen.
Ehe sie aber ihre Stimme heben konnte, griff er nach ihrer Hand und legte sie auf seine Brust. Kurz wollte Arina wegzucken, doch dann bemerkte sie den wilden Herzschlag des Tokubetsu Jounin. Überrascht weitete sie ihre Augen und sah ihn an. "Wie ist das möglich?", flüsterte sie. Sie wusste zunächst nicht, worauf sie das bezog. Wie er seine Emotionen verbergen konnte? Oder wieso er ähnlich reagierte wie Arina? Als er aber mit zärtlicher Berührung über ihre Finger strich, schluckte Arina und zog nun ihre Hand weg. "Es tut mir leid", sagte sie und wandte den Blick wieder ab. "Ich bin nicht gut darin, meine eigenen Emotionen zu kontrollieren. Tatsächlich kopiere ich meist die der anderen. Aber Ihr seid so vollkommen ruhig, so dass ich gefühlt verrückt spiele." Sie verbeugte sich höflich. Versuchte das Gefühl seiner Hand auf der ihren zu verdrängen. Sie musste eben wie Yasutaka alles abstellen können. Nur wie? "Ich versuche mich zusammen zu reißen und meine Unerfahrenheit zu ignorieren." Ja. Die pure Wahrheit. Es hatte bisher nur eine Person gegeben, die Arina wirklich gemocht hatte. Aber er war vor Jahren gestorben, ebenso wie die anderen ihres Teams. Für sie war er gestorben. Sie hatte es nicht gewagt, irgendwen an sich heran zu lassen. Das mündete darin, dass Arina trotz ihrer Schönheit absolut unwissend in diesem Gebiet war.
Seine nächsten Worte nickte sie ab und sah ihn nun wieder an. Sie atmete tief durch und ließ die ernste Art des Mannes auf sich wirken. Versuchte anzunehmen, wie Yasutaka war. Professionell. Stark. Selbstbewusst. Ernst. Sie musste ebenso werden. Arina konnte das, das wusste sie. Sie konnte es und sie würde es. Sie musste.
Dass es wieder um die Mission ging, half ihr dabei, wieder zu sich zu finden. Sie mussten in das Krankenhaus eindringen. Dabei gab es mehrere Möglichkeiten. "Euch als Kranker auszugeben kann wirklich riskant werden", sagte sie. "Vor allem, weil Ihr Eure Ausrüstung ablegen müsstet oder man sie euch dann abnimmt, weil sie bei der Behandlung stören könnte. Ebenso würden wir wohl getrennt werden. Und wenn es kein akuter Notfall ist, könnte man Euch sogar bis zum Morgen warten lassen." Nachdenklich legte sie einen Finger an die Lippen. Versuchte eine Lösung zu finden. "Seid Ihr jedoch zu stark verletzt, kann das für die Mission gefährdend sein." Dann blinzelte sie und sah zu ihm auf. "Einfacher wäre es, wenn ich eine Wunde erleide. Auf meine Kampfkraft könnt Ihr verzichten. Und im Notfall kann ich mich selbst behandeln. Ihr müsstet nur eine Geschichte finden, wieso ihr mich in das Krankenhaus begleitet." Am Straßenrand gefunden passte leider nicht ganz, denn so könnte Yasutaka ja im Grunde wieder gehen.
In der Ferne tauchte das Gebäude auf. Sofort analysierte Arina die Umgebung durch ihre Kanchi Taipu. "Ich vernehme mehrere starke Personen. Einige Chakren sind angeschlagen, andere im normalen Zustand. Die meisten vollkommen entspannt.  Nur wenige verspüren Angst oder Anspannung." Gut, Arina. Damit hast du auch dein Tama Taipu verraten. Vielleicht hatte sie ja Glück und Yasutaka nahm es hin oder bedachte es nicht weiter. "Zivilisten gibt es ebenfalls reichlich in dem Krankenhaus. Ich zähle insgesamt … siebzehn Zivilisten, vier stark angeschlagene Personen, zwanzig weniger stark Kranke und fünfundzwanzig Chakren, welche man gesunden Shinobi zuordnen kann." Interpretieren wollte sie das aber nicht. Diese Zahlenwerte stellten aber fest, womit sie zu rechnen hatten. Sollten sie Aufmerksamkeit erregen, hatten sie großen Widerstand vor sich. Sehr großen.

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Yasutaka
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Fr Jun 10, 2016 2:34 am



» HYUUGA YASUTAKA


[15/14]
Sie sah ihn fragend an. Wie es möglich war? "Manche Menschen können so perfekt lügen, dass selbst ihr Körper mitspielt. Diese Menschen... haben aber auch besonderes Training erhalten, um das zu können. Ich bin einer von ihnen. Vielleicht starb das meiste an mir aber auch einfach und ich vergesse manchmal meine Emotionen, doch mein Körper reagiert noch immer.", sagte er dann und das vollkommen sachlich. Er lächelte jedoch über ihre Worte hinweg. "Du bist nicht verwirrt und du kopierst auch nicht meine eigenen. Durch meine fehlende Emotion bist du darauf gestellt dich mit dir selber auseinander zu setzen. Und ich glaube, dass es dir mehr zusetzt, als du es je eingestehen würdest. Aber wie dem auch sei... das können wir auch nach der Mission erledigen.", fügte er noch anbei und wandte sich wieder ab. Das war es was er sah, was er analysierte, fern von allen Emotionen, sachlich und korrekt. Zumindest glaubte er das so. Und vielleicht war da ja sogar was dran. Die grauen Augen zeigten jedoch keine Spur davon was in seinem Kopf voran ging. Der Mann hörte der Frau aber noch zu während sie von den Menschen in dem Krankenhaus sprach.
"Einzigartig. Nicht nur du, sondern auch deine Fähigkeiten.", sagte er dann und sah sie respektvoll an, was nicht vielen gelang. Aber Arina war definitiv eine von jenen, die ihm Eindruck machten. Sie war hübsch, sie war intelligent und besaß den Wert eines Diamanten. "Bleib doch einfach du selbst...", sagte er dann noch als einen gut gemeinten Ratschlag, ehe er dann überlegte. Die Kritik der ganzen Idee von Yasutaka war richtig. Wenn er es war, den sie auseinander nahmen, dann würde es nicht gut werden, zumal er nicht wollte, dass sie ihm irgendetwas an hatten. Der Mann musste sich also eine andere Idee einfallen lassen, aber dass Arina der Pechvogel sein musste, passte ihm gar nicht. "Ich muss gestehen ich habe nicht im geringsten die Absicht, dich da rein zu stecken. Lieber warte ich das Dunkel ab und wir gehen dann los.", sagte er dann und das sogar leicht mürrisch, um zu verstehen zu geben, dass das keine Option war. Die Arme vor der Brust verschränkend versuchte er sich einzuprägen was wichtig war. Er musste zudem sein Byakugan verdeckt halten, oder auch nicht? Er könnte genauso gut ein Reisender aus Sunagakure no Sato sein. Wieder sah er zu Arina, in der Hoffnung, dass sie vielleicht noch eine andere Idee hatte.


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Arina
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Fr Jun 10, 2016 3:03 am




Healthpoint [15|14]
Arina x Yasu
So wie Yasutaka das erklärte, klang es vollkommen logisch. Logisch und kalt. Ein besonderes Training, um Emotionen abzutöten. Etwas, was eigentlich alle Shinobi können müssten, aber nur die wenigsten schienen es so gut wie Yasutaka zu beherrschen.
"Ist das nicht traurig?", fragte sie, bevor sie verstand, was sie von sich gab. "Immerhin sind es doch unsere Gefühle, die uns zu Menschen machen." Ohne sie war der Mensch nur eine Maschine oder ein Tier. Aber sie konnten fühlen. Konnten einander lieben und hassen. Konnten Ehre verspüren, welche sie  zu edlen Taten verleitete. Konnten sich fürchten und wissen, was schlecht war und was nicht. Sie konnten lachen und ihr Glück mit anderen teilen.
Was er dann aber sagte, klang hart. Auf vielfache Weise. Arina schlang die Arme um ihren Körper, als suchte sie auf diese Weise Halt. Gezwungen, sich mit ihren eigenen Gefühlen auseinander zu setzen? Wahrscheinlich. In Kiri war sie immer von Personen umgeben. Ihre Familie oder die Patienten im Krankenhaus. Dort legte sie immer eine ruhige Art an den Tag, konnte aber durch ihre Empathie gut mit ihnen umgehen. Weil sie dazu in der Lage war, sich absolut in die andere Person hineinzuversetzen. Aber bei Yasutaka war das nicht möglich. Arina schaffte es nicht, sich in ihn hinein zu denken. Und somit wusste sie nicht, was sie fühlen und denken sollte.
Einige Sekunden aber starrte sie ihm nach, als er sich abgewendet hatte. Dennoch war dies hier mehr als bloße Überforderung, weil sie ihn nicht zu verstehen vermochte. Er hatte die Nacht neben ihr geschlafen. Sie war in seinen Armen erwacht. Sie waren sich mehrfach nahe gewesen. Sie hatten sogar einen Kuss geteilt, auch wenn dies eher ein Unfall war. Dennoch konnte Arina diesen immer noch fühlen. Wäre es nicht eher verwerflich, wenn dies alles Arina kalt ließ? So wie Yasutaka? Auch wenn dessen Körper darauf reagierte. Sein Verstand schien für solche Dinge abgekühlt zu sein. Und das war traurig. Sehr traurig.
Nachdem Arina ihm erklärt hatte, wie viele Personen in welchem Zustand im Krankenhaus waren, äußerte Yasutaka Lob. Ungewöhnt aus seinem Mund, wo er am Anfang der Mission noch seine Skepsis klar gemacht hatte. Dennoch lächelte die Chuunin milde.
"Bleiben wie ich bin?" Es wunderte sie, dass er das nun wieder ansprach. Arina war immer der Meinung gewesen, sich ändern zu müssen. Sie hatte zu lernen, wie sie eine nützlichere Kunoichi für Kirigakure werde könnte. Damit sie nicht mehr als die zarte Person gesehen wurde, die sie war. In den Augen der meisten war sie schwach. Auch in denen Yasutakas. Davon ging sie aus. Sie war nicht hart genug. Sie war eine milde und gnädige Person. Sie bewahrte Leben.
Ihre Idee fand der Mann jedoch nicht gut. Das zeigte er ihr deutlich. Der Hyuuga verschränkte seine Arme. Klang sogar leicht mürrisch. Ihre Idee aber wäre der einfachste Plan. Arina hätte kein Problem damit, die Kranke zu spielen. Was Wunden anging, war sie nicht zimperlich. Narben störten sie nicht. Genauso wenig wie Schmerzen. Damit kam sie klar.
Nachdenklich legte sie ihre Hand an das Kinn und schaute in den wolkenverhangenen Himmel. Versuchte einen Weg zu finden, damit sie ihre Mission ohne weitere Zwischenfälle beenden könnten. Besuchszeiten wären zu auffällig. Lieferanten spielen könnte zu leicht auffliegen. Gesundheitskontrollen brauchten Marken und wären bei solchen Einrichtungen immer mit Vorankündigung. Geschäftlich ihr Ziel zu sprechen verlangen zu auffällig. Einfach hinein spazieren wäre ebenfalls unpassend.
"Mir fällt nichts andere ein. Entweder mich verwunden oder die Dunkelheit versuchen zu nutzen, dann aber Gefahr zu laufen durch wachsame Augen rasch aufzufallen." Arina zumindest war in der Lage ihr Chakra so zu unterdrücken, dass nur ein stärkerer Sensor es vernehmen konnte. Wie es bei Yasutaka war, konnte sie nicht sagen. Bisher war sie der Meinung das volle Ausmaß seines Chakra zu spüren. "Ihr müsst entscheiden, was Ihr tun wollt. Ich vertraue Euch." Zunächst wollte sie noch sagen, dass sie ihm in diesem Fall vertraute, aber Arina unterließ es. Etwas hinderte sie daran, es zu sagen.

