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 [B] Healthpoint [Beendet]

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avatarYasutaka
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BeitragThema: [B] Healthpoint [Beendet] Sa Jun 04, 2016 5:41 pm


Healthpoint
B-Rang Mission

Rang: B
Ort: Mizu no Kuni

Beschreibung: Shimitsu ist ein privates Krankenhaus am der Küste von Mizu no Kuni nach Hi no Kuni. Es ist unabhängig von Kiri und grenzt sich auch von der Politik und den Shinobi ab. Das führt dazu, dass jeder dort behandelt werden kann, solange er genug zahlt. Dazu zählen auch Nukenin. Leiter des Krankenhauses ist Gambe Korro. Er ist ein Zivilist, der aber viel Geld und gute politische Beziehungen hat. Dadurch kann er sich Söldner als private Wachen [auf dem Niveau von B-Rang Shinobi] leisten und ruhig schlafen, denn offiziell wird Kiri nichts gegen dieses Krankenhaus unternehmen können.
Das führt zu dieser Mission. Durch die Tatsache, dass Nukenin hier eine sichere Bleibe finden, bis sie gesund sind, ist das Krankenhaus ein Dorn im Auge. Man steht in Verbindung mit dem Sohn von Korro, welcher im Falle des Todes das Hospital übernimmt und mit Kirigakure zusammenarbeiten wird, so dass Nukenin hier nicht mehr unterkommen.
Das bedeutet, dass Gambe Korro sterben muss. Da Kiri nicht als Auftraggeber offiziell gemacht werden will, da Korro gute Verbindungen zum Adel hat, wird diese Mission als Attentat durchgeführt. Schleicht euch in das Krankenhaus und tötet Korro unauffällig und nicht auf das Dorf zurückführbar.
Was nicht bekannt ist, ist, dass Gambe Korro eine Shinobiausbildung hat und mit einem Shinobi auf Tokubetsu Jounin Niveau verglichen werden kann.

Missionsdauer: 3. bis 5. Januar
Teilnehmer: Arina [Chuunin], Hyuuga Yasutaka [B-Rang ANBU]

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Sa Jun 04, 2016 9:08 pm



» HYUUGA YASUTAKA


1/14
Es war ein junger recht gut aussehender Mann, der gerade das Gebäude des Mizukage verließ und sofort von einigen Blicken erfasst wurde. Dass er zuvor noch in der Besprechung mit der stellvertretenden Leitung des Dorfes war, aufgrund einer Mission die eigentlich in den Bereich der ANBU fiel, sollte keiner wissen. Da es momentan keinen Kazekage gab, waren es die Ältesten des Dorfes, die sich darauf spezialisierten und schauten, dass alles am Laufen blieb. Die ANBU waren mehr oder weniger beschäftigt, die Todesursache des Mizukage heraus zu finden, der seltsamerweise ermordet worden war, aber so, dass es keine Spuren gab, mit denen sie etwas anfangen konnten. Dadurch war die jetzige Mission eher in den Hintergrund gerückt worden, aber sie sollte dennoch nicht an Bedeutung verlieren, vor allem wegen der Nuke, denen man dort half. Vielleicht befand sich auch jener unter ihnen, der das ganze zu verantworten hatte und in einem Kampf gegen den Kage würde er sicherlich nicht einfach davon gekommen sein. Durch die mindere Besetzung ihrer Mitglieder war es aber kaum möglich einen weiteren zu entbehren, weshalb es einen Chuunin gab, der sich mitunter dieser Aufgabe stellen sollte, nicht wissend, dass er es mit einem ANBU tat. Er war nicht sonderlich neugierig, der Name war ihm fremd. Mirani Arina hieß seine Partnerin. Er hatte keinerlei Bild von ihr, wusste aber wie sie agieren würden, beziehungsweise hatte schon einen gewissen Plan im Kopf, auch wenn er nicht sonderlich viel von diesen hielt. Die grauen Augen wanderten zwischen den Menschen umher und kurz verzog sich seine Miene zu einer eher abfälligen, da er schon wieder einige Frauen tuscheln sah. Solche Aufmerksamkeit gefiel ihm zwar, aber letzten Endes waren sie nervig und ehe er auch nur weiter dachte, löste sich eine von ihnen und kam auf den Mann zu. "Hyuuga-sama!", sagte diese recht scheu und reichte ihm einen Brief. Der Mann zog seine freie Augenbraue in die Höhe und blieb stehen. Höflichkeit besaß er, trotz seiner distanzierten Art. "Würden Sie...", begann sie, doch er stoppte sie gleich indem er die Hand hob. "Kein Interesse.", sagte er knapp und sofort sah die Frau ziemlich deprimiert drein und ließ die Hände sinken, während er wieder seiner Wege ging.
Warum auch immer war der Mann ein furchtbarer Frauenschwarm, der sich regelmäßig in solchen Situationen befand und dennoch mit einer solchen Ruhe weg marschierte, als wäre das alles nie geschehen. Als Hyuuga in Mizu no Kuni hatte er es nicht immer einfach, aber er war wenigstens ein reinblütiger Vertreter dieser Familie, was ihm einen Pluspunkt in diesem Land gab. Die Menschen hier hatten aber eindeutig ein Problem mit Reinblütern, dennoch hatte er ein Problem mit unnötigen Blutvergießen und unterstützt deshalb deren sinnloses Morden nicht. Die grauen Augen ruhten letztlich auf einer sehr auffälligen Gestalt und einen Moment blieb er stehen, ehe er sie ansah. "Hm.", murmelte er nur und mit einer weiterhin ernsten Miene ging er langsam auf sie zu. "Oi. Bist du Mirani Arina?", fragte er dann mit tiefer Stimme und verschränkte die Arme vor der stolzen Brust, als er bei ihr angelangt war, während er einen Blick auf sie hinab warf. Sie sah nicht schlecht aus, sicherlich ein hübsches Ding, aber war er eher einer von jenen die nur wenig bis kaum Interesse an dem anderen Geschlecht hatten, allein schon dadurch, dass er als Krieger erzogen worden war. Solche Dinge waren eher.. reine Nebensache für ihn. Ihre Zierlichkeit war nicht so das Bonus für sie, sie war wohl eher weniger eine Kämpferin, doch das war ihm relativ, sodass er eher beschloss sie wohl nicht in alles einzuplanen. Klar, bei einem Attentat würde sie ohnehin nicht viel machen müssen, aber scheinbar war sie ohnehin eine Heilerin. Das würde ihm vielleicht als Vorteil dienen, wenn er verletzt wurde. Und als Heilerin war es sowieso ihre Pflicht sich im Hintergrund zu halten. Weiter sagte er jedoch erst einmal nichts, er war niemand der groß Worte wechselte, sondern sich eher darauf einstellte nur seinen Atem zu verschwenden, wenn es nötig war. Seine vollkommene Ruhe jedoch wirkte auf den ein oder anderen ziemlich verstörend, gerade weil er so wenig sagte, aber er war eher ein Mann der Taten statt Worte. Wenn sie jene war, die er suchte würde er sich mit ihr auf den Weg machen, denn sie hatten keine Zeit zu verlieren und der Weg würde dauern.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Sa Jun 04, 2016 9:37 pm




Healthpoint [1/14]
Arina x Yasu
Sanften Schrittes lief Arina durch die Gassen Kiris. Ein leichter Nebel betrübte die Sicht und tauchte das Dorf in einen grauen Schleier. Einige Menschen wirkten betrübt und müde. Andere waren aufgeregt und glücklich. Doch den meisten schien im Moment alles egal zu sein. Es war noch früh, ein Großteil einfach noch nicht wach. Und es war kalt, so dass die Mirani den Mantel etwas enger um ihren schmalen Körper zog, um ihren Leib irgendwie zu wärmen. Sie mochte den Winter. Sie mochte auch die Kälte. Doch heute war es besonders kühl. Bestimmt einige Grade unter Null, so dass es sogar der Mirani zu kalt wurde.
Dennoch kam sie rasch ans Dorftor. Hier sollte sie sich mit jemanden treffen, dessen Namen sie mal gehört hatte, aber nie mit dieser Person zu tun gehabt hatte. Hyuuga Yasutaka. Eine Person, welche sie nicht kannte. Ein Hyuuga in Kirigakure war etwas Besonderes, weshalb sie eben von ihm gehört hatte, aber noch nie war sie ihm begegnet. Arina war niemand, der sich anderen aufdrängte. Sie verbrachte die meiste Zeit im Krankenhaus, um ihre Künste in der Medizin zu trainieren und anderen zu helfen. Und dort war er ihr noch nicht untergekommen.
Dennoch aktivierte sie ihr Kanchi Taipu. Sie durchsuchte die Chakren des Dorfes auf eine Person, welche passen könnte. Aber sie wusste nicht, wie sich ein Hyuuga anfühlte. Wusste nicht, welche Eigenarten in seinem Chakra zu finden waren, weshalb sie seufzte und den Mantel noch enger um sich zog. Sie konnte ihren eigenen Atem in der Luft sehen und einen Moment klapperten ihr die Zähne. Würde sie doch nur das Katon beherrschen, dann könnte sie sich nun wärmen. Aber dem war leider nicht so und deshalb musste sie sich nur mit dem Mantel zufrieden geben.
Ihre Sensorik bemerkte eine Ansammlung aufgeregter Personen. Durch ihre Fähigkeit, Gefühle wahrzunehmen, fiel ihr das sofort auf. Sie hielten sich in der Nähe einer starken Person. Ein großer Chakrapool auf dem Niveau eines Jounin und elementlos. Skeptisch zog die Mirani eine Augenbraue hoch. Das begegnete einem selten. Die meisten Personen hatten eine Chakranatur. Dass sie jemanden verwehrt wurde, bedeutete meiste ein Kekkei Genkai.
Schließlich brach diese Person zwischen einigen anderen hervor und hielt auf das Tor zu. Ein hochgewachsener Mann mit langem, schwarzen Haar und einer kühlen Art. Sogar sein Blick war ruhig. Er schien vollkommen beherrscht zu sein und ernst. Seine Emotionen wankten nicht.
Er hielt direkt auf Arina zu, welche selbst ruhig blieb. Auch sie konnte kaum etwas aus der Fassung bringen, so dass sie ihn weiter betrachtete. Seine Augen wirkten seltsam auf sie, dabei konnte Arina nichts anderes von sich selbst behaupten. Sie hob sich selbst vom Durchschnitt ab. War in den Augen der meisten eine seltene Schönheit.
Er sprach sie an. Scheinbar hatte er sie gesucht. Obwohl er nicht sehr höflich sprach, lächelte Arina und verbeugte sich sanft. "Ja. Ihr müsst demnach Hyuuga Yasutaka-San sein?", fragte sie. Sie glaubte nicht, dass sie sich irrte, aber sie wollte lieber sicher gehen. Am Ende war er jemand, der im Auftrag des Mannes die Mission absagte oder ihn ersetzte. Deshalb ging die Chuunin lieber auf Nummer sicher.