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Yasutaka
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 14, 2016 9:56 pm



» HYUUGA YASUTAKA


[16/14]
Die Frau fragte, ob es nicht traurig sei die Gefühle vollkommen zu verbarrikadieren und auszuschalten, als wenn man einen Hebel umlegen würde. Der Mann sah sie daraufhin kurz an und legte den Kopf schief. "Müsste ich nicht eher dich fragen, ob es traurig ist die Gefühle anderer zu kopieren aus Angst vor den eigenen?", kam es dann über seine Lippen, während er sie vollkommen nüchtern musterte und dann den Kopf schüttelte. Vielleicht ein direkter Treffer, aber eigentlich auch nur die Wahrheit. Sie hatte es zumindest so gesagt, dass sie die Emotionen anderer meist übernahm und selbst wenn... er hätte es so oder so nach einer Weile gemerkt. "Zudem ist es nur eine Sache der Arbeit und nicht meines ganzen Lebens. Wenn ich nicht auf Mission bin, bin ich ein Mensch wie jeder andere auch, aber als Shinobi bekommt man es gelehrt eine vollkommen funktionsfähige Waffe zu sein. Das solltest du auch wissen, immerhin vertritt Kirigakure no Sato diese Lehre wahrlich mit aller Perfektion.", fügte er dann noch hinzu, merkte dann aber auch wie seine Worte die Frau aus dem Konzept zu bringen scheinen.
"Versteh mich nicht falsch, aber du bist leicht zu durchshauen.", begann er wieder zu sprechen, "Da du meine Gefühle bisher kaum kopieren konntest, weil ich sie dir vorenthalte, hast du nichts außer dir selbst und dieses Selbst ist nicht unbedingt schlecht und sollte auch nicht verborgen werden. Stattdessen solltest du versuchen dich daran aufzubauen. Bereits vom Aussehen her bist du sehr ausdrucksstark. Du hast es dich nötig dich hinter den Emotionen anderer zu verstecken, sondern solltest dich mit den eigenen kleiden. Wovor auch immer du Angst hast, es wird dich nicht schützen, wenn du glaubst, dass es das tut." Das war nur seine ehrliche und offene Meinung. Und er sah keinen Grund diese der Chuunin vor zu enthalten.
Er seufzte dann aber, da ihm einiges nicht ganz zu gefallen schien. "Nun, wenn du meinst, dass es keinen anderen Weg geben wird. Aber sei dir sicher, dass ich es nicht sonderlich mag. Ich hätte dich gerne unverletzt dabei, aber vielleicht hilft mir das meine Sorge um dich realistisch zu spielen.", sagte er dann und knackte mit den Fingern. "Ich bin stark genug... denke ich... und kann dir dahingehend weiter helfen dir etwas anzutun, auch wenn es mir selber weh tun wird. Aber es wird nötig sein.", sagte er dann, ein bitteres Lächeln auf den Lippen. Das Leben eines Shinobi war nicht immer leicht, wer hatte das schon gesagt, aber immerhin musste er sie nicht umbringen. Das könnte er nicht und würde er niemals können.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Mi Jun 15, 2016 12:18 am




Healthpoint [16|14]
Arina x Yasu
Aus Angst vor den eigenen? Arina hatte nie auf diese Weise darüber nach gedacht. Fürchtete sie sich vor ihren eigenen Emotionen? Nein, das glaubte sie nicht. Arina war stärker als man es ihr ansah. Sie war selbstbewusst. Das einzige, wovor sie sich fürchtete, war die Nähe zu anderen. Und so schüttelte sie mit einem milden Lächeln den Kopf.
"Ich fürchte mich nicht vor meinen eigenen Emotionen. Ich bin einfach nur zu stark empathisch veranlagt. Es ist eher so, dass ich mich nicht vor anderen Gefühlen verschließen kann und sie mich übernehmen." Im Grunde war die Nähe zu Yasutaka eine Wohltat. Weil sie sich eben nicht von ihm beeinflusst sah. Nur seine Ruhe färbte auf sie ab. Wobei das auch nicht ganz stimmte, denn Arina selbst war eigentlich auch eine recht ruhige Person. Der Gedanke brachte sie zum Lächeln. Sie konnte tatsächlich sie selbst sein.
"Ich kann mir kaum vorstellen, wie Ihr außerhalb einer Mission seid", gab sie offen zu. Niemals würde der Mann eine vollkommene Wende seiner Person einlegen. Er wäre bestimmt weiterhin kontrolliert und stark. "Und ich dachte es ist bisher deutlich geworden, dass gerade ich nicht nach Kirigakure passe. Meine Geninprüfung habe ich mit Glück bestanden und nicht durch eine böswillige Tat." Weder Arina noch ihre Familie verstanden, wieso jemand wie sie in dieses Dorf geboren wurde. Sie hatte hier wirklich nichts verloren. Dennoch war sie hier. Lebte hier und liebe Kiri über alles. Auch wenn die Menschen anstrengend und ihre eigene Persönlichkeit oftmals für Probleme sorgte.
Was der Mann dann aber sagte, klang weniger nach einer Anschuldigung sondern mehr wie ein Kompliment. Unwillkürlich dachte sie an den 'Unfall', wandte aber weder ihren Blick ab, noch wurde sie rot. Arina versuchte ihre Emotionen zu kontrollieren und schaffte es sogar. Unter leichter Anstrengung, denn sie war keine große Schauspielerin. Sie wusste, dass die ungewollte Nähe zu Yasutaka ihr mehr zusetzte als ihm und gerade das wollte sie ihm nicht zeigen. Denn immer noch war Nähe und Verbundenheit das, was sie mied.
"Dass ich wie ein offenes Buch bin, merke ich oft", antwortete sie nun ruhig. "Euer Kompliment schmeichelt mir, aber ich verstecke mich nicht hinter den Emotionen anderer. Dass ich mich aber verstecke, stimmt. Ich verdränge und bade in Schuld, was mir tatsächlich zusetzt." Wieso erzählte sie ihm das? Sie musste damit aufhören. Von allen Personen in Kirigakure würde es dem Hyuuga wohl am wenigsten interessieren. "Aber das ist in diesem Moment und dieser Situation egal." Sie lächelte über ihre Worte hinweg und hoffte, dass dies alles vergessen machen würde. Arina musste aufpassen. Nur wenige wussten, was damals passiert ist und welche Reue sie in sich trug. Nicht mal ihre Eltern kannten die ganze Geschichte. Die gesamte Wahrheit kannten nur Arina und jener Nukenin.
Etwas an seinen Worten verletzte Arina. Sie wusste nicht genau, was es war. Das Verhalten des Mannes hatte ihr vollkommen den Kopf verdreht, so dass sie nicht mehr wusste, wie sie ihn einzuschätzen hatte, so dass sie vergaß, dass sie ihm wohl vollkommen egal war. Seine letzten Worte aber ließen sie milde lächeln.
"Das müsst Ihr nicht tun", wandte sie sofort ein. "Ich kann mich selbst verletzen. Als Iryounin weiß ich auch besser, wie ich eine Wunde setzen muss." Und da sie sich vor Jahren selbst verbrannt hatte, um ihr Leben zu retten, war sie in der Hinsicht nicht ein Mal zimperlich. "Wir brauchen nur eine plausible Geschichte und eine oder mehrere passende Wunden dazu", meinte sie dann. "Ideen oder Wünsche? Am einfachsten ist es, von einem Nukenin überfallen worden zu sein." Ein Moment tauchte ein trauriger Ausdruck in ihrem Gesicht auf. Erinnerungen wollten sich ihr aufdrängen. Schreckliche Erinnerungen, gegen die sie sich aber sofort wehrte.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Do Jun 16, 2016 2:35 pm

Yasutaka lächelte sanft, als sie meinte, dass sie sich nicht vor den eigenen Emotionen fürchtete. „Es wirkt nur so.“, sagte er dann, denn wahrlich... er hatte nie von einem solch empathischen Mensch gehört, aber es bewies nur ein weiteres Mal, wieso und weshalb die Mirani einfach nicht nach Mizu no Kuni gehörte. Sie war einfach viel zu weich und viel zu empfänglich für alles. „Ich werde dir beibringen, wie du dich von solchen Dingen abkapseln kannst. Wie du deine Emotionen auch selber verschließen kannst. Natürlich nur wenn du das willst. Es würde dir nur helfen.“, fügte er dann noch hinzu, weiterhin auf einer eher fachlichen Basis, auch wenn er sich wirklich kaum von seinem realen Selbst zu unterscheiden schien. Er lächelte nur nicht mehr besonnen und warm, auch wirkte er nicht mehr so verständlich, sondern einfach nur... kalt. Emotionslos eben, wie es von ihm verlangt wurde. Normalerweise verbarg er sein Gesicht auch hinter einer Maske. Aber als Arina meinte, dass sie sich kaum vorstellen konnte wie er außerhalb von Missionen war, zog er eine Braue just in die Höhe. „Nun... manche sagen, dass es gar keinen Unterschied macht ob ich unterwegs bin oder nicht. Ich bin gleichermaßen ruhig und selbstbewusst, stark und zuverlässig, auch wenn es manchen in dieser Gegend an dieser Zuverlässigkeit mangelt. Man kann sagen, dass ich dennoch genau wie du nicht an diesen Ort gehöre. Simpel weil ich Dinge wie Kameradschaft zu schätzen weiß. Ich bin dennoch nicht sehr empathisch. Auch wenn ich nie eine Frau töten könnte, so breche ich glaub ich monatlich bestimmt ein dutzend Herzen mit den stumpfesten Aussagen überhaupt.“, sagte er dann. Er hatte Charisma und dies mochten die Leute um ihn herum. Er hatte ein gutes Aussehen, das mochten diese ebenso. Was er aber nicht hatte war so etwas wie... Feingefühl. Dafür war er eben.. naja, zu männlich. Der Mann war am Zweifeln, dass er je so etwas wieder besitzen würde. Arina untermalte dann noch einmal wie sie ihre Prüfung bestanden hatte und der Mann war sich dessen sicher, dass man ihr das auch so abkaufen konnte. Arina schien wirklich wie niemand, der wirklich jemanden schaden könnte, selbst wenn sie es musste. Er würde auch nicht von ihr abverlangen das Attentat zu vollführen. Jedoch hatte er sie schnell wieder aus dem Konzept gebracht. Man merkte ihr wirklich einiges an und wäre er nicht komplett auf die Mission umgeschaltet, hätte er sicherlich darüber geschmunzelt, doch waren andere Dinge wichtiger. „Du hast Recht. Jetzt ist nicht die Zeit für persönliche Dinge. Wir werden uns ein ander Mal darüber austauschen, denn ich würde gerne mehr erfahren. Doch es drängt. Wir müssen diese Mission nun endlich zu Ende bringen und ich habe im Gefühl, dass das bestimmt nicht einfach wird.“, sagte er dann und dachte nach. Zum Glück würde er es aber nicht sein, der Arina verletzen musste. Sie sagte, dass sie es selber konnte, auch wenn der Mann nicht mochte, dass sie es tat. Er mochte es auch nicht, dass er sie da drin absetzen würden müsste, während er sich dann heimlich umsah. Und das Aktivieren des Byakugan war ja mal nicht so einfach eine Sache, die man so leicht verdecken konnte, wenn man überhaupt merkte, dass er ein Hyuuga war. Er legte dann aber den Kopf schief. „Du willst in einem Krankenhaus, dass Nuke beherbergt... eine Geschichte auftischen, dass wir von Nuke angefallen wurden, die dich dann verletzt haben? Also ich muss ehrlich sagen, dass dies wohl eher ein Risiko darstellen würde und erst recht wachsame Augen auf uns zieht. Wir machen es anders. Dein Hitaiate. Streich das Zeichen durch und zieh es an. Dann gelten wir als Abtrünnige. Hyuuga in Kirigakure gibt es bekanntlich nicht, deswegen werden sie glauben, dass ich aus Suna bin und mich mit Kirigakure nicht in Verbindung setzen. Und wenn sie das auf Sunagakure schieben, umso besser.“, sagte er dann. Das typische Denken eines ANBU eben. Er war nun vollkommen auf die Mission fokussiert. „Auf dem Weg durch Kirigakure wurden wir überfallen, da du wichtige Informationen gestohlen und an mich übergeben hast, auch wenn du nicht weißt welche es sind. Und ich habe viele Informationen, die andere in meinem Rang nicht haben, daher kann ich auch genug Material liefern. Wichtig ist, dass du sagst, dass diese Informationen strengster Geheimhaltung unterlagen und nur ich sie weiß, sonst kommen sie auf die Idee dich zu fragen. Sie sollen, wenn dann zu mir kommen und ich regel den Rest.“, strikte er weiter seine Ideen aus, auch wenn er kein großer Taktiker für Kämpfe war, so hatte er für alles andere mit seiner Intelligenz einen guten Start. „Als Patienten fallen wir denke ich weniger auf und wenn du nachts aufgrund von Schmerzen zur Ablenkung etwas von deinem Geliebten herum kutschiert werden willst, dann wird es denke ich auch niemanden auffallen, als wenn wir versuchen würden durch die Gänge zu huschen. Alles weitere gehen wir an, wenn wir drin sind. Sollte der Plan fehl schlagen und wir fliegen auf... nun... dann wird das wohl eine lange Nacht.“, sagte er dann und rieb sich das Kinn. Diese Mission war wesentlich komplizierter, als er eigentlich erwartet hatte.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Sa Jun 18, 2016 11:14 am




Healthpoint [17|14]
Arina x Yasu
Arina wusste manchmal wirklich nicht, wie sie den Mann einschätzen sollte. Er hatte ein schönes, sanftes Lächeln, aber dann wieder wirkte er hart und unnahbar. Für die Mirani, welche gerne mehr über andere Personen erfuhr, ohne sich ihnen aufdrängen zu wollen, war das natürlich ein Problem. Sie konnte nicht einschätzen, wie sie mit dem Tokubetsu Jounin umzugehen hatte.
"Mir beibringen?", kam es dann aus ihr heraus. "Das müsst Ihr nicht tun. Wirklich nicht." Die Frage war eher, wieso er es tun wollte. Und wann. Arina war davon ausgegangen, dass sich nach ihrer Mission sich ihre Wege trennten. Nachdem der Unfall auf der Brücke geklärt war, natürlich. Die Chuunin hatte nicht in Erwägung gezogen, Yasutaka weiter zu belästigen. Denn so kam es ihr fast schon vor. Im Vergleich zu ihm war sie unfähig. Er war sehr professionell und alles, was Arina konnte, war Menschen zu retten und aufzuspüren. Sie war das Gegenteil einer Kirinin.
Die Emotionen des Mannes waren nun aus seinem Gesicht gewischt. Wie machte er das nur? Von jetzt auf gleich so anders wirken. Wie ein Automat, der nie so etwas wie Gefühle kannte.
Seine Antwort aber brachte Arina unwillkürlich zum Lachen. "Das klingt wirklich etwas stumpf." Dass die Frauen ihm hinterherliefen verwunderte die Silberhaarige nicht. Yasutaka sah mehr als nur gut aus. Und auch seine Art war etwas, was Frauen anzog. Jemand, der andere ablehnte, den wollte man für sich beanspruchen. Kein Wunder also, dass er Verehrerinnen hatte und dass sie ihr Glück versuchten und wohl scheiterten. Etwas Mitleid mit ihnen kam in der Chuunin schon auf, da gewiss unter ihnen einige nette Personen waren. "Wenn ich fragen darf, wieso weigert Ihr Euch, Frauen zu töten? Ist das Geschlecht einer Person letztendlich nicht egal, wenn man sie nur auf Persönlichkeit und Taten herunterbricht?" Arina kannte Frauen, welche grausamer als einige Männer waren. Einige, bei denen sogar sie dachte, dass ihr Sterben nicht verwerflich wäre.
Mehr erfahren? Yasutaka verwirrte Arina wirklich, jedoch gab sie sich Mühe, dieses Mal es nicht zu zeigen. Er machte immer wieder Andeutungen, dass er auch nach der Mission weiter Zeit mit ihr verbringen wollte. Gleichzeitig war er aber auch wieder abweisend in seiner gesamten Art. Die junge Frau konnte wirklich nicht sagen, was sie davon denken und von ihm halten sollte. In ihren Augen war er ein Mann, der selbst nicht gerne anderen näher kam.
Sie lachte über ihre eigene Idee und Yasutakas Einwand. "Es sind aber nicht ausschließlich Nuke. Aber Eure Idee ist dennoch besser", sagte sie nun ruhiger. Sie zog deshalb einen Kunai hervor und griff nach ihrem Stirnschutz, welchen sie als Gürtel trug. Sie zog die Klinge zunächst zögerlich über das Zeichen ihres Dorfes. Das kam ihr wie Frevel vor. Wie ein Verrat, obwohl dem gar nicht so war. Seinen weiteren Plan und die Geschichte prägte sie sich gut ein.
Geliebter. Ja. Das wäre wohl das passenste, wenn auch für Arina nicht gerade das einfachste. Sie konnte ja jetzt schon kaum ihre Emotionen verstehen und nun auch noch eine Romanze vorspielen? Das konnte echt lustig werden – nicht. Sie musste sich Mühe geben.
"Das schaffen wir schon", meinte sie und richtete ihren Blick auf das Krankenhaus, in dessen Nähe sie schon waren. "Zur Not kann ich meine Wunden selbst heilen. Dann bin ich sofort wieder fit." Ihr Chakrapool war groß und auch ihre Fähigkeiten als Iryounin reichten aus, um so eine Wunde schnell zu behandeln.
"Ich werde mir nun eine Bauchwunde zufügen. Vorbei an den wichtigen Organen, so dass meine Überlebenschancen mehr als nur gut sind. Dennoch kann es sein, dass ich mit der Zeit viel Blut verliere und ohnmächtig werde. Nur, damit Ihr vorgewarnt seid", kündigte sie nun an und atmete tief durch. Arina war nicht mehr zimperlich, was das Zufügen eigener Wunden war. Dennoch wollte sie gewissenhaft vorgehen. Narben waren ihr egal. Davon hatte sie immerhin welche.
Und so setzte sie den Kunai, welchen sie noch immer hielt, an ihrer Bauchdecke an. Ohne zu zögern stieß sie ihn in sich hinein. Sie schnappte nach Luft, schrie aber nicht. Verzog nur ihr Gesicht, da der Schmerz förmlich explodierte. Dann zog sie den Kunai hinaus und ließ ihn auf den Boden fallen. Blut sickerte aus der Wunde, auf die sie nun ihre Hand presste.
"Ich bin so weit", sagte sie. Als wäre das nicht ersichtlich gewesen.

@Hyuuga Yasutaka

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jun 19, 2016 6:22 pm

Mit einem eher sehr gequälten Ausdruck sah er zu, wie Arina sich selber verletzte und schüttelte sich leicht, ehe er sie schnell griff. Mit einer Hand unter ihren Schultern, die andere unter ihren Beinen, hob er sie leicht nach oben und begann zu rennen. Seine Miene begann einen besorgten Ausdruck anzunehmen und er raste so schnell er konnte, um das Krankenhaus zu erreichen, wobei sein wildes Haar nur noch wilder wurde. Er gab sich leicht atemlos und stürmte durch die Tür, während das Blut der Kunoichi über seine Hände rann. "Ich brauch Hilfe! Dringend!! Meine Geliebte verblutet!", sagte er dann und sofort wandten sich viele Blicke ihnen zu. Einige rannten unheillos durcheinander umher, ein anderer brachte eine Liege, auf die er die Frau betten konnte. Zärtlich legte er eine Hand an die Wange von Arina. "Alles wird gut, meine Liebe... sie werden dir helfen.", sagte er dann, während sie sie schnell auf der Liege durch die Gänge karrten.
Der ANBU prägte sich alles soweit ein, versuchte alles im Auge zu behalten. Mit schnellen Schritten brachten sie Arina in ein Zimmer, während ein paar Leute sich begannen um sie zu kümmern. Der Mann machte einen tiefen Atemzug und sah nervös zu, spielte seine Rolle beinahe schon viel zu perfekt, während man ihm die Hände reinigte. "Was ist passiert?", fragte eine Schwester. Der Mann atmete tief ein. "Ich bin aus Suna. Und habe Informationen von ihr erhalten, die ich brauchte für mein Land. Dabei wurden wir angegriffen und als Verräterin des Landes haben sie ihr sehr zugesetzt.", begann er zu erklären. Die Heiler gaben sich ein Zeichen und der Mann war kurz nervös, wenngleich er es nicht zeigte, nur jene Nervosität wegen Arina, auf die er immer wieder sah. "Sie wird es überstehen, man hat keine Organe getroffen.", sagte dann die Frau, die mit Yasutaka sprach und er sah erleichtert drein. "Ich könnte mir nicht verzeihen sie zu verlieren. Sie bedeutet mir alles.", sagte er dann. "Sie sollten über Nacht bleiben und sich ausruhen. Sie hat sehr viel Blut verloren.", sagte sie und sofort und der Mann nickte. "Wir sind hier aber sicher?", fragte er dann skeptisch. Die Frau nickte. "Wir sind eben ein spezielles Krankenhaus." Der Mann seufzte erleichtert. "Das ist erleichternd. Dann hoffe ich, dass sie alles übersteht und wir bald heim kehren können. Darf ich bei ihr bleiben?", fragte er dann noch und faltete nervös die Hände. "Natürlich. Sie sorgen sich ja sehr. Sie müssen ein sehr guter Geliebter sein.", sagte sie dann und schwärmte leicht. Der Mann lächelte sanft. "Ich würde für sie sterben...", sagte er dann und trat dann an das Bett um sanft auf Arina zu sehen, ehe er sich leicht über sie beugte und ihr einen sanften Kuss auf die Lippen hauchte, ehe er sich auf einen Stuhl setzte, den man ihm bereit stellte. Die Frauen im Umkreis schwärmten leicht und waren teils mit Eifersucht durchzogen, denn Yasutaka war nicht von schlechten Eltern. Und er wusste das, doch spielte er seine Rolle perfekt. Damit hatten sie schon einmal ihren Eintritt kassiert. Ob der Rest auch so einfach verlief?


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jun 19, 2016 10:10 pm




Healthpoint [18|14]
Arina x Yasu
Arina konnte im Chakra des Mannes lesen, dass es ihm nicht gefiel, dass sie sich selbst eine Wunde zufügte. Aber es war die wohl einfachste Möglichkeit, problemlos in das Gebäude zu kommen und ihre Mission einfach fortzuführen. Besser so, als vielleicht doch aufzufliegen. Und Arina konnte die Verletzung jederzeit wieder schließen.
Dass sie sich nicht allein hinschleppen musste, war klar. Yasutaka hob sie wieder auf seine Arme und dieses Mal versuchte die Chuunin, sich zu entspannen. Sie lehnte sich an ihn an und schloss die Augen. Dadurch erweckte es den Eindruck, dass sie erschöpft war. Aber wie sie ihm vorher gesagt hatte, vertraute sie dem Tokubetsu Jounin.
Sie fühlte, wie das Blut ihren Körper verließ. Da sie aber die Wunde klug gesetzt hatte, würde es noch eine Weile dauern, ehe sie in einen kritischen Zustand käme. Dennoch sollte man nicht all zulange brauchen, um die junge Frau zu behandeln. Das Blut beschmutzte ihre Kleidung und die Hände des Hyuuga. Wahrscheinlich sah er dies gerade als umständlich an. Er musste sich immerhin verstellen. Und auch Arina musste nun eine Rolle annehmen, obwohl sie wusste, dass es nicht leicht werden würde.
Yasutaka stürmte durch den Eingang direkt in das Gebäude. Die Chakren der Anwesenden wurden aufmerksam. Müde öffnete Arina ihre Augen. Als der Mann sie als Geliebte bezeichnete, beschleunigte sich ihr Herzschlag und das Blut sickerte stärker aus der Wunde heraus. Arina merkte das und versuchte sich sofort zu beruhigen. Sie drückte etwas fester auf die Verletzung. Deswegen sollte sie jetzt nicht verbluten.
Man reagierte sofort auf die Worte des Mannes, so dass man Arina eine Liege holte. Bei der Umlagerung zuckte wieder Schmerz durch ihren Körper. Die Hand des Mannes an ihrer Wange spendete ihr Wärme. Hatte sie schon so viel Blut verloren, dass ihre Körpertemperatur sank?
Dennoch lächelte Arina ihn an. Sie musste in der Rolle sein. Sie waren Geliebte. Keine falsche Scheu also. Einfach nicht an Konsequenzen denken. Die Rolle.
Man schob sie durch den Ganz. Yasutaka blieb bei ihr, während man sie in ein Zimmer brachte. Arina ließ ihre Sensorik weiter durch die Umgebung streifen. Prägte sich die Chakren genauer ein und versuchte Unregelmäßigkeiten zu entdecken. Bisher aber schien keiner Verachtung für sie zu empfinden oder sie kritisch zu beäugen. Es lief also gut.
Arina lief die Augen halb geöffnetet, wirkte dadurch unglaublich schwach und hilflos, als läge sie wirklich im Sterben. Als wäre diese Wunde schon längere Zeit an ihrem Körper. Und so sah sie, wie man Yasutaka die Hände säuberte und er sich mit einer Schwester unterhielt. Arinas Verstand aber machte inzwischen schon leichte Aussetzer. Eine Bauchwunde war dennoch eine schwere Wunde. Sie musste schnell behandelt werden.
Nur nebenbei bekam sie das Gespräch zwischen den beiden, da sich die Heiler nun um sie kümmerten. Es waren zwei Iryounin mit eher mäßigen Fähigkeiten. Dennoch konnten sie die einfache Wunde der Chuunin behandeln. Es dauerte nicht lange, da hatten sie ihre Wunde geschlossen und signalisierten, dass so weit alles gut war. Dennoch fühlte Arina sich schwach. Sie waren langsam gewesen, weshalb sie noch weiteres Blut verloren hatte. Ebenso ließ nun das Adrenalin, welches ihr Körper automatisch ausgeschüttet hatte, nach und die Müdigkeit überkam sie. Sie musste dringend neues Blut organisieren. Zum Glück hatte sie eine Blutpille dabei, sie musste sie nur nehmen. Dazu bedarf es aber eines ruhigen Momentes.
Die letzten Worte des Mannes aber verstand sie nun wieder, als man ihn an ihr Bett ließ. Unwillkürlich schnappte Arina nach Luft, was glücklicherweise nicht auffiel. Als Yasutaka an ihrer Seite stand, sah sie ihn schwach an. Dieses Mal wirklich geschwächt. Ihre Kleidung war voller Blut und man würde ihr gewiss bald Kleidung bringen. Das Zimmer selbst wirkte bereits wie ein Patientenzimmer. Durch Iryounin und ihre Techniken konnte man sich meist Operationssäle sparen. In Kiri aber gab es welche, denn dort wurden auch Eingriffe gemacht, welche nicht durch Jutsu zu lösen waren. Auch Arina hatte schon solche hinter sich. Dort stand man gerne mal mehrere Stunden im OP.
Als er sich aber zu ihr herunter beugte und die Silberhaarige küsste, wurde ihr eine Spur schwindeliger. Ihr Herz beschleunigte seinen Schlag, so dass ihr bewusst wurde, wie grässlich es ihr eigentlich ging. Sie konnte den Kuss nicht erwidern, sondern musste um ihr Bewusstsein kämpfen. Jetzt ihn Ohnmacht fallen wollte sie nicht, auch wenn sie dafür gesorgt hatte, dass sie ins Krankenhaus gekommen waren.
Dann setzte sich der Mann. Arina bemerkte die Eifersucht der Damen nicht, denn ihre Sensorik war abgebrochen. Sie sparte ihre Kräfte. Jedoch entschuldigten sich die Schwestern nun. Einige klangen verbissen. Man sagte, man würde Arina bald neue Kleidung bringen, aber irgendwie hörte sich das eher gelogen an. Wenig später waren die beiden allein im Raum.
Die Chuunin schluckte. Ihre Augen waren zu gefallen. Der Blutverlust war doch zu stark gewesen. Dennoch gab sie sich nicht geschlagen. Trotz ihres wild klopfendem Herzens, welches sich einfach nicht beruhigen wollte, schaffte sie es, den Mund zu öffnen.
"In meinem Beutel sind Pillen. Ich brauche eine der braunen. Könnt Ihr sie mir geben?", bat sie leise und kaum verständlich. Das war eine der Blutpillen. So konnte sie schnell wieder auf den Beinen sein. Natürlich wäre sie immer noch angeschlagen, aber auf keinen Fall an das Bett gefesselt.
Aber in diesem Moment wollte Arina nicht schweigen. Die Stille in dem Raum war ihr unangenehm. "Ihr seid ein guter Schauspieler, Hyuuga-San", fuhr sie dann mit eingeschüchtertem Lächeln fort und öffnete nun die Augen, um den Mann anzusehen. "Fasst hätte sogar ich Euer Schauspiel abgekauft." Sie lachte kraftlos. Sich selbst auf diese Weise zu verletzen stand nun auf der Liste von Dingen, die sie nie wieder tun würde. Jedenfalls nicht auf diese Art und Weise.
Sie hob nun ihre Hände. Schaute sie an. Sie waren voller Blut. Ihrem Blut. Einen Anblick, den die Chuunin nur zu gut kannte. Erinnerungen kamen in ihr hoch, so dass sie unwillkürlich einen Moment zu zittern begann. Sie fühlte, wie das Feuer ihre Haut verschlang, damit sie ihr Leben rettete. Arina hatte eine andere Stelle für ihre Wunde gewählt als jene, die sie sich vor Jahren mit den Flammen zugefügt hatte. Doch nun kamen die Erinnerungen wieder in ihr hoch. Sie biss sich auf die Unterlippe.
"Was nun?", fragte sie wieder schwach, sich selbst aus dem aufbauenden Trauma reißend.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 21, 2016 3:04 am