@Hyuuga Yasutaka

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Sa Jun 04, 2016 11:05 pm



» HYUUGA YASUTAKA


2/14
Der Mann besah die Dame noch ein weiteres Mal. Sie war klein. Vielleicht 20 Zentimeter kürzer als er, weshalb er zu ihr herab sehen musste. Eine eher auffällige Gestalt. Silberne Haare und dazu passende Augen. Er legte kurz den Kopf schief, während seine Haare über den Fächer auf seinem Rücken streiften. "Aye.", sagte er dann, um ihre Worte zu bestätigen, ehe er die Arme aus der Verschränkung löste und seinen Kopf gen Süden wandte. Ihnen stand einiges bevor und er verzog die Miene zu einem ernsten Gesicht. Sie war eine Chuunin, normalerweise arbeitete er gar nicht gern mit Leuten die niederer gestuft waren als er, aber es tat Not, also seufzte er und eine kleine Wolke entwich seinem Mund, während er dann aber langsam los marschierte. "Komm, so viel Zeit haben wir nicht. Du würdest mir einen Gefallen tun, würdest du ein bisschen über dich erzählen. Also bemühe dich, dich interessant zu geben, ansonsten verlier ich das Interesse und benenne dich 'Balast' für meine Mission.", sagte er dann und warf noch einen kurzen Blick über die Schulter, ehe er dann in einen leichten Sprint verfiel, der ihn voran trieb. Seine seltsamen Augen wandten sich nach vorne und er lief los. Sie hatten keine Zeit zu verlieren, denn es gab im Leben keine Zeit zu verschwenden.
An der Brücke nickte er nur kurz einen Kameraden zu der ebenfalls ein ANBU in der Sicherheit war, allerdings andere Dinge zu tun hatte. Er musste aber wissen wie es um die Mirani stand, denn wollte er einigermaßen voraus sehen können, wie die ganze Sache verlaufen würde. Je nachdem was sie ihm äußerte würde er dann agieren. "Damit du weißt mit wem du es zu tun hast, Taijutsuka. Oder auch Kenjutsu. Etwas Ninjutsu. Aber nichts besonderes des weiteren.", begann er dann von sich zu erzählen, damit sie zumindest wusste mit wem sie es zu tun hatte. Nachdem er geendet hatte waren sie bereits am Ende der Brücke. Er blieb stehen und sah zu Arina. "Bereit? Dann komm.", sagte er dann. Er wirkte nicht gerade freundlich, aber das war auch wegen seiner distanzierten Art und seinen Erinnerungen. Aber was er sich auf jeden Fall hinter die Ohren schrieb, war dass er sie beschützen würde, denn er konnte keine Frauen töten und war deshalb froh, dass es sich bei dem Ziel um einen Kerl handelte. Ansonsten hätte das Schwierigkeiten gegeben. "Ich hoffe das ist nicht dein erstes Attentat. Wenn ja, dann muss ich dir wohl kurz Einweisung geben. Ich kann mit einem nutzlosen Klotz nichts anfangen.", sagte er. Es klang schroff aber war eigentlich nur gut gemeint, was man sicherlich an dem recht regen Spiel seiner Emotionen erkennbar war. Wenn er sich recht erinnerte hatten er mal zu Ohren bekommen, dass es jemanden gab, der diese Lesen konnte. Er zog kurz die Brauen zusammen und gab der Mirani ein Zeichen, dass es los ging und verfiel erst in den Laufschritt, der dann immer mehr in einen Sprint überging.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Sa Jun 04, 2016 11:58 pm




Healthpoint [2|14]
Arina x Yasu
Yasutaka schien anders zu sein. Nicht nur seiner Herkunft wegen, sondern auch wegen des Fächers auf seinem Rücken. Interessiert schaute Arina diesen einen Moment an, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Hyuuga legte. Kämpfte er damit? Er besaß kein Element in seinem Chakra. Es konnten also keine Fuutonjutsu sein. Aber sie hatte man sich dann den Kampf vorzustellen?
Yasutaka schien nicht länger verharren zu wollen und setzte sich in Bewegung. Der Chuunin war das nur recht, immerhin wärmte das bestimmt etwas. Ihr Körper schmerzte schon etwas wegen der Kälte, weshalb sie hoffte, dass die Reise ihr eher gut tat.
Seine nächsten Worte aber überraschten sie. Ballast. Arina wusste, dass sie die meiste Zeit Ballast war. So war das nun mal als Iryounin. Wenn sie nichts zu tun hatten, waren sie in Auseinandersetzungen gegen halbwegs kluge Gegner immer das erste Ziel. Ja, sie war Ballast. Das hatte der Mann richtig erfasst. Aber interessant geben? Arina und interessant? Sie hatte nichts, was man in diese Kategorie einordnen konnte. Nur ihr Äußeres, worauf sie aber in diesem Moment nichts hielt. Arina war nicht eitel oder arrogant. Sie war würdevoll.
Ehe sie antworten konnte, zog der Tokubetsu Jounin das Tempo an. Arina folgte ihm. Ihre Ausdauer war nicht schlecht, so dass sie auch höhere Geschwindigkeiten auf Dauer halten könnte. Sie mussten ein ganzes Stück reisen, ehe sie an ihr Ziel kamen. "Ich bin Iryounin", antwortete sie wahrheitsgemäß. "Eine gute." Das einzige, worauf sie wirklich stolz war. Sie kannte nur wenige Iryounin, die ihre Fähigkeiten deutlich übertrafen. "Ebenso bin ich ein recht guter Sensor." Recht gut. Arina war in diesem Fall bescheiden, denn ihre Fähigkeiten reichten hier fast an Perfektion. Ihr konnte kaum jemand etwas vormachen. "Und ich kann mich mit ein wenig Taijutsu wehren."
Sie überquerten eine Brücke und der Mann nickte einem anderen zu. Ihre Chakren strahlten Vertrautheit aus. Sie waren also wohl freunde. Dann äußerte er seine Fähigkeiten. Taijutsu. Kenjutsu. Und ein wenig Ninjutsu. Das Doujutsu der Hyuuga erwähnte er nicht. Arina wusste nicht viel darüber, nur dass es sich etwas mit der Sensorik überschnitt  und sehr gut im Taijutsu funktionierte.
Am Ende der Brücke hielt er inne. Yasutaka wirkte sehr streng auf Arina. Ernst. Vielleicht sogar etwas steif. Natürlich durfte man auf einer Mission nicht seine Vorsicht fallen lassen und es als Spaß sehen, aber für die Mirani war er etwas zu ernst. Distanziert.
Etwas, das sie in sich selbst wiedererkannte. Unwillkürlich lächelte sie, ehe sie nickte. "Ich bin bereit", antwortete sie. Dennoch wurde auch sie ernster. Ihre Empathie schlug an, so dass sie die Emotionen des Mannes zu kopieren begann. Dennoch beendete sie nicht ihr Kanchi Taipu, sondern versuchte irgendwie selbst auf Distanz zu bleiben.
Seine weiteren Worte ließen sie aber schlucken und betrübt den Blick abwenden. Arina hatte bisher nur ein Mal getötet und das nicht freiwillig. Um Genin zu werden, hatte sie einen Kameraden umbringen müssen. Es war viel mehr Glück gewesen, doch sie trug die Schuld immer noch auf sich. Sie war der Grund, wieso ein Leben verschieden war. Wie bei ihrem Team. Es war alles ihre Schuld. "Es ist mein erstes Attentat", antwortete sie nun und sah wieder auf. Die Schuldgefühle hatten den Ernst vertrieben, welchen sie von Yasutaka übernommen hatte. Doch das würde sie bald legen.
Das verhinderte aber nicht, dass er das Tempo anzog und Arina ihm folgte. Auch damit hatte sie kein großes Problem. Nur wäre das wohl doch auf Dauer eher ermüdend. Jedoch war inzwischen die Kälte aus ihren Knochen gewichen und es ging ihr dahingehend besser.
"Ähm", begann sie dann, weil sie nicht wollte, dass sie in Stille verfielen. Das war ihr bei diesem Mann unangenehm. "Darf ich Euch eine Frage stellen?"

@Hyuuga Yasutaka

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jun 05, 2016 12:14 am



» HYUUGA YASUTAKA


3/14
Scheinbar schien diese Frau ihn interessiert zu mustern. Nicht wunderlich. Der Mann war eben auch nicht nur gut anzusehen, sondern auch generell ein seltener Anblick, immerhin hockte sein Clan am anderen Ende der Welt. Auch seinen Fächer besah sie mit einem kurzen Blick, ehe er wieder ihre Aufmerksamkeit erfasste. Sie schien zu frieren. Er nicht. Aber er war nicht nur heißblütig, sondern trug auch warme Kleidung und zu allem auch noch einen Mantel, der ihn wärmen würde, würde er ihn nicht locker über den Schultern liegen haben und seinen Fächer über diesem. Die Bewegung würde sie schon noch aufwärmen. Er war zwar nicht zu kalt, aber doch auch nicht der gefühlvollste.
Sie sagte, dass sie Iryounin war. Gut, das konnte helfen. Auch wenn sie ansetzte, dass sie eine gute war. "Das werd ich noch sehen, wenn es soweit ist, dass ich dich brauche. Niemand weiß was passiert. Nun. Wie dem auch sei, du hast Regeln zu befolgen, daher schenk dir dein Taijutsu, ich werde den kämpferischen Part übernehmen, wenn es dazu kommen sollte.", begann er dann ein bisschen mehr zu reden und wandte den Blick zur Seite, aber ohne den Kopf zu drehen, "Wenn du keine Erfahrung hast ist es besser sowieso hinter mir zu agieren und mich die Sache machen zu lassen. Du hast eine spezielle Aufgabe und ich ein paar Probleme bei denen du mir zur Not helfen musst, wenn es zu Schwierigkeiten kommen sollte." Damit meinte er sein Bein oder auch die Narbe auf dem Rücken, die er hatte. Bestimmt konnte sie als Iryounin Schmerzen lindern, wenn es darauf ankam.
Sie war immerhin bereit diese Mission an seiner Seite zu bestreiten, was ihn ein knappes Lächeln entlockte. "Gut, ich sehe der Wille ist da.", sagte er dann und nickte anerkennend, auch wenn es ihm nicht wirklich passte, dass sie keine Erfahrung hatte. "Wie gesagt. Halt dich an mich. Absolute Diskretion. Keine Ausgabe von Informationen, selbst wenn sie dir mit dem Tod drohen, aber sorg dich nicht. Ich bin ja da und werde dafür sorgen, dass du wieder heile zurück kommen wirst. Wir werden in ein verdammtes Nest spazieren, wenn sie auch noch Nuke in dem Krankenhaus behandeln.", begann er wieder zu sprechen und seine Miene war vollkommen ernst, aber war er bereit sich auch dieser Herausforderung zu stellen. Kurzes Schweigen trat ein. Dann wandte sie eine Frage an ihn. "Nein.", sagte er ernst und sah sie nicht einmal dabei ein, ließ eine kurze Pause entstehen, ehe er den Blick wieder zur Seite wandte, ohne auch nur den Kopf zu drehen. "Was ist?", fragte er dann doch, denn die Neugier war eben etwas, was man nicht bremsen konnte.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jun 05, 2016 1:06 am