Der Raum leerte sich und die eifersüchtigen Ziegen von Frauen verschwanden. Der Mann sah zu Arina sobald sie alle raus waren, musterte diese besorgt und nickte, als sie nach einer Pille fragte, die er ihr geben sollte. Der Mann ließ einen Blick zur Seite schweifen und sah, dass man sie immer noch beobachtete, aber vermutlich kaum verstand. Der Mann musste also etwas anderes machen, bevor noch auffiel, dass sie ein falsches Spiel spielten. Sein gutes Aussehen lenkte die Damen ja doch dezent von der Arbeit ab. Dennoch strahlte er nun Arina zu, als wäre die Welt heile und in Ordnung, ehe er die Pille zwischen seine Lippen schob und sie wieder küsste, dabei jene Pille über ihre Lippen mit der eigenen Zunge schiebend, damit es so aussah, als klebte er ein weiteres Mal an ihren Lippen. Er strich ihr sanft durch das silberne Haar und beugte sich zu ihrem Ohr, um ganz leise zu ihr zu sprechen. "Schatz, wir fangen doch gerade erst an., säuselte er und küsste sie ein weiteres Mal, doch diesmal auf die Stirn. Die Weiber verzogen sich, denn länger konnten sie in ihrem Neid nicht zu sehen, sodass sie endlich alleine waren.
"Wie fühlst du dich? , fragte er nun etwas ernster, aber dennoch besorgt. Sie hatte unglaublich weiche Lippen und der Mann wurde leicht verlegen während ihm dieser Gedanke durch den Kopf schoss. Aber was sie nun weiter machen würden war ihm selbst noch nicht ganz klar, dafür hatte er sich gerade selbst zu grandios abgelenkt, ehe er sich selber ermahnte und den Kopf schüttelte. "Wir müssen warten, bis die Unruhe wieder abklingt. Dann machen wir uns auf., sagte er bestimmt und zog aus seinen Kleidern eine Karte des Gebäudes. Er zeigte auf den Punkt, an den sie hin müssten, welcher aber nicht zu weit war. "Das ganze wird heikel, vor allem wenn wir beide gehen. Aber ich denke sie werden nicht groß nach einem zu sehr turtelnden Paar schauen, zumal mein Schatz ja gern spazieren wollte, was ich ihr natürlich nicht verweigern kann., sagte er zuckersüß und lächelte umso lieblicher und friedvoll. Es mochte eigentlich nicht wirklich zu dem Hyuuga passen, wenn man zwei Mal hinsah, aber beim dritten Mal war es dann doch wieder zu niedlich, als dass man nein sagen konnte.
Schnell packte er die Karte wieder weg. Sie konnten nicht riskieren erwischt zu werden. Das würde alles ins Wanken bringen, wenngleich sie immerhin schon einmal die Relation auf andere Länder gelenkt hatten. Dennoch war oberste Priorität vorsichtig zu sein. Der Mann sah daher Arina eindringlich an. "Ich gehe gleich die Frauen um einen Rollstuhl bitten. Das dürfte eigentlich kein Problem sein. Dann machen wir uns los. Und wenn alles getan ist, müssen wir planen. Entweder wir verschwinden direkt und lassen es auf der Vermutung liegen, dass der Suna-Mann und seine Kiri-Nuke es waren... Oder wir spielen unschuldig und kommen normal auf das Zimmer wieder. Das Attentat sollte ruhig verlaufen. Daher werden sie die Leiche ohnehin wahrscheinlich erst morgen im Laufe des Tages finden., flüsterte der Mann leise seiner Kameradin zu. Er wusste ihre Ruhe und ihr Einfühlungsvermögen zu schätzen, daher vertraute er ihr die Entscheidung an zwischen den Möglichkeiten zu wählen. Immerhin würde sicherlich beides auf das Selbe hinaus laufen. Aber Yasutaka musste sich eingestehen, dass er eigentlich lieber sofort weg wollte. Sie würden keine Spuren hinterlassen. Dafür sorgte er persönlich. Zudem wollte er Arina nicht unbedingt weiteren Gefahren aussetzen. Dafür mochte er sie scheinbar schon einen Ticken zu viel.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 21, 2016 11:28 am




Healthpoint [19|14]
Arina x Yasu
Sein Lächeln machte Arina etwas Nervös. Es war so anders als seine eigentliche Art. Es ließ den Hyuuga sanfter und freundlicher wirken. Wie ein anderer Mensch. Aber das machte es ihr auch wieder einfacher, dies nur als Rolle zu denken.
Yasutaka griff nach der gewünschten Pille. Doch da sie beobachtet wurden, steckte er sie sich selbst in den Mund, um sie Arina über einen Kuss zwischen die Lippen zu schieben. Die junge Frau ließ das geschehen, schloss sogar wieder die Augen, während seine Lippen sich wieder auf die ihren senkten. Sanft lächelte sie, als er ihr durch das Haar strich und sie die Blutpille herunterschlucken konnte. Als er ihr ins Ohr flüsterte, rief das eine Gänsehaut bei der Chuunin hervor. Wieso tat er das? Wieso sprach er so? Man konnte ihn so oder so nicht hören. Wieso weiter in der Rolle bleiben?
Sein Kuss auf die Stirn aber gab ihr einen Moment das Gefühl von Sicherheit, während die Pille zu wirken begann und ihr Körper neues Blut produzierte. Schnell nahm ihre Haut wieder eine leicht rosige Farbe an. Nun könnte man es wieder sehen, wenn sie errötete. Nicht gut.
"Besser, danke", antwortete sie sanft und lächelte. Tatsächlich klang das Adrenalin nun ganz ab, so dass sie die Schwäche ihres eigenen Körpers bemerkte. Natürlich half der Nachschub an Blut, aber das änderte nichts an der allgemeinen Erschöpfung. Arina musste sich selbst ermahnen, konzentriert zu bleiben und nicht in Gedanken abzuschweifen oder sogar einzuschlafen. Das sollte sich aber bestimmt rasch legen. Wenn sie wieder ihr ganzes Volumen an Blut in sich hatte.
Zum Glück sprach Yasutaka, als Arina die Erinnerungen der Vergangenheit einholen zu schienen. Sie hatte gefragt, was anstünde und der Mann begann leise zu sprechen. Man beobachtete sie, aber hören konnte man die beiden wohl nicht. So konnten sie ruhig weiter machen. Arina vernahm auch niemanden, der ein verdächtiges Chakra hatte.
Er holte eine Karte hervor. Gut vorbereitet war er. Daran hatte Arina nicht gedacht. Sie hatte aber auch nicht erwartet, dass Kiri in Besitz solcher Aufzeichnungen war. Seine Art zu sprechen und die süße Art aber brachten Arina zum Schmunzeln. So konnte sie das Verhalten des Mannes nicht sonderlich ernst nehmen und war ihm dankbar dafür. Wenn man Yasutaka kannte, so war es doch einfacher, den Unterschied als Schauspiel festzuhalten. Nun merkte sie wirklich, dass er sich verstellte. Anderen aber sollte das nicht auffallen, da sie die eigentliche Art des Mannes nicht kannten.
"Dann muss ich wieder fit genug wirken, dass man dies auch nicht verbietet", meinte sie. Würde ein Patient in ihrer Obhut das verlangen, würde sie vehement dagegen angehen. Jemand in ihrem Zustand gehörte ins Bett. Jedenfalls direkt nach der Behandlung. Aber im diesem Krankenhaus waren die Regeln gewiss anders. Hier entschied bestimmt das Geld und nichts anderes. Und wenn Yasutaka such wirklich so gab wie gerade, würde man es ihm wirklich nicht abschlagen können.
Er verstaute die Karte wieder und sprach weiter. Überließ scheinbar Arina die Entscheidung. Einen Moment überlegte sie. Sofort gehen oder bis morgen bleiben? Eigentlich wäre es für ihren Körper besser, bis zum nächsten Tag zu bleiben. Aber für die Mission wäre es angemessener, wenn sie sich vorher in Sicherheit brachten und nicht mehr im Fokus der Angestellten standen. Wenn der Leiter erst morgen gefunden wurde und sie sich ordentlich abmeldeten und nicht einfach verschwanden, würde man sie nicht verdächtigen.
"Es wäre wohl besser, wohl klüger, wenn wir uns sofort danach offiziell aus dem Staub machen. Dann brauche ich aber Eure Hilfe. Auch wenn es mir besser geht..." Eine der Frauen schaute in den Raum, so dass Arina Yasutaka nun ein liebevolles Lächeln schenkte, damit sie keinen Verdacht schöpfte. "... ist mein Körper dennoch angeschlagen. Ich weiß nicht, wie weit ich alleine laufen kann", fuhr sie fort, als die Frau wieder verschwunden war. "Wir werden wohl mehr Pausen einlegen müssen." Arina hatte nun mal eine langsame Wundheilung. Und das bezog sich auch auf die Erholung ihres Körpers. Sie war im Moment fast schon eine Last. Natürlich waren sie dank ihr unverdächtig in das Gebäude gekommen und hatten nun im Grunde Bewegungsfreiheit, aber dennoch. Sie mussten auch die Mission nun erfolgreich zu Ende führen.