Healthpoint [3|14]
Arina x Yasu
Dass er ihre Aussage nicht blind glaubte, hatte Arina schon erwartet. Wahrscheinlich hatte sie mit ihren eigenen Worten ihre Glaubwürdigkeit herabgesenkt. Nächstes mal sollte sie ihre Bescheidenheit einfach auf alles ausweiten. So konnte sie wenigstens mit ihren Fähigkeiten überraschen. Besser, als wenn man sie überschätzte.
"Gut", antwortete sie. Natürlich konnte sich Arina etwas wehren. Sie besaß sogar ein paar Ninjutsu darunter auch ein defensives, aber es war ihr lieber, wenn jemand anderes den offensiven Part übernahm. Es war nicht ihre Art, andere zu verletzen. Sie hätte nach einem Kampf wohl gewaltige Schuldgefühle und würde sich bei jedem Schlag entschuldigen. Das war die Mirani. Voller Reue und Schuld. Sie ertrank manchmal förmlich darin, obwohl sie keinen Grund dafür hatte. Aber oft nahm sie den Menschen dadurch die eigenen Lasten von den Schultern. Erleichterte sie, da sie Verantwortungen übernahm. Es war einfacher für ihre Mitmenschen. Und wenn andere glücklich waren, war sie es auch.
Sie blinzelte. Was Yasutaka da von sich gab, irritierte sie etwas. Andere Probleme? Da sie Iryounin war, ging Arina davon aus, dass es sich dabei darum handelte. Aber der Mann kam ihr nicht vor, als würde er so einfach eine Schwäche zugeben. Etwas machte sie daran stutzig. Oder schätzte sie ihn völlig falsch ein? "Was meint Ihr damit?" Sie musste es vorher wissen, damit sie es einschätzen konnte. Das war bei weitem klüger. So konnte sie sich darauf einstellen und schneller agieren. Auch wenn sie vermutete, dass der Mann es ihr wohl früher oder später sowieso gesagt hätte.
Als der Mann lächelte, erwiderte die Chuunin es ungewollt. Es stand ihm. Ein wenig empfand Arina es als schade, dass er ständig so ernst wirkte. Sogar leicht kühl. Ein Lächeln auf den Lippen ließ ihn viel entspannter und freundlicher wirken. Natürlich merkte Arina ihm keine feindliche Art an. In seinem Chakra bemerkte sie, dass er kein schlechter Mensch war. Sie brauchte sich keine Sorgen machen, wenn es darum ging.
"Ich bin mit Abläufen in Krankenhäusern vertraut", begann sie dann. "Vielleicht kann das helfen." Sie wusste nicht, was Yasutaka geplant hat. Er sagte, sie solle sich an ihn halten und das würde sie tun. Sie musste ihm vertrauen, da er als höherrangiger Shinobi die Mission anführte. Aber auch, weil er auf sie wirkte, als wüsste er wirklich, was er tut. Arina hatte kein Problem damit, anderen zu vertrauen. Sie hatte nur ein Problem damit, Freundschaften zu schließen, weil sie Angst vor weiteren Verlusten hatte.
Als aber die Stille einkehrte, wollte die Mirani jene unterbrechen. Sie erkundigte sich, ob sie eine Frage stellen dürfte, was Yasutaka aber ernst abwies. Er schaute sie dabei nicht ein Mal an. Arina verstand schon. Sie waren auf einer Mission. Alles, was sie mit ihren vorher gesagten Worten beginnen würde, hatte nichts mit der Mission zu tun. So war es auch ihre eigentlich angedachte Frage.
Dann aber merkte sie, dass sein Blick auf ihr ruhte, auch wenn er sein Haupt nicht drehte. Sie bemerkte, dass seine Emotionen sich leicht wandelten. Er schien neugierig zu sein.
Sanft lächelte Arina, ehe sie die Milde von ihrem Gesicht strich. "Was macht ein Hyuuga in Kirigakure?", fragte sie frei heraus. Sie wusste, dass es eine Frage war, die viel verlangte. Sie erwartete nicht mal eine Antwort. Aber dennoch wollte sie es wenigstens versucht haben. Die Hyuuga lebten in Sunagakure. Er war weit weg von seiner Heimat. Sehr weit weg.

@Hyuuga Yasutaka

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jun 05, 2016 1:47 am



» HYUUGA YASUTAKA


4/14
Natürlich musste sie fragen, was er mit Problemen meinte. Er hasste Menschen die alles wissen wollten und hinterfragen mussten, weshalb er erst genervt seufzte. "Versuch nicht so lästig neugierig zu sein.", sagte er dann und wedelte tadelnd mit dem Finger, als würde er ein Kind bestrafen und keine ausgewachsene Frau. Wie dem auch war, nun hatte sie gefragt und er war ihr eine Antwort schuldig. "Das Krankenhaus beherbergt mitunter auch Nuke. Wir müssen vom Schlimmsten ausgehen, also auch stärkere Gegner. Wenn etwas schief läuft... dann wird die Sache erst recht grenzwertig, denn wir werden sicherlich Widerstand erwarten, wenn wir bemerkt werden. Fakt ist... mein Rücken ist von einer riesigen Brandnarbe überzogen, die nie richtig verheilt ist. Sie schmerzt gerne Mal und unter Schmerzen lässt sich schlecht ein Auftrag erledigen, weshalb ich vorschlage, dass wir einen Tag warten werden, bevor wir uns an den Auftrag machen. Zudem müssen wir im Hintergrund bleiben. Kein Hitaite tragen.", sagte er dann und fuhr sich durch die wilden schwarzen Haare, auch wenn das nichts daran änderte, dass sie wild in alle Richtungen abstanden, wenngleich sie auch eine seiner Gesichtshälften bedeckten. Die mit seiner Narbe. Er zeigte ungern seine schwachen Stellen und auch dieses unangenehme Gefühl in seiner Brust machte deutlich, dass er das Thema ungern anschnitt. Normalerweise war er vollkommen makellos, aber... dieser Malus plagte ihn.
Doch ihr Lächeln ließ seines folgen und auch sie wieder lächeln. Es war eben etwas, das ansteckte. Doch es hielt nicht an. Der Mann war zudem ein Lächeln nicht gewohnt. Dass sie Iryounin war, war zumindest ein Vorteil. Der zweite dann auch noch die Tatsache, dass sie mit Abläufen in Krankenhäusern vertraut war. "Dann kann ich mir vorstellen warum sie ausgerechnet dich für die Mission ausgewählt haben. Soll mir Recht sein, sogar sehr Recht. Aber wie gesagt. GIb mir Information und halt dich zurück. Ich kann keine verletzten Frauen sehen.", sagte er dann und rümpfte die Nase. Na super. Jetzt hatte er schon zwei seiner Schwächen genannt, aber wie dem auch war, er stand darüber und Stärke war auch seine Schwächen eingestehen zu können, als so mickrig zu sein und zu behaupten, dass dem nicht so war und man unantastbar war. Die Bilder von Stärke unterschieden sich eben.
Ihre Frage, die er erst verneinte lockte er dann hervor. Sie schien zu lächeln, was ihn verwundert eine Braue hochziehen ließ. Was war daran bitte zum Lächeln? Er verstand nicht ganz ob sie es nun wirklich war, die ihn lesen könnte wie ein Buch und mit einer Mischung aus Unbehagen und einem schiefen Lächeln sah er sie an. "Du bist gruselig. Aber das einmal bei Seite gelassen. Ich lebe seit 15 Jahren in Kirigakure. Ich wurde als Kind von Zuhause entführt. Meine Mutter starb bei dem Versuch mir zu helfen. Mein Vater kam nie um mich zu retten, also denk ich, dass er schlicht kein Interesse hatte. Aber wie dem auch ist... beantwortet das deine Frage? Ich würde mich gern auf die Mission fokussieren. Wir haben später noch genug Zeit, wir müssen erst einmal eine sichere Unterkunft suchen, in der wir uns nieder lassen. Wir werden erst morgen in das Krankenhaus schneien. Ich kann nicht gleich in den Kampf stürzen, nachdem wir einen langen Weg hinter uns haben.", sagte er, denn er erwartete, dass sie erst am Abend auf ihr Ziel treffen würden. Klar wirkte er ernst, aber das sollte nun nicht alles überschatten. Doch Lust auf Unterhaltung und Geschwätz hatte er keine. "Aber der Neugier halber... was macht jemand wie du in Kirigakure? Du scheinst viel zu freundlich und verhalten für diesen Ort.", kam es dann von ihm und er sah sie diesmal mit zu ihr gewandtem Gesicht an. Komisch war es, denn sie war die erste die... persönlich wurde. Alle anderen machten ihre Arbeit. So wie es sich gehörte und befassten sich selten mit ihren Kameraden. Aber sie.. fragte gleich zu Beginn der Reise.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jun 05, 2016 10:03 am




Healthpoint [4|14]
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Kaum hatte Arina ihre erste Frage gestellt, bemerkte sie sofort den Unmut des Mannes in seinem Chakra. Eine Emotion, welche sie nicht ganz verstand, aber dennoch etwas Ablehnendes und Negatives hatte.
"Verzeihung", sagte sie ruhig, als er sie tadelte. Sie hatte nicht gedacht, dass diese Frage zu persönlich werden konnte. In diesem Fall hatte sie wirklich taktisch gedacht. Dass dies Yasutaka verstimmte, wollte sie nicht. Natürlich kam ein Hauch Schuldgefühle auf. Sie würde keine Fragen mehr stellen. Bis auf vielleicht eine.
Doch dann gab er ihr dennoch eine Antwort. Eine Brandnarbe. Eine, welche nie richtig verheilte. Arina erinnerte sich an den Schmerz, den Feuer verursachte. An den Gestank des eigenen Fleisches und das plötzlich schwindende Gefühl, weil die Haut so sehr verbrannt ist, dass die Nervenenden vernichtet wurden. Sie aber hatte sich verbannt, um zu überleben. Um ihre Wunden zu schließen. Bei Yasutaka auf dem Rücken war das gewiss nicht der Fall.
"Das verstehe ich", meinte sie und lächelte. Arina ließ nichts von ihren Schmerzhaften Erinnerungen durchschimmern. Sie versuchte sie so gut wie möglich zu verbergen. "Sollte die Reise anstrengende Wirkung auf Euren Rücken haben, habe ich einige helfende Salben dabei." Natürlich hatte sie das. Die ersten Jahre hatte sie selbst mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Sie wusste, was Linderung verschaffte. Sie würden die Schmerzen nicht gänzlich nehmen, vor allem nicht, wenn man sich überanstrengte, aber es konnte eine ruhige Nacht versprechen und einen klaren Verstand, der nur etwas von Pein abgelenkt wurde.
Arina trug ihr Hitaiate um die Hüfte. Als Gürtel. Sie könnte es aber umdrehen oder den metallischen, schützenden Teil abnehmen, wenn es nötig war. Und im Hintergrund halten konnte sie sich. Durch ihre Sensorik war nur ein Sensor höheren Ranges in der Lage, ihr Chakra zu spüren. Und die Wahrscheinlichkeit war klein, dass ein S-Rang Sensor dort anwesend ist, sie überprüfte und für verdächtig bedachte. So hoffte die Mirani es jedenfalls.
Etwas schien Yasutaka zu bekümmern. Sie merkte es seinem Chakra an. Doch auch wenn man Emotionen fühlen konnte, musste man sie immer noch interpretieren. Und die Chuunin wusste nicht, was es war, das ihn kümmerte. Aber sich erkundigen wollte sie nicht. Vor allem, weil sie nicht wollte, dass er von ihrer Fähigkeit erfuhr, Gefühle zu bemerken. Das war etwas sehr persönliches. Arina drang damit in eine Privatsphäre, von der viele dachten, sie sei sicher.
Er konnte keine verletzten Frauen sehen? Arina fühlte sich von dieser Aussage etwas herabsetzt. Es war klar, dass sie nicht die beste Kämpferin war, aber dennoch war sie doch in der Lage, sich zu verteidigen und im Notfall sogar selbst auszuteilen. "Ihr braucht Euch darum nicht zu sorgen. Ich kann mich aus Kämpfen heraushalten", antwortete sie dennoch, da es immerhin die Wahrheit war. Arina war ohnehin nicht in der Lage, jemanden ernsthaft zu verletzen. Sie hatte zu viel Mitgefühl.
Er wies ihre Frage nicht ab. Antwortete sogar ausführlich darauf und bezeichnete Arina als gruselig. Warum? Was er ihr offenbarte, versetzte ihr einen Stich ins Herz. Man hatte ihn entführt. Seiner Familie entrissen. Und so lebte er nun hier in Kirigakure? Diese Vorstellung war grausam. Fern von seinen Eltern. Vor fünfzehn Jahren ist er bestimmt um die zehn Jahre gewesen. Welch schrecklicher Gedanke, seine Familie nicht mehr sehen  zu können. Und dann noch in Kirigakure zu leben, welches grausam und kalt war. Welches trist erschien. Es mussten harte Zeiten für Yasutaka sein.
"Das tut mir leid", sagte sie. Aber weil ihre Fragen bisher immer zunächst abgeschmettert oder negativ kommentiert wurden, wagte sie es nicht, eine weitere zu stellen. Auch wenn sie gerne wissen wollte, wie er trotz dieser Entführung Kirigakure loyal gegenüber war. Würde man Arina in diesem Alter entführt haben, hätte sie alles daran gesetzt, wieder Heim zu kommen. Zu ihren Eltern. Ihren Geschwistern. Ihre damaligen Freunde in der Akademie. Sie hätte es niemals überstanden, fern von ihnen zu sein.
Dass sie einen Unterschlupf suchen wollten, war logisch. Es auch wenn ihr wieder warm war, weil sie sich bewegten, müssten sie sich ausruhen. Vielleicht fanden sie ein Gasthaus. Ansonsten müssten sie sich eine Höhle oder ähnliches suchen, was sie vor der Kälte zu schützen wusste.
Als er sie aber ansah, schaute auch sie den Hünen an. Suchte seinen Blick. Seine Augen waren wahrlich sonderbar. Die Frage, die er nun stellte, spiegelte etwas wider, was Arina sich schon lange fragte. Warum war sie so, wie sie war, wenn alle anderen so gruselig und grausam waren?
"Ich bin halt so", antwortete sie. "Kirigakure ist ein harter und düsterer Ort, geprägt von Hass und Wut. Vielleicht muss es einfach jemanden geben, der aus ausgleicht. Jemand, der weder Wut empfinden noch Hass verstehen kann. Die Welt kann nur nicht Schwarz und Weiß sein." Etwas freute sie es, dass Yasutaka sich erkundigt hatte. So wirkte das alles nicht so einseitig. Arina lernte gerne andere Personen kennen. Erfuhr gerne Dinge über sie und erzählte auch von sich, wenn man fragte. Auch wenn sie einige Dinge gerne verschwieg.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jun 05, 2016 12:35 pm