@Hyuuga Yasutaka

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 21, 2016 7:01 pm



» HYUUGA YASUTAKA


[20/14]
Ihr süßes Lächeln erwärmte sein Herz. Mit einem verlegenen Kratzen an der Nase nahm er es entgegen und musste sich dafür nicht einmal verstellen. "Freut mich, dass es dir besser geht. Als ich dich so viel bluten gesehen habe, wurde mir schon leicht bange um das Herz..", sagte er dann und seufzte, ehe er die Hand wieder senkte. Sie wurden nicht observiert oder verdächtigt, nicht weiter beobachtet, deswegen war er sich sicher, dass der Einstieg gut verlaufen war. Er nahm die Hand der Mirani und streichelte sie sanft. "Und das meine ich ernst.", sagte er dann und schenkte ihr ein ehrliches und warmes Lächeln. Ja, er fand sie süß. Irgendwie, wenngleich er nicht wusste wie er das umsetzen sollte. Nachdem er seine Ideen erläutert hatte, meinte sie, dass sie fit aussehen musste. "Ach... das hat sich gleich, ich kann dich zur Not auch fit machen.", sagte er und lachte einmal, sodass die Blicke der Frauen gleich wieder zu ihnen kamen. Sie wirkten wie ein gelassenes und entspanntes Paar, dass sich hier nicht sorgen musste.
Als er ihr die Optionen zum Ende offenbarte, gab sie ihre Entscheidung bekannt und er nickte. "Keine Sorge. Ich werde dich tragen. Du Leichtgewicht schadest mir nicht, daher wird es recht einfach sein. Nach vollbrachter Tat sind wir schnell weg, denn ich bin nicht nur stark... sondern auch fix auf den Beinen.". sagte er und lächelte weiterhin. Gut... es mochte immer noch nicht zu ihm passen, doch dann sah er etwas arroganter drein, immerhin ging es um ihn selbst. "Nicht umsonst kennt man mich als den weißäugigen Teufel des Nebels.", sagte er und warf sein Haar zurecht. Das wirkte dezent albern, aber doch passend und hinter der Tür fiel gerade eine Schwester mit Nasenbluten nach hinten. "Oops.", sagte er nur und stand auf, um nach ihr zu sehen. Ihre Kolleginnen kümmerten sich jedoch schnell um sie. "Ich eh.. sie ist einfach...", sagte er recht hilflos und gestikulierte pan9sch, doch die Frauen kicherten nur und winkten ab. "Könnten sie mir... vielleicht einen Rollstuhl geben, damit ich nachher ein bisschen spazieren gehen kann mit meiner Teuersten? Ich kann ja auch bei euch vorbei schneien.", sagte er und setzte sich ein charmantes Lächeln auf die Lippen. Die eine nickte kurz abwesend, dann stolperte sie los. Er kicherte. "Ihr seid ja alle so niedlich.", sagte er dann noch und die Frauen quietschten. Gott... das war ja schlimmer als im Dorf. Scheinbar waren gut aussehende Männer in Krankenhäusern eher eine seltene Angelegenheit. Der Mann lächelte dankend, als man ihm den Rollstuhl übergab und er dackelte wieder zu Arina mit einem eher bedrückten Blick auf der Miene. Wie in einem Hühnerstall.... murmelte er dann und seufzte.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Mi Jun 22, 2016 1:22 am




Healthpoint [20|14]
Arina x Yasu
Arina vernahm ein Schwanken in seinem Chakra. Die Verlegenheit, die sein Antlitz zierte, schien auch wirklich seine Emotionen zu erreichen. Das war demnach nicht gespielt. Er fühlte wirklich so. Das beflügelte einen Moment ihr Herz, wodurch ihr wieder etwas schwindelig wurde. Sie wusste nicht, wieso sie so genau reagierte. Wahrscheinlich war sie einfach nicht besser als all die anderen Frauen. Arina ließ sich allgemein sehr leicht beeinflussen, so dass sie das nicht überraschen durfte. Und dennoch freute es sie, dass sie diese Reaktion bei Yasutaka hervorgerufen hatte. Es brachte sie für einen Augenblick auf eine Ebene, auch wenn das nicht lange anhalten würde.
Als er aber zu sprechen begann und ihre Hand nahm, kam der jungen Frau Gänsehaut auf. Die Berührung des Hyuuga war ungewohnt für sie, obwohl die beiden in den letzten Stunden wohl genug für eine ganze Erzählung hinter sich hatten. Aber das war anders. Einen Moment dachte sie, dass er das nur sagte, um die Rolle aufrecht zu erhalten, aber Yasutaka schien klar zu sein, dass sie nicht beobachtet wurden. Ebenso bekräftigte er dies. Er hatte sich also um sie gesorgt. Natürlich, immerhin hatte er deutlich gemacht, dass er Frauen wohl nicht gerne leiden sah, auch wenn sie keine Antwort auf diese Sache bekommen hatte.
Lächelnd neigte sie den Kopf etwas. "Das schmeichelt mir", gab sie ehrlich zu. Sie kannte ihn inzwischen genug, dass es für ihn nicht normal schien, so etwas zu fühlen. Vielleicht sogar allgemein etwas zu fühlen. Die Chuunin sorgte sich nur, dass sie selbst weiter in einen Strudel geriet, aus den sie nicht herauskam. Sie konnte Yasutaka gut leiden und vertraute ihm. Und darauf wollte sie es eigentlich belassen. Eine große andere Wahl hatte sie nicht. Sie konnte nicht weiter gehen, denn sie wusste, dass sie es war, die am Ende verletzt wurde.
Sein Lachen war wieder ein Mal angenehm für Arina. Sie mochte es, wenn Yasutaka das tat. Dann wirkte er für einen Moment losgelöst und nicht ernst und kalt. Sie wünschte sich sogar fast, dies öfters erleben zu dürfen. "Mich fit machen?", fragte sie dennoch, denn sie wusste nicht, wie sie das anstellen sollte. Da sie aber Blicke auf sich zogen, musste sie jetzt wohl etwas anders sprechen. "Was hast du vor?" Es war ungewohnt für die Frau, einen ranghöheren zu duzen. Arina war sogar mit Genin absolut höflich.
Als die Aufmerksamkeit der Schwestern aber wieder sank, konnten sie über das weitere Vorgehen sprechen. Dass er sie tragen wollte, gefiel Arina nicht sonderlich. Nicht, weil ihr Stolz das gebot, sondern weil sie dann eine Last wäre. Sie hatte natürlich sofort wieder eine Art Schuldgefühle, wusste aber, dass hier wohl keine Diskussion entstehen durfte.
"Der weißäugige Teufel des Ne..." Arina brach ab, als Yasutaka das Haar nach hinten warf. Für sie sah es albern aus, aber die Frauen draußen schien das gerade zu in Ekstase zu versetzen, was sie eben ablenkte. Eine Schwester hatte es wohl genau gesehen und bekam Nasenbluten, so dass sie sogar das Gleichgewicht verlor und fiel.
Arina regte sich einen Moment und wollte aus dem Bett steigen, um ihr zu helfen, besann sich aber dann Besseren. Sie wusste, dass sie das nicht tun durfte. Sich als Ärztin zu offenbaren war genau das falsche. Dann hätten sie kein Krankenhaus gebraucht. Sie musste sich also zurückhalten und ihre helfende Art unterbinden. Gerade für Arina kein leichtes Unterfangen, da sie sich jetzt schon schuldig fühlte, nichts zu tun. Dabei waren sie in einem Krankenhaus. Hilfe war an jeder Ecke.
Hilfe wie Yasutaka. Dieser stand auf und schaute nach der Schwester, welche bereits versorgt wurde. Er selbst wirkte dabei leicht überfordert und drollig, so dass er sofort wieder die Stimmung der Damen hob. Ein normaler Mensch würde jetzt den Kopf schütteln und dies wirklich als albern und unreif betiteln. Arina aber lächelte nur gütig. Sie kannte Eifersucht nicht sonderlich, denn dazu gehörte auch eine Spur Wut und Hass, womit sie nichts anfangen konnte. Etwas unwohl aber wurde ihr dennoch irgendwie dabei, dass Yasutaka so umschwärmt wurde. Warum konnte sie aber nicht sagen.
Mit einem Rollstuhl kam er dann nach kurzer Zeit wieder. Auf seinen Wunsch hin war nämlich eine der Frauen sofort losgewetzt als ginge es um Leben und Tod. Dass es sich dabei eigentlich um einen Rollstuhl für die Freundin des Mannes hielt – angebliche Freundin – schienen sie gar nicht zu bemerken. Arina hassen taten sie wohl nicht. Aber es war auch nicht so einfach, die Silberhaarige zu verachten, immerhin war sie ein so sanfter Mensch, dass man ihr nicht böse sein konnte. So dachte sie jedenfalls, da sie selbst anderen auch nicht lange böse war. Oder gar nicht erst. Arina schloss zu schnell von sich selbst auf andere.
Yasutaka selbst wirkte aber nicht mehr gelassen und froh, sondern eher bedrückt. Diesen Ausdruck übernahm Arina, denn was machte ihr Sorgen, dass er so schaute. Zu seiner Rolle passte es nicht. "Was ist los?", fragte sie deshalb, als er bei ihr war. Auch sein Seufzen hatte sie vernommen. Dass es als Folge auf das Verhalten der Frauen kam, wusste sie ja nicht. Sie fand das alles eher amüsant als bedrückend, so dass sie sein Verhalten nicht verstand.
Die Damen beobachteten sie wieder heimlich aus dem Augenwinkel, so dass Arina nicht selbständig in den Rollstuhl steigen konnte, obwohl sie sich dazu in der Lage fühlte. Stattdessen sah sie noch einen kurzen Moment Yasutaka an. Zum ersten Mal fühlte sie sich so, als würde sie sich in seinen Augen verlieren, die doch so anders waren als sie es aus Kirigakure kannte. Dann aber riss sie sich los, denn sie wusste, dass ihr Verhalten gefährlich war.
"Kannst du mir helfen?", fragte sie deswegen ruhiger. Natürlich musste sie weiterhin die schwache geben, so dass ihre Stimme nicht allzu stark sein durfte. "Alleine schaffe ich es nicht in den Rollstuhl." Jetzt durfte ihr Freund – der Held in glänzender Rüstung – ihr auch noch helfen. Das gefiel seinen neuen Fans gewiss nicht so sehr, denn sie würden gewiss den Platz mit Arina tauschen wollen. Mit einem hatte Yasutaka also recht. Das war wirklich wie ein Hühnerstall.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Mi Jun 22, 2016 10:18 pm


Healthpoint

[21/14] Der Mann konnte nicht anders als jedes ihrer Lächeln zu erwidern,dass sich auf die vollen Lippen der rau vor sich schlich und ihr einen gewissen Zauber gab, die sein Herz irgendwie ergriffen. Emotionen, die ihn irgendwie überforderten und seine sonst so gewohnte Ruhe durcheinander brachten. Doch auch er merkte, dass es ihr sicherlich nicht anders ging. Als ANBU sah man das irgendwie mit der Zeit, je mehr man sich dort hinein versetzte. Er war zwar keiner vom Außendienst, sondern saß eher seine Zeit zur Sicherheit im eigenen Dorf ab,doch waren Folter und Verhör auch noch so eine Sache, die man dorfintern regelte. Er spürte das Vertrauen, dass sie voll und ganz in ihn setzte und etwas in ihm sagte, dass er dies keineswegs missbrauchen oder verletzen sollte, nein. Er würde sie beschützen und je länger er sie betrachtete, desto sicherer war er sich in seinem Entschluss. Er lächelte und griff nach der zierlichen Gestalt, auch wenn sie sicherlich nicht kraftlos war und hob sie hoch, drückte sie dabei einen kurzen Moment an sich, schloss die Augen und sog ihren Duft ein. Er beflügelte den Mann, der dann sanft,beinahe schon liebevoll die Frau in den Rollstuhl setzte und dann kurz über ihr gebeugt inne hielt,die Augen hob und sie einen Moment lang anschaute. Er hob eine Hand und strich eine Strähne aus ihrem Gesicht hinters Ohr,ließ seine Finger von dort unter ihr Kinn gleiten, ehe er ihr Kinn sanft anhob und ihr einen Kuss auf die Stirn setzte. „Ich würde dir natürlich immer helfen. Ich bin nicht wie andere aus dem Dorf. Ich kenne... Kameradschaft. Ich versuch sie immer noch einigen bei zu bringen, wenngleich etwas erfolglos.“, scherzte er mit einem Schnalzen der Zunge und stellte sich hinter Arina. Es war soweit. Nun begann der erste Teil vom schwierigen Part. Er wusste wo sie hin mussten. Er hatte die Karte exakt im Kopf und trat dann mit Arina auf den Gang. Die Schwestern schienen so etwas wie eine Übergabe zu machen und fröhlich winkte er er ihnen zu,was direkt erwidert wurde, ehe die Frauen ins Tuscheln verfielen. Gutes Aussehen war ein Fluch,aber gerade war er dankbar. Vom weiblichen Personal würde er zumindest keine Gegenwehr erwarten müssen. Oder wenig. Wenn überhaupt. Er hatte ihre Herzen im Flug gepflückt. Nur würde er sie alle brechen, wenn er sich wieder aus dem Staub machte. Zudem wollte er keine, er hatte doch... nein. Er hatte niemanden, außer sich selbst, auch wenn er kurz gedankenverloren auf Arina gesehen hatte. „Keine Sorge. Selbst wenn es nachher noch schwer sein sollte für dich zu agieren... Ich würde dich auch bis ans Ende der Welt tragen.“,murmelte er teils etwas gedankenverloren und hatte dies eher denken als sagen wollen. Doch realisierte er zu spät, dass er es gesprochen hatte und hielt kurz inne. Eigentlich war dies der Zeitpunkt um sich selber einmal vor die Stirn zu schlagen. Aber wie auch immer... was raus war, war raus, da konnte er tun was er wollte, die Zeit manipulieren konnte er zumindest nicht. Er bog betreten schweigend um die nächste Ecke. Er sagte aber nichts mehr, sondern klopfte Arina nur auf die Schulter, ehe er auf eine Tür zeigte. Aus dem unteren Spalt kam Licht. Der Typ war noch wach. Er sah ein nahe gelegenes Fenster. Dann sah er zu Arina. Er zeigte auf sich. Dann nach draußen. So viel sollte das heißen, dass er kurz außen schauen würde,ob er durch das Fenster konnte,um zu schauen wie die Sachlage war. Zur Not würde Arina selber rollen können und sagen, dass sie sich verlaufen hatte. Er selber würde derweil das Zimmer infiltrieren. Und... das Fenster war auf. Jackpot. Er huschte schnell an der Wand zurück in den Gang und tappte lautlos zu Arina, beugte sich vor, damit er leise in ihr Ohr hauchen konnte. „Folgender Plan. Verfahrener Patient. Lenk ihn kurz ab. Ich steig durch das Fenster und mach ihn kurz und schmerzlos von hinten kalt..“, sagte er dann vollkommen wieder in seine Sache vertieft. Er vertraute darauf, dass Arina soweit war diese kleine aber dennoch bedeutende Aufgabe auszuführen. Er huschte zum Fenster und wartete auf ein Zeichen. Dann wäre das endlich erledigt. Und schnell noch dazu. Simpel. Wie es eben sein musste.
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Do Jun 23, 2016 12:25 am