» HYUUGA YASUTAKA


5/14
Sie entschuldigte sich, scheinbar hatte sie gemerkt, dass sie einen seiner Punkte getroffen hatte, über den er weniger gerne redete, dabei hatte er seine Tadel nicht einmal ernst gemeint. "Du bist ein hoffnungsloser Fall.", sagte er dann und schüttelte kurz den Kopf. Die Augen wandten sich von der Schönheit ab wieder nach vorne. Er sagte ihr jedoch was ihn schwächte, aber somit war sie darauf eingestellt, dass sie zur Not agieren musste, sollte er durch diese beeinträchtigt werden. Sie meinte, dass sie ihn aber verstand. Er schnaubte nur kurz. Verstehen. Empathie. Ein Zug, den so viele Menschen hatten, aber gewiss nicht die von Kirigakure. Weshalb sie gleich in die Kategorie "seltsam" und "befremdend" eingeordnet wurde. Sie sagte dann noch etwas von Salben und der Mann zog eine Augenbraue hoch. Er ließ nicht gerne jemanden an sich heran, schon damals nicht und auch nicht heute. "Sollte sie eigentlich nicht. Die Rast ist eine Sicherheitsmaßnahme, um dem vorzubeugen.", schloss er dann und machte damit hoffentlich klar, dass er keinerlei Körperkontakt in welcher Form auch immer haben wollte, einfach weil er es nicht mochte. Er fühlte sich immer seltsam, wenn jemand ihm nahe kam. Eine große Liebe hatte er mal gehabt und jene war getötet worden. Vor seinen Augen. Doch wer liebte musste das Risiko des Hasses auf sich nehmen.
Er gab ihr noch zu verstehen worauf sie zu achten hatte. Grundsätzlich... trug der Mann nie ein Hitaiate. Er gehörte ja nicht einmal wirklich hierher und zu Suna hatte er jegliche heimatliche Bindung verloren. Sie wussten zwar nicht was auf sie zukam, aber einen Hyuuga erwartete man bestimmt nicht, es sei denn es handelte sich um einen weiteren Abtrünnigen. Doch wie dem auch war, er versuchte sich aufgrund einiger unangenehmen Themen dann schnell wieder abzulenken. Doch gleich konterte die Frau etwas, was ihn vermuten ließ, dass sie es falsch aufgefasst hatte. "Gewiss weiß ich nicht, wie stark du bist und grundsätzlich ist es schwer an andere heran zu reichen, vor allem im Rang eines Chuunin, aber ich wollte dich damit nicht als schwach beschimpfen, sondern eher sagen, dass das eine Einstellung meiner Selbst ist, die ich vertrete. Egal welcher Frau gegenüber.", sagte er dann vollkommen ernst und atmete tief ein, ehe sich das Thema zu ihm schlug, aber er redete nicht weiter darüber, lenkte sogar eher auf die Mirani, als auf sich. Sie sagte jedoch, dass es ihr Leid tat. "Muss es nicht. Ich bin daran gewachsen und habe mich abgefunden. Manche Menschen versuchen eben in der Realität zu stehen und scheitern, da diese nicht mit ihren Illusionen oder Träumen übereinstimmt. Aber ich habe meine Füße fest am Boden. Deswegen falle ich nicht. Egal was passiert.", brachte er hervor, klang dabei tiefsinniger als gewollt, aber das war ihm egal. Sogar herzlich egal. Dennoch... sie liefen nun bereits eine Weile und bald würden sie sicherlich einen Punkt finden, an dem sie kurz rasten konnten. Ihre Augen trafen kurz einander. Er fragte was es mit ihr auf sich hatte, denn sie war anders. Sie meinte sie wäre so. Könnte keinen Hass oder Wut empfinden, Emotionen, die die Menschen hier am Meisten ausmachten. Ruhige Gemüter wie Yasutaka waren eine eher seltene Angelegenheit. Vielleicht war er deshalb so beliebt? Er wusste es nicht, würde es aber auch nicht weiter hinterfragen.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jun 05, 2016 2:32 pm




Healthpoint [5|14]
Arina x Yasu
Die Chuunin blinzelte und schaute zu dem Mann auf. "Ein hoffnungsloser Fall?", wiederholte sie fragend. Sie hatte schon viele Bezeichnungen über sich gehört. Aber ein hoffnungsloser Fall ist sie noch nie gewesen. Nicht im geringsten. Warum hatte er da überhaupt gesagt? Weil sie sich entschuldigt hatte? Sie hatte ihn doch verärgert. Deshalb war es doch nur angebracht gewesen. Arina schämte sich nicht dafür, um Verzeihung zu bitten. Für sie war das alles der gute Ton. Auch wenn in Kirigakure das eher selten war.
Sie nickte. Vorsichtig vorzugehen bei solch einer Mission war ohnehin klüger. Jeden Fehler von Anfang an auszuschließen. Das sparte Ressourcen und Kräfte. Sie war zum Teil froh, diese Mission unter Yasutaka zu erfüllen. Er war fähig, dennoch wirkte er distanzierter als andere Kirinin. Man konnte mit den meisten zumindest ordentlich reden, doch der Tokubetsu Jounin war ihr ein Rätsel. Sie wurde aus ihm nicht schlau.
Unwillkürlich kicherte Arina. Es schien ihm sehr wichtig zu sein, Arina so weit auf Abstand zu halten wie möglich. Sie wollte sich auch nicht aufdrängen, das war auch nicht ihre Art. Aber sie wollte eine gewisse Grundbasis schaffen. Wenn man jemanden kannte, konnte man besser miteinander arbeiten. Das wusste die Mirani, weshalb sie irgendwie versuchte, einen Zugang zu ihm zu finden, ohne forsch oder seltsam zu wirken. Nur gelang es ihr nicht. Yasutaka schien wirklich alles daran zu setzen, weiterhin als allein dar zu stehen.
"Ich habe Eure Worte nicht als negativ aufgefasst. Man kann mich nicht beschimpfen", lächelte sie nun. Sie hatte ja erwähnt, dass sie weder hassen noch wütend sein konnte. Das musste man wörtlich nehmen. Yasutaka könnte ihr sämtliche Dinge an den Kopf werfen, sie würde ihm vergeben und nicht lange darüber betrübt sein. Er könnte sie verletzen und sie nähme es hin. Er könnte sie verraten, hintergehen und jedes seiner Worte als Lüge herausstellen, es wäre der Chuunin fast gleich. Wenn sie nicht den Mann hassen konnte, der ihr Team vor ihren Augen ermordete und auch sie töten wollte, wie sollte sie einen anderem Menschen Verachtung schenken können?
"Ihr scheint ein starker Mensch zu sein", kommentierte sie seine Worte. Arina wusste, dass sie das nicht so gut überstanden hätte wie er. Dafür bewunderte sie ihn sogar etwas, auch wenn sie ihm das nicht zeigen würde. Sie kam sich neben ihm ohnehin schon sehr klein und minderwertig vor. Da brauchte er nicht auch noch diese Bestätigung. Oder sie selbst.
Dann bemerkte sie einen kleinen Abgrund. Eine Brücke führte darüber, doch dahinter war eine Weghütte. "Dort können wir rasten, oder?", stellte sie fest. "Niemand ist dort", stellte sie durch ihre Sensorik fest. Jedenfalls niemand, der sein Chakra nicht unterdrücken konnte. Sie könnten also dort eine Pause machen. Wenn Yasutaka das als passend empfand.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jun 05, 2016 3:33 pm

















» HYUUGA YASUTAKA


6/14
Natürlich hinterfragte sie gleich warum denn hoffnungsloser Fall. "Du bist zu nett. Vor allem für die Verhältnisse deiner Umgebung. Ein Mensch wie du passt hier nicht her.", sagte er dann und dachte darüber nach. Er kannte so etwas nicht wirklich. Als Kind war er immer auf das Training des Byakugans und des Jukens gedrillt worden. Und danach... ja danach nur auf weiteres Training seiner Fähigkeiten und da er sich immer mehr in Kirigakure integriert hatte, hatte man ihn sogar in die ANBU aufgenommen. Die grauen Augen schlossen sich kurz, während er nach dachte. "Andererseits ist es interessant. Das macht dich zu einer sehr... unvergleichlichen Persönlichkeit. Man könnte fast schon sagen eine weiße Rose inmitten einem Meer aus roten sich gleichenden Blumen.", sagte er dann. Das klang ja fast schon romantisch. Aber wie dem auch war... das hatte er eigentlich weniger beabsichtigt.
Jedoch schien sie sich sehr darüber zu amüsieren, dass er sich auf Distanz zu halten schien und mit einem eher schiefen Blick sah er sie an. "Eeeh? Was ist daran jetzt bitte so witzig?", fragte er dann etwas verwirrt und fuhr sich kurz durch die wilde Mähne, während er sogar schon leicht verlegen wirkte, "Ich kann mich nicht erinnern etwas Witziges gesagt zu haben..." Nun wie dem auch war, er schüttelte einfach nur knapp seinen Kopf, ehe er die Arme verschränkte und langsamer wurde. Sie meinte danach, dass man sie nicht beleidigen konnte, was diesmal den Mann zum Lachen brachte. "Ich glaube nicht, dass man dich einfach beleidigen sollte. Es war auch nicht erdacht, dass du es beleidigend aufgefasst hättest, lediglich eher... in einer gewissen Würde gekränkt, sonst hättest du ja nicht etwas dagegen gesagt, dass ich dich beschützen werde, aber wie auch immer... Das soll nicht von Belang sein.", fuhr er dann mit seinen Worten fort. Sie war interessant, das konnte er nicht leugnen, so weckte sie ein gewisses Interesse in ihm, dass sich nur bei besonderen Menschen zeigten, die unter der Masse hervor stachen und sie war eben jene. Sie versuchte sich an ihn ran zu tasten, dass merkte er, allerdings nicht in einer aufdringlichen Art und Weise, sondern rein aus ihrer eigenen Neugierde heraus.
Sie meinte jedenfalls, dass er ein starker Mensch sei. Der Mann lächelte selbstzufrieden. Das wusste er. Mehr als andere. Und mehr als es für ihn vielleicht gut gewesen wäre. Doch ehe er etwas sagen konnte, hatte sie etwas bemerkt. Einen Ort, an dem sie rasten konnten. Das kam ihm mehr als gelegen. Mit einem Nicken zeigte er dann, dass er einverstanden war, aber sicher war sicher. "Warte...", sagte er dann und seine Augen färbten sich weiß, während die blauen Linien sich auf seinen Körper zeichneten. "Byakugan!", sagte er dann und die feinen Adern zogen sich über seine Schläfen, bis sie vollkommen deutlich hervor traten. Er blickte hinab, doch erkennen konnte er niemanden, weshalb seine Augen auch wieder normal wurden und die blauen Zeichen von seinem Gesicht wieder verschwanden. "Da ist wirklich niemand. Also... lass uns gehen.", sagte er und reichte der Frau eine Hand, damit er ihr runter helfen konnte. Reine Höflichkeit selbstverständlich.