Healthpoint [21|14]
Arina x Yasu
Es war schon seltsam. Sowohl Arina als auch Yasutaka waren zwei Persönlichkeiten, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließen. Sie waren in ihrer Art gefestigt und wussten normalerweise, was sie wollten. Doch in diesem Moment auf dieser Mission schien das alles anders zu laufen. Zumindest bei Arina. Das Verhalten des Mannes verwirrte sie. Er gab sich anders als noch zu Beginn der Mission. Weniger kalt. Nicht mehr so unnahbar. Und das war nicht nur seine Rolle, die er spielte. In vielen Momenten hätte er sie nicht aufrechterhalten müssen und doch tat er es. Etwas, was Arina wirklich nicht verstand. Sein Handeln brachte sie zum Grübeln. Machte ihr Sogar etwas Sorgen. Aber er schien über seine eigenen Emotionen verwundert zu sein, so deutete es sein Chakra an. Wahrscheinlich war es Arinas Art und ihre List, die ihn selbst überforderten, immerhin musste er jemanden spielen, der er nicht wirklich war.
Er kam ihrer Bitte nach Hilfe nach. Es hätte eigentlich gereicht, dass er ihr einen Arm bot und sie so vor dem Fallen bewahrte, aber Yasutaka hob Arinas Leib hoch. Einen Moment drückte er sie an sich. Die Chuunin schnappte nach Luft. Dieses Verhalten überrumpelte sie, obwohl sie damit hätte rechnen sollen. Weil sie nach wie vor beobachtet wurden. Weil die Schwestern immer wieder in den Raum sahen.
Nein. So war das nicht. Deswegen war die junge Frau nicht überrascht. Viel mehr, weil es ihr nichts ausmachte. Im Gegenteil. Ihr Herzschlag beschleunigte sich einen Moment und sie schloss ihre Augen. Genoss diese kurzen Sekunden, die er Arina an sich drückte. Für diese paar Sekunden schien die Welt still zu stehen.
Die Realität begann, sich weiter zu drehen, als er sie schließlich in den Rollstuhl setzte. Behutsam und sanft, als wäre Arina zerbrechlich. Die Silberhaarige suchte den Blick des Mannes, der seine Hand über ihre Haust streifen ließ. Wo er sie berührte, brannte ihre Haut förmlich. Ihre Augen verloren sich einen Moment in den seinen. Sie wusste, dass es gefährlich war. Dass sie sich nicht hinreißen lassen durfte. Dass sie schon ein Mal hatte leiden müssen, weil sie Menschen verlor, die ihr etwas bedeuteten. Und dass sie heute noch darunter litt, weil sie nicht mal den Mörder dieser verachten konnte. Manchmal, so glaubte es Arina, war die einzige Person, die sie hasste, sie selbst.
Nach einem weiteren Kuss auf die Stirn folgten Worte, die Arina kaum überraschen sollten. Ihr war schon aufgefallen, dass Yasutaka zwar kühl, aber nicht grausam oder bösartig war. Er trug das Herz am rechten Fleck und wusste, was Kameradschaft bedeutet. Doch seine Wortwahl, jagte ihr einen Schauer über den Rücken. Es klang so persönlich. So unglaublich persönlich, dass Arina schluckte, ehe sie lächelte.
"Dass Ihr anders seid, ist kaum zu ignorieren", sagte sie mit milder Stimme. "Im Gegensatz zu dem Großteil seid Ihr ein guter Mensch." Sie sprach nach wie vor leise, so dass sie weiter im höflichen Ton sprach. Erst wenn jemand in Hörreichweite wäre, würde sie eher so sprechen, als wären sie ein Paar. Arina versuchte auf diese Weise zumindest etwas die Distanz zu wahren, die sie zu wahren hatten, auch wenn es ihr schmerzte. Warum? Sie musste Abstand wahren. Und doch wollte sie es nicht.
Yasutaka begann den Rollstuhl zu schieben. Ab jetzt wurde es ernst. Ihre Mission begann erst jetzt richtig. Arina wusste, dass sie im Moment der deutlich schwächere Part war. Dennoch waren ihre Sinne offen, wenn auch ihre Gedanken leicht abgelenkt.
Sie tuckerten an den Krankenschwestern vorbei, welche weiterhin hin und weg von dem Mann waren. Das brachte die junge Frau wieder zum Schmunzeln. Sie fand dieses Verhalten nicht direkt amüsant, eher niedlich. Es war natürlich. Sie schämten sich nicht für ihre Emotionen und zeigten offen, wie sie fühlten. Das war sogar etwas, was man beneiden konnte. Nur nicht, dass sie sich dadurch etwas unhöflich gaben und sich aufdrängten. Das war wiederum eine Eigenschaft, die Arina nicht so sehr mochte.
Sie bogen in einen leeren Gang ein. Bis auf das Quietschen der Räder war für die ersten Sekunden nichts zu hören, als Yasutaka eher gedankenverloren seine Stimme hob.
Arina blinzelte, wagte es aber nicht, aufzusehen. Was er gerade gesagt hatte … Nein. Es war einfach nur … Arina wusste nicht, was die davon halten sollte. Es klang romantisch. Einfach nur romantisch.
Die Chuunin schloss die Augen. Atmete tief ein. Er konnte zum Glück nicht sehen, dass sie sich so verhielt, weil er hinter ihr war. Dennoch musste sie etwas sagen. Sie konnte es nicht einfach so stehen lassen. Wahrscheinlich war es ihm selbst nicht bewusst gewesen, dass er dies ausgesprochen hatte, denn hatte für einen Moment angehalten.
"Wir sind alleine hier", versuchte sie dann irgendwie die Situation zu retten. "Ihr müsst nicht weiter in eurer Rolle bleiben." Sie öffnete ihre Augen und drehte sich etwas, so dass sie zu Yasutaka aufschauen konnte. In ihrem Blick aber war weder Ablehnung noch ein perplexer Ausdruck zu sehen, sondern viel mehr ihre gewohnte Güte, welche jedoch durchzogen von leichter Furcht war. Ein Blick, der wohl bei vielen einen weitaus stärkeren Beschützerinstinkt geweckt hätte. Denn so empfand Arina in diesem Moment. Sie wusste einfach nicht, was auf sie zu kommen würde. Yasutakas Verhalten hatte sich geändert, als wäre ihm selbst etwas aufgefallen. Er wurde stetig offener und vertrauter und das machte der Chuunin Angst. Nicht, weil es ihr nicht gefiel oder sie sich übermannt fühlte, sondern weil sie sich an den Yasutaka vom Anfang der Mission erinnerte. Und dieser war nun mal kühl und abweisend. Was, wenn sie sich zu sehr auf ihn einließ, diese professionelle Kameradschaft verließ und dann am Ende wieder auf eine kalte Mauer traf?
Als ihr dieser Gedanke kam, setzte sie sich wieder normal in den Rollstuhl hin. So wie Yasutaka schwieg sie. Die Luft wog schwer und die Stille war mehr als nur unangenehm. Und deswegen war sie froh, als er wieder innehielt und mit einer Geste darauf hin deutete, dass er durch das Fenster verschwand. Sie nickte und schaute ihm nach.
Währenddessen sah sie sich selbst um. Sie waren vor dem Zimmer, in dem sich ihr Ziel befand. Arina konnte sein Chakra vernehmen. Es war ruhig, entspannt. Und stärker als das eines Zivilisten.
Nachdenklich zog sie die Augenbrauen zusammen und bemerkte kaum, dass der Hyuuga wieder zurück gekehrt war. Erst als sie seinen Atem an ihrem Ohr spürte, kehrte sie in die Realität zurück.
"Passt bitte auf Euch auf", sagte sie und schaute ihn an. Da er zu ihr herab gebeugt war, war sein Gesicht sehr nahe an ihrem. Als Arina das realisierte, stieg ihr eine leichte Röte in die Wangen. "Sein Chakra ist stärker als das eines Zivilisten", wisperte sie. "Auf dem Niveau eines Tokubetsu Jounin. Raiton als Element. Er ist ruhig und scheint niemanden zu erwarten." Diese Informationen aber würden nichts an dem Plan ändern. Es würde nur helfen, dass Yasutaka hoffentlich vorsichtiger vor ging. "Ich werde jetzt mein Kanchi Taipu deaktivieren", fügte sie leise an. Er wusste warum. Oder konnte es zumindest erahnen. Wenn Arina sich schon von normalen Gefühlen beeinflussen ließ, wie wäre es dann erst, wenn sie jemanden sterben fühlte?
Sie legte nun aber ihre Hände an die Räder und rollte rasch auf die Tür zu. Sie drehte sich um und vergewisserte sich, dass der Mann verschwunden war, ehe sie ihre Hand hob und an die Tür klopfte.
Es dauerte einige Sekunden, dann öffnete Gambe Korro die Tür. Er war ein Mann im mittleren Alter, der streng auf Arina herabschaute. Als er aber bemerkte, dass eine elfenhafte Schönheit vor seiner Tür gestrandet war, hellte seine Miene auf.
"Eine Patientin?", fragte er sich selbst laut und lächelte. "Was kann ich für Euch tun?"
Arina schenkte ihm ein Lächeln. Das wohl letzte Lächeln, dass er sehen würde. Es war schon ein trauriger Gedanke, dass Arina so ruhig und sanftmütig lächeln konnte, obwohl sie wusste, dass er gleich vor ihren Augen sterben würde. Aber es war nun mal so bei der Chuunin. Sie  tötete nicht selbst, ertrug es aber ohne große Probleme, wenn ihre Kameraden es taten. Sie verachtete sie nicht dafür. Die Iryounin litt höchstens darunter, dass ein Leben ausgelöscht wurde und sie nichts dagegen tun konnte.
"Ich war mit meinem Freund unterwegs. Dieser wollte kurz auf die Toilette und ich bin gedankenverloren mit dem Rollstuhl weiter", begann sie ruhig. Sie schaute nicht an ihm vorbei, obwohl sie das Fenster bemerkt hatte, welches in den Raum führte. Dadurch würde Yasutaka bestimmt eindringen. Sie durfte es nur nicht ansehen. Sich nicht davon beirren lassen. "Und nun habe ich ihn wohl verloren." Sie setzte eine engelsgleiche Mimik auf. Etwas, was ihr nicht schwer fiel, denn es war normal für sie. Wahrscheinlich schöpfte der Mann keinen Verdacht. Nicht den Geringsten.
Von Arina verzaubert lächelte er. "Ich helfe Euch gerne. Ihr seht aber sehr erschöpft aus. Gerade erst angekommen?"
"Ja", antwortete sie. "Oinin haben mich verfolgt. Ihr wisst gar nicht, wie dankbar ich für diesen Platz bin." Sie legte ihre Hand auf ihren Bauch, um zu signalisieren, wo sie verletzt gewesen ist. Unter ihren langen Wimpern sah sie zu ihm auf, was ihn deutlich ablenkte. In diesem Moment hätte Yasutaka wohl das leichteste Spiel mit ihm.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Sa Jun 25, 2016 8:43 pm