Spoiler:
 


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] So Jun 05, 2016 5:43 pm




Healthpoint [6|14]
Arina x Yasu
Es war ihre Art, die er als hoffnungslos sah? Leicht irritert sah Arina den Mann an, sagte vorerst aber nichts. Man hatte sie deswegen als schwach betitelt. Als ehrlos. Sich über sie lustig gemacht und sie unterschätzt. Aber hoffnungslos? Das wäre nicht ein Mal Arina in den Sinn gekommen.
Doch statt beleidigt, eingeschnappt oder weiterhin überrumpelt zu sein, lächelte sie gütig. "Ja, da habt Ihr recht. Ich passe wirklich nicht nach Kirigakure." Sie schaute einen Moment in den dunklen Himmel über ihnen. Die Sonne schien nicht. Es war betrübt und bald würde es gewiss wieder schneien. Der Schnee der letzten Tage lag noch vereinzelt auf dem Erdboden. "Oder auch ein Engel in der Hölle", führte sie seinen Gedankengang aus. Das klang weniger romantisch als die Worte das Hyuuga. Eher makaber und deutlich übertrieben. "Aber natürlich ist Kiri nicht die Hölle. Ich liebe Kirigakure. Es ist meine Heimat und ich würde um keinen Preis der Welt gehen wollen." Damit verriet Arina wohl etwas mehr über sich. Welch eine Ironie. Sie versuchte die ganze Zeit etwas über Yasutaka zu erfahren, aber im Endeffekt war sie auch kaum besser. Aber was erwartete man schon? Sie kannten sich nun seit kurzer Zeit.
Dass sie lachte, schien den Mann zu verwirren. Sie hatte es auch nicht mit Absicht getan. Sofort hob Arina die Hand vor die Lippen, als wolle sie sich symbolisch damit zum Schweigen bringen. "Verzeihung. Ich wollte Euch nicht verwirren", wich sie aus und antwortete gar nicht darauf, warum sie gekichert hatte. Sie konnte ihm nicht offenbaren, dass sie sich an sich selbst erinnert fühlte. Denn dann müsste sie nun etwas von sich zugeben. Und es war nicht der Zeitpunkt für tragische Geschichten. Jeder jetzt noch in Zukunft. Yasutaka schien auch kein Interesse daran zu haben.
Er verschränkte die Arme und es ging wieder darum, beschützt zu werden. Es schien fast so, als wüsste der Mann selbst nicht, wie er ausdrücken sollte, was er sagen wollte, weshalb die Chuunin das nur belächelte und schwieg. Es war wirklich nicht von Belang. Statt dessen war ihr etwas anderes aufgefallen. "Ihr habt ein angenehmes Lachen", meinte sie. Ihr war schon vorher aufgefallen, dass ihm ein Lächeln gut stand und auch sein Lachen mochte sie. Langsam glaubte Arina, dass Yasutaka noch eine zweite Seite hatte, die er ungern zeigte.
Nachdem Arina das Gebäude entdeckt hatte und meinte, es wäre niemand dort, hielt Yasutaka dennoch inne und befahl der Silberhaarigen selbiges. Sie blieb stehen und schaute zu ihm auf, denn sie wusste nicht, was er vor hatte. Als sich aber die Adern um seine Augen abzeichneten, wusste sie, dass er sein Doujutsu angewandt hatte. Ebenso wie blaue Linien. Was war das? Gehörte das zum Byakugan? Davon hatte Arina noch nie gehört. Sie wusste wirklich wenig über diese Technik.
Schnell aber nahmen seine Augen wieder eine normale Form an. Arina starrte den Hyuuga einen Moment länger an als nötig, ehe sie sich wieder fing. Nachfragen wollte sie aber nicht. Das schien Yasutaka nicht zu gefallen.
Dass er im Grunde noch mal ihre Aussage überprüft hatte, stieß ihr gar nicht übel auf. Einen S-Rang Sensor könnte sie immerhin nicht spüren. Demnach war das schon ganz richtig gewesen. Stattdessen lächelte sie, als er ihr die Hand bot, um ihr herab zu helfen.
"Danke", sagte sie mit ruhiger Stimme, als sie ihre zarten Finger in seine starke und warme Hand legte. Man merkte ihr richtig an, dass sie noch immer durchgefroren war. Aber es war weit aus besser als noch vor wenigen Stunden.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Mo Jun 06, 2016 6:00 pm

















» HYUUGA YASUTAKA


7/14
Sein Lachen war angenehm? Der Mann sah etwas verlegen drein, kratzte sich mit einem Finger über die Wange. "Ari...gatou...", sagte er dann recht stockend, da er praktisch damit nichts anzufangen wusste, ehe er der Frau dann helfen wollte den kleinen Abhang runter zu kommen. Die seine Hand umschloss die ihre. Ihre zierlichen Hände waren vollkommen kalt, sie schien zu frieren, weshalb er kurz inne hielt, um seinen Gunbai kurz mit der freien Hand an zu heben, damit er den Mantel vom Rücken schütteln konnte, sodass dieser locker über seine Schulter hing, ehe er es wieder senkte und mit einer fließenden Bewegung den Mantel von seinem Arm hinab gleiten ließ und der Chuunin umwarf. "Dir muss kalt sein, wärme dich damit. Ich friere selten.", sagte er dann, aber auch so, dass er andeutete, dass er den Mantel nicht zurück nehmen würde, wenn sie diesen nicht wollte. Sie hatte sich also damit abzufinden, dass er dies entschieden hatte. Er half ihr nun langsam hinab, bereit sie jeder Zeit mit seinen starken Armen zu fangen und ihr zu helfen. Danach ging er vor zu der Hütte und besah sie sich noch einmal. Sie war nichts Besonderes, aber es sollte reichen. Sie war leer und somit mussten sie keine Angst haben, dass sie erst um Einlass bitten mussten. Nicht einmal Zivilisten fanden sich hier.
Der Mann öffnete die Tür, musste schon etwas kräftiger dagegen stemmen, denn scheinbar war sie angefroren, aber er schaffte es leicht sie zu öffnen, da er auch genug Stärke dafür besaß, musste aber aufpassen sie nicht aus ihren Angeln zu reißen. "Klein aber fein. Sagen manche.", kommentierte er es dann, als er die spärlichen Innenmöbel sah. Es gab auch eine Lampe, aber er bezweifelte, dass sie funktionierte, was ein Probieren des kleinen Schalters bestätigte. Also machte er sich dran etwas anderes zu suchen, was er anzünden konnte. "Du Engel. Vielleicht kannst du dich ja nützlich machen und schauen wo es hier Feuerholz gibt, immerhin scheint dir kalt zu sein, dann kannst du sicherlich auch selber dafür sorgen, dass dir warm wird.", wandte er sich dann an die Chuunin und sah mit verschränkten Armen auf sie herab. Nun... teilweise musste er das auch, er war immerhin bestimmt knapp zwei Köpfe größer als sie. Dann wandte er sich um, vielleicht konnte er dann etwas zum Essen auftreiben.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Mo Jun 06, 2016 8:57 pm




Healthpoint [7|14]
Arina x Yasu
Milde lächelte Arina. Sie fühlte, dass Yasutaka leicht verlegen war. Dass ihre Worte ihn doch etwas überrumpelt hatten. Vielleicht hätte sie doch nicht ihre Gedanken so einfach aussprechen sollen. Vielen Menschen waren Komplimente unangenehm. Arina war sich nie zu schade, eines zu äußern. Auch wenn einige damit nicht umgehen konnten, waren fast alle geschmeichelt von solchen Worten. Nettigkeiten waren in Kirigakure sehr selten, so dass dies meist eine starke Wirkung auf die Einwohner dort hatte.
Als sie am Abhang vor der Hütte standen, reicht der Mann ihr seine Hand, um ihr herab zu helfen. Seine Hände waren ungewöhnlich warm. Er kam aus Suna, so dass Arina erwartet hatte, dass er besonders frieren müsste, aber scheinbar war die Hitze seiner Heimat in ihn übergangen und half ihm gegen die Kälte dieser Jahreszeit.
Doch statt ihr nun hinunter zu helfen, hielt der Mann inne und hob den Fächer etwas von seinem Rücken. Wenig später streifte er seinen Mantel ab, welchen er Arina über die Schultern warf.
Unwillkürlich weitete sie ihre Augen und die Röte stieg ihr ins Gesicht, als sie den warmen Mantel an ihrem Körper fühlte. Als sie Yasutakas Geruch wahrnahm. Sie fühlte sich plötzlich an den tiefsten Winter erinnert. An einen Tannenwald. Und dennoch war es ein angenehmer und warmer Geruch. Einer, der ihr gefiel.
Seine Stimme aber riss sie aus ihrer Gedankenwelt. Sie blinzelte und sah zu dem Hünen auf, welcher deutlich machte, dass es ihm auch ohne den Mantel gut ging, den sie nun enger um ihren Körper zog. Tatsächlich war ihr rasch wieder wärmer. Aber eher, weil ihr Herz unwillkürlich schnell pochte. Was war los mit ihr?
"Danke", sagte sie sofort und versuchte selbstbewusst zu klingen. "Aber nicht, dass Ihr Euch jetzt wegen mir erkältet", fügte sie an. Natürlich sprach dort die reuevolle Arina. Yasutaka war der wohl kämpferisch stärkere von ihnen. Wenn er wegen ihr nun morgen bereits krank war, könnte er die Mission mit mit voller Kraft durchführen.
Nun aber halt er ihr herab. Überraschenderweise fühlte sie sich geborgen und sicher in seinem Griff, obwohl dafür kein Bedarf bestand. Dennoch war es seltsam, denn Arina ließ solche Emotionen nicht zu. Sie hatte Angst, sich an Personen zu binden, egal auf welche Weise. Sie wollte nicht noch mal jemanden verlieren. Aber Yasutaka gab ihr ein Gefühl, das sie das letzte Mal vor vielen Jahren hatte. Und das war nicht gut. Das musste sie so schnell wie möglich unterbinden.
Gemeinsam schritten sie auf die Tür zu. Arina sondierte ein weiteres Mal die Umgebung, aber sie nahm nichts weitere Verdächtiges auf. Es schien alles friedlich zu sein. Sie waren nicht unglaublich weit weg von Kirigakure, so dass hier so oder so zum Teil noch sicher war.
Yasutaka öffnete die Tür und offenbarte dadurch das Innere der Hütte. Viel gab es dort nicht. Nur das nötigste, wenn man es so sah, aber dennoch genug, damit es nicht kahl wirkte. Es gab sogar eine Feuerstelle, für die man nur Holz finden musste.
Als er das Wort an sie richtete, zog sie argwöhnisch eine Augenbraue hoch. "Das mit Engel ist vorhin doch nur ein Scherz gewesen", lachte sie. Dennoch klang es seltsam aus seinem Mund. Es war allgemein seltsam, Engel bezeichnet zu werden, auch wenn Arina es eher als Witz aufgenommen hatte. Sie ließ sich nicht von ihm einschüchtern, auch wenn er zu ihr herab schaute und die Arme verschränkt hatte. "Aber ja. Ich schaue mich mal um", sagte sie und verließ mit den Worten die Hütte. Drinnen gab es kaum etwas, was man wirklich anzünden konnte.
Draußen sah sei sich um. Das meiste Holz war durch den Schnee feucht, so dass man es nicht nutzen konnte, um ein Feuer zu entzünden. So umrundete sie das Haus und fand auf der Rückseite tatsächlich das, wonach sie gerade gesucht hatte. Einen großen Stapel Holz, der mit einer Plane bedeckt war. Sie schob den Schnee von der Plane und hob diese an, um einige Scheite zu nehmen. Mehr als man einer Frau mit ihrer zierlichen Statur zutraute, aber Arina hatte doch mehr Kraft als man denken würde.
Und so umrandete sie das Gebäude wieder, um hinein zu treten. "Auf der Rückseite ist viel geschlagenes Holz", sagte sie ruhig und trat an die Feuerstelle, wo sie die Scheite aufstellte und aus ihrer Medizintasche das Feuerzeug holte, das sie normalerweise nutzte, um ihr Besteck zu desinfizieren. So machte sie sich daran, Feuer zu machen.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 07, 2016 12:30 am