» HYUUGA YASUTAKA


22/14
Auch wenn sie süß war, so gedachte der Hyuuga, dass die Sorge der Chuunin vollkommen unbegründet war, aber das war mitunter auch sein eigener Denkfehler, aufgrund der eigenen Selbstüberschätzung. Er war froh, dass sie ihn als einen anderen Menschen sah. Dass sie sah, dass er sich von jenen die hier wohnten eben doch abhob und sich versuchte anders zu geben, als er war. Dass er jedoch nicht aus seiner Rolle gefahren war, das würde er ebenso beschweigen, wie alles weitere. Der Mann hatte eine Idee und mit seinem Plan, den er Arina mitgeteilt hatte, war es schließlich besiegtelt. Er gab ihr ein Zeichen, als er am Fenster war und kletterte spinnenartig an der Wand, nachdem ihr Klopfen erschallt war. Ein Ächzen kam aus dem Zimmer und der Mann machte sich auf zu der Tür. Der Mann wartete noch einen Augenblick, sah durch das Zimmer und sah niemanden, sodass er durch das Fenster hinein kletterte. Anschließend schloss er es leise, damit er zumindest einen Fluchtweg abschnitt.
Der Mann unterhielt sich mit Arina und während er ihre Stimme hörte, lächelte er sanft, denn schien sie doch zu gut für die Welt zu sein. Er mochte sie, vor allem, dass sie sich nicht einmal verstellen musste, um so nett zu sein, wie sie eben war. Mit einem letzten entscheidenden Schritt wollte er auf den Mann zugehen, als dieser sich herum wirbelte und ein Kunai an den Hals des ANBU zu halten. Dieser sah ihn mit großen Augen an, dann zischte er. "Das willst du wohl so.", zischte er dann und Yasutaka trat nach hinten, um von dem Kunai weg zu kommen, ehe er sein Byakugan aktivierte und die Tür zufallen ließ und abschloss. Arina musste draußen bleiben. Bevor der Kerl sich dann auch noch an das Fenster wagen konnte, realisierte er, dass auch dieses geschlossen war. "Du gehst mit ihr nirgends hin.", sagte der Hyuuga und setzte einen bösen Blick auf, denn er konnte es definitiv nicht zulassen, dass er der Chuunin etwas tat. Der Mann formte Fingerzeichen, während der Hyuuga sein Byakugan aktivierte und sich bereit für den Kampf machte. Er wahr nun einmal ein eher kämpferischer Typ und wollte sich auch vieles nicht einfach gefallen lassen. Arina war jemand, den er mochte und vorhin hatte sie viel Blut verloren. Sie war keine Last, sondern eher das Objekt, dass er beschützen wollte. Yasutaka schoss nach hinten, gerade als Ketten auf Blitz auf ihn los gehen wollten und selbst wenn er ihn nun ein weiteres Mal angegriffen hätte... Yasutaka sah alles, während die Zeichen auf seinem Körper schimmerten und seinen Chakrafluss deutlich leichter machen. Die weißen Augen glänzten, ehe er selber auf den Mann wieder los ging. Mit dem Hakke Sanjūni Shō begann er schnell und präzise die Tenketsu seines Gegners zu attackieren, zu verschließen, um das Chakrasystem außer Gefecht zu setzen, während der Mann unter den Schlägen zurück taumelte und ächzte. "Jūroku", sagte er als er 16 getroffen hatte, immer intensiver fokussiert drauf einschlagend ehe er einen letzten Schlag vollführte. "Sanjunji.", schließlich mit dem letzten Schlag, während die Adern vollkommen intensiv aus seinen Schläfen schauten, pulsierten von seinem erhöhten Herzschlag. Geschwächt ging der Mann auf die Knie. Yasutaka blieb aber nicht weiter stehen, sondern griff gleich nach seinem Kopf. Es gab einen Ruck, dann knackte es widerlich, ehe ein letzter Atemzug aus dem Mann glitt. Nun war es Zeit schnell zu handeln. Der Mann öffnete die Tür, schloss sie wieder auf und pflückte seine Kameradin aus dem Stuhl, ehe er zum Fenster stieß und dieses hastig öffnete. Er warf noch ein Suna-Hitaiate in das Zimmer, dann sprang er hinab. Seine Haare flatterten im Zug, ehe er sich einmal überschlug und schließlich am Boden landete. Seine Beine knackten als er aufkam und ein Zischen zog sich über seine Lippen. Kurz taumelte er. Dann humpelte er weiter, anstatt zu sprinten, dennoch bemüht sein Tempo weiter anzuziehen. "Verzeih, aber ich lasse nicht zu, dass dir etwas passiert. Gerade du.", sagte er schließlich und lehnte seinen Kopf kurz an den ihren. Etwas irritiert über diese eigene Handlung war er schon. Aber es fühlte sich gut an.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jun 26, 2016 11:47 am




Healthpoint [22|14]
Arina x Yasu
Hier dem Ziel sah Arina Yasutaka auftauchen. Nur aus dem Augenwinkel, denn sie fokussierte sich auf ihren Gesprächspartner, um kein Zeichen zu geben, dass etwas nicht stimmte. Er wollte ihr helfen, was nett war. Dennoch war der Auftrag, sein Leben zu nehmen und Arina ließ nicht zu, in diesem Moment Sympathie zu empfinden.
Abrupt wirbelte der Korro jedoch herum, hatte einen Kunai in der Hand, welchen er an die Kehle des Tokubetsu Jounin hielt. Dieser wich aber zurück, aktivierte sein Doujutsu und schloss die Tür. Er sperrte Arina aus. War dies taktischen oder emotionalen Gründen geschuldet?
Die Tür war zu massiv, als dass sie etwas mitbekommen konnte und sie wagte es nicht, ihre Sensorik zu aktivieren. Sie wusste, dass sie es nicht ertragen könnte, einen Tod zu erleben. Nicht, wenn sie im Moment so verwirrt von ihren eigenen Empfindungen war und die verheilte Wunde ihr zu schaffen machte.
Es dauerte jedoch nicht lange, da öffnete sich die Tür wieder. Yasutaka stand vor ihr. Erleichtert sah Arina zu ihm auf und wollte aufstehen, da hob er sie schon selbstständig aus dem Rollstuhl. Sie sah die Leiche des Mannes auf dem Boden. Sein Genick war gebrochen. Zumindest ein schneller und schmerzloser Tod.
Yasutaka eilte zu dem Fenster, öffnete es und warf noch einen Stirnschutz mit dem Zeichen Sunagakures auf den Boden. Das sollte reichen, um die Spur auf andere zu lenken.
Der Mann sprang aus dem Fenster mit Arina im Arm. Sie hielt sich an ihm fest, wagte es aber nicht, etwas zu sagen. Es wäre besser, wenn sie zumindest einen Abstand zwischen sich und das Krankenhaus brachten, ehe sie alleine laufen dürfte. Das Blut hatte sich inzwischen wieder vollständig hergestellt, jedoch war die Chuunin erschöpft. Als hätte sie zwei Nächte nicht geschlafen. Das Gefühl kannte sie von Doppelschichten im Krankenhaus.
Yasutaka schien nicht ordentlich zu landen. Ein Geräusch drang von seinen Beinen. Er humpelte, lief aber weiter. Rannte nicht, aber war rasch unterwegs.
"Ich bin doch egal", sagte sie plötzlich. "Dein Bein. Der Fall war zu tief", sagte sie sofort. Sie verlor sämtliche Distanz in diesem Moment. Zumindest für diese Zeitspanne. "Lass mich dich untersuchen, sobald wir außer Reichweite sind. Du hast Schmerzen, oder?" Er hatte ihr gestern noch gesagt, dass sein Bein für Probleme sorgen konnte. Arina machte sich Sorgen. Für sie erschien das alles, als wäre es ihre Schuld. Typisch für die Chuunin, sich selbst als Grund für alles Übel zu sehen. Sie konnte jedoch hoffen, dass es keine weiteren Konsequenzen gab.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 28, 2016 10:53 pm



» HYUUGA YASUTAKA


23/14
Der Mann keuchte und humpelte weiter, ehe er schließlich mit Arina in den Armen nach vorne stolperte. Sie waren inzwischen schon weit gekommen und der Wind würde ihre Spuren im Schnee verwischen, doch bevor er Arina in der Kälte in dem Schnee landen ließ, wirbelte er beinahe schon langsam fallend herum und zog sie auf seinen Bauch, während er unsanft auf dem Rücken landete, einen Stein auf die Wunden seiner Vergangenheit spürend, sodass er einen schmerzerfüllten Schrei von sich gab. Er ächzte und zitterte, lag einen Moment schwankend da, während sein Herzschlag und Atem sich beschleunigten. "Egal... Wir sind... soweit...", begann er zu sprechen, ehe er weiter das Gesicht verzog und sich schließlich auf die Seite drehen musste, während er sich zusammen krümmte. Schweiß rann trotz der Kälte über seine Stirn und das Byakugan erlosch, ebenso wie die schimmernden Linien von seiner Haut verschwanden. Er schloss die Augen und rang nach Luft, während Sterne vor seinen Augen tanzten.
"Scheiß Narben...", fluchte er nun wider seiner höflichen und strikten Art und schlug die Augen auf, um den fallenden Schnee zu sehen. Es war damals auch so gewesen. Der Mann spürte ein Ziehen in seinem Herzen. Er hörte ihren Schrei, wie sie seinen Namen rief. Er wollte auf sie zu und dann... dann hatte er nur noch Schmerzen gehabt, aber er war nicht entbehrlich. Er war niemand, den man so einfach ersetzen konnte. Er hatte seine Liebe verloren und sich der emotionslosen Art und Weise des Lebens verschworen. Sodass er leben konnte ohne Hass zu spüren. Er nahm es den Menschen nicht böse, so wie Arina niemanden böse sein konnte. Warum? Warum auch? Niemand war gekommen, um ihn zu suchen. Er hatte 15 Jahre lang hier verbracht und niemand war gekommen. Und mit jedem Tag war er stiller und in sich gekehrter geworden. Er tat sein Werk, weil er es musste und weil er insgeheim einen Sinn suchte, der ihm Willen zum Leben gab.
"Verzeih. Ich bin gerade doch etwas schwach.", sagte er dann. Es war nicht wunderlich, warum der Mann wohl eher zum Folter und Verhör gehörte und auch mehr der Sicherheit diente, als als Oinin durch die Welt zu jagen, da er es nicht schaffte zu lange durch zu halten. Und nun das. Der Sprung. Der Sturz. Dies riss ihn herab. Letzten Endes hatte er doch zu viele Schwächen, die er abtrainieren musste. Vorsichtig, zog er Arina fest an sich heran. Er lehnte sich an sie. Denn er brauchte es kurz. Er weinte nicht, doch er schwieg nun. Und diese Stille war sogar noch schmerzhafter als seine Gedanken es schon waren.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Mi Jun 29, 2016 12:01 am