» HYUUGA YASUTAKA


8/14
Arina fand Feuerholz und zündete es an, während der Mann tatsächlich etwas Essbares hervorzauberte. Er hatte ja auch immer Notproviant dabei, auch in Schriftrollen und holte nun einiges hervor, setzte es auf einen Teller, dann setzte er sich neben Arina an den Boden und begann seine Sachen zu essen, während es Arina frei stand sich zu bedienen. Er schloss die Augen und entspannte sich einen Moment, während er so nachdachte. "Weißt du... Engel könnte eigentlich ganz gut passen. Zumindest... vom Erscheinungsbild her.", sagte er dann und dachte daran zurück wie rot sie geworden war, als er ihr den Mantel gegeben hatte. Es wunderte ihn, immerhin konnte er mit solchen Emotionen praktisch nichts anfangen. "Aber keine Sorge. Ich werde selten oder nie krank.", fuhr er dann fort und es stimmte auch. Eigentlich war er immer ein sehr gesunder und fitter Mensch gewesen, wenn man von seinen Narben und so weiter alles absah. Auch als Kind war er top gewesen, gesund und munter, keine Macken oder dergleichen. Perfekt.
"Ist dir nun wärmer?", fragte er dann, ehe er zu dem Bett sah. Es sah noch tauglich aus und war mit einer Tagesdecke überzogen. Darunter würde sicher alles unberührt sein, aber es war das einzige Bett. "Wenn du willst, dann geh schlafen, ich halte die erste Wache.", sagte er dann und stopfte sich noch ein paar letzte Bissen rein. Na super, das hatte er nicht bedacht. Ein Bett, für zwei Personen und nur aneinander gekuschelt würde es möglich sein darin zu schlafen, daher war diese Methode mit abwechselnder Wache wohl eher so eine Sache, auch wenn er nicht gedachte sie zu wecken. Zumal sie ohnehin eigentlich niemanden zu befürchten hatten, außer einander. Doch wie sonst sollte er sagen, dass er nicht mit ihr im selben Bett schlafen würde? Bestimmt nicht einfach: Yo Ische, ich penn nicht bei dir. Das war ja mehr als taktlos.
Er rückte nach hinten und lehnte sich an das Bett, starrte ins Feuer und wartete darauf, dass Arina ins Bett ging, während er ein Bein anwinkelte und gelassen seinen Arm darauf legte. "Gute Nacht, schlaf gut.", sagte er wie als wenn er davon ausging, dass sie zu 100% ins Bett verschwinden würde. Er war ein starker Mann, er hatte schon oft durchgemacht und vor allem als ANBU würde er sich nicht so leicht unterbuttern lassen. Vor allem da er zuvor ausgeruht gewesen war, wenngleich die Wärme des Feuers und das Starren in die Flammen den Blick abwesend wirken ließen, als ob er vor sich her träumte.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 07, 2016 12:15 pm




Healthpoint [8|14]
Arina x Yasu
Nachdem die Silberhaarige das Feuer entfacht hatte, war der Mann nicht untätig gewesen. Er hatte Essen aus einer Schriftrolle entsiegelt und es auf einen Teller getan, mit dem er sich zu der Chuunin setzte. Dass sie sich etwas von seinem Essen nehmen dürfte, davon ging Arina gar nicht aus, so dass sie aus ihrer Tasche ihre eigenen Vorräte holte. Sie hatte sich heute Morgen eine kleine Bentobox gemacht. Irgendwie passte das wieder in das Klischee der Chuunin. Sie war wirklich anders als die meisten anderen Shinobi in Kirigakure. Jedenfalls öffnete sie die Box und begann mit Stäbchen zu essen. Sie stellte sie direkt neben Yasutakas Teller, falls er sich etwas nehmen wollte. Welch Ironie.
Yasutaka hatte die Augen geschlossen, während er dennoch sprach. Ein Kompliment. Dieses mal deutlicher als ein solches. Die Silberhaarige lächelte milde und gütig, auch wenn der Mann es nicht sah, da er die Augen geschlossen hielt.
"Könnte man meinen", sagte sie ruhig und steckte sie ein Stück Ei in den Mund, welches sie langsam zerkaute und schluckte. "Was auch der Grund ist, wieso die meisten mich für schwach, schüchtern und unentschlossen halten", lachte sie dann. Dabei war Arina keines von allem. Sie war vielleicht vor allem entschlossen. Sie wusste, was sie wollte und brauchte. Wusste, was sie erreichen konnte und was nicht. Und sie blieb ihrer Meinung treu. Immer.
"Gut. Aber wenn Ihr euch unwohl fühlt, sagt mir bitte sofort Bescheid. Ich bin nicht umsonst Iryounin." Wie sie zu Beginn gesagt hatte, war sie gut in dem, was sie tat. Darauf könnte Yasutaka vertrauen. Sie gehörte zu den besseren Iryounin im Krankenhaus. Bei schweren Eingriffen gehörte sie zu denjenigen, die man sofort rief, wenn man wusste, dass sie sich im Krankenhaus befand. Es gab nur noch einige anderer, welche man auf ihre Stufe stellte.
Ob ihr wärmer war? Auf jeden Fall. Eigentlich war Arina versucht, dem Mann seinen Mantel wieder zu geben, aber etwas sagte ihr, dass er es nicht zu lassen würde, weshalb sie es gleich unterband. "Ja, sehr. Ich danke Euch", lächelte sie sanft. Arina war immer sanft und freundlich. In ihr suchte man Vergeblich nach Stolz, Missbilligung, Hass oder Wut. Sie war wahrlich im falschen Dorf.
Sie folgte seinem Blick und als er sprach, schüttelte sie den Kopf. Er hatte schon entschieden, dass er die erste Wache halten würde und Arina schlief, aber sie hatte ebenso entschieden, dass das nichts wurde. Und so rutschte sie neben ihn nach hinten, so dass sie mit dem Rücken am Bett saß.
"Wir machen die Pause doch wegen Euch. Also wäre es nur klug, dass Ihr euch ausruht. Ich komme schon klar", gab sie zu verstehen und lächelte selbstbewusst. Stattdessen zog sie ein kleines Buch aus ihrer Tasche hervor. Sie hatte sich schon auf eine Übernachtung eingestellt und Wache halten, so dass sie sich eines eingepackt hatte. Ein Sci-Fi Buch, das sie gerade las und das ihr gut gefiel. "Ich bin auch ausgerüstet dafür", lachte sie und schenkte Yasutaka nun ein unglaublich sanftes und liebevolles Lächeln. Eines voller Zuversicht. Da konnte man ihr doch nicht ausschlagen, dass sie das übernahm.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 07, 2016 6:29 pm



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Scheinbar gedachte Arina nicht schlafen zu gehen. Der Mann sah sie vollkommen perplex an, als sie dann auch noch ein Buch raus holte. "Ich habe zum einen nie geglaubt, dass Engel schwach sind, immerhin sollen sie einen Gott unterstützen, aber die wird es wohl genauso wenig geben, wie es einen Gott in dieser Welt gibt.", sagte er dann um auf ihre Worte von vorher zurück zu kommen und sah sie dabei unverwandt an. Das war zumindest seine Logik. Dennoch war das ein eher seltsames Thema, immerhin machte er ihr damit Komplimente und er machte keine Komplimente. Eigentlich nicht. Nie. Oder so. Er wusste gerade selbst nicht so recht, sondern schien sogar eher dezent verwirrt zu sein. Was aber fest stand war die Tatsache, dass er sich einfach nicht bei ihr melden würde, selbst wenn etwas war, dafür war er sich zu stolz, zudem war er zäh und bissig, selbst wenn es um seine Schwächen ging, immerhin hatte er sich einen gewissen Widerstand antrainiert.
Immerhin schien es ihr nun besser zu gehen, ihr schien wärmer zu sein und auch das Feuer machte eine Menge aus, vor allem in diesem bitteren Winter. Jedoch fand er es nicht toll, dass sie ihm so auf die Nase band, dass sie hier rasteten, wegen ihm. "Also... ich kann auch rasten ohne zu schlafen, es geht nur darum, dass ich kampftauglich ankomme und nicht wegen zu viel Belastungen meines Beins zusammen breche. Dafür reicht es mir zu sitzen und Wache zu halten, daher leg dich ruhig hin und wenn du mit deinem... Buch... was auch immer du liest, dich hinlegst, solange du dich ein wenig ausruhst. Du vergisst, dass ich meinen Rang aus einem Grund habe,", gab er dann teilweise schon etwas entrüstet zurück und fuhr sich durch die langen durcheinander wirkenden Haare.
Fest stand, er würde es nicht sein, der sich jetzt ins Bett verkroch. Stattdessen verharrte er genau so, wie er es gerade tat vor dem Bett und sah Arina mit hoch gezogener Braue an. Sie war wirklich nicht schlecht anzuschauen, aber wie dem auch war, als er merkte, dass er sie zu lange angesehen hatte, wandte er dann den Kopf wieder zum Feuer. Eigentlich waren Frauen nicht seine Welt. Er hatte bereits mit Frauen zu tun gehabt, hatte auch Dinge ausprobiert und sich auf intimere Dinge eingelassen, sodass man ihm keine Unwissenheit anhängen konnte, aber nach dem Verlust der einzigen Person, die bei so etwas auch nur ein bisschen Wert gehabt hatte, war ihm all das eher nebensächlich und vollkommen nichtig erschienen. Ob Arina auch so etwas durch gemacht hatte? Wer wusste das schon? Sie wirkte nicht so, dafür schien sie viel zu lieb, aber auch das konnte trügen. Yasutaka wusste, dass die Menschen viele Fassaden hatten, so wie auch er die Seine hatte.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 07, 2016 7:38 pm




Healthpoint [9|14]
Arina x Yasu
Sie bemerkte die Überraschung Yasutakas. Noch immer hatte sie ihre Sensorik aktiv, so dass sie seine Emotionen genau beobachten konnte. Und nun war er ehrlich gesagt perplex, da Arina sich weigerte, schlafen zu gehen. Stattdessen hatte sie das Buch herausgeholt, das sie gerade las.
"Gäbe es einen Gott in dieser Welt, wäre es ein schlechter Gott", erwiderte sie mit ruhiger Miene. Auch wenn Arina nicht verbittert war und so wirkte, als hätte sie nie etwas Schlimmes erlebt, so war sie dennoch gezeichnet. Sie hatte Menschen verloren, die ihr etwas bedeutet hatten. Heute fragte sie sich, warum sie lebte. Warum sie als einzige überlebt hatte. Wieso ihr Leben so viel mehr wert zu sein schien als das ihrer toten Kameraden. Der Grund, warum sie den Nukenin finden wollte, der ihnen das angetan hatte. Arina wollte wissen, wieso er sie nicht gerichtet hatte. Wieso er ihr die Chance gab, zu überleben, während er bei den anderen sicher gegangen war, dass sie tot waren. Arina brauchte diese Antwort. Damit sie endlich verarbeiten konnte, was geschehen ist.
Dennoch bemerkte Arina die weitere Verwirrung des Tokubetsu Jounin. Sie schämte sich sogar etwas dafür, dass sie seine Emotionen lesen konnte. Dadurch drang sie in eine Ebene seiner Persönlichkeit war, welche sehr intim und privat war. Gerade die eigenen Gefühle sollten doch vor anderen geschützt werden. Wahrscheinlich wäre Yasutaka wütend, wenn er erführe, wie viel Arina tatsächlich bemerkte.
Ihre Aussage schien er böse aufzufassen. Seine Worte klangen ernst und er wirkte ausgebracht. Blinzelnd schaute Arina zu ihm auf. Man sah ihr an, dass sie eine gewisse Reue empfand. Sie hatte wohl tatsächlich einige Grenzen übertreten.
Ihre Blicke trafen sich wohl etwas länger als es richtig war. Gleichzeitig mit dem Mann wandte Arina ihren Kopf ab. Sie fühlte sich irgendwie leicht unsicher. Woher dieses Gefühl kam, wusste sie nicht, aber sie war froh, dass sie als einzige davon wusste.
Und so nickte Arina schließlich und stand auf. Sie klopfte sich den Staub von den Klamotten. "Verzeiht mir", sagte sie dann. "Ich habe mir wohl zu viel herausgenommen." Höflich verbeugte sie sich. Sie wirkte distanzierter als zuvor. Arina hatte sich wirklich zu viel herausgenommen und musste sich nun selbst zügeln. Freundschaften und gute Bekanntschaften war etwas, das sie doch nicht wollte. Also sollte sie damit sofort aufhören. "Ich werde mich hinlegen. Weckt mich bitte, um Euch abzulösen", sagte sie dann und lächelte nun wieder. "Sonst werde ich böse." Eine dreiste Lüge. Wobei – war es eine Lüge, wenn man genau wusste, dass es eine war?
Sie kroch also in das Bett, trug noch immer seinen Mantel, welcher auch noch immer nach dem Mann roch. Unwillkürlich lächelte sie, ehe sie ihn abstreifte und so hinlegte, dass Yasutaka ihn nehmen konnte. Sie schlüpfte unter die Decke mit ihrem Buch. Ein wenig würde sie noch lese. Das Kapitel beenden oder so. Ehe sie sich dann schlafen legte. Es würde morgen ein langer Tag werden, dennoch war sie etwas bekümmert, dass sie die Erholung suchen sollte, obwohl es ihr gut ging. Ihr war warm, sie war gesättigt. Und Arina war schon etwas weniger Schlaf ihrer Alpträume wegen gewohnt. Sie hoffte nur, dass Yasutaka sie wirklich weckte, um ihn abzulösen.

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 07, 2016 10:27 pm



» HYUUGA YASUTAKA


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Sie gab nach. Der Mann lächelte zufrieden und nickte nur auf ihre Aussage hin, sah noch einmal zurück über seine Schulter, wie sie ins Bett stieg. "Ruhigen Schlaf.", sagte er dann nur, nicht beabsichtigend, dass er sie wecken würde und sah weiter in das Feuer. Er grübelte über vieles nach, musste sich zusammen nehmen, nicht zu Arina ab zu schweifen. Es verstrich einige Zeit und er stand auf, während das Feuer immer kleiner wurde. Es war warm genug, daher empfand er es nicht als notwendig, Holz nach zu legen stattdessen starrte er aus einem Fenster in die eisige Landschaft. Obwohl es sehr dunkel war, erschien sie doch sehr hell durch die weiße Decke, die man über sie gelegt hatte, sie schimmerte im Licht des Mondes, der zwischen den Wolken hervor lugte, so sanft wie das Haar der Frau hinter ihm. In dem Gedanken drehte er sich um, sah über die Schulter auf das Bett wo sie lag und nun inzwischen schlafen sollte, auch wenn sie zuvor noch gelesen hatte. Er war still gewesen, hatte auch nichts mehr zu sagen, merkte aber schnell,dass die Müdigkeit auch an ihm zerrte. Er hatte ein gutes Gefühl, dass ihnen nichts passieren würde, zumal dieser Ort ohnehin von Stille und Einsamkeit geprägt war.
Langsam trat er an das Bett heran und beobachtete Arina wie sie schlief, ließ sich leicht auf der Bettkante nieder. Eigentlich sollte er sie wecken, aber irgendwie wollte er das nicht. Zudem sah sie so unschuldig aus, wie sie so da lag und sich wohl in ihrer eigenen Welt befand, die sie aus ihren Büchern erlas. Ein sanftes Lächeln schlich sich auf seine Lippen, während er vorsichtig eine Strähne aus ihrem Gesicht strich. Sie hatte sehr schöne Züge, anders als jene Frau, die er einst gekannt und geliebt hatte. Sie war generell wesentlich femininer, wirkte zerbrechlicher und... wie eine Prinzessin eben. Obwohl ihre Schönheit sicherlich mit etwas höherem Vergleichbar war. Während er sie so beobachtete, dachte er nach. Doch er war müde und langsam merkte er das. Scheu überlegte er hin und her, dann gab er einen leisen Seufzer von sich, hob die Decke und legte sich an sie ran. Er konnte ihren Atem an seinem Hals spüren, musste kurz blinzelnund schloss dann die Augen, während er sicherlich ein leicht errötetes Gesicht hatte. Es war eine Weile her, dass er jemanden so nahe gewesen war. Er legte einen Arm um ihren Körper und zog sie ganz sanft, um sie nicht zu wecken, ihren Körper an den seinen, sodass sie in seiner Wärme nicht einmal daran denken müsste zu frieren. "Schlaf gut.", murmelte er dann noch einmal leise, ehe er die Augen schloss. Er sollte erst am Morgen erwachen, doch ob sie dann noch bei ihm war?


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 07, 2016 10:51 pm




Healthpoint [10|14]
Arina x Yasu
Es dauerte nicht lange, bis Arina das Buch beiseite legte und die Augen schloss. Sie merkte, wie die Müdigkeit sie doch zu übermannen begann. Ihr Unterbewusstsein beachtete immer noch Yasutaka, welcher still war. Kein Laut drang von ihn an sie heran, so dass Arina beruhigt und mit einem leicht sicherem Gefühl einschlummern konnte. Sie wollte darauf vertrauen, dass Yasutaka auf sie aufpasste und sie weckte, wenn ihre Wache anstand. Und so schlief sie ein. Nicht wissend, was danach passieren würde. Dass dieser Mann sich zu ihr legte.
Als der Tokubetsu Jounin zu ihr in das fremde Bett kroch und sich an sie kuschelte, reagierte ihr Körper instinktiv. Sie vergrub ihr Gesicht in seine Brust und wirkte mit einem Mal noch ein ganzes Stück entspannter. Ihr Atem war ruhig. Ihre Hand wanderte zu dem Stoff seines Oberteils herauf und klammerte sich an diesem. Es war, als wollte die schlafende Arina ihn festhalten. Damit er nicht ging. Etwas, was sie im wachen Zustand niemals getan hätte. Dazu war sie zu höflich. Zu distanziert. Aber sie schlief. In den Armen eines Mannes, den sie nicht mal einen Tag kannte.

Als die Vögel Arina am nächsten Tag weckten, nahm sie als erstes den Geruch von Tannen wahr. Sie erinnerte sich an diesen Duft, konnte ihn aber nicht so ganz einordnen. Dann bemerkte sie die wohlige Wärme, die sie umfing. Hätte sie nicht ausgekühlt sein müssen, wenn es Morgen war?
Nur langsam öffnete sie ihre Augen. Sie merkte, dass ihr Kopf an Stoff gedrückt war. Fühlte einen Atem. Einen Körper. Doch ihr Verstand war noch nicht ganz klar.
Erst wenige Momente später schien ihr Geist arbeiten zu wollen. Sie realisierte, was war. Dass sie in den Armen des Hyuuga lag. Des unnahbaren Yasutaka. Der jeden freundschaftlichen Näherungsversuch abgeschmettert hatte. Wieso? Was war passiert? Hatte sie etwas vergessen? Verdrängt?
Sie sah zu ihm auf. Er schlief. So viel zum Wache halten. Sein Gesicht aber wirkte entspannt im Schlaf. Nicht so kühl wie er sich sonst immer gab. In Arina kam das Bedürfnis aus, es zu berühren, aber ihr Anstand gewann und so löste sie sich aus der Umarmung des Mannes. Erst jetzt bemerkte sie, wie schwindelig ihr war, weil ihr Herz raste. Ihr Atem ging rasch und sichtlich verwirrt richtete sie sich auf. Saß aber immer noch neben ihn und sah auf ihn herab.
In diesem Moment verstand Arina die Welt nicht mehr. Sie wusste nicht, was sie tun sollte. Sie saß neben dem Mann mit leicht vom Schlaf zerzaustem Haar. Sollte sie ihn wecken und fragen, was los war? Oder sollte sie so schnell wie möglich aufstehen und so tun, als wäre das gar nicht passiert? Arina wusste es nicht. Wusste es wirklich nicht. Was war das Richtige in dieser Situation?

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Di Jun 07, 2016 11:05 pm



» HYUUGA YASUTAKA


[11/14]
Langsam öffnete der Mann die Augen und sah in die verwirrte und vollkommen von zerzausten Haaren umgebene Miene der Mirani, ehe er sich langsam aufsetzte und sie mit leicht schief gelegten Kopf ansah. Was hatte sie denn? Im Winter war es nicht selten, dass man einander Körperkontakt suchte, allein um sich warm und damit am Leben zu erhalten. Der Mann blinzelte kurz, dann gähnte er und streckte sich, ehe er seine Beine über den Bettrand und zurück in seine Schuhe gleiten ließ. "Du siehst aus, als hättest du neben einem Geist geschlafen und nicht neben mir.", sagte er dann mit einem leicht frechen Grinsen, ehe er um das Bett herum zu ihr kam. Er zauberte einen Kamm aus seiner Tasche und begann dann mit sanften Zügen ihre Haare zu kämmen. Zwar wollte er seine damit auch richten, aber würden sie danach wohl genauso zerzaust aussehen. Er war ganz sanft, wenn er hängen blieb hielt er sie oberhalb fest und zupfte so lange, bis sich der Knoten gelöst hatte, ehe die Mähne der Frau wieder weich und glatt war. "Fertig.", sagte er dann und lächelte, sich dann selber die Haare, wenn auch wesentlich rabiater kämmend, wieder in eine angenehmere Position richtend.
Er hatte gemerkt, wie sie sich an ihn geklammert hatte, als hätte sie Schutz bei ihm gesucht und die Erinnerung daran, ließen ihn leicht abwesend wirken, ehe er dann den Kopf schüttelte und alles zusammen packte, ehe er seinen Gunbai wieder auf den Rücken packte und dann zu Arina sah. "Wollen wir? Scheinbar ist der halbe Tag schon wieder rum, so lange wie wir geschlafen haben. Es ist schon so hell, dass es Mittag sein müsste.", sagte er dann und öffnete die Tür. Es war kalt und seine Miene dementsprechend begeistert, aber er fror nicht. Anders als die Mirani, die aber seinen Mantel nehmen konnte, der von ihrer beide Körperwärme nun auch weiterhin sicherlich schön warm war.
"Sorry, wenn ich zu aufdringlich war, ich wollte dich nicht wecken, aber der Boden war dann doch nicht so angenehm zum Schlafen, zudem wärst du sicherlich durch gefroren und wenig tauglich, hätte ich dich jetzt alleine da liegen lassen.", sagte er dann mit einer sehr neutralen Stimme und wartete, dass sie kam, damit sie gehen konnten. Sie waren immerhin noch auf Mission und nicht auf einem Ausflug. "Nimm meinen Mantel und pack dich warm ein, sonst frierst du.", merkte er dann noch mit einem weiteren Grinsen an, ehe er sich um wandte und bereits vor ging. Es war niemand zu sehen und Spuren im Schnee gab es auch keine. Es war niemand da gewesen, also waren sie vollkommen sicher. Nun müssten sie wieder hoch, über die Brücke und dann wären sie bald da. Dann würden sie endlich beginnen ihr Attentat auszuführen.