Healthpoint [23|14]
Arina x Yasu
Die Kraft schien den Mann zu verlassen, denn seine Beine gaben schier nach und die beiden stürzten. In einer letzten Bewegung drehte der Schwarzhaarige sich und landete so auf dem Rücken, während Arina so gut wie gar nichts merkte, da sein Körper den Aufprall abfederte.
Sofort rutsche sie von dem Mann herunter, um ihn nicht weiter zu belasten und sah ihn mit großer Sorge an. Arina musste ihm helfen. Ihr ging es gut genug, um ihn ordentlich zu behandeln, auch wenn sie Sorge hatte, dass sie weiter verfolgt werden könnten. Jedoch würde der Wind ihre Spuren verwehen, so dass sie wohl nichts zu fürchten hatten. Dennoch aktivierte sie ihr Kanchi Taipu. Sie ging sicher.
Yasutaka hingegen wirkte nicht nur erschöpft, sondern auch gequält. Die Schmerzen in seinem Bein mussten schlimm sein. Hätte er Arina nicht tragen müssen, wäre das alles wohl niemals geschehen. Sie hätten einen anderen Plan wählen müssen. Einer, welcher sie nicht in solch eine Gefahr brachte. Es war töricht von ihnen gewesen, anzunehmen, dass dies alles ohne Konsequenzen ablief. Konsequenzen, unter denen sie nun litten.
Der Mann drehte sich auf die Seite und krümmte sich zusammen. Er schien wirkliche Schmerzen zu haben. Doch anders als zuvor fühlte Arina sich nun nicht hilflos. Sie wusste, was zu tun war. Und darum würde sie sich jetzt auch kümmern.
Einen Moment erhaschte sie einen letzten Blick auf die Zeichen in seinem Gesicht. Arina würde gerne wissen, was sie bedeuteten, aber sie wusste, dass der Mann ablehnend war und deshalb würde sie auch nicht fragen. Sie war jemand, der aus Fehlern lernte.
Seine Emotionen gaben Preis, dass er nicht mehr beherrscht wie zuvor war. Etwas in ihm geschah in diesem Moment, aber Arina wollte sich nicht damit beschäftigen. Sie wollte dem Mann helfen.
Dennoch schaffte er es, sich aufzurichten und Arina an sich zu ziehen, damit er sich an sie lehnen konnte. Er wirkte schwach. Schwächer als Arina. Sie ließ es geschehen. Gab ihm in diesem Moment die Nähe, die er brauchte. Wenn es Yasutaka half, wollte sie sich dem nicht in den Weg stellen. Auch wenn ihr im Anbetracht des schnelleren Herzschlages bewusst wurde, dass es für sie bald kein Zurück mehr gäbe. Dass sie daran zerbrechen würde, was sie bald fühlen sollte. Sie wusste es, aber sie stieß den Mann nicht von sich. Sie konnte es nicht.
"Ich werde dein Bein etwas entspannen", sagte sie nun. Ihr Medizinerauge hatte auch so erkannt, welches Bein ihm gerade zu schaffen machte, so dass sie Fingerzeichen formte und Shiatsu anwandte. So sollten sich seine Muskeln entspannen und Strapazen abklingen. Die würde aber nur einen kleinen Teil des Schmerzes nehmen. "Ich weiß, das reicht nicht. Wir bräuchten einen geschützten Ort, wo ich dir eine Salbe auftragen kann, welche die Schmerzen abklingen lässt und dir noch weiter hilft." Sie konnte nicht zu um aufsehen, obwohl er ihr so nahe war. Ihre Körper berührten einander, so dass Arina fast nicht mehr klar denken konnte. Sie musste sich beruhigen. Sonst war sie auch immer beherrscht. Wieso beeinflusste er sie so sehr, ohne es zu wollen?
"Es tut mir leid", sagte sie dann aber. "Das ist alles meine Schuld." Denn so war es. Und Arina musste nun mit der Verantwortung leben. Es war keine große, immerhin hatten sie ihre Mission erfüllt und waren lebendig davon gekommen. Aber der Mann litt und eben das lastete sie sich an.

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Yasutaka
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Do Jun 30, 2016 10:47 pm



» HYUUGA YASUTAKA


24/14
Die Schmerzen benebelten den Mann etwas, während er mit müden Augen versuchte die Chuunin zu erhaschen. Verdammt, er hasste es, vor allem, da er sich in diesem Moment wesentlich schwächer vorkam als Arina es war, dabei wollte er sie beschützen und nun war es sie, auf die er angewiesen war. Die Schmerzen ließen Vögel in seinem Kopf zwitschern und pinke Elefanten tanzen, während er bemüht war bei Sinnen zu bleiben, so stark zog es in seinen Körper, dabei war er doch sonst so widerstandsfähig. Immerhin war sie unverletzt und er nicht auf ihrem zerbrechlich wirkenden Selbst gelandet. Er hatte Bange, dass sie bereits verfolgt wurden, denn sie waren noch nicht zu weit gekommen. Die Leiche würde zwar dauern, bis man sie entdeckte, aber dennoch. Der Rollstuhl stand da. Man würde wissen, dass sie es gewesen waren, wenngleich sie die Spuren auf ein anderes Land gelenkt hatten, konnte der Schuss auch immer noch nach hinten losgehen.
Wie dem auch war, die weißhaarige Schönheit wollte sich seiner annehmen. Wie auch immer war er aber keineswegs bereuend, denn lieber trug er den Schmerz als sie. Vielleicht war es auch nur eine Wiedergutmachung, sodass beide bei dieser Operation gelitten hatten. Arina durch ihre eigens zugefügte Wunde und er mit Wissen über seine Schwächen, die er trotzdem ignorierte. Dankbarer Weise konnten sie aber beide einander helfen. Er hatte zuvor sein Bestes gegeben die Frau zu retten und sie würde ihn nun heilen. Er war dankbar, dass man sie als seine Partnerin erwählt hatte, aber vermutlich wusste man auch um der Konsequenzen, die der Hyuuga tragen musste, wenn er eine solche Mission übernahm. Andererseits waren sie aber auch herzlos. Wenn er hier nichts taugte, taugte er auch dem Dorf nicht. Wenngleich er besonders war. Selten. Und eigentlich auch unentbehrlich aber wie es auch war... jeder Krüppel war entbehrlich.
Als er sich aufrichtete und Arina zu sich zog, um einfach sicher zu gehen, dass sie da war und unversehrt vor allem, tat sie nichts, um ihn aufzuhalten. Er spürte das Rasen ihres Herzens und lächelte sanft dabei. Anders als bei anderen Frauen war es bei ihr wie ein lockender Ruf. Der Mann war sich sicher, dass ihre Schicksale sicherlich noch weiter miteinander verflochten werden würden. Sie begann dann aber sich seiner anzunehmen und ihn zu heilen und mit einem Keuchen machte er bemerkbar, dass der Schmerz sich milderte. Sie sprach weiter, bevor er etwas sagen konnte und sah bedrückt drein. "Mein... Rücken...", krächzte er mehr, als dass er sprach und zog sie nur noch enger zu sich, als sie meinte, es wäre ihre Schuld. "Nichts ist deine Schuld. Lass den Mist. Ich bin froh, dass es dir gut geht, das wäre mir sogar wichtiger als die Mission. Ich habe das zu verursachen und es geht auf meine Verantwortung. Wenn du mir widersprichst, dann werde ich sauer.", knurrte er nun und sah mit entschlossenem Blick zu ihr auf. Er wollte nicht, dass sie so dachte. Denn das betrübte ihn. Irgendwie. Und sein Herz litt darunter. Auch wenn er glaubte, es wäre bereits verschollen.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Fr Jul 01, 2016 9:31 pm




Healthpoint [24|14]
Arina x Yasu
Die Nähe des Hyuuga berauschte Arina. Sie hatte Probleme, sich auf die Realität zu konzentrieren, riss sich letztendlich doch zusammen. Sie musste nur ein einfaches E-Rang Jutsu nutzen, so dass sie dies problemlos meisterte. Sie war ohnehin niemand, der sich in Sachen Ninjutsu leicht etwas vormachen ließ.
Ihr Jutsu schien zu wirken. Auch wenn dies erst der Anfang war und nur eine schwache Linderung verbuchen sollte, schien Yasutaka eine deutliche Erleichterung zu verspüren. Seine Schmerzen mussten grässlich sein. Arina konnte sich nicht vorstellen, wie er sich fühlte.
Zumal sein Rücken scheinbar ebenfalls Probleme machte. Er erwähnte, dass sein Bein ihm Sorgen bereitete, aber sein Rücken? Die junge Frau sorgte sich, dass sie nicht genug Möglichkeiten hatte, um ihm jetzt zu helfen. In ihrer beider Zustände brauchten sie einen Tag, um Kiri zu erreichen. Arina musste sich seiner so annehmen. Sie konnte hoffen, dass sie in der Lage war, zu helfen, ehe sie durch ihre Nähe zum Attentat weiter in Gefahr waren. Sie mussten weiter weg.
Als sie sich aber entschuldigte, schien das den Mann zornig zu stimmen. Er drückte sie an sich, so dass sie den Atem anhielt. Der Körper des Mannes war warm. Angenehm war. Einen Moment vergaß sie, dass sie draußen im Schnee saßen. Seine Stimme holte sie zurück in das Geschehen.
Die Chuunin suchte seinen Blick, der sie ernst ansah. "Verzeihung", sagte sie. Jetzt entschuldigte sie sich dafür, dass sie ihn verärgert hatte. Es war zum Verrücktwerden mit ihr. Sie konnte nicht aufhören, voller Reue zu sein. "Ich will nicht, dass du wütend bist." Auch wenn sie diese Empfindung nicht verstehen konnte.
Ein kalter Wind zog auf und peitschte der Frau den Schnee ins Gesicht. Sie merkte, wie die Wärme langsam ihren Körper verließ und das gab ihr das Zeichen, sich zu erheben und Yasutaka die Hand zu reichen. "Wir müssen hier immer noch weg. Kannst du laufen? Wenn nicht, werde ich dich stützen." Ihr ging es viel besser. Das Adrenalin und die Sorge hielten sie wach und fit. "Ich bin stärker als du dir vorstellen kannst", fügte sie an, falls er anmerkte, dass sie ihn nicht tragen könnte. Das schüfe die Chuunin.

Eine kleine Höhle war nicht fern. Der Nebelwald verbarg sie, aber Arina fand sie dennoch. Mit mehr Glück als durch Fähigkeiten, aber darin war es windgeschützt.
Sie sorgte dafür, dass Yasutaka sich setzte und sich ausruhen konnte, ehe sie sich auf den Weg machte, Holz zu suchen, das sie entzünden konnte. Auch wenn das Wetter umschlug und der Schnee sich zu einem Schneeregen entwickelte, zögerte sie nicht und lief durch die kühle Außenwelt, ehe mögliches Feuerholz durchnässte.
Es dauerte nicht lange, bis sie zurückkehrte und in der Nähe des Mannes ein Feuer entzündete. Sie selbst war durchgefroren und ihre Kleidung nass. Damit konnte sie leben. Durch die Flammen sollten sie trocknen.
Besorgt sah sie den Tokubetsu Jounin an. "Wie geht es dir?", fragte sie und band die Tasche mit ihrer Medicausrüstung ab. "Hast du noch immer Schmerzen? Wenn du die Stellen frei machst, kann ich sie weiter behandeln."
Die Vorstellung, dass er seine Kleidung ablegen müsste oder zumindest Teile davon, ließ sie kurz schlucken. Sie wollte es nicht wagen, daran zu denken. Vielleicht ging es Yasutaka auch besser. Dann müsste er nur schlafen und sie könnten in der Frühe weiter. Mit ihrer Sensorik suchte sie weiter die Umgebung ab. Bisher machte sie niemanden Verdächtiges aus.

@Hyuuga Yasutaka

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Yasutaka
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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Sa Jul 02, 2016 3:06 am



» HYUUGA YASUTAKA


25/14
Sie war so weich und warm und ihre Nähe war willkommen heißend. Ihr ganzes Selbst strahlte und sie war auch noch so wunderschön. Doch war er vom Schmerz bereits so benebelt, dass es ihn vollkommen davon gleiten ließ? Er hatte sich doch geschworen nie wieder so etwas zu fühlen. Nicht nachdem er alles verloren hatte, aber sie hatte dieses gewisse Etwas, dass ihn dazu trieb sich ihr nähern zu wollen und sie zu besitzen. Sie zu der seinen zu machen und nie wieder her zu geben. Er hatte Schmerzen ja, aber wenn er sie ansah, dann war das etwas vollkommen anderes. Die grauen Augen waren trotz der Schmerzen mit einer gewissen Ruhe gefüllt, während er sie betrachtete. Er lächelte sogar etwas gequält. "Baka. Ich will keine Entschuldigungen von dir hören. Niemals. Nie wieder. Verstanden?", fragte er dann und sah sie ernst an. Er wollte nicht, dass sie so etwas tat. Sie hatte doch keinen Grund dazu! Und er wollte ihr auch nie einen geben.
Sie meinte, dass sie nicht wollte, dass er wütend war und beinahe hätte der Mann gelacht, was seinem Rücken nicht sehr gut getan. "Und ich will nicht, dass du dir immer alles selber zuschiebst, als würde dir die Schuld auf der Welt auf den Schultern lassen. Hör auf damit.", meinte er dann wieder etwas ernster, nachdem er das Lachen erfolgreich unterdrückt hatte und legte sanft eine Hand an ihre Wange, während sie ihm aufhalf. Er lehnte sich an sie, auch wenn er größer war, so schien es irgendwie zu klappen und sie und lächelte sanft, zu ihren Worten, sagte aber nichts.
Sie kamen zu einer kleinen Höhle wo sie nun versteckt sein konnten. Ihre Mission war erfüllt, doch die Schmerzen waren schlimm. Sie half ihm noch nieder, ehe sie in das Schneegestöber verschwand. Der Mann seufzte, während er sich aus seiner Kleidung schälte, zumindest oberhalb. Der verbrannte Rücken kam zum Vorschein, ebenso sein gestählter Körper, den so viele Frauen bewunderten, wenn er verschwitzt vom Training in der Sonne stand. Arina kam wieder und machte ein Feuer, während er sich in seine Kleider wie eine Decke gewickelt hatte. Als sie meinte es wäre besser sie abzulegen, ließ er sie einfach hinab gleiten und gab damit auch seinen entstellten Körper preis. "Erschreck dich nicht zu sehr. Narben können hässlich sein. Vor allem Brandnarben.", meinte er dann und setzte ein schiefes Lächeln auf, während er die Augen schloss. Vielleicht konnte Arina ja wirklich Linderung verschaffen, aber wieso hoffte er, dass sie ihn trotz dieser Narben gut finden würde? Seltsame Gedanken, die er lange verbannt hatte.


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