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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Mi Jun 08, 2016 6:25 am




Healthpoint [11|14]
Arina x Yasu
Nun erwachte auch Yasutaka. Er wirkte nicht so verwirrt wie Arina. Nicht auf diese Weise, sondern eher so, als verstünde er nicht, wieso sie so überrumpelt war. Wortlos streckte und gähnte er, ehe er seine Füße aus dem Bett schwang und seine Schuhe anzog. Arina beobachtete ihn schweigend. Noch immer nicht wissend, wie sie reagieren sollte.
Sie konnte nicht genau sagen, was sie gerade fühlte. Sie hatte ein sicheres Gefühl vor dem Einschlafen gehabt. Aber dass er sich einfach zu ihr legte, war irgendwie .. falsch. In ihren Augen war das einfach nicht angemessen. Er hatte auf sie aufpassen sollen und sie wecken, wenn es nötig war. So aber machte ihr das etwas Angst. Sie hatte ihn vollkommen falsch eingeschätzt. Arina war enttäuscht von sich selbst. Hätte sie bei jedem anderen Mann auch so sehr ihre Deckung fallen lassen? Was wäre dann passiert? Hatte sie einfach nur Glück gehabt, dass Yasutaka von allen noch der anständigste war?
Seine frechen Worte bekam sie gerade noch mit, dennoch zerrten sie Arina zurück in die Realität. Sie schaute den Mann an und musste sich erst finden. "Ja", murmelte sie und schüttelte den Kopf, um endlich ganz wach zu werden. "Ich bin nur überrumpelt."
Yasutaka umrandete das Bett. Arina sah etwas eingeschüchtert zu ihm auf, auch wenn er keine bedrohliche Art vermittelte. Stattdessen zog er einen Kamm hervor und begann, ihr Haar zu richten. Die Mirani ließ ihn gewähren. Wieso auch nicht? Sie hatte zwar einen eigenen dabei, aber irgendwie gab ihr das Zeit zum Nachdenken. Sie schloss ihre Augen, während er sich um sie kümmerte. Versuchte immer noch zu verstehen, wie sie sich nun zu verhalten hatte. Was sollte sie tun? Denken? Wie ihm gegenüber treten? Für den Hyuuga schien das eine Nichtigkeit gewesen zu sein, aber Arina dachte vollkommen anders über solche Dinge.
Als der Mann fertig war, schien er sofort weiter zu wollen. Er packte seinen Fächer wieder auf den Rücken und nun stand auch  Arina auf. Leicht wankend, denn ihr Kreislauf war der Meinung, noch nicht ganz zu funktionieren. Vielleicht aber auch, weil sie noch immer nicht wusste, was sie tun und denken sollte.
"Ja. Es wäre wohl besser, wenn wir nicht mehr Zeit vertrödeln." Sie war inzwischen in ihre Schuhe geschlüpft und richtete ihre Kleidung. Dabei fiel ihr auf, dass die Klamotten den Geruch des Mannes angenommen hatten. Ungewollt lächelte sie, ehe sie sich zusammen riss und zu Yasutaka gehen wollte, der in der offenen Tür stand.
Dann aber äußerte er sich dazu. Entschuldigte sich und nannte logische Gründe, wieso und weshalb. Arina sah ihn nur ruhig an. Sie verstand, was ihn dazu bewegt hatte. Natürlich war es besser gewesen. Und dennoch wurde sie dieses Gefühl nicht los.
"Ich verstehe", meinte sie deshalb. "Es ist nur … ich weiß nicht. Mit beunruhigt der Gedanke, dass ich im Grunde hilflos war. Wärt es nicht Ihr gewesen, sondern ein anderer Shinobi oder wäre ich allein auf der Mission gewesen … der Gedanke macht mir einfach etwas Angst." Arina war niemand, der seine Ängste versteckte. Sie war ehrlich, was das anging, auch wenn man es als Schwäche betiteln könnte.
Als er den Mantel erwähnte, welcher noch immer im Bett lag, nickte sie, kam aber nicht umhin, sein Grinsen zu bemerken. Sofort eilte sie dort hin und griff danach. Sie streifte ihn über und folgte dann Yasutaka hinaus.
Es schien sich niemand herumgetrieben zu haben. Sofort aktivierte Arina ihre Sensorik, nahm aber niemanden war. Sie schienen sicher zu sein. Es fiel etwas Schnee vom Himmel und der Boden war bedeckt von ihm. Es wirkte friedlich hier draußen. Die Kälte aber umfing Arina sofort, jedoch hielt der Mantel sie warm.
"Ich bin so weit", sagte sie deshalb und schaute zu ihm auf. Mit nun wieder starkem und selbstbewusstem Blick. Welche Wahl hatte sie denn auch?

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Do Jun 09, 2016 10:08 pm



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[12/14]
Die Frau ließ über sich ergehen, was Yasutaka mit ihr machte. Sie war schließlich bereit und so schnappte er sie sich einfach mit einem schnellen Griff. Den einen Arm über ihre Schulter gelegt, den anderen unter ihren Knien herunter schiebend, sodass er sie wie eine Prinzessin auf den Armen trug, ehe er sich leich in die Hoche begab und dann mit schnellen Sprüngen schon verschwommen für die Augen der Menschen den Abhang hinaus sprintete. Oben angekommen setzte er sie ganz normal ab, vorsichtig, damit sie selber wieder zu sich fand und stehen konnte. Doch ließ er seine Hand einen Moment auf ihren Schultern ruhen und sah sie vollkommen ruhig an. "Du warst nicht hilflos. Im Gegenteil. Ich denke nicht, dass du schlafen gegangen wärst, hättest du gewusst, dass ich dir vielleicht weh getan hätte... oder etwas machen würde, was du willst. Das will ich natürlich nicht und das musst du sicher gemerkt haben, sonst hättest du nicht so seelenruhig in diesem Bett gelegen und mich sicherlich von dir versucht zu drängen, als ich mich zu dir gelegt habe. Stattdessen... kamst du mir sogar sehr nahe.", sagte er dann und lächelte kurz verlegen, ehe er sich  dann aufrichtete und über die Brücke sah. Sie schien instabil. Wackelig. Nun... wie dem auch war, da mussten sie drüber und so versuchte er nach der Hand der jungen Frau zu greifen, damit sie mit ihm kommen konnte. Alleine würde er sie gewiss nicht darüber schicken.
"Sei vorsichtig. Ich will nicht, dass dir etwas passiert und diese Brücke ist sehr wackelig, aber halt dich gut fest. Ich will dich halten können, sollte etwas passieren.", sagte er dann mit sicherer Stimme, ehe er sich langsam über die Brücke vor tastete. Sie wackelte arg und die Bretter gaben ein seltsamen Knirschen von sich, von dem er nicht wusste ob es das Holz oder das Eis gewesen sein musste. Die grauen Augen tasteten vorsichtig Meter für Meter ab, während er Kyoko hinter sich her zog. Eine Stelle hatte fast gar keine Bretter mehr und sie mussten drüber springen. "Ich geh vor ja? Du kommst mir nach, ich werde dich fangen.", sagte er dann, bedeutete Kyoko stehen zu bleiben und huschte flink über den Abgrund, ehe er wackelnd auf der anderen Seite ankam. Er schwankte kurz, dann fiel er nach hinten, konnte sich aber noch an einem Seil fassen und nutzte den Schwung, um wieder nach oben zu kommen, wo er dann mit einer kunstvollen Drehung um die eigene Achse schließlich wesentlich sicherer aufkam, ehe er die Arme nach Kyoko streckte. "Komm."

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BeitragThema: Re: [B] Healthpoint [Beendet] Do Jun 09, 2016 10:54 pm




Healthpoint [12|14]
Arina x Yasu
Als Arina sich eigentlich daran machen wollte, den Abhang hinauf zu klettern, kam Yasutaka ihr zuvor. Er hob sie auf seine Arme. Einer unter ihren Knien, der andere um ihre Schulter gelegt, so dass sie mit ihrem Oberkörper gegen den seinen drückte.
Einen Moment setzte ihr Herzschlag aus. Gerade noch hatte sie deutliche Verwirrung über die Nähe in der Nacht gezeigt und nun das. Der Verstand der Chuunin vernebelte sich, während der Mann den Hang hinauf sprintete. Arina versuchte sich mental zu fangen und nicht nach außen dringen zu lassen, dass sie das wieder überforderte. Sie war niemand, der anderen Personen näher kam. Überhaupt nicht. Sie wagte es auch gar nicht, weil sie selbst viel zu große Angst vor Verlusten hatte.
Oben angekommen ließ Yasutaka die Silberhaarige wieder auf den Boden, seine Hand ruhte aber weiter an ihrer Schulter und gab ihr Halt, wofür sie ihm dankbar war. Er wirkte ruhig. Sein Chakra war ebenfalls entspannt.
Dann aber ging er darauf ein, was sie unten noch gesagt hatte. Arina sah ihm beim Sprechen in die Augen. Doch je mehr er sprach, desto beschämter fühlte sie sich, ehe sie den Blick abwandte. Seine letzten Worte ließen sie aber mit leicht geröteten Wangen wieder zu ihm aufschauen.
"Ich habe was?", fragte sie perplex und wusste nun nicht, was sie tun sollte. Das war gar nicht typisch für Arina. Sie war nett, liebevoll, freundlich, aber distanziert. Sofort verbeugte sie sich. "Das tut mir leid", entschuldigte sie sich. "Ihr könnt mir glauben, dass ich das nicht mit Absicht getan habe."
Es schien aber Zeit, weiter zu reisen. Sie mussten immer noch den Abhang überqueren und somit über die Brücke, welche nicht sehr sicher erschien. Yasutaka trug sie, dennoch bestand immer noch die Möglichkeit, dass sie zusammenbrach. Als er aber Arina die Hand reichte, zögerte sie einen Moment. Gestern war er noch so abweisend gewesen. Distanziert. Und nun erschien er diesen Abstand zumindest zu Teilen überwunden zu haben, während Arina immer unsicherer wurde. Dabei war sie eigentlich eine starke Person, welche sich nicht aus der Ruhe bringen ließ. Doch Yasutaka ließ ihr Selbstvertrauen einfach zerbrechen.
Langsam legte sie ihre Finger in seine warme Hand. Es war ein angenehmes Gefühl, dem sie sich nicht entziehen wollte.
"Okay", sagte sie und verstärkte den Griff ihrer Hand. Auch wenn das alles nur der Mission wegen war, fühlte Arina sich etwas berührt von seiner Sorge. Sie vertraute ihm so weit. Natürlich brauchte sie seine Hilfe eigentlich nicht. Die Chuunin war von ihren Fähigkeiten aus schon lange über das Niveau ihres Ranges hinweg. Dennoch spielte sie sich nicht auf.
Yasutaka setzte sich in Bewegung und die Mirani folgte ihm über die wackelige Brücke. Jeder ihrer Schritte sorgte für ein Knirschen, das immer das Brechen eines Brettes bedeuten könnte. Doch dann kamen sie an eine Stelle, die nicht begehbar war. Die Bretter fehlten, so dass sie hinüber springen mussten.
"Ist gut", sagte sie und schaute zu, wie Yasutaka einfach herüber sprang. Dabei wackelte die Brücke gefährlich stark, so dass sie sich an den Seilen festklammerte, um nicht heruntergeworfen zu werden.
Der Mann selbst kam auf der anderen Seite an, fiel aber. "Yasutaka!", rief sie, doch der schaffte es, das Seil zu greifen und sich wieder auf die Beine zu ziehen. Erleichtert atmete Arina auf und legte ihre Hand auf die Brust, um ihren Herzschlag zu beruhigen. Der Abgrund war immerhin noch tief. Sie konnte einige Wunden behandeln, aber so ein Sturz konnte schnell tödlich enden.
Nun war Arina an der Reihe. Sie nickte vorsichtig, nahm etwas Anlauf, hoffte, dass die Bretter nicht brachen und lief los. Sprang bei der letzten Planke ab. Gelangte auf die andere Seite. Hoffentlich fing der Hyuuga sie wirklich auf.

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